Alle Beiträge, Studentenleben

Tools für das Arbeiten im Team

Beitragsbild Arbeiten im Team
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Tools für das Arbeiten im Team

Jeder kennt es: Die nächsten Prüfungen stehen vor der Tür und als ob man nicht schon genug Stress mit Projekten und Präsentationen hat, muss man sich auf Klausuren vorbereiten. Das kann man natürlich alles alleine bewältigen oder man macht es schlauer, lernt und arbeitet im Team.

Dies hat nicht nur den Vorteil einer kollektiven Intelligenz, sondern erhöht deutlich die Chance alle Projekte und Klausuren mit gutem Erfolg abzuschließen.

Hat man erst einmal seine Lerngruppen gefunden, kann es bei der Kommunikation, dem Austausch von Daten oder der Terminplanung zu weiteren Herausforderungen kommen. Da man nicht immer die Zeit findet sich zu treffen, sind Apps, Messenger und Aufgabenplaner jeglicher Art eine gute Alternative. Diese verschaffen zudem einen besseren Überblick über verschiedene Aufgaben und erleichtern somit das Arbeiten im Team.

Kommunikation

Kommunikation

Eine einfache Methode ist es, verschiedene WhatsApp Gruppen, je nach Projekt oder Klausur, zu erstellen. Hier kann man unkompliziert Infos oder auch Bilder und Videos austauschen. Problematisch ist, dass es bei vielen Mitgliedern und Gruppen schnell etwas unübersichtlich werden kann. Gerade dann, wenn es um die Vereinbarung von Terminen geht.

Für größere Personenzahlen bietet es sich an eine Facebook-Gruppe zu erstellen. Solch eine Gruppe ist vor allem für Tutorien oder ganze Semestergruppen sehr sinnvoll und wird deshalb auch bevorzugt in diesem Rahmen genutzt. Auch gerade am Anfang des Studiums ist so eine Facebook-Gruppe hilfreich, um sich schneller zurecht zu finden. Selbst wenn man nicht besonders aktiv auf dieser Plattform ist, bietet sie dennoch nützliche Tools, wie das Erstellen von Veranstaltungen, Gruppenchats oder Seiten für laufende Projekte, um diese zu bewerben.

Zusätzlich zu diesen Möglichkeiten, die jedem schon bekannt sein dürften, ist es sinnvoll Video-Chats bzw. Videokonferenzen zu erwähnen. Vor allem bei Teambesprechungen bietet hier Discord möglicherweise die beste Alternative zu Größen wie Skype oder Google+ Hangouts. In erster Linie auch was die Datensicherheit angeht. Die Bedienung der Anwendung ist kinderleicht und die Verbindung ist erfahrungsgemäß sehr stabil. Insbesondere die Qualität der Stimmwiedergabe macht sie auch für Telefonkonferenzen sehr interessant.

Austausch

Austausch

Um schnell verschiedene Daten auszutauschen, für eine Abgabe zu sammeln oder Lernmaterial für Klausuren zu teilen, bietet Trello eine übersichtliche und gut strukturierte Plattform. Sie ist bequem auf dem Smartphone oder im Browser zuhause zu erreichen. Es lassen sich sogenannte Boards anlegen, die für unterschiedlichste Aufgaben und Bereiche verwendet werden können. Sinnvoll wäre es zum Beispiel, einzelne Boards für verschiedene Module anzulegen. Diese können dann mit den Studienkollegen und Studienkolleginnen, mit denen man lernt oder zusammenarbeitet, geteilt werden, damit jeder darauf zugreifen kann. In den Boards können wiederum Listen erstellt werden. Dadurch lässt sich die Arbeit in den Boards erneut aufteilen bzw. besser strukturieren.

Viele Cloud-Speicher, wie Dropbox und Google Drive bieten das Teilen von Daten an. So können mehrere Personen die gleiche Datei einsehen und herunterladen. Geht es an die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokuments, greift einem Google Docs unter die Arme. Dokumente lassen sich hier mit anderen teilen. Die Personen, die zur Einsicht der Datei eingeladen wurden, können dieses bearbeiten und kommentieren. Besonders beim Korrekturlesen können so Verbesserungsvorschläge in einem Kommentar hinterlassen werden oder Fehler sofort korrigiert werden. Dadurch spart man sich Zeit und ein Text muss nicht mehr so oft hin und her geschickt werden.

Terminplanung

Terminplanung

Stehen einige Termine bevor und vergisst man dann auch noch eine Erinnerungsnotiz zu machen, kann man schnell mal den Überblick verlieren. Klar, ein ordentlich geführter Kalender ist eine gute Möglichkeit. Es geht jedoch auch effizienter: ein Online-Kalender ist meist über verschiedene Geräte zugänglich. Verwendet man zum Beispiel den Google Kalender, lassen sich unterschiedliche Profile anlegen. Diese können wiederum mit anderen Personen geteilt werden. Wird nun ein Kalender nur für die Hochschule erstellt, können hier wichtige Termine, wie etwa Prüfungen eingetragen werden. Einmal gespeichert, erhält jedes Mitglied einen Eintrag in seinem Kalender.

Alle aufgezählten Apps, Messenger und Plattformen können den Austausch und die Kommunikation – richtig eingesetzt – vereinfachen und gemeinsames Arbeiten erleichtern. Für ein Projekt gibt es jedoch nicht DIE eine Kommunikationsform. Je nach Situation müssen die Vorteile unterschiedlicher Anwendung zusammen genutzt werden.

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Bildwerke © Stefan Hipp