Studium

Mein ehrlicher DEC-Survival-Guide durch das Wintersemester

Nur zwei Tage in der Woche Uni? Das Studium „Dialogmarketing & E-Commerce“ im idyllischen Schwarzwald wirkt erst einmal ziemlich entspannt. Doch der Schein trügt: Projektarbeiten und Deadlines stapeln sich schneller, als dir lieb ist. Damit du nicht im Stress untergehst, zeige ich dir hier, mit welchen Tipps und Tricks du das Wintersemester erfolgreich rockst.

Eine Studentin steht vor dem Kloster Gengenbach, der Hochschule Offenburg und schaut in den Himmel, wo eine Gedankenblase mit den Worten: "Next Step: DEC-Master" steht.

Nach meinem Bachelor in Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg war für mich klar: Das war noch nicht alles. Als ich dann den DEC-Master direkt hier entdeckt habe, war die Entscheidung eigentlich sofort gefallen. Drei Semester, starker Praxisbezug und der Campus war mir schon bestens bekannt. Warum also wechseln, wenn man hier schon alles hat, was man braucht?

Neben meinen eigenen Erfahrungen stecken in diesem Guide auch Insights aus einer Umfrage unter 19 Alumni, die ich persönlich via LinkedIn kontaktiert habe. Damit bist du für den Start im DEC bestens gewappnet.

Trennelement mit To-Do-Liste

Die Vorbereitung: Dein Werkzeugkoffer für das Semester

Bevor wir zu den einzelnen Stationen kommen, musst du deine Grundausrüstung prüfen. Ohne die richtigen Werkzeuge stürzt du ab, noch bevor der November richtig anfängt.

Ein Koffer mit der Aufschrift "DEC", der 4 Elemente enthält: einmal eine Gruppe, die zusammensteht. Ein Symbol, dass KI darstellt. Eine Mealprep-Box. Und ein Symbol, dass einen Menschen in der Mitte zeigt und um ihn herum sind Symbole die ein Orga Tool darstellen sollen.

Such dir dein Dream-Team: Im DEC-Master kommst du alleine nicht weit. Eine verlässliche Gruppe ist der wichtigste Baustein für deinen Erfolg. Die Alumni bestätigen: Auf ihrer Prioritätenliste steht das Team unangefochten auf Platz 1. Such dir also gezielt Leute, die genauso motiviert sind wie du.

KI als „Secret Weapon“: Ich setze NotebookLM, Claude und Gemini gezielt ein, um auch bei anspruchsvollen Klausuren oder Projekten die Inhalte nicht nur zu überfliegen, sondern wirklich zu durchdringen. KI Tools belegen in der Umfrage unter Ehemaligen Platz 2.

Nutz ein Orga-Tool: Notion rettet dich vor dem Chaos in WhatsApp oder Drive. Mit meinem Template behältst du Deadlines sicher im Griff. Genau deshalb landen solche Organisationstools bei den Absolvent*innen auf Platz 3.

Meal-Prep-Hack: Ein Teil der Vorlesungen findet im Kloster Gengenbach statt, wo es keine Mensa gibt. Meal Prep ist für mich deshalb Pflicht. Inspiration dazu findest du in einem Beitrag hier auf honey.

Trennelement mit Frau, die durch ein Fernglas schaut.

Ein Blick auf dein Semester: Was dich erwartet

Kurz-Check gefällig? Um nicht den Überblick zu verlieren, behalte diese Meilensteine im Kopf: drei Referate, zwei Großprojekte und drei Klausuren.

Übersichts-Grafik von den Prüfungsleistungen, die im Wintersemester anstehen.

Damit du nicht nur allgemeine Hacks bekommst, gehen wir jetzt jede Station einzeln durch.

Trennelement mit gelber Flagge, wo eine 1 draufsteht.

Station 1: Die Kletterpassagen im Präsentationsmarathon

Prüfungen sind in dieser Phase noch weit weg. Zuerst heißt es: Durchbeißen durch ein dichtes Netz aus Recherche, Meetings und Deadlines.

Zwei Hände die ein Smartphone bedienen, und dabei Symbole erscheinen, wie ein Daumen hoch, ein Like, ein Share und ein Textsymbol.

Social Media Marketing

Ihr haltet ein Referat über ein aktuelles Thema. Wir hatten zum Beispiel virtuelle Influencer. Teilt die Aufgaben früh auf. Trefft euch regelmäßig für gemeinsame Diskussionen. Der Vortrag muss am Ende wie aus einem Guss klingen. Vermeidet, dass der Vortrag nur aus einzelnen Stücken besteht. Die Präsentation findet im Januar statt.

Ein Einkaufswagen mit Smiley-Barometer

Konsumentenpsychologie

Ihr bearbeitet Themen wie Markenzufriedenheit, Markensympathie oder Markenloyalität. Da die Phase schon im November oder Dezember startet, solltet ihr frühzeitig anfangen. Das zahlt sich am Ende definitiv aus.

Ein Graphen, der nach oben steigt und von einer Lupe näher betrachtet wird.

Trends im Datenmanagement

Hier steht ein Vortrag zu einem Trendthema wie Künstliche Intelligenz auf dem Programm. Reine Theorie verfehlt hier das Ziel. Bringe handfeste Praxisbeispiele mit. Der Start ist ebenfalls im November. Gute Pläne für dein Zeitmanagement sind auch hier Pflicht.

Psst! Meine persönlichen Top 3 Präsentationstipps
Grüner Haken

Öffnet nie mit „Heute präsentieren wir euch das Thema X“. Das vergisst jeder sofort. Startet stattdessen mit einer provokanten These, einer überraschenden Zahl oder einem kurzen echten Beispiel. Die ersten 30 Sekunden entscheiden, ob das Publikum zuhört oder abschaltet.

Grüner Haken

Übt nicht nur die Inhalte, sondern explizit die Übergänge zwischen den Sprechenden. Genau dort verlieren Gruppen ihren Flow. Und genau das fällt Professor*innen auf.

Grüner Haken

Macht den „So what?“-Test: Nach jeder Folie fragt ihr euch: Was soll unser Publikum damit mitnehmen? Wenn ihr keine klare Antwort habt, braucht die Folie nicht in eure Präsentation.

Trennelement mit gelber Flagge, auf der eine zwei steht.

Station 2: Die Königsetappe mit zwei Großprojekten

Zwei Mammutprojekte laufen parallel zu deinen anderen Aufgaben. Das Geniale daran: Du arbeitest hier nicht für die sprichwörtliche Schublade, sondern löst echte, handfeste Cases für Praxispartner. Mit welchen Unternehmen kooperiert wird, variiert von Semester zu Semester. In unserem Fall (Wintersemester 25/26) war das beispielsweise der Medienkonzern Hubert Burda Media. Die finalen Präsentationen stehen im Januar an.

Fünf Studentinnen präsentieren in einem Vorlesungsraum ein Projekt.

Dialogmarketing und Mediaplanung Workshop

In unserem Semester haben wir organischen Content für die Climaclic Klimalotterie erstellt. Dafür mussten wir Künstliche Intelligenz als Werkzeug nutzen. Nutzt eure individuellen Stärken für die Aufgabenverteilung und stimmt euch regelmäßig ab, um den Prozess effizient zu steuern und Unnötiges frühzeitig zu eliminieren.

Fünf Studentinnen präsentieren in einem Vorlesungsraum ein Projekt.

E-Commerce-Konzeption und -Testing

Wir durften ein komplettes UX-Testing für den neuen Aboshop von Focus durchführen. Mit echten Probanden, Eyetracking und Tiefeninterviews haben wir die Benutzerführung auf Herz und Nieren geprüft. Das bedeutet zwar extrem viel Arbeit, aber es ist ein steiler Lernanstieg, bei dem man viel mitnimmt. Und glaub mir: Nach diesem Projekt siehst du jede Website mit anderen Augen und weißt endlich, was ein wirklich gutes Nutzererlebnis ausmacht.

Alumni Info Symbol
Was die Alumni für die Großprojekte empfehlen:
  • Unternehmen proaktiv einbinden: Tretet frühzeitig mit den Praxispartnern in Kontakt, denn das hinterlässt einen professionellen Eindruck und wird sehr geschätzt.
  • Regelmäßiger Austausch mit den Profs: Klärt frühzeitig die jeweiligen Erwartungen, da diese den Projekterfolg maßgeblich beeinflussen.
  • Fokus bewahren: Verliert euch nicht zu sehr in Details. Baut die Präsentation wie eine Storyline auf, bei der ihr erst das Problem skizziert und dann die Lösung vorstellt.
  • Strukturierte Teamarbeit: Klare Rollen und kurze, zielgerichtete Meetings sind der Schlüssel. Wer versucht, alles gleichzeitig gemeinsam zu machen, landet meist im Chaos.
Trennelement mit einer Frau, die auf einer Bank sitzt.

Zwischenstation Gengenbach: Dein Ausgleich auf dem Weg nach oben


Im DEC hast du zwei Vorlesungstage pro Woche: einen am Campus Offenburg, den anderen im Kloster Gengenbach.
Mein Tipp: Nutz Gengenbach für deinen Ausgleich. Das Städtchen liegt mitten im Grünen zwischen Wald und Weinbergen. Es ist der perfekte Ort für Spaziergänge durch die Altstadt, Kaffeetrinken mit Kommiliton*innen, Sport oder abendliche Bar-Besuche. Die Alumni sind sich übrigens einig: Dieser Ausgleich ist essenziell. Ohne diese bewussten Pausen knallst du im Februar ungebremst gegen die Wand. Laptop weglegen und durchatmen ist keine Schwäche, sondern deine wichtigste Erfolgsstrategie.

