Studentenleben

Zwischen Marketing, Fernweh und Tierliebe – Ein Blick in Sophias Welt

Die Zukunft? Irgendwann im Ausland leben! Für Sophia ist das kein Traum mehr, sondern ein Gedanke, der immer konkreter wird. Gleichzeitig ist ihr Alltag vielseitig geprägt: Sie studiert Marketing, geht regelmäßig ins Gym, reist gerne und hat eine große Liebe zu Tieren. In diesem Porträt bekommt ihr einen Einblick in Sophias Alltag, ihre Interessen und die Frage, wohin ihr Weg sie noch führen wird.

First Look: Wer ist Sophia überhaupt?

Bevor es tiefer in den Beitrag geht, gibt dieser kleine Steckbrief einen ersten Einblick zu Sophia und ihren Favoriten.

Marketing als Zukunftsweg: Vom Abi bis zur beruflichen Vision

Schon vor dem Studium hatte Sophia durch ihr Fachabitur in Wirtschaftsinformatik erste Berührungspunkte mit wirtschaftlichen und technischen Themen. Deshalb entschied sie sich anschließend auch für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb an der Hochschule Furthwangen. Und das mitten in der Corona-Pandemie…

Neue Stadt, neue Situation, viele Online-Vorlesungen und wenig echtes Campusleben – keine ganz einfache Phase. Auch das Leben vor Ort war eher eine Umstellung.
Bereut Sophia aber die Entscheidung? Definitiv nicht. Rückblickend würde sie den Studiengang nochmal wählen, auch wenn er sehr anspruchsvoll war. Eine Sache würde sie dabei allerdings auf jeden Fall ändern: den Hochschulstandort. Mit der Stadt selbst wurde sie nie so richtig warm und war am Ende froh, wieder woanders hinzuziehen.

Parallel dazu kamen die ersten praktischen Erfahrungen: ein Praxissemester bei Robert Bosch im Produktmanagement, eine Werkstudentenstelle bei SICK und die Bachelorarbeit bei SCHÖLLY FIBEROPTIC in der Medizintechnik. Genau diese Mischung aus Technik und ersten Marketing-Aufgaben hat den weiteren Weg von Sophia stark geprägt und sie gut auf den Master vorbereitet.

Nach und nach wurde klar: der Fokus soll mehr Richtung Marketing gehen – weg vom rein technischen Schwerpunkt, hin zu Produktmarketing. Denn hier ist sie sich sicher: Ihre Zukunft sieht Sophia im Produktmarketing.

Daher hat sie sich bewusst für den Master Dialogmarketing und E-Commerce in Offenburg entschieden – eine Umgebung, die für sie deutlich besser passt und auch fachlich genau in die Richtung geht, die Sophia sich gewünscht hat. Und diese Entscheidung bereut sie keinen Tag.

Daily Flow: Ein Blick hinter die Kulissen von Sophias Alltag

Wie sieht überhaupt ein typischer Tag von Sophia aus?

Eines darf in Sophias Alltag auf keinen Fall fehlen: Ihr Matcha am Morgen! Ohne den startet sie eigentlich nie in den Tag.

Meistens folgen dann je nach Wochentag der Weg zu den Vorlesungen oder sie startet den Laptop um ihre acht Stunden Home Office zu arbeiten.

Nach einem langen Tag ist ihr ein Ausgleich besonders wichtig. Am liebsten trifft sie sich mit Freunden, geht etwas trinken oder verbringt einfach Zeit mit Menschen, die ihr wichtig sind. Für Sophia ist genau das der perfekte Weg, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Ein fester Bestandteil in ihrem Alltag ist zudem der Sport. Dabei geht sie regelmäßig ins Gym, aber meistens nicht alleine hin, sondern mit ihrer Freundin.

Sophias Tipp um motiviert zu bleiben: einfach anfangen!
-> Setzt euch das Ziel, jede Woche ein- bis dreimal Sport zu machen, dann fühlt man sich wohler und gibt einem dazu noch ein gutes Gefühl sich bewegt zu haben.

Übrigens!
Für alle die überlegen mit dem Gym anzufangen, aber gar nicht wissen wie:
Sophia hat bereits einen eigenen Blogbeitrag zum Thema Muskelaufbau für Anfänger geschrieben, den man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte.

