Studentenleben

Irland – Traumziel oder Touristenfalle?

Irland steht bei vielen Urlaubern ganz oben auf der Reiseziel-Liste – bei mir war es nicht anders. Nach meiner Rundreise im August 2025 konnte ich die typischen Instagram-Motive gegen eigene Bilder eintauschen. Bucket-List-Highlight oder einfach nur ein schöner Traum? In meinem Blog verrate ich dir, ob und warum sich der Weg in den Süden Irlands wirklich lohnt.

  • Reisedauer: sieben Tage (09.-15. August)
  • Rundreise mit Mietauto und Übernachtung in AirBnBs
  • Ankunft und Abreise: Flughafen Dublin
  • Budget: 780 Euro pro Person zuzüglich Tankkosten
  • Verpflegung: Meist in Unterkünften mit Küchenzugang
  • Anzahl der Stopps/Übernachtungen: sechs (Galway, Limerick, Kenmare, Cork, Wexford, Dublin)

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Bevor ich dir von den einzelnen Tagen auf der Insel berichte, möchte ich meine Reisebegleitung und mich kurz vorstellen.



Tag 1: Der Start in Dublin

Unsere Reise begann frühmorgens mit dem Flug von Frankfurt nach Dublin. Die Flüge haben wir ca. fünf Monate zuvor gebucht und haben insgesamt 412 Euro für Hin- und Rückflug gezahlt. Direkt am Flughafen nahmen wir unser Mietauto in Empfang. Da wir zum Zeitpunkt unserer Reise beide jünger als 25 waren, hätte uns die Automiete pro eingetragene Fahrerin einiges extra gekostet. Deshalb nahm nur Conny die Tücken des Linksverkehrs auf sich, während ich navigierte. Nach anfänglicher Eingewöhnung hatte sie den Dreh schnell raus und wir traten unsere erste längere Fahrt nach Galway an. Wir planten, zuerst die Westküste zu erkunden und die Rundreise über den Süden zurück nach Dublin fortzusetzen.

Auf dem Weg nach Galway machten wir einen kleinen Umweg zu einer Klosterruine nördlich von Galway. Die Ross Errilly Friary, umringt von grünen Schaf- und Kuhweiden, ist über einen Feldweg kostenlos zugänglich. Plane für den Besuch circa vierzig Minuten ein. Für mich war sie die perfekte erste Sehenswürdigkeit in Irland. Die Ruine ist nicht stark besucht und dadurch konnten wir ohne viel Trubel in Irland ankommen.

Latin Quarter Galway
Im Latin Quarter
Sonnenuntergang am Long Walk

Tag 2: Wild Atlantic Way

Am zweiten Tag begrüßte uns das typisch irische Wetter: Nebel und leichter Nieselregen. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, einen Teil des Wild Atlantic Way zu befahren. Diese 2.500 km lange Küstenstraße erstreckt sich über die gesamte Westküste Irlands. Da wir für die Gegend nur einen Tag eingeplant hatten, konzentrierten wir uns auf den Teil zwischen Galway und Kylemore Abbey. Dabei machten wir eine interessante Entdeckung: Schafe mit mehreren bunten Punkten auf dem Rücken. Im Laufe der Reise haben wir dann herausgefunden, dass die Besitzer so ihre Schafe zählen.

An diesem Tag hatten wir das Motto, wo es uns gefällt, halten wir an. Der erste Stopp führte uns zum Dogs Bay Beach. Das Wetter war immer noch regnerisch und kalt, weshalb wir nicht ins Wasser konnten. Das hat andere Besucher (darunter ein Hund) nicht abgehalten. Wir spazierten trotzdem eine Weile am Strand und bewunderten die angespülten Quallen.

Unser Fazit: Man benötigt nicht immer gutes Wetter, um ein gute Zeit an einem Strand verbringen zu können.

Nach einem schnellen Mittagessen aus dem Supermarkt steuerten wir Clifden Castle an. Ein zwölfminütiger Fußmarsch von einem kostenlosen Parkplatz führt zur Schlossruine. Der Regen hatte netterweise kurz aufgehört und der Nebel machte das Bild von weißen Pferden auf einer dunkelgrünen Wiese, zu einem meiner Lieblingsmotive in diesem Urlaub. Alle Pferde-Fans hätten sich mit mir gefreut, als dann auch noch eins von ihnen zu mir an den Zaun kam.

Clifden Castle
Mein Lieblingsmotiv

Eine ähnliche Stimmung herrschte auf der Sky Road. Die Sky Road ist eine atemberaubende Panorama-Rundstrecke in der Nähe von Clifden, die spektakuläre Ausblicke auf die zerklüftete Atlantikküste von Connemara und die vorgelagerten Inseln bietet.

Da wir über den Tag die Zeit aus den Augen verloren hatten, konnten wir den letzten Stopp, Kylemore Abbey, nur von außen bewundern. Denn der letzte Einlass in das Herrenhaus war um 16 Uhr. Für uns war nicht viel verloren, da wir den Tag auf dem Wild Atlantic Way wirklich genossen hatten.

Blick von der Sky Road
Kylmore Abbey

Tag 3: Von Klippen und Pferden

Nachdem wir uns von dem Guide, den Pferden und den Hunden verabschiedet hatten, fuhren wir weiter zu den Cliffs of Moher.

Nach dem Mittagessen auf den Wiesen der Klippen folgten wir, wie die anderen Besucher, einem schmalen Weg. Von diesem kannst du schöne Fotos vom Meer machen. Wenn du Glück hast und nicht von vorbeilaufenden Touristen angerempelt wirst, sind sie vielleicht auch nicht verwackelt. Um den Touristenmassen ausweichen zu können, empfiehlt es sich, auf jeden Fall den stark besuchten Aussichtsturm auszulassen. Ohne diesen kannst du die Cliffs of Moher, inklusive einer Mittagspause, in gut eineinhalb Stunden besichtigen.

Cliffs of Moher
Cliffs of Moher – Aussichtsturm

Im Gegensatz zu unseren anderen AirBnB-Unterkünften, war die Unterkunft in Limerick ein Hotel in der Nähe des Flusses. Nach dem sehr anstrengenden und warmen Tag gönnten wir uns ein Abendessen im hotelinternen Restaurant und verbrachten den Rest des Abends am Ufer des Flusses. Dort beobachteten wir Schwäne beim Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang in Limerick
Brücke über den Fluss Shannon in Limerick

Tag 4: Ruinen und Zeitreisen

Muckross Abbey
Muckross Abbey innen
Eibe in der Muckross Abbey

Wieder wechselten wir die Unterkunft und fuhren bei sehr warmem Wetter Richtung Kenmare. Zuerst besuchten wir Muckross Abbey. Die Klosterruine mit angrenzendem Friedhof war von einem kostenlosen Parkplatz über einen geteerten Weg in fünf Minuten erreichbar. Besonders der quadratische Kreuzgang mit der riesigen Eibe in der Mitte beeindruckte uns. Aber ich muss gestehen, dass mir die kleinere Ross Errilly Friary vom ersten Tag in ihrer abgelegenen Lage in den grünen Wiesen besser gefallen hat.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, kamen wir durch das kleines Örtchen Killoglin, in dem ein Straßenfest stattfand. Das nutzen wir für eine Mittagspause und stöberten durch die Stände des Festes. Wir wurden sogar fündig und konnten uns jeweils Schmuck als Souvenir kaufen.

Das Wetter wurde immer wärmer – zu diesem Zeitpunkt hatten wir die 30 Grad geknackt. Unser nächstes Ziel, das Ballingskelligs Castle, hätten wir uns theoretisch sparen können. Die Ruine des Schlosses liegt an einem Strand, an dem aufgrund des Wetters sehr viel los war. Schon von der Ferne hat es uns nicht überzeugt und deshalb haben wir uns dort nicht länger aufgehalten.

Dafür genossen wir den Ausblick auf die Landschaft am Ladies View länger. Solche Aussichtspunkte auf der Route sind immer eine gute Gelegenheit für eine Pause und Fotos von der irischen Landschaft zu machen.

Ballingskelligs Castle
Straße vor Ladys View
Ladys View

Nachdem wir in Kenmare in unserer zentral gelegenen Unterkunft eingecheckt waren, besuchten wir unseren ersten Steinkreis in Irland. Den Eintritt (2,50 €) bezahlt man am Eingang über eine „Kasse des Vertrauens“.

Als Fans der Serie Outlander hofften wir natürlich auf eine kleine Zeitreise – doch leider mussten wir akzeptieren, dass das einzig magische der Ort selbst war.

Eingang zum Steinkreis
Stone Circle Kenmare
Wunschzettel im Hawthorn Fairy Tree

Die Magie kam auch von den zwei Hawthorn Fairy Trees. Die Bäume sind in der keltischen Mythologie dafür bekannt, dass sie Liebe und Schutz bieten. Die Besucher des Kenmare Steinkreises können ihre Wünsche auf einen Zettel schreiben und an einen der beiden Bäume hängen. Die Zettel kann man an dem Kassenhäuschen am Eingang mitnehmen.


Tag 5: Der dunkelgrüne Süden

An diesem Tag schien wieder keine Sonne, aber wir freuten uns sogar ein wenig darüber. Der erste Grund war die Erholung für unsere Haut und der zweite die passende Stimmung für die dunkelgrüne Landschaft auf und um den Beara Way.

Ein must-see auf diesem Way ist der Healy Pass. Eine kurvige Straße über einen kleinen „Berg“ (wenn man bei einer von Höhe 300 m von einem Berg sprechen möchte). Kleiner Berg hin oder her, der Pass an sich ist auf jeden Fall die kurvigen Straßen wert. Denn von der höchsten Stelle hat man einen sehr guten Blick auf die kurvigen Straßen. Wenn du dann dieses Bild an deine Familie oder Freunde schickst, werden sie direkt wissen, dass du in Irland unterwegs bist. Neben den Straßen hast du wahrscheinlich Glück und bekommst auch eines der markierten Schafe vor die Linse.

Beara Way
Schaf an der Straße
Healy Pass

Das Bantry House war unser nächstes Ziel. Hier besichtigten wir nur die wunderschöne Gartenanlage und sparten uns aus Zeitgründen den Eintritt in die Räume. Die Anlage alleine war der Besuch auf jeden Fall wert. Die Zeit, die wir hier gespart hatten, wollten wir bei unserem nächsten und leider auch schon letzten Steinkreis verbringen.

Bantry House
Bantry House
Drombeg Stone Circle

Der Drombeg Stone Circle liegt inmitten von Feldern und Wiesen. Von einem kostenlosen Parkplatz über einen kurzen Weg konnten wir den Steinkreis erreichen. Dort angekommen, haben wir erstmal unsere Mittagspause gemacht und gehofft, dass die zahlreichen Besucher weniger werden würden. Leider kamen für die, die gingen immer mindestens genauso viele nach. Nach einigen Minuten und drei Reisegruppen später hatten wir es dann geschafft ein Foto ohne Touristen zu machen. 🙂

Den Abend ließen wir in unserer Unterkunft in Cork mit asiatischem Essen ausklingen.