Meine Go-To-Spots in Gengenbach

Trennelement mit 3 Alumni, die einen traurigen und einen fröhlichen Smiley in der Hand jeweils halten

Die Meinung der Alumni

Was sagen die Alumni noch zum Studium? Hier sind weitere spannende Fragen und Antworten, die ich für dich gesammelt habe:

Würdest du den DEC-Studiengang weiterempfehlen?

Das Ergebnis ist differenziert, aber positiv: Rund 42 % sagen „Eher ja“, weitere ca. 31 % empfehlen ihn „Auf jeden Fall“. Auf der anderen Seite würden rund 21 % eher abraten und ca. 5 % würden ihn nicht weiterempfehlen.

Als Gründe für eine Empfehlung nannten die Alumni vor allem den starken Praxisbezug mit echten Unternehmensprojekten, den Netzwerkaufbau und die Abwechslung von Marketing und Technik-Themen. Besonders hervorgehoben wurde, dass man durch die Teamarbeit die wertvollsten Soft Skills gewinnt. Kritik gab es hingegen für den hohen Aufwand im Vergleich zu den ECTS.

Ist ein Werkstudentenjob im Wintersemester realistisch?

Es kommt auf das richtige Maß an!

Der „Sweet Spot“ (52,6 %): Bis zu 15 Stunden pro Woche sind für die meisten gut machbar.

Die Vorsichtigen (26,3 %): Sie empfehlen maximal 10 Stunden, um entspannt durchzukommen.

Die Power-User (15,8 %): 20 Stunden sind machbar, aber eben eher die Ausnahme.

Mein persönlicher Rat: Übernimm dich nicht! Falls du dich für einen Job entscheidest, hilft mir ein Notion-Dashboard extrem dabei, zwischen Vorlesungen und Arbeit nicht den Überblick zu verlieren.

Wann wird’s richtig stressig?

Das Ergebnis ist eindeutig: 63,2 % nennen die Phase von Januar bis Februar – Projekt-Endspurts und Klausurenphase kombiniert – als die härteste Zeit. Für 31,6 % war die Phase von November bis Dezember mit den Präsentationen am belastendsten.

Als Grund nannten sie zu viele parallele Deadlines und fehlende Pausen zwischen Abgaben und Prüfungen. Zudem passiert häufig der klassische Fehler, die Klausurvorbereitung wegen der Präsentationen zu lange aufzuschieben.

Welche Fächer sind wirklich am schwersten?

Die Alumni haben mir jeweils ihre Top 3 der schwierigsten Fächer verraten. Hier ist das Gesamtergebnis (n=19):

  1. Data Analytics – 63,2 % (klarer Spitzenreiter)
  2. Online- und Social Media Recht – 52,6 %
  3. Trends im Datenmanagement – 36,8 %
  4. UX-Testing und Multichannel Retailing – je 31,6 %
  5. Dialogmarketing-Präsentation – 15,8 %
  6. Social Media Marketing – 5,3 %

Damit du bestens für die beiden anspruchsvollsten Fächer gewappnet bist, werfen wir im nächsten Abschnitt einen Blick auf die Klausuren.

Trennelement mit gelber Flagge, auf der eine drei steht.

Station 3: Der finale Gipfelsturm in der Klausurenphase

Die Prüfungsphase zieht sich über etwa drei Wochen. Da die Zeitabstände zwischen den Klausuren extrem kurz sind, zahlt sich eine gute Vorbereitung aus. Wer hier strukturiert bleibt, kommt entspannter durch diese Phase.

Online und Social Media Recht

Du hast keine Juravorkenntnisse? Willkommen im Club. Die juristische Fallprüfung erfordert eine neue Denkweise. Sei unbedingt in der Vorlesung präsent. Das dort besprochene Schema ist der Schlüssel für die Klausur.

Mein Geheimtipp: Nutze Falllösebücher aus der Bibliothek. So gewinnst du Sicherheit in der Anwendung, da das genau der Kern der Klausur ist.

Ein Schnappschuss eines Schreibtisches, auf dem sich zwei Gesetzbücher befinden, sowie ein Fall-Löse-Buch.

Fälle üben, üben, üben …

Multi-Channel-Management als Verbundklausur

Multi-Channel-Retailing: Hier wartet ein 50-Fragen-Katalog auf dich. Manche Ehemaligen schwören darauf, die Antworten stur auswendig zu lernen. Mein Tipp: Arbeite den Katalog wöchentlich auf, dann hast du kurz vor der Prüfung keinen Stress.

Strategisches Marketing: Dieses Fach ist sehr praxisnah. Der Professor nutzt anschauliche Beispiele aus seinem Berufsleben, wodurch die Theorie sofort greifbar wird. Wer in der Vorlesung aktiv mitmacht, verankert das Wissen direkt und spart sich so viel Lernaufwand für die Klausur.

Ein Vorlesungssaal, bei dem ein Beamer eine Vorlesungsfolie projiziert, wo es über "Entscheiden & Führen" geht

Sketchnotes statt trockener Folien im Strategischen Marketing

Data Modelling, Mining und Analytics

Die Klausur besteht aus zwei Teilen:

Data Analytics: Hier sind die Altklausuren pures Gold. Fang so früh wie möglich an, diese zu üben. Das Labor ist zudem eine super Abwechslung: Hier wendest du die Theorie praktisch an, wodurch sie viel besser hängen bleibt.

Data Modelling, Mining: Nutze unbedingt die zusätzlichen Übungsstunden des Professors. Ihr rechnet dort echte Aufgaben aus alten Prüfungen durch. Das ist die effektivste Vorbereitung, die du bekommen kannst.

Ein PC im KNIME Labor, wo man das Programm "KNIME" sieht mit Workflow.

Im KNIME-Labor

Das perfekte Lern-Timing?

Hier gehen die Meinungen etwas auseinander:

Mein Rat: Setz auf Beständigkeit statt auf Panik. Je eher du startest, desto stressfreier wird deine Prüfungsphase.

Vorsicht vor der Lawine: Wahlpflichtfächer

Du kannst im Wintersemester zwar schon Wahlpflichtfächer belegen, obwohl diese eigentlich für das Sommersemester konzipiert sind. Mein Rat: Mache freiwillig maximal ein Fach. Das Wintersemester ist extrem kompakt. Spare dir deine Kapazitäten für die Kernfächer.

Welche Wahlpflichtfächer wählen? Das empfehlen die Alumni:

Alle Details zu den Fächern findest du direkt im Moodle-Kurs, sobald du immatrikuliert bist.

Trennelement mit Gipfel und gelber Flagge.

Der Blick vom Gipfel

Das Wintersemester im DEC ist herausfordernd. Doch nach der letzten Prüfung im Februar weißt du, warum du hier bist: Du wächst an den Aufgaben und nimmst praxisnahe Fähigkeiten mit, die dir kein Lehrbuch bieten kann.

Eine Studentin, die auf dem Gipfel sitzt und in der rechten Hand eine gelbe Flagge mit der Aufschrift "DEC" in der Luft schwingt.

Bist du bereit, den DEC-Gipfel im Wintersemester zu stürmen? Hier geht’s direkt zur Bewerbung.

Noch unsicher, ob der Studiengang zu dir passt? Finde es in meinem Quiz heraus:

Textquellen
Bildquellen
  • Titelbild: mit Gemini und Canva erstellt
  • Einleitungsbild: eigenes Foto mit Canva bearbeitet
  • alle Zwischen-und Umfrage-Grafiken: mit Canva erstellt
  • Werkzeugkoffer: mit Canva erstellt
  • Überblicks-Grafik: mit Canva erstellt
  • Präsentations-Grafiken: mit Canva erstellt
  • Großprojekte: eigene Bilder mit Gemini bearbeitet
  • Zwischenstation Gengenbach: eigene Bilder mit Canva bearbeitet
  • Klausuren-Bilder: eigene Bilder mit Gemini nachbearbeitet
  • Blick vom Gipfel: eigenes Bild bearbeitet mit Gemini
Studentenleben

Ästhetik, Sport und Zukunftspläne: Aylin im Portrait

Bei Aylin gilt: Keine Standartfloskeln, sondern Fokus auf den, was wirklich zählt. Das Portrait zeigt Aylin, wie sie den Spagat zwischen Masterstudium und persönlicher Balance meistert. Ein ehrlicher Einblick in ein Leben voller Ästhetik, Sport und Zukunftsplänen, bei denen eins feststeht: Karriere ja, aber eben nicht um jeden Preis.

Fact-Check: Aylin im Schnelldurchlauf

Bevor wir tief in Aylins Geschichte eintauchen, starten wir mit einem schnellen Rundum-Check über sie.

Aylins Weg zum Master

Dass Aylin heute erfolgreich im Master sitzt, war für sie nicht ganz selbstverständlich. Aufgewachsen mit sechs Geschwistern und ohne akademischen familiären Hintergrund, fand sie vor allem in ihren älteren Geschwistern wichtige Vorbilder. Sie lebten ihr vor, was machbar ist, und weckten in Aylin den Gedanken: „Warum eigentlich nicht auch ich?“

Allerdings lief nicht alles von Anfang an glatt. In ihrer Realschulzeit fiel ihr das Lernen oft schwer und Zweifel am Erfolg eines späteren Studiums begleiteten sie. Die Wende kam dann mit dem Wechsel auf das Wirtschaftsgymnasium. Aylin merkte schnell, dass ihr BWL absolut liegt, blühte auf und tankte neues Selbstvertrauen. Ihre logische Konsequenz: das anschließende Bachelorstudium in Offenburg.