Perfekt organisiert sein zu wollen, ist dabei übrigens gar nicht ihr Ziel. In Sophias Worten: „Der Tag hat nicht für jeden Menschen die gleichen 24 Stunden.“ Statt alles zwanghaft unter einen Hut bekommen zu wollen, lebt sie ihren Alltag eher flexibel und schaut, was der Tag gerade hergibt. Und wenn mal nicht alles an einem Tag klappt, setzt sie ihre Prioritäten einfach am nächsten Tag neu. Für sie geht es nicht darum, alles perfekt zu schaffen, sondern den eigenen Rhythmus zu finden.

Herzenssache: Mehr als nur Freizeit und Hobbys

„Tierlieb, hilfsbereit und weltoffen.“

So beschreibt sich Sophia selbst in drei Worten. Und wer einen Blick auf ihre Hobbys und Interessen wirft, merkt schnell, dass diese drei Wörter ziemlich gut zu ihr passen.

Wenn Sophia gerade nicht mit Studium, Arbeit oder Sport beschäftigt ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit den Dingen, die ihr am Herzen liegen. Dazu gehören Reisen, Lesen, Backen, Kreativität und vor allem Tiere.

Besonders gerne liest sie Krimis. Auf ihrem Bücherregal befinden sich vor allem spannende Thriller, allen voran die Bücher von Sebastian Fitzek. Wenn sie mal abschalten möchte, greift sie deshalb gerne zu einem guten Buch.

Außerdem hat Sophia in letzter Zeit ein neues Hobby für sich entdeckt: Malen. Zusammen mit einer guten Serie klingt das vielleicht erstmal nicht besonders spektakulär, für sie ist es aber ebenfalls eine perfekte Möglichkeit, nach einem langen Tag abzuschalten. Einfach kreativ werden und für einen Moment den Alltag vergessen. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die am meisten entspannen.

Mindestens genauso gerne verbringt Sophia ihre Zeit mit Reisen. Während manche Menschen ständig neue Reiseziele entdecken möchten, zieht es sie immer wieder auf spanische Inseln. Ob die Balearen mit Mallorca und Ibiza oder die Kanaren mit Teneriffa und Gran Canaria – dort fühlt sich Sophia einfach wohl, weshalb sie auch gerne mehrmals auf die selben Inseln reist und stattdessen neue Orte und Ecken der Insel entdeckt.

Und wenn der Alltag mal wieder etwas stressig wird? Dann hilft manchmal schon der Gedanke an die nächste Reise. Nicht selten endet ein entspannter Abend damit, dass Sophia spontan nach Flügen, Hotels oder möglichen Urlaubszielen sucht – und manchmal wird aus der Idee schneller Realität als geplant.

Ein ganz besonderer Teil ihres Lebens ist ihr Havaneser Mischa, der während ihres Praxissemesters zu ihr kam. Mit ihm verbringt sie viel Zeit, beim Spazierengehen, Spielen oder einfach im Alltag. Doch Sophias Tierliebe geht weit über ihren eigenen Hund hinaus.

Seit rund einem Jahr unterstützt sie die Tierschutzorganisation Tierhilfe Hoffnung und hilft dabei, Hunde aus Rumänien aufzunehmen und an ihre neuen Familien zu vermitteln. Auf die Idee brachte sie ihre Nachbarin, die selbst in diesem Bereich tätig ist. Seitdem hat Sophia bereits zwei Hunden auf ihrem Weg in ein neues Zuhause geholfen.

🐾 2-3 Wochen bevor die Hunde aus Rumänien in Deutschland ankommen, bekommt sie die Informationen zu den Tieren von ihrer Nachbarin. Zuerst muss Sophia sich also entscheiden, welchen Hund sie aufnehmen kann und will.

🩺 Nach seiner Ankunft in Deutschland wird zunächst ein Zwischenstopp beim Tierarzt eingelegt, bevor der Hund bei Sophia einzieht.

📣 In dieser Zeit kümmert sie sich um den Hund und macht gleichzeitig auf ihn aufmerksam, beispielsweise auf Social Media wie Instagram. Ziel ist es, möglichst schnell eine passende Familie zu finden, die dem Hund ein dauerhaftes Zuhause geben möchte.