Tag 6: Cork und Rock Cashel

Zur Abwechslung zu den anderen Tagen haben wir den Vormittag mal nicht in der Natur verbracht, sondern die Stadt Cork erkundet. Ohne festen Plan ließen wir uns durch die Gässchen und in Läden treiben. Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit, die wir uns anschauen wollten, war die gotische Saint Fin Barre’s Cathedral. Neben der Kathedrale konnten wir auch den Friedhof zusammen mit seinen alten Grabsteinen bewundern. Auch auf dem Rückweg zum Auto haben wir uns einfach treiben lassen.

Auf der Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft in Wexford hielten wir noch beim Rock of Cashel. Die imposante Ruine eines Clansitzes thront auf einem Hügel und ist von einem gebührenpflichtigen Parkplatz über einen steilen Weg erreichbar. Dank unserer Online-Tickets gelangten wir schnell auf das weitläufige Gelände. Die Ruine war sehr imposant und es gab viele Räume, die man besichtigen konnte – echt einen Besuch wert. Obwohl viele Besucher da waren, verliefen sich die Touristen-Mengen. Nur muss ich wieder gestehen, wie imposant Cashel auch ist, dass es mir so kleine Ruinen wie die Ross Errilly Friary von Tag eins in diesem Urlaub mehr angetan haben.

Rock of Cashel
Rock of Cashel innen
Curracloe Beach

In der Unterkunft in Wexford angekommen, verbrachten wir den Abend am Meer. Wir nutzen die Nähe zur Küste und entspannten uns nach den sechs Tagen volles Programm. Das beruhigende Rauschen des Wassers und Sammeln von Muscheln war ein toller Abschluss des vorletzten Abends in Irland.


Tag 7: Zurück nach Dublin

An unserem letzten Tag besuchten wir Glendalough. Die Klosteranlage mit ihrem markanten Turm und den mystischen Ruinen liegt in einem ruhigen Tal. Es war der perfekte Abschluss unserer Ruinen-Tour. An der Anlage war der Friedhof vermutlich das spannendste. Manche Grabsteine waren sehr alt und schon von Moos überwuchert. Obwohl wir ja schon einige Ruinen und Kloster besucht hatten, gab es bei jeder von diesen immer etwas einzigartiges für uns zu entdecken. So hat sich jede Besichtigung gelohnt.

Glendalough
Glendalough Friedhof

Nachdem wir das Auto erfolgreich und ohne Schäden am Dubliner Flughafen wieder abgegeben haben, konnten wir unsere Unterkunft am Rande von Dublin in 45 Minuten per Bus erreichen.

Unseren letzten Abend in Irland verbrachten wir in den Gassen von Dublin. Selbstverständlich schauten wir uns die berühmte Temple Bar – nur von außen – an und ließen uns durch die stark besuchten Straßen schieben. Die Besichtigungstour an diesem Abend beendeten wir recht früh, packten und bereiteten uns auf den frühen Rückflug am nächsten Morgen vor.

Temple Bar
Gasse in Dublin

Fazit

Wie du vielleicht schon aus den Erzählungen herauslesen konntest, hat mich Irland verzaubert. Eine Rundreise lohnt sich definitiv, erfordert aber eine gute Planung.

Du hast bestimmt gemerkt, dass wir keinen Weg zur nächsten Unterkunft gemacht haben, ohne etwas auf dem Weg anzuschauen. Dafür musst du dir vorher überlegen, was und wie lange du etwas besichtigen möchtest. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar sehenswerte Ziele vorstellen.

Für die Planung haben wir MyMaps genutzt und erstmal alle Ziele eingetragen, die wir in unserer Recherche gefunden hatten. Aus diesen ergibt sich dann die Reiseroute meist von selbst. Die AirBnBs, in denen wir übernachtet haben (Links bei den jeweiligen Tagen), kann ich aufgrund ihrer Lage, Sauberkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Gastgeber*innen alle empfehlen.

Durch eine Rundreise kann man viele Teile eines Landes im eigenen Tempo entdecken. Aber wir werden auf jeden Fall warten bis wir älter als 25 Jahre sind, damit wir uns das Fahren aufteilen können.

Abschließend kann ich nur sagen, dass Irland auf jeden Fall eine Reise wert ist.

Pferde am Dogs Bay Beach
Aussicht am Dogs Bay Beach
Wild Atlantic Way

Alle Bilder sind aus meiner eigenen Galerie. 🙂

Studentenleben

Kein Auslandssemester – dafür 3 Wochen allein auf Bali

Mein Auslandssemester hat nicht geklappt, weil mein Englischtest nicht gereicht hat. Erst war ich enttäuscht, weil ich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Trotzdem wollte ich unbedingt ins Ausland und etwas erleben.

Also habe ich mich gefragt, was mich eigentlich davon abhält, trotzdem zu reisen. Die Antwort war simpel: Nichts! Also habe ich meinen Flug nach Bali gebucht.


Warum Bali?

Die Entscheidung für Bali war kein Zufall. Ich wollte möglichst weit weg aus meinem gewohnten Umfeld und gleichzeitig ein Land, in dem man sich als Alleinreisende sicher fühlt. Bali bietet genau das: eine gute Infrastruktur, viele andere junge Reisende und eine Mischung aus Natur, Kultur und Entspannung. Außerdem hatte ich schon oft gehört, dass es ein perfekter Ort für eine erste Solo-Reise ist.

Rückblickend kann ich sagen: Genau das war es auch. Bali hat mir den perfekten Einstieg gegeben, um mich langsam an das Alleinreisen zu gewöhnen. Der Start der Reise lief dann aber doch etwas anders als geplant.


Anreise & erste Eindrücke

Die Anreise lief bei mir etwas anders als geplant. Ich bin zuerst nach Jakarta geflogen und wollte dort eigentlich ein paar Tage bleiben. Allerdings habe ich mich dort nicht wirklich wohlgefühlt, weshalb ich mich spontan entschieden habe, schon einen Tag später nach Bali weiterzureisen.

Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Schon bei meiner Ankunft auf Bali habe ich gemerkt, dass sich die Atmosphäre komplett anders anfühlt und ich mich dort direkt wohler fühle. Es hat sich einfach sofort richtig angefühlt.
Gerade bei einer Solo-Reise habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, darf man seine Pläne auch spontan ändern. Oft entstehen genau daraus die besten Erfahrungen.

Für die Einreise selbst war alles unkompliziert. Das Visum bekommt man direkt am Flughafen, solange man einen Rückflug nachweisen kann.


Meine Route durch Bali

Hier siehst du meine Route durch Bali. Gestartet bin ich in Kuta und bin dann über Canggu und Ubud weiter in den Norden nach Lovina und Kintamani gereist. Danach ging es für mich auf die Inseln nach Nusa Penida und auf die Gili-Inseln, bevor ich zum Abschluss nach Uluwatu und Jimbaran gefahren bin.


Alleine gestartet – aber nie lange allein geblieben

Alleine zu reisen war am Anfang ungewohnt. Ich musste plötzlich alles selbst organisieren und Entscheidungen alleine treffen. Gerade in den ersten Tagen habe ich mich öfter gefragt, ob ich das wirklich schaffe. Das hat sich aber schneller geändert, als ich gedacht hätte. Schon am zweiten Tag habe ich Leute kennengelernt, mit denen ich teilweise auch weitergereist bin. In dem Moment habe ich gemerkt, wie einfach es eigentlich ist, Anschluss zu finden, wenn man offen ist.

Ein besonders schöner Moment war, dass eine Freundin zufällig auch auf Bali war. Wenn es unsere Routen zugelassen haben, haben wir uns immer wieder getroffen. Das hat sich fast ein bisschen nach Zuhause angefühlt, nur auf der anderen Seite der Welt.


Tipps & Tricks

Wie komme ich von A nach B?

Auf Bali kommt man einfacher von A nach B, als man am Anfang denkt. Besonders hilfreich sind Apps wie Grab und Gojek, mit denen man sich schnell und günstig Fahrten buchen kann.
Gerade für den Anfang würde ich empfehlen, diese Apps zu nutzen, um ein Gefühl für die Strecken und den Verkehr zu bekommen.

Unterkünfte buchen & Leute kennenlernen

Unterkünfte auf Bali lassen sich super einfach über Booking.com oder Hostelworld buchen. Gerade Hostels sind eine gute Möglichkeit, um schnell Leute kennenzulernen. Viele bieten gemeinsame Aktivitäten oder Events an, wodurch man direkt Anschluss findet. Für mich war das eine der einfachsten Möglichkeiten, auch als Alleinreisende neue Kontakte zu knüpfen und nicht lange allein zu bleiben.

Mein persönlicher Tipp: Buche die ersten Unterkünfte schon von Deutschland aus, damit du nach der Ankunft direkt einen festen Anlaufpunkt hast. Danach kannst du vieles spontan vor Ort entscheiden, was auf Bali problemlos möglich ist.

Internet & SIM-Karte

Eine SIM-Karte ist auf Bali super praktisch, damit du jederzeit Internet hast und Apps wie Grab oder Gojek nutzen kannst. Du kannst dir entweder schon vor der Reise eine eSIM holen oder dir direkt am Flughafen eine lokale SIM-Karte kaufen. Ich habe mich vor Ort dafür entschieden und hatte direkt nach der Ankunft Internet.


Reise Packliste für Bali

Wenn du dir unsicher bist, was du für deine Reise nach Bali einpacken sollst, kann ich dir dieses Video empfehlen:

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Meine Highlights auf Bali

Die schönsten Sonnenuntergänge

Quad-Tour

Die Quad-Tour war eines meiner absoluten Highlights auf Bali. Durch den Dschungel, Reisfelder, Flüsse und sogar Tunnel zu fahren, war komplett anders als alles, was ich bisher gemacht habe. Es war teilweise ziemlich matschig, aber genau das hat den Spaß ausgemacht.
Besonders cool war, dass man dabei nicht nur Action hatte, sondern gleichzeitig auch die Natur von Bali auf eine ganz andere Art erleben konnte. Für mich war das die perfekte Mischung aus Abenteuer und Natur.

Zur Quad-Tour

Wasserfälle

Die Wasserfälle auf Bali gehören für mich zu den schönsten Orten der ganzen Reise. Mitten im Dschungel, umgeben von Natur und fern vom Trubel, hatten diese Orte etwas total Ruhiges und Besonderes.
Gerade der Weg dorthin war oft schon ein Erlebnis für sich, weil man durch kleine Pfade und tropische Landschaften läuft. Für mich waren die Wasserfälle der perfekte Ort, um einfach mal abzuschalten und die Natur zu genießen.