 

Nach dem Bachelor-Abschluss stand sie vor der klassischen Frage, die vermutlich jeder Studierende kennt: direkter Berufseinstieg oder doch noch den Master? Aylin hat sich ganz bewusst für das weiterstudieren entschieden. Weniger wegen eines starren Karriereplans, sondern weil sie sich schlichtweg noch zu jung für einen Vollzeitjob fühlte. Der Master schenkt ihr die Zeit, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln und sich über ihre Zukunft klar zu werden.

Dabei erlebt sie den Master als deutlich praxisnäher, als sie zunächst erwartet hatte. Besonders die vielen Gruppenarbeiten prägen ihren Studienalltag. Es geht nicht nur darum, eigene Aufgaben zu erledigen, sondern sich abzustimmen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Verantwortung im Team zu übernehmen. Genau das macht das Studium manchmal herausfordernd, aber auch lebendig.

Theorie trifft Praxis

Neben dem Master-Studium stellt Aylin ihre Fähigkeiten direkt in der Praxis unter Beweis. Sie arbeitet bei der Straumann Group im Produktmarketing. Stark eingebunden im Social-Media-Bereich, gehört das Gestalten von Content, zu einer ihrer Hauptaufgaben. An ihrer Arbeit begeistert sie vor allem die Mischung daraus, sich kreativ auszutoben und gleichzeitig fachlich dazuzulernen. Sie sagt selber, dass sie merkt wie wichtig es ist, echtes Interesse an dem zu haben, was man tut. Denn wenn einem eine Aufgabe richtig Spaß macht, fällt es auch viel leichter, gut darin zu werden. Diese Erkenntnis hilft ihr dabei, ihre beruflichen Interessen besser einzuordnen. Gleichzeitig meint sie, dass sie sich nicht für immer auf einen einzigen Bereich festlegen möchte, sie braucht Abwechslung, neue Eindrücke und Herausforderungen, an denen sie wachsen kann.

Zwischen Social Media, Cafés und schönen Momenten

Wenn man Aylin kennenlernt, merkt man schnell, dass sie ein Mensch ist, der sehr auf Ästhetik bedacht ist. Sie achtet im Alltag gerne darauf, wie Dinge aussehen, egal ob Kleidung, Make-Up oder Bilder von schönen Momenten, die sie festhält. Im Gespräch hat sie mir erzählt, dass es ihr dabei gar nicht um oberflächliche Perfektion geht, sondern vielmehr darum, Dinge bewusst schön zu gestalten, sie wahrzunehmen und sich dadurch einfach wohlzufühlen. Sie liebt es, Bilder zu machen und Augenblicke festzuhalten, nicht nur für Social Media, sondern auch für sich selbst.

Besonders gerne trifft sie sich mit Freundinnen in Cafés. Dort kann sie abschalten, reden, lachen und den Uni- und Arbeitsalltag für einen Moment hinter sich lassen. Gleichzeitig passen diese Treffen perfekt zu ihrem Sinn für Ästhetik, denn Aylin hat einfach ein Auge für ein schönes Café, gutes Licht und den besonderen Moment.

Deshalb sind Plattformen wie Instagram und TikTok für sie auch weit mehr als nur ein netter Zeitvertreib. Sie nutzt sie intensiv im Alltag, um sich inspirieren zu lassen, neue Trends aufzusaugen und Ideen zu sammeln.

 

Gleichzeitig geht Aylin aber auch sehr offen mit den Kehrseiten von Social Media um und weiß, dass sie sich oft davon beeinflussen lässt. Trends, Meinungen und perfekte Bilder aus den Bereichen Mode, Reisen, Beauty oder Lifestyle gehen nicht spurlos an ihr vorbei und verändern manchmal ganz automatisch die eigene Wahrnehmung.

Trotz des Wissens, dass online extrem viel inszeniert ist, bleibt eine gewisse Wirkung eben selten aus.

Sport als Ausgleich

Um den Kopf vom Uni- und Arbeitsstress freizubekommen, setzt Aylin voll auf Bewegung. Krafttraining nimmt einen großen Platz in ihrem Leben ein und gibt ihr im Alltag eine feste Struktur. Sie geht regelmäßig ins Gym und achtet diszipliniert auf ihre Ernährung. Ebenso gehören Tennis und Tanzen zu ihren Interessen, auch wenn sie diesen nicht immer regelmäßig nachgeht. Für Aylin ist das Ganze weit mehr als nur ein Hobby, es hilft ihr aktiv vom Stress abzuschalten. 

Du möchtest noch mehr darüber erfahren, wie Aylin mit Stress umgeht, und mehr Struktur in ihren Alltag bringt? Schaue dir hier ihren Beitrag an: Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Fernweh im Herzen, die Familie im Gepäck

Das Reisen zählt zu einer der großen Leidenschaften von Aylin. Für sie bedeutet Reisen weit mehr als eine bloße Auszeit von der gewohnten Routine. Es ist für sie mehr ein Gefühl von echter Freiheit und eine Quelle für neue Inspiration. Am liebsten würde sie einmal die ganze Welt mit eigenen Augen sehen, wobei ein ganz besonderes Traumreiseziel ganz oben auf ihrer Liste steht: einmal auf die Philippinen zu reisen. 

Doch so sehr sie das Fernweh auch packt, ihre absoluten Lieblingsurlaube sind die, die sie mit ihrer Familie teilen kann. Denn diese gemeinsamen Tage sind für die mehr als nur eine normale Urlaubsreise. Es ist wertvolle, unbezahlbare Zeit, im Kreis ihrer Liebsten, welche früher in einer so großen Familie nicht immer selbstverständlich war. Genau aus diesem Grund, möchte ihre Familie daraus in Zukunft eine feste neue Tradition machen. Einmal im Jahr wollen sie für eine Woche alle zusammen wegfahren und dies dann später auch gerne noch mit Partnern und Kindern.

 

Der Blick nach vorn

Wie es nach dem Master weitergeht? Das kann sie selber noch nicht ganz beantworten. Was sie aber weiß ist, dass sie nicht sofort in den klassischen 40-Stunden Arbeitsalltag starten möchte. Vielmehr zieht es sie erst einmal raus aus der gewohnten Umgebung. Vielleicht kommt der Umzug in eine andere Stadt für eine gewisse Zeit oder es geht ins Ausland um neue Erfahrung zu sammeln. Immerhin steht eine Reise auf die Philippinen ganz oben auf ihrer Bucket List. Eins ist auf jeden Fall sicher, egal wie weit sie dabei wegzieht, ihre Familie bleibt für sie immer der feste Bezugspunkt und ein Ort an den sie jederzeit zurückkommen kann.

Karriere ist ihr zwar wichtig, aber eben nicht um jeden Preis. Aylin möchte sich weiterentwickeln, aber gleichzeitig genug Raum für sich selbst behalten. Es geht ihr um die richtige Balance im Leben: Platz für bewusste, disziplinierte Auszeiten im Gym, für inspirierende Treffen bei Kaffee-Dates mit ihren Freundinnen und all die schönen Augenblicke, die das Leben abseits von Hörsaal und Job erst lebenswert machen.

Du möchtest mehr über Aylin und ihren weiteren Weg erfahren, dann melde dich gerne bei ihr 🙂

 

 

Bildquellen
  • Titelbild: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 1 Steckbrief: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 2 Weg zum Master: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 3 Foto Icon: Erstellt via Canva
  • Abbildung 4 Café: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 5 Sport: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 6 Reisen: Icon erstellt via Canva
  • Abbildung 7 Reisen: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 8 Arbeit: Icon erstellt via Canva

Studentenleben

Zwischen Pforzheim, Bali und dem, was noch kommt: Jenny im Porträt

Abi in der Pandemie, ein ungeplantes Marketingstudium und ein Solotrip nach Bali – Jennys Weg war selten so wie erwartet, aber immer genau richtig. Wie aus einem Ort fürs Studium ein Zuhause wurde, was sie alleine in Bali gelernt hat und wohin sie als nächstes will, erfährst du hier.

Los geht’s mit einer kleinen Blitzrunde, damit du Jenny direkt ein bisschen näher kennenlernen kannst!

Hier kannst du direkt in zwei von Jennys Lieblingssongs von Provinz reinhören:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Plan B als Volltreffer

Jenny machte ihr Abitur 2020 – ausgerechnet mitten in der Pandemie. Anstelle von Abschlussfeiern, Partys und großem Goodbye gibt es: Coronaviren, verschobene Prüfungen und eine Wand aus Ungewissheit. Ihr eigentlicher Traum nach der Schule die Welt zu bereisen, löste sich im Lockdown in Luft auf. Was also nun? „Ich musste mir spontan überlegen, was ich studieren will.“, erzählt Jenny. 

Aufgewachsen in der Region Lörrach, wollte sie für das Studium weit genug weg sein, um auf eigenen Beinen zu stehen. Gleichzeitig sollte die Entfernung überschaubar bleiben, damit sie ihre Eltern und ihren Hund Cindy (eine mittlerweile fünfzehnjährige Malteser-Bologneser-Hündin) regelmäßig besuchen kann. Zwei Stunden Fahrtzeit erschienen ihr dafür genau richtig. Ein Freund schwärmte ihr damals von der Hochschule Pforzheim vor. Also bewarb sich Jenny kurzerhand dort für Controlling und Marketing. Eigentlich schlug ihr Herz für Controlling – Zahlen liegen ihr einfach. Doch der Studiengang verlangte ein verpflichtendes Auslandssemester inklusive Englischtest. Weil Englisch nicht ihre größte Stärke ist und der Test scheiterte, wich sie auf Marketing aus, wo das Auslandssemester freiwillig war. Bereut hat sie das nie: Das Grundstudium war ohnehin ähnlich und Fächer wie Kostenleistungsrechnung oder Bilanzierung konnte sie trotzdem belegen. „Im Nachhinein war es die beste Entscheidung“, sagt sie heute. 

Daily Life in Pforzheim

Obwohl ihre Eltern in Lörrach sie vermissen, ist Pforzheim für Jenny längst mehr als ein Studienort. „Hier habe ich gelernt, was Freundschaft und Vertrauen wirklich bedeuten“, sagt sie. Ein Wochenendbesuch bei ihren Eltern fühlte sich zuletzt sogar schon „komisch“ an. Pforzheim und ihre WG sind ihr Zuhause geworden.

Einen großen Teil dazu beigetragen hat das Irish Pub, wo Jenny seit dreieinhalb Jahren jobbt. Was während des Bachelors als Nebenjob begann, ist mittlerweile mehr als das: ein Ort, an dem sie Leute kennenlernt, die nichts mit dem Studium zu tun haben und genau das schätzt sie. „Vollzeit könnte ich das nicht machen, aber ab und zu macht es einfach richtig Spaß“, lacht sie. 

Außerdem arbeitet sie als Werkstudentin bei dm im Datenmanagement und fühlt sich dort richtig wohl. Sie liebt die Atmosphäre im Büro, die gemeinsamen Mittagspausen mit ihren Kollegen und, dass mittlerweile auch drei ihrer Freundinnen dort arbeiten.

Wenn Jenny nicht arbeitet oder lernt, boxt sie einmal die Woche oder sitzt mit Freunden im Café bei einem Matcha. Im Sommer geht’s für sie ins Freibad, abends wird mit den Mädels gekocht oder ein Aperol auf dem Balkon genossen. Keine großen Pläne, kein Stress.

Solotrip nach Bali

Was Corona ihr nach dem Abi genommen hatte, holte Jenny in den Semesterferien nach und zwar auf ihre ganz eigene Art: drei Wochen alleine nach Bali.

Ihre Eltern drehten fast durch, als Jenny ihnen von ihren Solo-Trip-Plänen erzählte, doch sie blieb gelassen: „Es kann überall was passieren, auch in Pforzheim.“ Ihre Reise startete in Basel und ging über Istanbul nach Jakarta und von dort aus mit einer kleinen Propellermaschine weiter nach Bali. „Schlimmer als Ryanair – ich dachte mir: Gott, komme ich überhaupt lebend an?“, lacht sie.

Zu Beginn fand sie schnell Mitreisende, mit denen sie eine Weile zusammen unterwegs war. Doch irgendwann entschied sie sich bewusst, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Dorthin fahren wo sie wollte und machen, worauf sie Lust hatte. In der Reise sah Jenny weit mehr als nur einen Urlaub. Sie war eine Chance, über sich hinauszuwachsen und sich selbst zu fragen: Wo will ich hin? Was möchte ich erreichen?

Mehr zu Jennys Bali-Route und ihren Tipps erfährst du in ihrem eigenen Beitrag, welchen du hier findest.

Jennys Weg zu DEC

Nach ihrem Bachelor in reinem Marketing war für Jenny schnell klar: Sie will mehr. Da der Arbeitsmarkt nach ihrem Abschluss ohnehin schwierig war, entschied sie sich, noch eineinhalb Jahre mehr die Hörsaalbank zu drücken und einen Master dranzuhängen. Da der Bereich E-Commerce Jenny schon immer interessierte, fiel ihre Wahl auf den DEC-Master der Hochschule Offenburg. Zudem hatte eine Freundin von ihr den Studiengang schon hinter sich und erklärte ihr genau, was auf sie zukommt. Viele Projektarbeiten, drei Standorte, lange Hochschultage, aber auch ein Vorlesungsplan, der es Jenny ermöglicht, von Pforzheim aus nach Gengenbach und Offenburg zu pendeln.

Über ihre Erfahrungen als Pendlerin hat sie sogar einen eigenen Beitrag geschrieben, inklusive Guide wie man die langen Fahrten am besten nutzt. Schau gerne mal hier rein.

Aktuell befindet sie sich im zweiten Mastersemester (dem Sommersemester) und beschreibt es als deutlich entspannter als das Wintersemester. „Das Schlimmste habe ich schon hinter mir“, lacht Jenny. Zeit also, ihr Wissen weiterzugeben. Ihre drei Top-Tipps für DEC-Erstsemester:

Weitere nützliche Infos und Tipps rund um den DEC-Master findest du im Beitrag meiner Kommilitonin Nina. Hier geht’s zum Beitrag. Und wenn du beim Thema Meal-Prepping tiefer einsteigen möchtest, schau dir gerne doch einmal diesen Beitrag an.

Und in Zukunft?

Nach dem DEC-Master hat Jenny einen klaren Plan: sie möchte fest bei dm einsteigen und am liebsten auch schon ihre Masterarbeit dort schreiben. Langfristig zieht es sie allerdings weg vom Datenmanagement und mehr in Richtung Marketing oder Produktmanagement, vor allem im Kosmetikbereich. dm ist und bleibt ihr Traumarbeitgeber. 

Und dann ist da noch das Reisen. Nach dem Master möchte sie unbedingt nochmal weg. Wohin genau, das weiß sie noch nicht. Aber dass sie sich auch spontan und alleine irgendwo zurechtfindet, hat Jenny ja bereits bewiesen.

Falls du mehr über den DEC-Master oder Jennys Bali-Reise erfahren möchtest, kannst du dich gerne direkt bei ihr melden!

Textquellen
Bildquellen
  • Abb. 1: Private Aufnahmen von Jennifer Sbikowski, bearbeitet von Vanessa Breitsch via Canva
  • Abb. 2: Eigene Darstellung, erstellt via Canva
  • Abb. 3: Eigene Darstellung, erstellt via Canva
  • Abb. 4: Private Aufnahme von Jennifer Sbikowski, bearbeitet von Vanessa Breitsch via Canva
  • Abb. 5: Private Aufnahme von Jennifer Sbikowski, bearbeitet von Vanessa Breitsch via Canva
  • Abb. 6-10: Private Aufnahmen von Jennifer Sbikowski, bearbeitet von Vanessa Breitsch via Canva
  • Abb. 11: Eigene Darstellung, erstellt via Canva
Studentenleben

Gym, Good Food & Great Energy: So lebt Nina-Sophie

Wer Nina-Sophie heute sieht, erlebt eine selbstbewusste Studentin mit aktivem Lifestyle – Gym, Reisen, Kochen, alles dabei. Doch was jetzt selbstverständlich wirkt, war früher undenkbar. Dieser Beitrag zeigt, wie ein unerwarteter Plot-Twist ihre ganze Entwicklung verändert hat.

Wer ist die Studentin auf dem Foto? Das ist Nina-Sophie, 23 Jahre alt, deren Herz für durchdachtes Marketing schlägt. Weil ihr normales Marketing zu theoretisch war, hat sie sich für den projektorientierten DEC-Master in Offenburg entschieden – ein Studiengang, der perfekt zu ihrem ehrgeizigen Mindset passt, wie sie mir im Interview verraten hat.

Wer ist Nina-Sophie? Ein Blick hinter die Kulissen

Um Nina-Sophie für diesen Blogbeitrag besser kennenzulernen, habe ich sie gefragt, welcher Filmcharakter sie wäre. Ihre Wahl fiel auf Elle Woods aus Natürlich blond. Neben der offensichtlichen optischen Gemeinsamkeit (beide sind blond), sieht Nina-Sophie vor allem charakterliche Parallelen.

Sie erklärt ihre Entscheidung so: „Elle Woods wird oft unterschätzt, ist aber total ehrgeizig, diszipliniert und erfolgreich. Sie zeigt ganz gut, dass man vieles gleichzeitig sein kann. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren.“ Diese Beschreibung passt auch gut zu Nina-Sophie selbst, die im Studium zeigt, wie sich Zielstrebigkeit und Vielseitigkeit miteinander vereinbaren lassen.

Der Lifestyle von Nina-Sophie

Sport 🏋🏼:

Seit zwei Jahren geht Nina- Sophie regelmäßig ins Gym. Früher ritt sie zehn Jahre lang. Dieses Hobby gab sie im Studium aus Zeit- und Geldmangel auf. Nach einer Pause fehlte ihr jedoch der Ausgleich zu Studium und Job. Das Gym ist für sie perfekt. Es ist zeitlich flexibel. Bei Disziplin sieht man schnell Fortschritte. Zudem hat das Training viele Vorteile für ihre Gesundheit.

After-Work ✨:

Vom Alltagsstress schaltet sie am besten mit ihren Liebsten ab. Ihre Freunde bringen sie sofort runter. Zusammen gehen sie gerne aus. In Offenburg ist das Sir Gustav ihr absoluter Lieblingsort. Das Ambiente, das Essen und die Stimmung dort sind extrem gut. Ihre feste Bestellung: Die Pizza 🍕Speziata con rucola und ein Lillet White Peach. 🍹

Du willst wissen, was Offenburg abseits von Partys und Clubnächten noch zu bieten hat? Dann schau unbedingt auf Ninas Blog vorbei: In ihrem Beitrag Zwischen Vorlesung und Weinbergen: Die besten Partys & Events für Studis in Offenburg! verrät sie dir ihre absoluten Insider-Tipps für die perfekte Balance zwischen Campusleben und Freizeit.