Tegenungan Waterfall Bali
Tibumana Waterfall

Tauchen auf den Gili-Inseln

Affenpark

Der Affenpark in Ubud war eine super spannende Erfahrung. Die Affen laufen dort frei herum und kommen teilweise sehr nah, was das Ganze gleichzeitig cool und ein bisschen unberechenbar macht.
Man merkt schnell, dass man auf seine Sachen aufpassen muss, aber genau das macht den Besuch auch so besonders.

Der Affenpark

Rückblickend war diese Reise eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. Auch wenn mein Auslandssemester nicht geklappt hat, habe ich auf Bali Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte.

Wenn du Fragen hast oder selbst überlegst, alleine zu reisen, kannst du mir gerne auf Instagram schreiben: https://instagram.com/jennifersbi


Bildquellen

eigene Aufnahmen

Studentenleben

Stuttgart hautnah erleben: Meine Highlights, Tipps und Must-Sees

Stuttgart ist eine der sieben größten Städte Deutschlands. Doch was kann man hier eigentlich erleben und wo lohnt sich ein Besuch wirklich? Genau diese Frage wurde mir schon oft in der Stadt gestellt – meistens von Leuten, die zum ersten Mal hier sind und nicht so recht wissen, wo sie anfangen sollen. Da ich selbst aus Stuttgart komme und die Stadt auch als Studentin erlebt habe, zeige ich euch hier meine liebsten Spots, Tipps und Must-Sees, damit ihr bei eurem nächsten Trip in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg nichts verpasst.

Ankommen in Stuttgart: Anreise und Fortbewegung

Die Anreise nach Stuttgart ist von Offenburg aus ziemlich entspannt. Am einfachsten klappt es mit dem Regionalverkehr: Ihr könnt mit dem RE2 oder RE7 Richtung Karlsruhe fahren und dort in den RE1 umsteigen, der euch direkt zum Stuttgarter Hauptbahnhof bringt. Alternativ gibt es auch ICE-Verbindungen, mit denen ihr je nach Verbindung noch schneller in der Landeshauptstadt ankommt.

Gerade für Studierende ist die Regionalbahn hier echt praktisch, weil man – falls vorhanden, einfach das Deutschlandticket nutzen kann und so keine zusätzlichen Fahrtkosten hat. Ein weiterer Vorteil: Am Hauptbahnhof angekommen, seid ihr direkt mitten in der Stadt und super angebunden – der perfekte Ausgangspunkt für euren Trip.

Mit dem Auto ist Stuttgart zwar auch erreichbar, allerdings solltet ihr je nach Tageszeit mit Verkehr und teuren Parkmöglichkeiten in der Innenstadt rechnen. Von Offenburg aus seid ihr etwa 1,5 Stunden unterwegs. Da die Strecke über Pforzheim führt, kann sich die Fahrzeit durch eine bekannte Baustelle dort häufig verlängern. Wirklich sinnvoll ist die Anreise mit dem Auto eher abends, da viele Parkhäuser dann günstigere Nachttarife anbieten.

Auch innerhalb der Stadt ist die Fortbewegung super easy. Besonders praktisch ist das Netz aus S-Bahnen und U-Bahnen, die euch schnell in alle wichtigen Stadtteile bringen. Die wichtigsten Knotenpunkte sind dabei der Stuttgart Hauptbahnhof, Charlottenplatz, Rotebühlplatz und der Schlossplatz. Die Bahnen fahren meist im kurzen Takt, oft alle fünf bis zehn Minuten, sodass ihr nie lange warten müsst. Neben der Bahn ergänzen Busse das Verkehrsnetz sehr gut, vor allem dort, wo keine Bahn direkt fährt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Wenn ihr in Stuttgart unterwegs seid, gibt es ziemlich viel zu entdecken – und das Ganze lässt sich auch als Student gut machen, ohne direkt komplett pleite zu gehen.

Für alle, die auf Technik und Autos stehen, sind das Porsche Museum (Eintritt: 15€, ermäßigt: 8€) und das Mercedes-Benz Museum (Eintritt: 16€, ermäßigt: 8€) absolute Klassiker. Gerade für Technik-Interessierte ist ein Besuch besonders spannend, da man hier nicht nur Design, sondern auch die Entwicklung moderner Fahrzeugtechnik hautnah erleben kann. Selbst wenn ihr nicht der größte Autofan seid, lohnt sich ein Besuch alleine wegen der Architektur und der Geschichte.

Wenn ihr mal raus aus dem Stadttrubel wollt, dann ist die Wilhelma mit viel Natur und vielen Tieren ideal für euch. Der Eintritt liegt bei 22€, als Student erhaltet ihr für 14,50€ ermäßigten Eintritt. Ein kleiner Geheimtipp ist der Abendtarif – für 16€ (11€ ermäßigt) ist es nicht nur günstiger, sondern auch viel ruhiger.

Für etwas Süßes zwischendurch könnt ihr bei der Ritter Sport Bunte Schokowelt vorbeischauen. In der Schokowerkstatt könnt ihr eigene Schokolade kreieren (ab 20€), außerdem gibt es zusätzlich noch das Museum Ritter (Eintritt: 8€, ermäßigt: 5€), ein Museums-Café und eine Schokoausstellung rund um Ritter Sport. Kleiner Hinweis: Die Ritter Sport Bunte Schokowelt liegt etwas außerhalb von Stuttgart – lohnt sich also vor allem, wenn ihr mehr als einen Tag vor Ort seid.

Kunstinteressierte kommen im Kunstmuseum am Schlossplatz auf ihre Kosten – für 8€ (ermäßigt 5€) gibt es hier moderne Kunst mitten im Stadtzentrum. Wenn ihr statt klassischer Kunst eher Lust auf etwas Interaktives habt, ist das Museum der Illusionen eine super Alternative: Hier erwarten euch optische Täuschungen und spannende Illusionsräume für 16€ (ermäßigt 14€).

Events und saisonale Highlights

Je nach Jahreszeit hat Stuttgart auch richtig spannende Events auf Lager, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Ein absolutes Highlight ist der Cannstatter Wasen mit dem Stuttgarter Frühlingsfest und dem Volksfest im Herbst. Beide dauern jeweils rund drei Wochen und bieten alles von Fahrgeschäften über Essensstände bis hin zu Festzelten – so ist wirklich für jeden etwas geboten.

In der Winterzeit wird es dann deutlich ruhiger, aber mindestens genauso schön: Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt gehört zu den größten und ältesten in ganz Deutschland. Mit etwa 280 Ständen ist für viel Abwechslung gesorgt. Hier gibt es von Essen bis Deko alles, was in Weihnachtsstimmung passt.

Wenn ihr Interesse an verschiedenen Events habt, in der Porsche-Arena und der Hanns-Martin-Schleyer-Halle finden regelmäßig Konzerte, Shows und Sportevents statt.

Food und Drinks – meine Lieblingsspots

Auch kulinarisch hat Stuttgart einiges zu bieten. Hier sind ein paar meiner persönlichen Lieblingsspots. Von entspanntem Frühstück bis hin zu richtig gutem Abendessen.

Wenn ihr Lust auf italienisches Essen habt, kann ich euch das Valle empfehlen. Vor allem die Trüffel-Nudeln sind ein Highlight, und das Schokosoufflé zum Abschluss lohnt sich auch immer. Für richtig gute Pizza solltet ihr außerdem bei 60 Seconds to Napoli vorbeischauen. Die neapolitanische Pizza ist dort mit ihrem luftigen Teig richtig lecker.

Für Sushi und asiatische Küche ist N14 genau die richtige Adresse. Perfekt, wenn ihr mal etwas hochwertigeres essen gehen wollt.

Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt oder einfach Lust auf Vielfalt habt, ist die Markthalle perfekt für einen kleinen Food-Stop zwischendurch. Hier gibt es Essen aus verschiedenen Ländern und ihr könnt einfach durchlaufen und überall kleine Spezialitäten entdecken.

Zum Frühstück oder für einen entspannten Start in den Tag lohnt sich Ludo total, vor allem die Egg Drop Sandwiches sind richtig gut.

Für Matcha- und Dessert-Fans lohnt sich ein Stopp bei xoxo Matcha, Hali Café und Tiramistu. Hier bekommt ihr leckeren Matcha und Süßspeisen. Besonders bei Tiramistu solltet ihr das Tiramisu probieren, das wirklich ein Highlight ist. Im Hali Café gibt es unter anderem verschiedene Kuchensorten, besonders der Crêpe Cake sticht hier heraus und ist super lecker.

Noch mehr Kuchen-Highlights findet ihr außerdem bei Maison Karl. Vor allem der Käsekuchen ist dort mein persönlicher Favorit.

Wer nicht so der Kuchenliebhaber ist, könnte sich für einen schnellen Snack zwischendurch eine Zimtschnecke bei Zeit für Brot holen. Die Zimtschnecken sind ziemlich bekannt – werden dem Hype aber definitiv gerecht.

Stuttgarts Nightlife – Clubs und Bars

Das Nachtleben in Stuttgart ist ebenfalls sehr vielseitig, von entspannten Bars bis hin zu den verschiedensten Clubs ist alles dabei.

Wenn ihr tagsüber starten und langsam in den Abend übergehen wollt, sind vor allem das Waranga und Tatti perfekt. Beide haben Innen- und Außenbereiche und bieten alles von Matcha und Kaffee bis hin zu unterschiedlichen Drinks. Abends wird die Stimmung dort deutlich lebhafter, mit lauterer Musik und Bar-Vibes.

Eine gute Mischung aus Café und Club bieten das Oscho und Comodo. Auch hier könnt ihr tagsüber entspannt etwas trinken gehen. Abends verwandelten sich die Locations zu einer Kombination aus Bar und Club. Dabei habt ihr sowohl Innen- als auch Außenbereiche, in denen ihr auch abends noch entspannt sitzen könnt.

Wenn ihr Lust auf unterschiedliche Musikrichtungen und ein gemischtes Publikum habt, sind das Amici und das Hi Life gute Optionen. Je nach Event ist hier musikalisch alles dabei.

💡Kleiner Hinweis: Das Amici ist übrigens auch ein Restaurant, sodass ihr auch die Möglichkeit habt dort vorher zu essen.

Für ein etwas jüngeres Publikum (ab 18 Jahren) ist der Club Mica eine beliebte Adresse, während das Zubrovka eher ein etwas älteres Publikum ab 25 Jahren anspricht.

Meine persönliche Empfehlung, wenn ihr mal etwas anderes machen wollt: ⭐ Stereo Karaokebar. Dort könnt ihr eigene Räume für 6-25 Personen mieten (ca. 25-60€ pro Stunde) und einfach gemeinsam Karaoke singen – perfekt für einen lustigen Abend mit Freunden.

Die schönsten Naturspots und Ausblicke

Neben dem Stadtleben gibt es in Stuttgart auch einige schöne Orte, um einfach mal abzuschalten und die Aussicht oder Natur zu genießen – besonders bei gutem Wetter.