Kochen 👩🏼‍🍳:

Wenn sie nicht gerade auswärts isst, steht sie leidenschaftlich gerne selbst in der Küche. Nina-Sophie kocht nämlich unheimlich gerne frisch und probiert Neues aus. Ihr absolutes Lieblingsessen ist dabei eine fitnessgerechte Variante der klassischen Alfredo-Pasta. Das Gericht ist perfekt nach einem harten Training, geht super schnell und schmeckt einfach genial. Für diesen Beitrag hat sie uns exklusiv ihr persönliches Lieblingsrezept verraten 🍝:

Korfu im Sommer 🌊, Budapest im Herbst 🏙️

Bei ihren Reisen macht es für Nina-Sophie die Mischung. Sie liebt es, verschiedene Facetten der Welt zu entdecken, und passt ihre Reiseziele am liebsten an die Jahreszeiten an.

Budapest:

Nina-Sophie sagt, dass sie bei Städtetrips immer wieder nach Budapest zurückkehrt. Besonders im Herbst erlebt sie die Stadt für sich am schönsten: bunte Blätter, ein gemütlicher Vibe und angenehme Temperaturen. Für sie ist das die ideale Zeit, um alles in Ruhe zu erkunden.

Korfu:

Sobald es aber um den klassischen Sommerurlaub geht, steht Griechenland bei ihr an allererster Stelle. Ihr absoluter Geheimtipp ist hierbei Korfu – eine Insel, die ihrer Meinung nach völlig unterschätzt wird. Die Vorfreude auf das nächste griechische Abenteuer läuft übrigens schon auf Hochtouren: Dieses Jahr geht es für sie nach Kreta, um die perfekte Kombi aus Sonne, Strand und gutem Essen zu genießen.

Ninas persönlicher Plot-Twist

Ihre heutigen, absolut souveränen Vorträge lassen völlig vergessen, wie schwer sie sich früher damit getan hat. Hinter ihr liegt eine beeindruckende, fast filmreife Entwicklung.

In ihrer Schulzeit war Nina- Sophie nämlich das krasse Gegenteil von ihrem heutigen Ich: super schüchtern, extrem introvertiert und geplagt von panischer Angst, sobald sie auch nur vorne an der Tafel stehen musste. Damals ein absoluter Albtraum für sie. Doch statt sich in dieser Komfortzone zu verstecken, hat sich bei ihr irgendwann ein Schalter umgelegt. Aus der Angst wurden intensiver Ehrgeiz und eine Disziplin, die sie heute absolut einzigartig machen.

Und das Verrückteste an der Story? Heute sind es ironischerweise genau mündliche Prüfungen und Vorträge, die ihr am allermeisten Spaß machen. Wenn man sie fragt, woher dieser extreme Drive kommt, merkt man schnell, wie tief das geht. Es ist der unbedingte Wille, ihrem früheren, schüchternen Ich von damals zu beweisen, dass absolut nichts unmöglich ist. Sie zeigt sich selbst jeden Tag aufs Neue, dass man im Leben wirklich alles erreichen kann, wenn man hartnäckig am Ball bleibt. Genau dieses Mindset hat sie letztendlich zu der echten Power-Frau – unserer Hochschul-Version von Elle Woods – gemacht.

Ninas Tipps um Präsentationsangst zu überwinden

Um zum Schluss herauszufinden, wie man Lampenfieber und Vortragsangst am besten in den Griff bekommt, habe ich mich an Nina-Sophie gewendet. Ich habe sie einfach mal nach ihren persönlichen Erfahrungen gefragt und sie konnte mir vier wertvolle Tipps mit auf den Weg geben:

Probier Nina-Sophies Ratschläge beim nächsten Mal einfach selbst aus und lass dich nicht unterkriegen. Ganz viel Erfolg für deinen nächsten großen Auftritt! 🍀

  • Eigene Aufnahme von Nina-Sophie überarbeitet mit Gemini
  • Eigene Aufnahme von Nina-Sophie
  • Eigene Bilder Sophia Kraus

Studentenleben

Screen-time, but make it worth it: vom Doom-Scrolling zum Skill-Scrolling

Drei Stunden am Handy sind doch nichts, oder? Falsch gedacht. Hochgerechnet verbringst du damit fast ein Jahrzehnt deines Lebens am Bildschirm. Die gute Nachricht: Das Problem ist nicht die Zeit auf dem Display, sondern wie wir sie managen. Tausche das energieraubende Doom-Scrolling ab heute gegen aktives Skill-Scrolling. Ich zeige dir in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie auch du dein Smartphone vom Zeitfresser zum Mentor machst.

Montagmorgen, 9:00 Uhr: „Ihre wöchentliche Nutzungsdauer war letzte Woche um 12 % höher.“ Danke für gar nichts. Als ich neulich die gnadenlose Abrechnung von 30 Stunden in einer einzigen Woche sah, fühlte sich das an wie ein verdammt schlecht bezahlter Vollzeitjob. Ich war frustriert, wütend auf mich selbst und fragte mich: Welche Fähigkeiten hätte ich in all diesen ungenutzten Stunden lernen können? Und wo würde ich heute damit stehen?

Damit ist jetzt Schluss. Ich habe mich intensiv mit meinen digitalen Gewohnheiten auseinandergesetzt und mein Smartphone radikal umstrukturiert. Meine wichtigsten Key-Learnings teile ich jetzt mit dir.

Wir sind dauer-online: der Fakten-Check

Dass uns das Thema alle umtreibt, ist kein Zufall. Ein Blick in aktuelle Studien zeigt, wie tief wir im digitalen Sumpf stecken:


Eine übermäßige Nutzung digitaler Medien kann mit psychischen Belastungen wie Kontrollverlust, innerer Unruhe oder dem Gefühl von Einsamkeit einhergehen. Wenn du oder jemand aus deinem Umfeld Unterstützung braucht, gibt es professionelle und anonyme Hilfe:

  • Digitale Suchtberatung: https://www.suchtberatung.digital
  • Suchportal von „Aktiv gegen Mediensucht“: Auf der Website www.aktiv-gegen-mediensucht.de findest du spezialisierte Beratungsstellen in deiner Nähe.
  • Terminservicestelle (KVB): Unter der Telefonnummer 116 117 bekommst du Unterstützung bei der schnellen Vermittlung von Erstgesprächen.
  • TelefonSeelsorge: Rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos und anonym).

Quick-Tipp für sofort: Stell das Display auf Graustufen (das nimmt den Apps den visuellen Reiz), lösch die Apps, die dich am meisten triggern, vom Startbildschirm und leg das Handy nachts in einen anderen Raum.


Wichtiger Disclaimer vorab: 


Es geht hier nicht um ein radikales Digital Detox oder das Verteufeln von Smartphones. Es geht ganz gezielt um unseren Umgang mit Apps wie Instagram und TikTok.

Was ist Doom-Scrolling und Skill-Scrolling überhaupt?


Mit diesen drei Schritten wird dein Smartphone zum Mentor

Es ist Zeit, deine Screen Time von passiver Zeitverschwendung in ein aktives Investment zu verwandeln. Hier kommt deine Anleitung:

1. Den Algorithmus erziehen

Dein Feed ist kein Zufallsprodukt. Er ist ein Spiegel deines Verhaltens. Der Algorithmus ist darauf programmiert, dir genau das zu geben, was dich am Bildschirm hält. Das Prinzip ist simpel: Wenn du bei Schrott verweilst, bekommst du Schrott.

Warum dein Feed manipulierbar ist: Der Feedback-Loop

Hinter Instagram und TikTok steckt eine kontinuierliche Rückkopplungsschleife. Jedes Mal, wenn du scrollst, misst die App im Hintergrund gnadenlos jede Millisekunde deiner Verweildauer (Watchtime) und durchläuft die folgenden vier Phasen:

  1. Nutzerinteraktion: Du schaust dir ein Video an, verteilst ein Like oder wischst es gelangweilt weg.
  2. Feedback-Erfassung: Die App misst im Hintergrund gnadenlos jede Millisekunde deines Verhaltens, vor allem deine Verweildauer (Watchtime).
  3. Datenanalyse: Das System analysiert blitzschnell: Verweilt bei Finanzen und Rezepten, bricht bei Trash-TV sofort ab.“
  4. Systemanpassung: Der Algorithmus sortiert deinen Feed um. Nützliche Inhalte rücken nach oben, stumpfe Berieselung fliegt raus.

Und genau hier liegt deine Macht: Wenn du verstehst, dass dieser Kreislauf ein ständiges Neulernen ist, kannst du ihn gezielt hacken. Du bist kein passives Opfer des Algorithmus: du bist der Chef, der ihn füttert.

Du willst noch tiefer verstehen, wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit fesseln? In dieser Podcast-Episode auf Spotify wird das Thema noch einmal genial auf den Punkt gebracht!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Die 3-Sekunden-Regel

Wenn ein Video dich in den ersten drei Sekunden nicht schlauer, inspirierter oder wirklich glücklich macht: sofort wegwischen. Verweile keine Millisekunde aus Trägheit, sonst fütterst du das System mit den falschen Signalen.

Aktuell trenden diese skurrilen, KI-generierten Videos von sprechendem Obst und Gemüse. Völlig hohler Content ohne jeden Mehrwert. Und trotzdem? Ich erwische mich selbst dabei, wie ich regungslos bis zum Ende dranbleibe, nur um den absurden Plot zu hören. Das Ergebnis: Der Algorithmus merkt sich mein Verweilen und ballert meinen Feed mit noch mehr Gemüse-Videos voll. Hinterher bleibe ich verwirrt zurück und frage mich, was das gerade sollte. Wenn mir heute so ein Video reinspült, schaltet mein Kopf sofort auf Alarm: Ich erinnere mich an die 3-Sekunden-Regel – und wische es gnadenlos weg.

Aktives Engagement-Training

Interagiere bewusst mit Inhalten, die dich weiterbringen. Like Tutorials, kommentiere bei Experten und speichere Infografiken. So lernt der Algorithmus:

„Aha, diese Person will Skill-Scrolling statt Doom-Scrolling: gib ihr mehr davon!“

2. Werte-Check: Wem folgst du und warum?

Influencer und Content-Creator prägen unser Selbstbild massiv. Zeit für eine ehrliche Reflexion: Vertreten die Menschen, denen du folgst, deine Werte? Um dein perfektes Feed zu bauen, musst du deine Master-Werte kennen. Mache hierfür den schnellen Core-Value-Check:

Schritt 1: Intuitive Auswahl

Scanne die Liste der 20 Werte einmal ab.

Schritt 2: Priorisierung

Notiere dir deine sechs Top-Werte. Stell dir dabei Fragen wie: „Wenn ich mich zwischen Freiheit und Sicherheit entscheiden müsste, was würde ich wählen?“ oder „Brauche ich Kompetenz, um überhaupt Erfolg zu haben?“ (Dann ist Kompetenz dein tieferer Basis-Wert).

Schritt 3: Die Validierungsfrage

„Wenn morgen alle Werte aus meinem Leben verschwinden würden, außer drei: mit welchen könnte ich am ehesten weiterleben?“ Das sind deine Master-Werte.

Unfollow is Selfcare!

Geh deine Abo-Liste durch. Jedes Profil, das nicht mit deinen Werten übereinstimmt, fliegt. Ersetze sie durch gezielten digitalen Mehrwert.

Um aus deinen Werten den passenden Content für dich zu entdecken, habe ich die Werte in vier Kategorien aufgeteilt. Schau einfach, in welche Bereiche deine Master-Werte fallen, und hole dir gezielten digitalen Mehrwert in dein Feed.

Hier sind meine persönlichen Empfehlungen für dein neues Growth-Portfolio:

Fokus: Bewusster Lebensstil, Nachhaltigkeit, Alltagsinspiration

Chris Washington (@veganewunder): Kreative, alltagstaugliche vegane Rezepte.

Daisy.spots: Inspirationen aus den Bereichen Foodspots, Reisen, Fashion und Beauty.

Fokus: Mindset, Business, Weiterbildung

Andrew Huberman (@hubermanlab): Wissenschaftliche Insights direkt aus der Neurowissenschaft.

Alex Hormzi (@hormozi): Brutal ehrliches Business- und Unternehmer-Wissen für die Praxis.

Fokus: Emotionale Intelligenz, Psychologie, echte Verbindung

The Diary of a CEO: Deep-Dive-Interviews zu den Themen Dreaming, Open-mindedness, Awareness und echte menschliche Verbindungen.

Fokus: Gesundheit, Sport, Humor, Entspannung

Paul Gukhe (@paul_gukhe): Die perfekte Mischung aus Sport, Business und Mindset.

Mady Morrison (@madymorison): Yoga, Achtsamkeit und mentale Erdung.


3. Die Werkzeugkiste für dein Wachstum

Fokussiertes Ziel-Scrolling

Bevor du eine App öffnest, stelle dir eine bewusste Frage: Was ist mein Ziel? Suchst du ein Rezept? Einen Study-Hack? Wer ohne Ziel öffnet, verliert. Wenn das Ziel erfüllt ist: App sofort schließen.

Kontrollierter Eskapismus

Wenn du dich einfach nur berieseln lassen willst – völlig legitim! Aber mach es mit System: Stelle dir einen Timer auf bspw. 10 Minuten für bewusstes „Kopf-abschalten“. Sobald er klingelt, wird die App konsequent geschlossen.

Die Daumen-Bewegung umleiten

Die swipende Bewegung ist tief in unserem Muskelgedächtnis verankert. Leite das Verlangen einfach auf Apps um, die dich schlauer machen: Ersetze TikTok durch Imprint (visuelle Erklärungen), Meme-Seiten durch Deepstash (Wissenskarten statt Blabla) oder Boulevard-News durch Substack (Experten-Essays).

Fazit: Du bist der Admin

Deine Core Values geben dir ab heute die Richtung vor. Nutze sie als Kompass für dein Smartphone und hör auf, unbewusst durch Feeds zu scrollen, die dich am Ende des Tages nur leer, gestresst und unproduktiv zurücklassen.

Das Smartphone ist nicht dein Feind, sondern die mächtigste Bildungsplattform unserer Zeit. Richtig gemanagt, hast du das geballte Wissen der Welt von Finanzen bis zur Statistik-Klausur kostenlos und nur einen Klick entfernt in der Hosentasche. Am Ende des Tages ist dein Smartphone nur ein Werkzeug: Entweder ist es die Fernbedienung für dein Leben oder eine digitale Fessel. Du bist der Admin. Du entscheidest, welcher Knopf gedrückt wird.

Schluss mit dem passiven Doom-Scrolling, mach deinen Screen zu deinem Mentor und starte noch heute dein Skill-Scrolling!


Hier findest du einen passenden Blogbeitrag zu einem persönlichen Wandel vom Umgang mit den Medien von Aimee Danner:

Wir sind dauer-online: der Fakten-Check:

  • Fokus Social Media, Die Plattform Favoriten & Einfach mal offline: Durner-Steinle, A. (2026). Grunddaten Jugend und Medien 2026: Aktuelle Ergebnisse zur Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland. Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) https://izi.br.de/deutsch/Grundddaten_Jugend_Medien.pdf

Online-Sucht:

Disclaimer:

Feedback Loop:

Podcast-Empfehlung:

Werte-Check:

Kontrollierter Eskapismus:

Die Daumen-Bewegung umleiten:

Empfohlener Blogbeitrag:

Aimee Danner (2026, 07. Dezember). Mein Wandel im Umgang mit den Medien. Newsroom Medien und Informationswesen – Hochschule Offenburg. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/mein-wandel-im-umgang-mit-den-medien/

Titelbild: Mit ChatGPT generiert

Alle Icons: aus Canva

Feedback-Loop: Mit Canva erstellt

3-Sekunden-Regel: Bild mit Canva erstellt, Screenshots aus Instagram

Werte-Check: Mit Canva erstellt

TechTalk

Spielerisch zum Lernerfolg: Wie Gamification und KI deine Klausurergebnisse optimieren

Stell dir vor, du sitzt spät abends an deinem Schreibtisch und bereitest dich auf die bevorstehenden Klausuren vor. Du grübelst über den Lernstoff, aber das Lernen fühlt sich oft mühsam und wenig motivierend an. Du fragst dich, wie es anderen gelingt, sich so engagiert auf ihre Ziele im Studium zu konzentrieren. Dann entdecke eine neue Welt des Lernens: Gamification und Künstliche Intelligenz (KI). Erfahre jetzt, wie die Kombination daraus dir helfen kann, motivierter und effektiver zu lernen!

Was ist Gamification?

Gamification ist eine innovative Methode, die spielähnliche Elemente wie Punkte, Abzeichen, Herausforderungen und Belohnungen in spielfremde Prozesse und Kontexte integriert. Damit sollen das Engagement und die Motivation der Nutzenden gesteigert und eine unterhaltsame, positive Umgebung geschaffen werden. Für Studierende könnte dies beispielsweise bedeuten, dass Lernmaterialien und Kurse mit spielerischen Elementen angereichert werden, um das Lernen effektiver und interessanter zu gestalten.

Wie funktioniert Gamification?

Nach Yu-kai Chou, Experte für Gamification und Berater für Verhaltensdesign, nutzt Gamification die folgenden menschlichen Antriebe:

  • Epic Meaning & Calling: Motivation, Teil von etwas Großem zu sein und zur Entwicklung einer Sache beizutragen
  • Development & Accomplishment: Innerer Antrieb, sich weiterzuentwickeln, Fähigkeiten zu entwickeln und Herausforderungen zu meistern
  • Empowerment of Creativity & Feedback: Förderung künstlerischer Ausdrucksformen und Demonstration kreativer Fähigkeiten
  • Social Influence & Relatedness: Motivation durch soziale Elemente wie Gemeinschaft, Wettbewerb und das Streben nach Status
  • Ownership & Possession: Drang nach Besitz und Streben nach noch größerem Erfolg
  • Scarcity & Impatience: Verlangen nach Zielen, die schwer zu erreichen oder nicht sofort verfügbar sind
  • Unpredictability & Curiosity: Reiz des Unbekannten und Neugier, bis Regelmäßigkeiten erkannt werden
  • Loss & Avoidance: Motivation, Negatives zu vermeiden, wie den Verlust von Fortschritten oder hart erkämpften Erfolgen

Diese Antriebe werden in Anwendungen, die Gamification nutzen, daher immer wieder geschickt eingesetzt, um ein ansprechendes und motivierendes Erlebnis zu schaffen, das zur aktiven Auseinandersetzung mit den Inhalten anregt. Um dies zu erreichen, werden laut dem ehemaligen Design Lead von Fitbit die folgenden grundlegenden Gamification-Elemente verwendet:

  • Ziele: Nutzende haben klare Ziele wie Level-Erfolge, Punktesammeln oder Aufgabenabschluss, die Sinn und Richtung geben.
  • Regeln: Jedes Spiel hat eigene Regeln, die den Rahmen definieren und klare Richtlinien vorgeben.
  • Feedback: Teilnehmende erhalten kontinuierlich Rückmeldung über ihren Fortschritt durch Punkte, Levelaufstiege oder visuelles Feedback, das sie zum Weitermachen motiviert.
  • Belohnungen: Bei Fortschritt werden Anwendende belohnt, sei es durch virtuelle Items, Rabatte oder Anerkennung, was das gewünschte Verhalten verstärkt.
  • Motivationen: Beteiligte werden motiviert, weiterzumachen, sei es durch Gewinnanreize oder Vergleich mit anderen, wobei die Motivation intrinsisch oder extrinsisch sein kann.
Was ist Fitbit und wie setzen sie Gamification ein?