Ein echtes Highlight ist die Grabkapelle auf dem Württemberg. Von dort habt ihr einen richtig schönen Blick über die Weinberge und die Stadt, perfekt für einen kleinen Ausflug.

Auch der Killesbergpark eignet sich super, um ein bisschen rauszukommen. Der Park ist groß und vielseitig. Mit dem Killesbergturm habt ihr eine tolle Aussicht, außerdem gibt es verschiedene Tiere und sogar die Killesbergbahn, die durch den Park fährt. Perfekt für einen entspannten Spaziergang mit ein bisschen Abwechslung.

Wenn ihr einen Spot direkt in der Innenstadt sucht, bietet sich der Schlossplatz an. Hier findet ihr eine große Grünfläche direkt vor dem Schloss mit vielen Sitzmöglichkeiten. Geht ihr ein Stück weiter nach hinten, erreicht ihr den Schlossgarten, mit viel Natur und einem See zum Entspannen.

Für eine richtig gute Aussicht lohnt sich außerdem der Fernsehturm – meine persönliche Top-Empfehlung. Er bietet einen beeindruckenden Blick über Stuttgart und die Umgebung. Besonders bei gutem Wetter könnt ihr hier richtig weit sehen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

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Shopping-Spots

Wer Lust auf Shopping hat, wird in Stuttgart definitiv fündig. Die bekannteste Anlaufstelle ist die Königstraße, direkt am Schlossplatz. Die lange Einkaufsstraße zieht sich einmal durch die Innenstadt und hier findet ihr eigentlich alles, von bekannten Ketten bis hin zu kleineren Läden.

Wenn ihr lieber alles an einem Ort habt, lohnt sich ein Besuch im Milaneo. Das große Einkaufszentrum bietet eine riesige Auswahl an Geschäften und ist perfekt, wenn ihr wetterunabhängig shoppen wollt.

Etwas Schicker wird es im Dorotheen Quartier. Hier findet ihr eher exklusive und teurere Läden, ideal für ein etwas hochwertigeres Shopping-Erlebnis.

Stuttgart auf einem Blick

Damit ihr alle genannten Orte besser findet, habe ich euch hierzu eine Karte erstellt.🗺️

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Lohnt sich Stuttgart für euren Trip?

Stuttgart hat einiges zu bieten und ist vor allem durch die Mischung aus Stadtleben, Natur, Essen und Nightlife sehr abwechslungsreich. Egal was ihr sucht – hier findet wirklich jeder etwas. Ich persönlich kann euch die Stadt definitiv empfehlen. Auch wenn es wie in jeder Großstadt ein paar kleinere Nachteile wie Verkehr, Baustellen oder höhere Preise gibt, überwiegen für mich ganz klar die positiven Eindrücke.

Lohnt sich Stuttgart für euren Trip? Meine Antwort ist ganz klar: Ja!

Titelbild Stuttgart: erstellt mit Canva

Abbildung 1 Hauptbahnhof Stuttgart: https://images.unsplash.com/photo-1628089948228-33a0c3ef3c70?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=christian-lue-asAC2A-n1TI-unsplash.jpg

Abbildung 2 U-Bahn: https://images.unsplash.com/photo-1615111838071-839756a835b0?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=christian-lue-Dz5LT1AAYzE-unsplash.jpg

Abbildung 3 Porsche Museum: https://images.unsplash.com/photo-1638200975732-3828f089b8cc?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=marcel-strauss-XguODxYgfQY-unsplash.jpg

Abbildung 4 Porsche Museum: https://images.unsplash.com/photo-1724589056055-4e22c0748ece?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=jens-riesenberg-4RNVE3lOedQ-unsplash.jpg

Abbildung 5 Porsche Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1745858525774-0631c187760c?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=andreas-maier-1L6clixP5_k-unsplash.jpg

Abbildung 6 Mercedes-Benz Museum: https://images.unsplash.com/photo-1579558449098-2bb4e1cfc3ed?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=marcel-strauss-_GNmX73ix5A-unsplash.jpg

Abbildung 7 Mercedes-Benz Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1669224281206-cf48d25a49ba?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=andrew-dawes-pPY77DtnQ7Y-unsplash.jpg

Abbildung 8 Mercedes-Benz Museum Ausstellung: https://images.unsplash.com/photo-1698856712677-7bdfdac579d0?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=gerhard-siebert-YGkFHTnqlpM-unsplash.jpg

Abbildung 9 Wilhelma Robben: https://images.unsplash.com/photo-1625179220417-f7ed7463bcbb?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=lisa-burghardt-8bVogUNNLzk-unsplash.jpg

Abbildung 10 Wilhelma Eisbär: https://images.unsplash.com/photo-1625179147049-67d92a6ccf4a?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=lisa-burghardt-vJA6GwPSS1o-unsplash.jpg

Abbildung 11 Wilhelma Kaktus: https://images.unsplash.com/photo-1558350157-e8f4d5a241c3?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=maurits-bausenhart-nq5cDvRKl84-unsplash.jpg

Abbildung 12 Cannstatter Wasen: https://images.unsplash.com/photo-1748149807225-4634438b322b?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=soham-banerjee-IgutlMFZMEk-unsplash.jpg

Abbildung 13 Stuttgarter Weihnachtsmarkt: https://images.unsplash.com/photo-1733091836293-1fdb8a924d3e?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=georg-eiermann-mmg9GkXXXV8-unsplash.jpg

Abbildung 14-19 Food, drinks, nightlife: eigene Aufnahmen

Abbildung 20 Grabkapelle: https://images.unsplash.com/photo-1637321385271-2d9450216d23?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=oliver-roos-9SeERzgCPOE-unsplash.jpg

Abbildung 21 Killesbergbahn: https://images.unsplash.com/photo-1756134797314-d48a42ca2876?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=georg-eiermann-zgQ-SExiWuk-unsplash.jpg

Abbildung 22 Schlossplatz: eigene Aufnahmen

Abbildung 23 Fernsehturm: https://images.unsplash.com/photo-1580419529534-2bc023f73d7a?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=jan-bottinger-mFBh4x79dwI-unsplash.jpg

Abbildung 24 Stuttgart Schild: erstellt mit ChatGPT

Studium

Adrenalin im Blut, Marketing im Kopf – Mein Weg zum DEC-Master

Manche finden ihren Drive im Hörsaal, ich habe meinen in 4.000 Metern Höhe über den Stränden Australiens gefunden. Wenn mich heute jemand fragt, warum ich Dialogmarketing und E-Commerce studiere, dann ist die Antwort kein trockener Business-Plan.

Australien: Wo der Spirit fliegen lernte 🇦🇺

Mein Jahr Work & Travel und das Semester an der Bond University waren für mich viel mehr als nur eine gute Zeit. Es war die Suche nach mir selbst mit einigen Grenzerfahrungen. Ob beim Skydiving über Mission Beach, beim Klippenspringen in den Blue Mountains oder beim Surfen an der Gold Coast – Australien hat mir gezeigt, was es bedeutet, wenn das Herz bis zum Hals schlägt.

Dort habe ich verstanden, wie eine Brand wie Red Bull funktioniert. Sie verkaufen kein Getränk, sie verkaufen das Gefühl, das ich hatte, kurz bevor ich aus dem Flugzeug gesprungen bin. Und genau diese Verbindung aus Action, Storytelling und Lifestyle ist mein Antrieb.

Der Realitätscheck: Zwischen Elbe und Erkenntnis 💡

Nach meinem Studium in International Business folgte der Sprung in die Praxis: Junior Marketing Managerin in einer Hamburger Immobilienfirma. Eine tolle Stadt und ein wirklich wertvoller Karrierestart.. Ich denke wahnsinnig gerne an diese Zeit zurück, vor allem an die gemeinsamen Mittagspausen mit den Kolleg*innen oder an die gemeinsam geplanten Events. Wir waren ein tolles Team, ich habe unglaublich viel gelernt und den Job wirklich geschätzt.

Aber während draußen der graue Hamburger Regen gegen die Scheiben peitschte, merkte ich, mir fehlt der Speed! Die Immobilienwelt ist strategisch stark, aber für jemanden mit Drang zu Dynamik und Geschwindigkeit zu statisch. Ich wollte weg von langen Investmentzyklen und hin zu Produkten, die Emotionen wecken, Trends setzen und eine tägliche Relevanz im Leben der Konsumenten haben. Ich wollte in die FMCG-Branche. Dorthin, wo die Energie zu Hause ist.

Erfüllung durch Passion ✨

Ich glaube fest daran: Authentisches Marketing lässt sich nicht künstlich im Labor erzeugen. Es entsteht nur dort, wo echte Leidenschaft auf Strategie trifft. Wenn das, was viele nur als Hobby sehen, zum strategischen Herzschlag einer Marke wird, passiert etwas Magisches. Man verkauft nicht mehr – man bewegt etwas!

Die Schlacht der Giganten: Adrenalin VS Geborgenheit

Wer am Regal steht, kommt an großen Playern wie Red Bull oder Coca Cola nicht vorbei. Es wird sofort klar: Es geht nie nur um den Inhalt des Produkts! Diese Marken zeigen perfekt, wie man Menschen erreicht, aber auf völlig verschiedenen Wegen:

  • Red Bull dein Durst nach Freiheit: Die Marke setzt auf die totale Aktivierung und investiert knapp 35 % des Umsatzes zurück in das Marketing. Red Bull verkauft kein Getränk, sondern der Zugang zu einer Welt voller Grenzerfahrungen und Höchstleistungen. Die Dose fungiert lediglich als Eintrittskarte in ein Universum aus Action und Storytelling. Wer zu Red Bull greift, sucht kein Erfrischungsgetränk – er sucht die Bestätigung, über sich hinauswachsen zu können!
  • Coca Cola dein Safe-Space: Der Getränke-Gigant hat „Emotional Branding“ perfektioniert. Bei dieser Strategie geht es nicht um den nächsten Kick, sondern um Beständigkeit, Gemeinschaft und ein tiefes Gefühl von Zugehörigkeit. Während Red Bull zum Sprung motiviert, besetzt Coca Cola die wertvollen Momente der Entspannung und des Miteinanders. Sie haben es geschafft, ein einfaches Erfrischungsgetränk weltweit als universelles Symbol für Glück und Geborgenheit zu etablieren.

Zwei Marken, zwei Welten: Die eine treibt dich an, die andere fängt dich auf. Am Ende ist völlig egal, was in der Dose ist. Entscheidend ist nur, wie du dich fühlst, wenn du sie in der Hand hältst!

Warum DEC? Die Antwort auf die Anforderungen von Global Playern

Vielleicht fragst du dich: Warum braucht man für Marketing und E-Commerce ein ganzes Masterstudium? Ein Blick auf die Anforderungen bei globalen Unternehmen wie Red Bull zeigt: Wer die Zielgruppe erreichen möchte, braucht mehr als nur ein bisschen Online-Gespür. Mein Studium in Offenburg gibt mir genau die strategischen Werkzeuge an die Hand, die für solche Rollen entscheidend sind:

Multi-Channel-Retailing: Egal ob wir im Supermarkt stehen oder auf der Website bestellen eine erfolgreiche Marke wie Red Bull muss heutzutage überall verfügbar sein!

E-Commerce-Konzeption und Testing: Online entscheiden Millisekunden darüber, ob ein Kunde bleibt oder abspringt. Es muss eine nahtlose, intuitive Reise geboten werden, die den Nutzer ohne Reibungsverluste zum Ziel führt.

Data Analytics: In globalen Unternehmen werden Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus getroffen. Daten sind die wichtigste Ressource, um Trends frühzeitig zu erkennen und das Kundenverhalten wirklich zu verstehen.

Social Media: Marken wie Red Bull verkaufen keine Dosen, sie verkaufen Inspiration. Social Media ist dabei der direkte Draht zur Community, um die Marke nicht nur sichtbar, sondern erlebbar zu machen.

Was ist dein Energy-Boost? ⚡️

Am Ende geht es doch um eine Frage: Brennst du für das, was du tust?

Für mich ist klar: Ich will nicht nur zusehen, wie globale Marken Trends setzen, ich will diese Trends aktiv mitgestalten. Mein Studium in Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) ist für mich mehr als nur ein Mastertitel. Es hilft mir dabei in einer Welt die von Daten, schnellen Reaktionszeiten und hochemotionalem Storytelling lebt, den Unterschied zu machen.

Vielleicht stehst auch du gerade an einem ähnlichen Wendepunkt.

Mein Weg hat mir gezeigt: Wenn wir fundiertes Wissen über Data-Driven Marketing und E-Commerce mit echter Begeisterung paaren, sind keine Grenzen gesetzt!

Jetzt bist du gefragt: Welche Marke fasziniert dich so sehr, dass du dort nicht nur Kunde, sondern Teil der Erfolgsgeschichte sein willst?

Lass uns darüber diskutieren, wie wir die digitale Welt von morgen ein Stück dynamischer machen können. Ich bin bereit für den nächsten Sprung! Bist du es auch? 🪂

Quellen

Coca Cola (2026): Das Unternehmen. Url: https://www.cocacolaep.com/de/unternehmen/ (zugegriffen am 20. April 2026)

Red Bull (2026): Das Unternehmen. Url: https://www.redbull.com/de-de/energydrink/red-bull-unternehmen (zugegriffen am 20. April 2026)

Red Bull Karriere (2026): Senior Manager Brand & Marketing. Url: https://jobs.redbull.com/de-de/munich-senior-manager-brand-marketing-ref21872s?lang=en (zugegriffen am 20. April 2026)

LinkedIn (2026): Stellenausschreibung Red Bull International eCommerce Manager. Url: https://www.linkedin.com/jobs/view/4129610545/?trackingId=H1qeNcMNTWy%2FC9bBJ%2Fubpw%3D%3D (zugegriffen am 20. April 2026)

Qinyao Zhang (2024): Linking Viral Marketing to Brand Awareness: The Case of Red Bull. Url: https://drpress.org/ojs/index.php/HBEM/article/view/28144 (zugegriffen am 20. April 2026)

Hochschule Offenburg (2026): M. Sc. Dialogmarketing und E-Commerce. Url: https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce (zugegriffen am 20. April 2026)

Hochschule Heilbronn (2026): B.A. International Business. Url: https://www.hs-heilbronn.de/en/international-business (zugegriffen am 20. April 2026)

Bond University (2026): Study at Bond. Url: https://bond.edu.au (zugegriffen am 20. April 2026)

Wayer (2026): Work & Travel. Url: https://wayers.com/de (zugegriffen am 20. April 2026)

Deliverect (2023): Was ist FMCG? Die Fast-Moving Consumer Goods Branche verstehen. Url: https://www.deliverect.com/de-de/blog/fmcg-und-lebensmittel/was-ist-fmcg-fast-moving-consumer-goods-branche-verstehen (zugegriffen am 20. April 2026)

Schwarzwaldfüherer (2026): Offenburg. Url: https://www.schwarzwaldfuehrer.de/ortenau/ferienorte/offenburg.html (zugegriffen am 20. April 2026)

Foodwatch (2018): Der Coca-Cola-Report. Url: https://www.foodwatch.org/de/der-coca-cola-report (zugegriffen am 20. April 2026)

Jobaaj (2026): Case Study: Coca-Cola’s Emotional Marketing Strategy and Its Impact. Url: https://www.jobaajlearnings.com/casestudies/Case-Study-Coca-Colas-Emotional-Marketing-Strategy-and-Its-Impact (zugegriffen 27. April 2026)

Bildquellen

Abbildung 1: Ich beim Skydiving, eigene Aufnahme bearbeitet mit Canva

Abbildung 2: Sydney Harbour Bridge, Bild erstellt mit Canva

Abbildung 3: Hamburger Regen und FMCG-Branche, erstellt mit Canva

Abbildung 4: Fallschirmspringer, erstellt mit Canva

Studentenleben

48 Stunden Côte d‘Azur: Mein spontaner Kurztrip nach Nizza und Monaco

Einfach mal raus, Sonne tanken und das Meer sehen – und das alles an nur einem Wochenende? Genau das habe ich ausprobiert. Mein Ziel: Nizza und Monaco an der Côte d‘Azur. In gerade mal zwei Tagen habe ich nicht nur zwei völlig unterschiedliche Städte erlebt, sondern auch gemerkt, wie schnell sich so ein Trip wie ein kleiner Urlaub anfühlen kann. Zwischen türkisblauem Wasser, mediterranem Flair und einem Hauch von Luxus teile ich meine persönlichen Highlights und praktische Tipps, perfekt für alle, die spontan raus wollen und in kurzer Zeit möglichst viel erleben möchten.

Es ist früh am Morgen, die Nachtfahrt steckt noch in den Knochen, und plötzlich liegt es vor uns: das Meer. Türkisblau, ruhig, fast schon unwirklich nach den letzten Stunden im Auto. Wenig später stehen wir mitten in Monaco, umgeben von eleganten Gebäuden, Luxusautos und einer Kulisse, die eher an einen Film erinnert als an einen spontanen Kurztrip.

Alles begann nur wenige Tage zuvor mit einer simplen Idee: einfach mal raus und ans Meer. Ohne große Planung, aber mit dem festen Entschluss, in kurzer Zeit möglichst viel zu erleben.

Meine sechs Stopps an der Côte d‘Azur

Zwei Tage, zwei Städte, und jede hat ihren ganz eigenen Charme. Den Anfang macht Monaco, wo Luxus, Meer und beeindruckende Ausblicke aufeinandertreffen.

Nach unserer Ankunft am Morgen tauchen wir direkt in das Herz von Monaco ein. Noch etwas müde von der Nachtfahrt, aber voller Vorfreude starten wir in den Tag und merken schnell: diese Stadt ist alles andere als gewöhnlich…


Tag eins: Monaco entdecken

Vormittag: Casino, Altstadt und Monaco-Flair

Unser erster Stopp ist das berühmte Casino von Monte-Carlo. Schon von außen beeindruckt das Gebäude mit seiner Architektur und der besonderen Atmosphäre. Davor reihen sich Luxusautos aneinander und machen den Ort meiner Meinung nach fast schon zu einer kleinen Ausstellung auf vier Rädern. Auch ein Blick ins Innere ist möglich. In die Eingangshalle kommt man kostenlos hinein. Wer jedoch die prunkvollen Spielsäle sehen möchte, muss Eintritt zahlen (circa 20 Euro).
Unser Fazit: Ein kurzer Blick von außen und in die Lobby reicht völlig aus, um das besondere Flair mitzunehmen.

Nur wenige Schritte entfernt liegt das elegante Hotel de Paris. Zusammen mit dem Platz davor entsteht genau das Bild, das man mit Monaco verbindet: stilvoll, exklusiv und ein bisschen surreal.

Anschließend schlendern wir durch das Viertel rund um das Carré d‘Or. Zwischen Designerläden und kleinen Boutiquen lässt sich das besondere Flair der Stadt perfekt aufnehmen, auch ohne etwas zu kaufen.

Dann geht es Schritt für Schritt nach oben. Durch kleine Gassen und vorbei an Aussichtspunkten erreichen wir schließlich die Altstadt von Monaco, auch bekannt als Monaco-Ville. Hier wartet eines der Highlights des Tages: der Fürstenpalast von Monaco. Hoch oben über der Stadt gelegen bietet er nicht nur einen beeindruckenden Blick über den Hafen und das Meer, sondern auch spannende Einblicke in die Geschichte des Fürstentums. Wenn du dich dafür interessierst, lohnt sich auch ein Blick ins Innere des Palasts. Tickets kannst du vorab online reservieren. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem die tägliche Wachablösung, die gegen 11:55 Uhr stattfindet.

👉🏼 Kleiner Tipp: Sei etwas früher da für die Wachablösung, damit du dir einen guten Platz sichern kannst.

Nachmittag: Hafen, Promenade und entspanntes Monaco

Am Nachmittag wird es entspannter. Wir laufen wieder Richtung Wasser und erreichen den Port Hercule, einen der bekanntesten Häfen der Stadt. Palmen, Sonne und das türkisfarbene Meer sorgen sofort für Urlaubsfeeling. Riesige Yachten liegen dicht an dicht, tatsächlich größer und beeindruckender als man es sich vorher vorstellt. Ein Spaziergang entlang des Wassers lohnt sich hier besonders, weil es ständig etwas Neues zu entdecken gibt.

Nach so vielen Eindrücken tut eine kleine Pause gut. Der Strand am Larvotto Beach ist dafür ideal. Direkt am Wasser findest du mehrere Restaurants und Cafés für ein entspanntes Mittagessen. Mein Favorit ist das La Note Bleue. Dort lohnt es sich, ein paar Vorspeisen zu bestellen, um sich ein bisschen durchtesten zu können. Oder man holt sich einfach ein Eis, setzt sich an den Strand und genießt den Moment mit Blick aufs Meer und Sonne im Gesicht.

Zum Abschluss laufen wir noch ein Stück entlang der berühmten Strecke des Monaco Grand Prix. Viele Abschnitte der Formel-1-Strecke verlaufen ganz normal über Straßen, die man einfach zu Fuß abgehen kann. Das ist schon ein besonderes Gefühl, vor allem wenn man bedenkt, dass hier sonst echte Rennwagen vorbeirasen. Auch ohne Rennwochenende ist das definitiv ein echtes Erlebnis.


Wusstest du schon?

– Monaco ist nach dem Vatikan der zweitkleinste Staat der Welt
– hier leben mehr Millionäre pro Quadratmeter als irgendwo sonst
– die berühmte Grand-Prix-Strecke führt mitten durch die Stadt
– für Einwohner gibt es keine Einkommenssteuer
– der Fürstenpalast wird bis heute von der Fürstenfamilie genutzt


Von Monaco nach Nizza

Noch am Abend wechseln wir die Kulisse komplett. Statt Glamour und großen Yachten erwarten uns in Nizza enge Gassen, bunte Häuser und das entspannte Treiben einer Stadt, die sofort dieses leichte, südliche Flair spürbar macht.