Fitbit ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das viel mit Gamification arbeitet. Das Unternehmen stellt Fitnesstracker her und nutzt Gamification, um Nutzer durch Belohnungen, Fortschrittsüberwachung und sozialen Wettbewerb zu motivieren, ihre Fitnessziele zu erreichen – ähnlich wie bei der Samsung Galaxy Watch oder der Apple Watch.

Du findest das Thema genauso interessant wie ich und möchtest noch mehr Beispiele von bekannten Apps und Unternehmen sehen, die Gamification einsetzen? Dann solltest du unbedingt den Blogbeitrag des oben erwähnten ehemaligen Design Lead von Fitbit lesen.

Wie beeinflusst Gamification deinen Lernerfolg?

Gamification hat nachweislich positive Auswirkungen auf den Lernerfolg. Studien zeigen, dass die Integration spielerischer Elemente in den Lernprozess das Engagement und die Motivation der Lernenden deutlich erhöht. Zudem sind Studierende in einer spielerischen Umgebung eher bereit, sich intensiver mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen. Um dies zu erreichen, nutzt Gamification verschiedene Mechanismen:

Icon für Motivation, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit

Steigert Motivation, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit: durch Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn und Ausschütten des Glückshormon Dopamin.

Icon für effektives Lernen

Fördert effektives Lernen: durch Stimulierung des Hippocampus, der für das Erlernen neuer Fähigkeiten und Informationen zuständig ist.

Icon für Konzentration und positive Lernerfahrungen

Hält die Konzentration aufrecht und fördert positive Lernerfahrungen: durch Freisetzung von Endorphinen bei Erfolgserlebnissen.

Icon für den Abbau von Stress und Ängsten

Schafft eine bessere Lernatmosphäre und baut Stress & Angst ab: durch Ausschüttung von Serotonin durch Belohnungen.

Icon für die Erreichung von Teilzielen auf dem Weg zum Gesamtziel

Ermöglicht kleine Lernerfolge auf dem Weg zum Lernziel: durch direktes Feedback, um unmittelbar aus dem eigenen Handeln zu lernen.

Icon für das konzentrierte eintauchen in Aufgaben

Erleichtert das Eintauchen in Aufgaben und motiviert auf diese Weise: durch die Förderung des „Flow“-Zustands, in dem die Lernenden so sehr in eine Aufgabe vertieft sind, dass sie die Zeit vergessen.

Icon für soziale Kompetenzen und Ehrgeiz

Fördert soziale Kompetenzen und steigert den Ehrgeiz: durch Förderung der Gruppendynamik, wenn Lernende gegeneinander antreten oder zusammenarbeiten.

Die vielfältigen positiven Effekte von Gamification tragen dazu bei, dass Lernen mehr Spaß macht und motivierender ist. Du kennst das sicherlich auch: wenn dir das Lernen Spaß macht, fällt es einem deutlich leichter.

Genau diese Effekte kenne ich auch aus eigener Erfahrung mit Gamification. In meinem Fall mit Duolingo zum Sprachenlernen, denn normalerweise langweile ich mich beim Vokabellernen schnell. Aber durch die Gamification in der App bin ich wirklich motiviert und es ist eine Umgebung entstanden, in der ich gerne jeden Tag etwas Zeit in das Lernen investiere.

Na hast du gut aufgepasst?

1 / 1

Welches der folgenden ist kein Beispiel für ein Gamification-Element?

Was ist KI und wie funktioniert sie?

Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computersystemen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern, wie zum Beispiel Lernen, Mustererkennung und das Verstehen natürlicher Sprache. Dafür werden KI-Systeme mit speziellen Algorithmen trainiert, die große Mengen von Trainingsdaten verarbeiten, um intelligente Entscheidungen zu treffen. Im Gegensatz zum menschlichen Lernen, das auf der Neuverknüpfung neuronaler Verbindungen im Gehirn beruht, ahmen künstliche neuronale Netze in KI-Systemen die Informationsverarbeitung und Problemlösung des Gehirns nach, übertreffen jedoch die menschlichen Fähigkeiten in manchen Bereichen bei weitem.

Wie beeinflusst KI deinen Lernerfolg?

Icon für Wissenslücken und Lernfortschritt

Genaue Analyse von Wissenslücken und Lernfortschritten: ermöglicht maßgeschneiderte Lehrpläne, die sich an Lernstilen orientieren und von der KI individuell an den Lernenden angepasst werden können.

Icon für automatisiertes Feedback

Automatisiertes Feedback: beschleunigt und verbessert den Lernprozess, indem den Lernenden sofortiges Feedback zu ihren Aufgaben gegeben wird.

Icon für Empfehlungssysteme

Empfehlungssysteme: schlagen basierend auf individuellen Interessen und der bisherigen Lerngeschichte relevante Lernmaterialien vor.

Diese personalisierten Ansätze, kombiniert mit automatisierten Feedbackmechanismen und maßgeschneiderten Empfehlungen, helfen dir, dein Potenzial beim Lernen auszuschöpfen und deine Lernziele effizient zu erreichen.

Das sind auch die Effekte, die ich bei Duolingo selbst erleben kann. Denn hier wird nicht nur mit Gamification gearbeitet, sondern auch mit KI.
Gerade als ich Sprachen aus meiner Schulzeit auffrischen wollte, fand ich das sehr praktisch. Denn Duolingo nutzt die KI, um einzuschätzen, mit welchen Lektionen man aufgrund seines Kenntnisstandes beginnen sollte.
Außerdem hilft mir die KI dabei, Wörter, die mir schwerer fallen, öfter zu lernen, damit ich auch diese Wörter irgendwann problemlos übersetzen und anwenden kann.

Wie viel weißt du noch?

1 / 1

Welche der folgenden Fähigkeiten umfasst Künstliche Intelligenz (KI)?

Wie die Kombination von KI und Gamification zur Optimierung deiner Lernergebnisse beitragen kann

Die Synergien zwischen KI und Gamification eröffnen ein großes Potenzial, um deinen Lernerfolg auf eine neue Ebene zu heben.

KI kann deine individuellen Lernpräferenzen und -stärken analysieren, um maßgeschneiderte Lernziele und -aktivitäten zu erstellen. Diese personalisierten Inhalte werden durch Gamification-Elemente wie Punkte und Belohnungen ergänzt, die dich motivieren, deine Ziele zu erreichen.

Durch die Echtzeit-Feedback-Funktionen von KI-gesteuerten Systemen erhältst du sofortiges Feedback zu deinen Lernfortschritten. Gamification kann dieses Feedback auf motivierende Weise präsentieren, zum Beispiel durch Belohnungen oder Fortschrittsanzeigen, die dir helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Die von der KI erkannten Schwierigkeiten können in unterhaltsame und motivierende Aufgaben verpackt werden, indem sie durch Gamification in interaktive Lernspiele umgewandelt werden. Diese Ansätze ermutigen dazu, das eigene Wissen kontinuierlich zu erweitern und sich neuen Lernherausforderungen zu stellen.

Darüber hinaus kann die Kombination von KI und Gamification eine unterstützende Lerngemeinschaft fördern, indem soziale Elemente wie Ranglisten und Gruppenwettbewerbe integriert werden. Auf diese Weise profitierst du nicht nur von personalisierten Lerninhalten, sondern auch von einer motivierenden und interaktiven Lernumgebung, die deinen Lernerfolg nachhaltig verbessert. Wie man sieht, gibt es einige Synergiepunkte zwischen KI und Gamification, die zusammenkommen, um einen effektiven und motivierenden Lernprozess zu fördern und dich zu deiner Bestleistung zu bringen.

Welche Gefahren birgt die Kombination von KI und Gamification?

Die Kombination von KI und Gamification verspricht zweifellos eine revolutionäre Steigerung des Lernerfolgs. Es ist jedoch wichtig, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein:

eins

Abhängigkeit von Belohnungssystemen: Lernende könnten sich mehr auf Belohnungen als auf Inhalte konzentrieren, was langfristig die intrinsische Motivation beeinträchtigen kann.

zwei

Oberflächliches Lernen: Gamification kann dazu führen, dass Lernende Inhalte oberflächlich lernen, um schnell Belohnungen zu erhalten.

drei

Ablenkung: Lernenden könnten mehr Zeit für das Punktesammeln oder das Ranglistenvergleichen und weniger Zeit für das eigentliche Lernen verwenden.

vier

Soziale Isolation: Ein verstärkter Einsatz von KI-basierter Gamification könnte zu weniger sozialen Interaktionen führen, da Lernende mehr Zeit allein mit digitalen Lernsystemen verbringen.