Nur etwa 30 Minuten trennen Monaco und Nizza voneinander, und trotzdem fühlt sich die Weiterfahrt wie ein kleiner Szenenwechsel an. Entlang der Küste geht es vorbei an wunderschönen kleinen Orten wie Èze oder Villefranche-sur-Mer. Planst du etwas mehr Zeit als nur ein Wochenende ein? Dann lohnt es sich definitiv einen Zwischenstopp einzulegen in diesen kleinen, charmanten Städtchen mit engen Gassen, den typischen pastellfarbenen Häusern und traumhaften Ausblicken aufs Meer.

Hier bekommst du ein paar Eindrücke dieser kleinen Küstenorte.

Wir haben die Fahrt einfach genossen und sind direkt nach Nizza durchgefahren. Dort angekommen, merkt man sofort den Unterschied zwischen weniger Luxus, dafür aber mehr Leichtigkeit.

Der Abend eignet sich perfekt, um entspannt anzukommen und den Tag ausklingen zu lassen: ein Abendessen in einem kleinen Restaurant, vielleicht Pasta oder Pizza, ein Glas Wein und danach noch in eine Bar oder ein Spaziergang entlang der Promenade, um den ersten Tag Revue passieren zu lassen. Wie du deinen Aufenthalt inklusive passender Unterkünfte am besten planst, zeige ich dir weiter unten.


Tag zwei: Nizza erkunden

Vormittag: Altstadt und französisches Flair

Der nächste Tag startet ganz entspannt ohne Stress, dafür mit viel Sonne. In Nizza muss man nicht hetzen, sondern darf sich einfach treiben lassen und den Tag ganz in Ruhe genießen.

Der erste Stopp am Vormittag ist der Place Masséna, mitten im Herzen von Nizza. Die roten Gebäude, die schwarz-weiß karierten Böden und die besondere Atmosphäre machen den Platz direkt zu einem der schönsten Spots der Stadt für mich. Hier spürt man sofort dieses typische Côte d‘Azur-Feeling. Von dort geht es weiter über die Avenue Jean Médecin, die bekannte Einkaufsstraße von Nizza. Hier findest du viele Geschäfte, kleine Cafés und auch die bekannten Galeries Lafayette, in die sich ein kurzer Blick definitiv lohnt.

Besonders schön ist es aber, einfach ohne festen Plan durch die Altstadt, die Vieux Nice, zu laufen. Hinter jeder Ecke warten kleine Boutiquen, versteckte Plätze und dieser mediterrane Charme. Auf dem Cours Saleya, dem berühmten Markt von Nizza, kannst du dich durchprobieren zwischen frischem Obst, Gewürzen und lokalen Spezialitäten wie Socca oder Pissaladière.

Nach dem Marktbesuch lohnt sich ein Abstecher in eines der kleinen Restaurants für einen Espresso in der Sonne. Auch der nahegelegene Park Promenade du Paillon mit den Wasserspielen ist perfekt für eine kurze Pause, vor allem, wenn die Sonne schon vormittags ordentlich scheint.

Hier bekommst du einen Eindruck von den Spots des Vormittags.

Nachmittag: Promenade, Aussicht und Côte d‘Azur-Feeling

Am Nachmittag geht es erstmal ans Meer mit einem Spaziergang entlang der berühmten Promenade des Anglais. Die Palmen wiegen sich leicht im Wind, das Mittelmeer schimmert in allen Blautönen und man merkt, dass sich das Leben hier draußen abspielt. Jogger, Radfahrer, Spaziergänger – alle scheinen ein gemeinsames Tempo gefunden zu haben, nämlich entspannt. Hier lohnt es sich auch total, sich ein Fahrrad auszuleihen und die Promenade entlangzufahren. Mit Meerblick, Sonne und dieser besonderen Urlaubsstimmung fühlt sich selbst eine ganz normale Radtour gleich viel schöner an. Empfehlen kann ich die Lime Bikes, die man auch hier aus Offenburg kennt.

Natürlich darf auch eine kleine Genuss-Pause nicht fehlen. Ob ein frisches Croissant aus der Bäckerei, ein Crêpe oder ein Macaron am Strand, gerade diese kleinen Momente machen Nizza besonders.

Am späten Nachmittag geht es hinauf zur Colline du Château, dem wohl schönsten Aussichtspunkt über Nizza. Auch wenn vom alten Schloss heute nicht mehr viel übrig ist, lohnt sich der Weg nach oben absolut. Man kann entweder zu Fuß über die Treppen gehen oder ganz entspannt mit dem Aufzug. Oben angekommen wird man mit einem atemberaubenden Blick über die gesamte Bucht, die geschwungene Promenade des Anglais, den Hafen und die roten Dächer der Altstadt belohnt. Es ist der perfekte Ort, um kurz innezuhalten, Fotos zu machen oder einfach nur die Aussicht zu genießen.
👉🏼 Mein Tipp: Plane den Aussichtspunkt eher gegen späteren Nachmittag ein. Das Licht ist dann besonders schön und die Stimmung über der Stadt einfach einzigartig.

Von der Colline du Château kann man dann einen kleinen Weg hinunter laufen Richtung Hafen. Dort ist es ruhiger als in der Altstadt, aber genau das macht meiner Meinung nach dort den Charme aus: kleine Boote, Yachten, Restaurants am Wasser und dieses entspannte Lebensgefühl.

Danach geht es wieder zurück Richtung Promenade des Anglais. Wenn die Füße nach einem langen Tag langsam schwer werden, lohnt es sich einfach die Tram zu nehmen. Zum Abschluss des Tages solltest du dir unbedingt noch Zeit für den Sonnenuntergang nehmen. Am schönsten ist es, sich auf einen der ikonischen blauen Stühle an der Promenade zu setzen, aufs Meer zu schauen und den Tag ganz in Ruhe ausklingen zu lassen.

Hier findest du die passenden Eindrücke zu den zuvor beschriebenen Spots.


Kleine Genussmomente: Was du in Nizza unbedingt probieren solltest

Ein Trip an die Côte d‘Azur ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern natürlich auch für den Geschmack. Zwischen Strand, Altstadt und Promenade gehören die kleinen Food-Stopps einfach dazu.

Süße Klassiker

Ein frisches Croissant am Morgen gehört in Frankreich einfach dazu, am besten noch warm aus einer Bäckerei mit einem Café dazu. Für richtig gute Crêpes kann ich besonders Le Pass’Port empfehlen, ein kleines Restaurant direkt an der Hafenpromenade. Die Atmosphäre ist entspannt, die einheimischen Kellner sind total herzlich und die Crêpes dort sind wirklich ein Highlight gewesen. Natürlich dürfen auch Macarons nicht fehlen. Die bunten kleinen Köstlichkeiten findest du in fast jeder Pâtisserie in der Stadt.

Typische Spezialitäten aus Nizza

Wenn du auch etwas wirklich Typisches aus Nizza probieren möchtest, solltest du unbedingt Socca testen. Die goldgelbe Spezialität aus Kichererbsenmehl ist außen knusprig, innen weich und zählt zu den typischsten Streetfood-Klassikern der Stadt. Zu empfehlen ist hierfür Chez Pipo, wo Socca schon seit Jahrzehnten frisch im Holzofen gebacken wird.
Ebenfalls typisch ist die Pissaladière, eine herzhafte Spezialität mit karamellisierten Zwiebeln, Sardellen und Oliven. Am besten holst du dir ein Stück direkt auf dem Cours Saleya, und isst sie ganz unkompliziert auf die Hand beim Schlendern durch die Altstadt.
Auch der berühmte Salade Niçoise darf nicht fehlen. Der frische Salat mit Tomaten, Ei, Thunfisch, Oliven und Gemüse ist gerade an warmen Tagen das perfekte Mittagessen. Empfehlung hierfür ist das Le Safari ebenfalls direkt am Cours Saleya.

Mein Tipp: Rund um den Cours Saleya findest du die besten kleinen Restaurants, Cafés und echten Geheimtipps. Am schönsten ist es, einfach ohne festen Plan loszulaufen, da man die schönsten Food-Spots oft ganz spontan zwischen Marktständen, kleinen Gassen oder versteckten Terrassen findet.


Kurztrip-Guide: Das solltest du vorher wissen


Anreise & Route

Unterwegs in Nizza

Für den Tag in Nizza lohnt es sich, ein Tagesticket (7 €) für Bus und Bahn zu holen, besonders wenn du viel zwischen Altstadt, Promenade, Aussichtspunkt und Hafen unterwegs bist. So kommst du ganz entspannt von A nach B und sparst dir nach vielen gelaufenen Schritten noch einige zusätzliche Wege zu Fuß.

Unterkunft

Hotels in Monaco sind oft sehr teuer. Deutlich günstiger ist daher eine Übernachtung in Nizza.
Natürlich sind Hostels und Hotels auch deutlich günstiger, wenn du nicht in der Hauptsaison reist. Deshalb kann ich dir einen Kurztrip im Frühling, zum Beispiel schon im März oder April, ans Herz legen. Zu dieser Zeit ist es dort schon angenehm warm, aber noch nicht zu heiß, die Städte sind weniger überlaufen und auch die Unterkünfte sind preiswerter als in den Sommermonaten.


Mein Fazit: Raus aus dem Alltag, rein ins Wochenende

Ein Wochenende an der Côte d‘Azur fühlt sich schnell wie eine kleine Auszeit vom Alltag an. Was ich dabei besonders gespürt habe: Man kommt dort an, vor allem in Nizza, und möchte eigentlich gar nicht mehr weg.

Am meisten begeistert an diesem Kurztrip hat mich der Kontrast zwischen den beiden Orten: auf der einen Seite Monaco mit seinem Glamour, den luxuriösen Yachten und der beeindruckenden Atmosphäre, und auf der anderen Seite Nizza mit seinen engen Gassen, bunten Häusern und dem deutlich entspannteren Lebensgefühl. Zwei Städte, die kaum unterschiedlicher sein könnten und trotzdem perfekt in ein einziges Wochenende passen.

Was erstmal nach einer großen Reise klingt, ist von Offenburg aus tatsächlich ganz gut spontan machbar. Genau das macht die Route auch so attraktiv für die, die einfach mal raus wollen, ohne gleich lange Urlaub nehmen zu müssen.

Gerade im teilweise stressigen Alltag zwischen Studium, Arbeit und Terminen habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich bewusst solche kleinen Auszeiten zu nehmen. Man muss nicht immer weit weg fliegen oder zwei Wochen am Stück verreisen – manchmal reichen schon zwei Tage am Meer, um den Kopf frei zu bekommen, neue Energie zu tanken und einfach mal abzuschalten.

Vielleicht hat dich mein Beitrag ja für deinen nächsten Kurztrip inspiriert – und wer weiß, vielleicht schickst du deinen Liebsten schon bald selbst eine Postkarte von der Côte d‘Azur…

Studentenleben

Mehr Mut statt Selbstzweifel: So stärkst du dein Selbstvertrauen

Hörst du oft deine innere Stimme, die flüstert: „Ich kann das nicht, ich schaffe das nicht?“ Doch was wäre, wenn diese Stimme nicht deine Realität bestimmt? In diesem Beitrag erfährst du, wie du den Mut findest, dich deinen Zweifeln zu stellen und über sie hinauszuwachsen. Bist du bereit für den Sprung ins Unbekannte?

Selbstzweifel: Was steckt dahinter?

Selbstzweifel werden in der Psychologie als ein Misstrauen gegenüber der eigenen Person beschrieben. Oft entstehen diese negativen Gedanken aus einem Mangel an Selbstvertrauen, der dazu führt, dass du deine Fähigkeiten und Potenziale in verschiedenen Lebensbereichen infrage stellst – sei es im Beruf, in sozialen Situationen oder in persönlichen Beziehungen. Wenn Selbstzweifel zu viel Raum in deinen Gedanken einnehmen, können sie deinen Alltag erheblich erschweren und dabei zu einem Teufelskreis aus Angst und Unsicherheit führen.

Wie machen sich Selbstzweifel bemerkbar?

Egal, ob du vor einer wichtigen Entscheidung stehst oder dich in einer bestimmten Situation behaupten musst – Selbstzweifel können sich auf viele Arten bemerkbar machen. Hier sind einige der häufigsten Anzeichen:

Ständiger Vergleich mit anderen 👥 

Du vergleichst dich ständig mit anderen, insbesondere mit Personen, die du als erfolgreicher betrachtest. Dabei fallen dir vor allem ihre Stärken ins Auge, während du dich selbst nur auf deine vermeintlichen Schwächen reduzierst. Deine Kommiliton*innen haben zum Beispiel immer bessere Noten oder posten regelmäßig von spannenden Reisen, während du das Gefühl hast, nur zu Hause festzustecken. Diese ständigen Vergleiche führen möglicherweise dazu, dass du dich permanent unter Druck setzt und deine eigenen Leistungen nicht entsprechend anerkennst.

Zurückhaltung bei der Kommunikation 🗣 

Selbstzweifel zeigen sich oft durch Zurückhaltung in der Kommunikation. Aus Angst vor Ablehnung oder Kritik behältst du deine Gedanken für dich und zögerst, deine Ideen und Meinungen auszusprechen. In Vorlesungen traust du dich vielleicht nicht, Fragen zu stellen, weil du befürchtest, dass die anderen dich für unwissend halten könnten. Dadurch unterdrückst du deine Persönlichkeit und Individualität.

Kampf mit dem Selbstwertgefühl🥊 

Du kämpfst ständig mit deinem Selbstwertgefühl, das von Zweifeln an deiner eigenen Person geprägt ist. Diese inneren Unsicherheiten führen oft zu einer ständigen Selbstkritik, bei der du dir selbst gegenüber sehr hart sein kannst. Es fällt dir schwer, deine eigenen Stärken und positiven Eigenschaften zu schätzen, da du dich oft als nicht wertvoll genug empfindest.

Endlose Überlegungen bei Entscheidungen 💭 

Bei Entscheidungen grübelst du endlos. Jede Option wird gründlich überdacht und selbst die vermeintlich einfachsten Entschlüsse stellen eine Herausforderung dar. Zweifel an der Richtigkeit dominieren deine Gedanken, begleitet von einer lähmenden Angst vor Fehlern oder Versagen. Vielleicht kennst du das: Du überlegst stundenlang, welches Wahlpflichtfach du belegen sollst, aus Sorge, dass eine falsche Entscheidung deine Karrierechancen mindern könnte. Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass du Entscheidungen aufschiebst oder ganz vermeidest.

Negative Gedankenspiralen 🌀 

Deine Gedanken sind häufig von negativen Vorstellungen über deine Fähigkeiten beherrscht. Immer wieder zweifelst du an deiner Kompetenz und Leistungsfähigkeit, während Fragen wie „Bin ich gut genug?“, „Wirke ich kompetent auf andere?“ oder „Warum mache ich nie etwas richtig?“ in deinem Kopf kreisen. Diese Gedankenspiralen schwächen dein Selbstvertrauen und lösen ein Gefühl der Hilflosigkeit aus, was deine Unsicherheit noch weiter verstärkt.

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen für Selbstzweifel haben oft tief verwurzelte Gründe. Um sie besser zu verstehen und zu bewältigen, ist es hilfreich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Im Folgenden findest du mögliche Auslöser:

Das Hochstapler-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom, auch bekannt als Impostor-Syndrom, ist ein verbreitetes Phänomen, das viele betrifft. Menschen, die unter diesem Syndrom leiden, haben trotz offensichtlicher Erfolge das anhaltende Gefühl, dass sie Betrüger*innen sind und ihre Leistungen nicht verdienen. Sie fürchten, dass sie jederzeit entlarvt werden könnten und dass ihr Erfolg auf Glück oder Zufall zurückzuführen ist, anstatt auf ihre Fähigkeiten oder harte Arbeit.

Die Schatten der Kindheit

Unsere Kindheit ist eine entscheidende Phase, in der unser Selbstbild und unser Selbstwertgefühl geformt werden. Wenn Eltern hohe Erwartungen haben oder zu streng sind, kann dies das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Das hat zur Folge, dass wir mit dem Gefühl aufwachsen, nie gut genug zu sein, immer perfektionistisch sein zu müssen oder ständig Angst davor zu haben, zu versagen. Diese negativen Überzeugungen können sich festsetzen und uns oft noch im Erwachsenenalter begleiten.

Durch Trauma geprägt

Auch traumatische Erlebnisse können tiefgreifende Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wenn wir etwas erleben, das uns erschüttert oder verletzt, wie z.B. Mobbing, Missbrauch, Verlust oder einen schweren Unfall, kann dies unser Selbstbild nachhaltig beeinflussen. Solche Erlebnisse verankern sich tief in unserem Unterbewusstsein und lassen uns an unserem eigenen Wert zweifeln. Wir beginnen, uns selbst die Schuld zu geben oder uns als schwach und unzulänglich zu betrachten.

Meine Tipps zur Selbststärkung

Es gibt Tage, an denen die Selbstzweifel so laut sind, dass sie fast erdrückend erscheinen. Tage, an denen jede Entscheidung hinterfragt wird und jeder Fehler wie eine große Herausforderung erscheint. Aber weißt du was? Du bist nicht allein.

Auch ich kenne diese Tage nur allzu gut. Doch ich habe gelernt, dass der Weg zur Selbststärkung nicht darin besteht, diese Zweifel zu ignorieren, sondern ihnen mutig entgegenzutreten. Hier sind meine persönlichen Tipps für dich:

Selbstreflexion und positive Affirmationen: Versuche dich nicht auf das zu konzentrieren, was du nicht kannst, sondern mache dir stattdessen bewusst, was du bisher alles erreicht hast. Indem du dich selbst besser kennenlernst und positive Affirmationen in dein Leben integrierst, wirst du feststellen, wie sehr sich dein Selbstbild verändert und deine innere Stärke wächst.

Selbstmitgefühl entwickeln: Stell dir vor, dein bester Freund oder deine beste Freundin würde mit den gleichen Zweifeln kämpfen wie du. Würdest du sie dann so behandeln, wie du dich manchmal selbst behandelst? Ich denke nicht. Sei also nett zu dir selbst, sei geduldig und vor allem, sei mit dir selbst genauso verständnisvoll, wie du es mit deinen Liebsten bist.

Erfolge feiern: Jeder Schritt, den wir machen, jeder Fortschritt, den wir erzielen, verdient es gefeiert zu werden. Egal wie groß oder klein dieser Erfolg auch sein mag, er gehört dir. Feiere ihn, gönne dir etwas Schönes und erinnere dich immer daran, dass du ganz allein für diesen Erfolg verantwortlich bist.

Fehler als Chancen sehen: Und ja, Fehler passieren. Sie sind Teil des Lebens, Teil unseres Lernprozesses. Sieh diese Fehler nicht als das Ende, sondern als Anfang und nutze die Chance, daran zu wachsen und daraus zu lernen. Denn letztendlich sind es nicht unsere Fehler, die uns definieren, sondern wie wir mit ihnen umgehen.

Wenn du nach weiteren wertvollen Ratschlägen suchst oder etwas Aufbauendes hören möchtest, kann ich dir dieses inspirierende Video von Motivationscoach Biyon sehr empfehlen:

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Mehr Informationen

Für noch mehr Inspiration, wirf auch gerne einen Blick auf seinen YouTube– oder Instagram-Kanal, wo er verschiedene Themen wie Angstbewältigung, Persönlichkeitsentwicklung und positive Lebensführung behandelt.

Abschließende Worte

Schlussendlich möchte ich dich ermutigen, dich deinen Selbstzweifeln gegenüber offen zu zeigen. Es ist völlig menschlich, Momente der Unsicherheit zu erleben und es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Gib dir selbst die Erlaubnis, Fehler zu machen und sieh sie als Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln. Teile deine Gedanken und Gefühle mit anderen, denn du bist nicht allein auf diesem Weg. Richte deinen Fokus nicht zu sehr auf deine Zweifel, sondern führe dir immer vor Augen, wer du sein möchtest und welche Ziele du erreichen willst. Ich bin mir sicher, dass du mit Selbstliebe, Akzeptanz und Entschlossenheit dein volles Potenzial ausschöpfen kannst und deinen eigenen Weg gehen wirst, egal wie steinig er manchmal sein mag.

Du brauchst jemanden zum Zuhören? 🤝

Wenn du das Bedürfnis hast, dich mit jemandem auszutauschen, kannst du dir Unterstützung und professionelle Beratung holen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr online und telefonisch unter 0800 – 111 0 111 erreichbar.

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Grüner auf der Rennstrecke: Kann Motorsport nachhaltig werden?

Wenn wir an den Motorsport denken, kommen uns oft rasante Geschwindigkeiten, ohrenbetäubender Motorenlärm und atemberaubende Rennaction in den Sinn. In jüngster Zeit rückt aber ein Aspekt immer stärker in den Fokus: die Nachhaltigkeit. Laute Verbrennungsmotoren schießen über die Strecke, während Dieselgeneratoren nebenan den Strom für das große Event liefern. Letztendlich überlegt man da: Tut der Motorsport genug für eine grünere Zukunft? Oder ist das alles am Ende doch nur Greenwashing, also die Tätigkeit, bei der Unternehmen sich als umweltfreundlicher oder nachhaltiger darstellen, als sie es tatsächlich sind? Schauen wir uns dafür die Formel 1 an sowie zwei weitere Rennserien, die sich schon aktiv für den Umweltschutz einsetzen.