Um diesen potenziellen Gefahren entgegenzuwirken, ist es wichtig, einen ausgewogenen Ansatz zu finden und klare Richtlinien für den Einsatz von KI und Gamification im Lernprozess festzulegen. Eine bewusste und verantwortungsvolle Integration dieser Technologien kann die Vorteile maximieren und die Risiken minimieren.

Prüfe was du noch weißt!

1 / 1

Was ist einer der Hauptvorteil der Kombination von KI und Gamification im Lernprozess?

Mein Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Synergien zwischen KI und Gamification faszinierende Möglichkeiten bieten, um den Lernerfolg zu steigern. Durch die gezielte Integration beider Technologien können individuelle Lernziele effektiv unterstützt, die Motivation gesteigert und der Lernprozess insgesamt optimiert werden. Entscheidend ist jedoch das Erkennen und Minimieren möglicher Herausforderungen durch einen ausgewogenen Einsatz. Mit einem verantwortungsvollen Ansatz können die Vorteile von KI und Gamification voll ausgeschöpft werden, um einen nachhaltigen und motivierenden Lernprozess zu fördern. So kannst auch du deine Lernziele effizient und mit Spaß erreichen.

PS: In diesem Blogbeitrag habe ich Gamification eingesetzt, um zu überprüfen, ob du den Inhalt verstanden hast. Hast du es gemerkt? 😉

Textquellen
Hinweis: Stand der Quellen ist der 02.05.2024
Studium

ELICIT: Literaturrecherche leicht gemacht, dank KI

Die gesamte Welt der Forschung – nur einen Mausklick entfernt

Die Idee, die wissenschaftliche Recherche mithilfe von KI effizienter und schneller zu gestalten, stammt von Jungwon Byun und Andreas Stuhlmüller. Mit einem Abschluss der Yale Universität und einem Ph.D. in Cognitive Sciences vom MIT, nutzen die Gründer ihre vereinten Kräfte um Elicit zu erschaffen. Das Tool soll Zeit bei der Literaturrecherche sparen, präzise passende Publikationen finden und somit die Forschung weltweit unterstützen. Das Ganze funktioniert wie folgt:
Durch die Anbindung an die Semantic Scholar Datenbank, hat Elicit Zugriff auf mehr als 125 Millionen akademische Publikationen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, und jede Woche kommen weitere hinzu. Anders als bei herkömmlichen Bibliotheken sucht man bei Elicit nicht nach Stichworten und hofft auf einen passenden Treffer, sondern gibt seine formulierte Frage direkt ein, vergleichbar mit einer Suchmaschine. Sogenannte Crawler scannen dann die Literatur in der Datenbank inhaltlich und filtern sie nach Relevanz in Bezug auf die Forschungsfrage. Darüber hinaus verfügt das Tool über weitere nützliche Funktionen, die das Leben mit wissenschaftlichen Texten erheblich vereinfachen.

Die Funktionen im Überblick

Suchen

Elicit beantwortet die gestellten Fragen mit Hilfe relevanter Literatur zum jeweiligen Thema. Neben den wichtigsten Informationen zu den Publikationen und wo sie zu finden sind, verweist das Tool auch auf Literatur, die das Originalwerk zitiert oder sich dazu äußert. Das erleichtert dir, Werke schnell einordnen zu können. Mit der Option „List of Concepts“ kann neben spezifischen Fragen auch nach ganzen Forschungsbereichen gesucht werden.

Zusammenfassen

Darüber hinaus bietet Elicit die Möglichkeit, Abstracts und Forschungsergebnisse aus Texten zu extrahieren und in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Dies ist sowohl mit über Elicit recherchierten Inhalten als auch mit selbst hochgeladener Literatur möglich. So kannst du deine anderweitig recherchierte Literatur schnell und einfach überprüfen.

Chatten

Sollten die bis dahin gesammelten Informationen nicht ausreichen, bietet Elicit an, mit den Texten zu chatten. Dazu öffnet sich ein Dialogfeld, ähnlich wie bei einem Chatbot. Mit Hilfe dieser Funktion können spezifische Fragen zum Inhalt, direkt aus Sicht des Textes beantwortet werden. Das kann viel Zeit und Nerven sparen, wenn ihr nicht ewig nach bestimmten Informationen suchen müsst.

Organisieren

Das neuste Feature names „Notebook“ erinnert an klassische Literaturverwaltungsprogramme. Hier könnt ihr mehrere Suchergebnisse und gespeicherte Texte sammeln und kategorisieren. In Kombination mit selbst hochgeladener Literatur behältst du so auch bei größeren Projekten immer den Überblick.

Das Wichtigste auf einen Blick

Auf der Startseite von Elicit.com stehen dir die wichtigsten Funktionen direkt zur Verfügung

Wie kann ich Elicit nutzen?

Alle der oben genannten Funktionen stehen dir auf Elicit.com zur Verfügung. Das Tool ist derzeit jedoch nur in einem begrenztem Rahmen kostenlos nutzbar.
Als neuer User erhältst du nach dem Anlegen eines Accounts 5000 sogenannte Credits. Diese sind notwendig, um die einzelnen Funktionen nutzen zu können. Für eine einfache Suche werden in der Regel zwischen ein- und zweihundert Credits verbraucht. Ist dieses Startguthaben aufgebraucht, besteht die Möglichkeit das Tool über ein Abo-Modell mit erweiterten Funktionen weiterhin zu nutzen:

Tipps für die Nutzung

Auf Englisch suchen – Zum einen ist Elicit ein amerikanisches Tool, zum anderen ist Englisch die Sprache der Wissenschaft. Die besten Ergebnisse erhältst du daher, wenn du deine Suchanfragen auf Englisch stellst.

Offene Fragen stellen – Je spezifischer die Suchanfrage gestellt wird, desto weniger Literatur wird tendenziell gefunden. Suche zum Beispiel eher nach „What are the latest developments in Long-Covid research?“ anstelle von „What effects does Long-Covid have on the lung capacity of patients?“

Ergänzende Quellen – Nutze neben Elicit weitere Bibliotheken um Literatur zu finden. Die Semantic Scholar Datenbank ist umfangreich aber nicht allumfassend. Da die Funktionen auch mit Fremdliteratur funktionieren, kannst du auch nach der Recherche noch von Elicit profitieren.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Startschwierigkeiten? Auf dem YouTube Kanal von Elicit werden regelmäßig Tutorials veröffentlicht und neue Features vorgestellt.

Limitierungen

Obwohl Elicit mit vielen sehr nützlichen Funktionen glänzen kann, stößt du irgendwann an die Grenzen des Tools. Wie oben erwähnt, ist die kostenlose Nutzung durch die frei verfügbaren Credits limitiert und anschließend nur noch nach Bezahlung verfügbar.
Zudem scheint die Datenbank, auf die Elicit zugreift, endlos zu sein, ist aber kleiner als beispielsweise die von Google Scholar. Es kann also sein, dass dir wertvolle Informationen entgehen.
Natürlich kann man mit Elicit auch fremdsprachige Publikationen finden, aber das Tool funktioniert am besten, wenn du es ausschließlich in englischer Sprache verwendest, da die Sprachmodelle, die hinter der KI stecken, englische Texte inhaltlich einfacher bewerten und einordnen können.
Schließlich ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass die Informationen der KI auf Algorithmen basieren. Das hat zur Folge, dass die Angaben zu den Artikeln irreführend sein können oder zum Teil nicht der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Grund solltest du Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen immer anhand des Quelltextes überprüfen, bevor du dich in deiner eigenen Arbeit auf diese Informationen stützt.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Elicit ein super nützliches Tool ist, um dir die Recherchearbeit während des Studiums enorm zu erleichtern. Die Möglichkeit, Fremdliteratur zu importieren und damit zu arbeiten, macht Elicit zu einem super Assistenten vor und während der Erstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Die kostenlose Testversion reicht zunächst aus, um sich mit dem Tool vertraut zu machen und es für ein paar kleinere Projekte zu nutzen. Schade ist, dass es keine Möglichkeit gibt, die Credits z.B. gegen eine Einmalzahlung wieder aufzuladen und man somit gezwungen ist, ein Abo abzuschließen. Dennoch kann ich das Tool fürs Studium wärmstens empfehlen und würde jeder und jedem Studi raten, Elicit bei seinem nächsten Projekt auszuprobieren.

« »
Studium

Straya Calling! Tipps für Dein Auslandssemester in Australien

Studium

Straya Calling! Tipps für Dein Auslandssemester in Australien

Du träumst von Down Under? Dann ist dieser Beitrag für Dich! Erfahre, wie Du ein Stipendium von GOstralia! gewinnen kannst, …

"Straya Calling! Tipps für Dein Auslandssemester in Australien" Weiterlesen
Studentenleben

Survival Guide Strasbourg – Raus aus der Komfortzone 🇫🇷✨

Studentenleben

Survival Guide Strasbourg – Raus aus der Komfortzone 🇫🇷✨

Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal deine Komfortzone verlassen?Mein persönlicher Plot Twist heißt Strasbourg – und er …

"Survival Guide Strasbourg – Raus aus der Komfortzone 🇫🇷✨" Weiterlesen
Studentenleben

Zwischen Marketing, Fernweh und Tierliebe – Ein Blick in Sophias Welt

Studentenleben

Zwischen Marketing, Fernweh und Tierliebe – Ein Blick in Sophias Welt

Die Zukunft? Irgendwann im Ausland leben! Für Sophia ist das kein Traum mehr, sondern ein Gedanke, der immer konkreter wird. …

"Zwischen Marketing, Fernweh und Tierliebe – Ein Blick in Sophias Welt" Weiterlesen