Nachhaltigkeit in der Königsklasse – Die Net-Zero-2030-Kampagne der Formel 1

Die Formel 1 ist der weltweit bekannteste Rennsport mit über 700 Millionen Fans und agiert somit auch international. Trotz der vielen umweltschädlichen Faktoren, wie Verbrennungsmotoren, Dieselgeneratoren, Reisen und Logistik, mit denen in der Formel 1 im Jahr 2022 über 220.000 Tonnen CO2 ausgestoßen wurden, will die Rennserie bis 2030 klimaneutral werden. Auch der Präsident und CEO der Formel 1, Stefano Domenicali, betont, dass Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert in diesem Sport hat.

Der Motorsport ist unnötig und umweltbelastend? Die Vereine der Fußball-Bundesliga und ihre Fans in Deutschland erzeugen pro Spieltag rund 7800 Tonnen CO2– Emissionen – Auf die Saison gerechnet ist die Summe höher als der gesamte Ausstoß in einer Formel 1 Saison.

Der größte Anteil der Emissionen in der Formel 1 wird durch Logistik (45 Prozent) und Reisen (28 Prozent) verursacht. Dennoch plant die Rennserie, mehr Rennen zu veranstalten. Daraus folgen mehr Reisen und ein höherer logistischer Aufwand – zum Leidwesen des CO2-Ausstoßes. Um dem entgegenzuwirken, plant die Formel 1 die Rennen, die nahe beieinander liegen, hintereinander zu fahren, statt sie über das Jahr hinweg zu verteilen. Dadurch werden weniger Flüge zwischen den Kontinenten benötigt. Zudem fahren die neuen DHL-LKW mit Biokraftstoff, was die logistikbedingten CO2-Emissionen während der Europasaison um fast 83 Prozent reduziert.

Torro Rosso STR 1 von 2006

Die Rennwagen der Formel 1 fahren schon mit hybriden Antrieben, wodurch der Kraftstoffverbrauch nur etwa ein Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes der Formel 1 ausmacht. In der Net-Zero-2030-Kampagne ist geplant, die Verbrennungsmotorleistung weiter zu reduzieren und einen klimaneutralen Kraftstoff einzusetzen.

Ein Flugzeug verbraucht bei einem Flug von Düsseldorf nach New York mehr Kraftstoff als alle Rennwagen an allen Rennen der Saison.

Die Rennveranstaltungen machen 12 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Formel 1 aus. Positiv ist, dass bereits über 75 Prozent der Veranstaltungen im Jahr 2023 mit erneuerbaren Energien betrieben wurden. So hat beispielsweise Bahrain mit einem eigenen Solarpark ausreichend Energie erzeugt, um die gesamte Rennstreckennutzung für die Formel 1 abzudecken und auch der Grand Prix von Großbritannien wurde vollständig mit 2.746 Solarmodulen betrieben.

Fakt ist: Es ist das Potenzial vorhanden, die Emissionen um mehr als 50 Prozent zu senken. Aktuell gibt es in jedem Bereich noch großen Handlungsbedarf. Auch ich habe beim Besuch von Rennstrecken die vielen LKW gesehen und Tage vor dem Rennen konnte man die ganzen Flugzeuge hören, die das Equipment und die Fahrer an den Standort gebracht haben. Es ist noch unklar, wie wichtig der Formel 1 der Umweltaspekt tatsächlich ist und wie viel dafür wirklich getan wird. Ob wirklich so viel im Bereich Nachhaltigkeit getan wird, dass sie sich CO2-neutral nennen dürfen, kann nur die Zukunft zeigen. Immerhin herrscht in der Formel 1 sehr stark die Mentalität: Geld regiert die Welt.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Formel E

Mit vielfältigen Partnerschaften der Elektro-Rennserie beispielsweise mit dem Safe and Healthy Environment Fund von UNICEF geht die Formel E besonders gegen Luftverschmutzung vor, was ein wachsendes Problem für Millionen von Kindern weltweit ist.

Formel E Auto von Porsche 2023
Porsche 99X Electric Gen3

Das Beispiel der Formel E zeigt, dass mit vermeintlich wenig Aufwand viel im Bereich Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Die Rennserie fördert nicht nur die Entwicklung der Elektromobilität, sondern achtet beim Austragen der Rennen auch auf den CO2-Ausstoß vor Ort. Jedes Rennen bietet trotzdem noch ein unvergessliches Erlebnis und bringt die Spannung, die man sich in manch anderer Rennserie nur wünschen kann. Das zeigt, dass der umstrittene Motorsport, trotz der vielen langen Reisen und der aufwändigen Logistik, grün sein kann.

Ihr wollt die Spannung live miterleben? Dann schaut das nächste Rennen der Formel E hier im Livestream.

Vorbildliche Rennserie: Die Extreme E

Die Extreme E ist der Inbegriff von umweltfreundlichem Motorsport. Diese Rennserie wurde ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf die drängenden Umweltprobleme unserer Zeit zu lenken und gleichzeitig eine Plattform für Elektromobilität und erneuerbare Energien zu bieten.

Extreme E Auto
Abt Cupra Extreme E Auto 2021

Ein Schlüsselmerkmal der Extreme E ist die Verwendung von Elektro-SUVs, die speziell für Offroad-Rennen entwickelt wurden. Diese Fahrzeuge sind nicht nur leistungsstark und schnell, sondern auch umweltfreundlich, da sie keine direkten CO2-Emissionen verursachen. Durch den Einsatz von Elektromotoren und Hochleistungsbatterien demonstriert die Extreme E das Potenzial der Elektromobilität, um zukünftig die Umweltauswirkungen des Straßenverkehrs zu reduzieren.

Darüber hinaus setzt die Extreme E auf erneuerbare Energien, um ihre Rennen zu betreiben. Die Rennserie nutzt Solar- und Windenergie sowie andere erneuerbare Ressourcen, um ihre Stromversorgung an den Standorten zu gewährleisten. Dies trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Umweltauswirkungen der Rennen zu minimieren.

Das Konzept zeigt sich auch beim sonst so umweltschädlichen Reisen. Alle Teams reisen gemeinsam auf einem extra für die Extreme E umgebauten Schiff an. Die St. Helena ist ein ehemaliges Fracht- und Passagierschiff der Royal Mail und wurde umfangreich saniert. So wird das Schiff mit schwefelarmen Schiffsdiesel betrieben und die Propeller wurden so überarbeitet, dass sie die Reibung verringern und die Effizienz verbessern. Auch ein Forschungslabor befindet sich an Bord des Schiffs.

Wollt ihr mehr über die St. Helena erfahren? Dann lest hier alles über das einzigartige Schiff.

Die St. Helena bringt Fahrer und Teams auf Top-Niveau in entlegene und gefährdete Gebiete, um die Kraft der Elektrofahrzeuge unter extremen Bedingungen zu demonstrieren. Die Extreme E ist an Orten zu Gast, die vom Klimawandel bereits betroffen sind, wie Wüsten, Regenwälder oder Arktisregionen. Leider kann man deshalb auch nicht live an der Strecke dabei sein.

Die Rennserie engagiert sich an jedem Standort für lokale Klimaprojekte. So wurden schon Strände von Müll befreit oder Bäume gepflanzt. Diese Aktivitäten sind fest in ein Rennwochenende verankert. Das Engagement für Umweltschutzprojekte in den Gemeinden, in denen die Rennen veranstaltet werden, ist einzigartig im Rennsport.

Die Extreme E ist mehr als nur eine Rennserie, sie ist eine Bewegung für eine nachhaltige Zukunft. Indem sie Elektromobilität und erneuerbare Energien vorantreibt und sich für Umweltschutzprojekte einsetzt, wird gezeigt, dass Motorsport und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Mit ihrer visionären Herangehensweise setzt die Rennserie ein starkes Zeichen für eine grünere Zukunft auf und neben der Rennstrecke.

Euch interessiert das Konzept und ihr wollt einen Blick in die Extreme E werfen? Dann schaut das nächste Rennen hier im Livestream.

Nachhaltige Konzeptfahrzeuge der Porsche Vision 2030

Diese Initiative wurde aus den Gedanken von Ferry Porsche entwickelt. Er hatte die Vision: „die Marke für Menschen, die ihren Träumen folgen“ zu sein. Porsche möchte als Unternehmen bis 2030 bilanziell CO2-neutral sein und das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Diese Vision beinhaltet auch den Motorsport als wesentlichen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Im Zusammenhang mit der Vision 2030 hat Porsche Konzeptfahrzeuge, wie den Mission R und den GT4 e-Performance entwickelt. Der Mission R ist ein ehrgeiziges Projekt, welches das Ziel hat, ein vollständig emissionsfreies Rennfahrzeug zu entwickeln und damit die Zukunft des Kunden-Motorsports zu gestalten. Mit dieser Initiative will Porsche die Technologie vorantreiben und eine nachhaltige Zukunft im Motorsport schaffen. Der GT4 e-Performance ist ein vollelektrischer Rennwagen, der beweist, dass die nachhaltige Version des Kundensports auf der Rennstrecke funktioniert und begeistert. Beide Fahrzeuge kann man regelmäßig auf Automessen oder Porsche-Veranstaltungen bewundern.

Porsche Mission R
Porsche Mission R
Porsche GT4 e-Performance
Porsche GT4 e-Performance

Zusätzlich zu diesen Inhalten hat Porsche in Chile ein Kraftwerk gebaut, das die dort ausreichend vorhandene Windenergie nutzt, um synthetische Kraftstoffe zu produzieren. Die Produktionsanlage wurde 2022 eingeweiht und dient hauptsächlich als Konzept zur umweltfreundlichen Produktion von eFuels. Dort werden jährlich ca. 130.000 Liter hergestellt. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Fazit

Die Diskussionen über Greenwashing und die Bemühungen verschiedener Rennserien zeigen, dass der Weg zu einer grüneren Zukunft im Motorsport noch nicht abgeschlossen ist, sondern gerade erst begonnen hat. Besonders in der Formel 1 gibt es noch großen Handlungsbedarf, damit sich der Sport wirklich CO2-neutral nennen darf. Zusätzlich gibt es in der Königsklasse noch weitere Faktoren, die negative Umweltauswirkungen mit sich bringen, wie der Feinstaub durch Brems- und Reifenabnutzung sowie synthetisch hergestellte Materialien.

Doch es gibt Hoffnung und positive Beispiele wie die Formel E und die Extreme E, die zeigen, dass umweltfreundlicher Motorsport möglich ist. Darüber hinaus entwickeln Unternehmen innovative Ansätze, um den Motorsport emissionsfrei zu gestalten. Diese Projekte sind nicht nur wegweisend für die Zukunft des Rennsports, sondern auch für die gesamte Automobilindustrie. Wenn wir diese Entwicklungen unterstützen und vorantreiben, können wir eine grünere Zukunft nicht nur auf, sondern auch neben der Rennstrecke verwirklichen.

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