💶 Für die Aufnahme eines Hundes fallen zunächst 50 Euro an, da Tiere in Deutschland nicht einfach kostenlos abgegeben oder verschenkt werden dürfen.

🏡 Sobald ein neues Zuhause gefunden ist, wird der Hund gegen eine Gebühr von 300 Euro vermittelt.

🧾 Von dieser Gebühr werden dann zunächst die 50 Euro für die Aufnahme sowie weitere entstandene Kosten, beispielsweise für Tierarztkosten oder Futter, abgezogen.

❤️ Das Geld, das anschließend übrig bleibt, wird an die Tierhilfe Hoffnung in Rumänien gespendet.

Zur Info: Der kleine helle Hund ist Sophias Havaneser Mischa. Der schwarze Hund war der erste Pflegehund, den sie im Rahmen ihrer Unterstützung für die Tierhife Hoffnung aufgenommen und erfolgreich vermittelt hat.

Im Video sieht man den zweiten Hund, für den Sophia ebenfalls ein neues Zuhause gefunden hat.

Für Sophia ist das weit mehr als ein Hobby. Jeder vermittelte Hund bedeutet für sie die Chance auf einen neuen Start und ein liebevolles Zuhause, und genau das macht diese Aufgabe so besonders.

Und als wäre das alles noch nicht genug, hat Sophia noch eine weitere Leidenschaft: das Backen. Besonders bekannt ist sie in ihrem Freundes- und Familienkreis für ihr Bananenbrot. Wer in ihrem Umfeld nach dem besten Bananenbrot fragt, bekommt oft dieselbe Antwort: Niemand macht es so gut wie Sophia.

Passend dazu hat sie ihr persönliches Rezept für diesen Beitrag geteilt – vielleicht wird es ja auch bei euch zum neuen Lieblingsrezept.

Zukunft im Fokus: Große Pläne und neue Wege

Wenn es um die Zukunft geht, hat Sophia nicht auf alles eine perfekte Antwort. Im Gegenteil: Eine ihrer größten Herausforderungen ist es herauszufinden, was sie wirklich möchte und wohin ihr Weg einmal führen soll. Während manche Menschen ihren Lebensplan schon Jahre im Voraus kennen, geht Sophia die Dinge lieber Schritt für Schritt an.

Ein paar Dinge stehen für sie aber trotzdem schon fest. Nach dem Master zieht es sie beruflich klar in Richtung Produktmarketing. Dabei plant sie diesen Job nicht nur in Deutschland, ihr Traumleben stellt sich Sophia definitiv im Ausland vor. Auswandern ist für sie ein festes Ziel, das sie in den nächsten Jahren gerne verwirklichen möchte. Ein konkretes Land hat sie nicht im Kopf, aber eins steht fest: Es soll irgendwann raus aus Europa gehen. Die USA wären zum Beispiel sehr spannend für sie, genauso wie andere Länder, in der gleichen Richtung.

Und wenn man noch ein Stück weiter in die Zukunft schaut, wird es etwas konkreter.

Die Frage nach den nächsten fünf Jahren beantwortete Sophia folgendermaßen: Sie sieht sich verheiratet und mit einem zweiten Hund an ihrer Seite. Und auch darüber hinaus gibt es noch einige Dinge, die sie unbedingt erleben möchte. Ganz oben auf ihrer persönlichen Bucket List stehen Reisen nach Bali, auf die Malediven, nach Japan und nach Afrika. Außerdem träumt sie davon, irgendwann auf Safari zu gehen – übrigens die perfekte Gelegenheit, um eines ihrer Lieblingstiere, den Elefanten, in seiner natürlichen Umgebung zu sehen.

Bei all den Plänen und Wünschen gibt es aber ein Ziel, das für sie über allem steht: einfach glücklich sein.

Dass ihr Weg einmal genau so aussehen würde, hätte sie früher selbst nie gedacht. Damals war sie noch ziemlich auf der Suche nach sich selbst, hätte nicht einmal gedacht, dass sie studieren wird. Heute ist Sophia richtig entspannt und ausgeglichen – eine Entwicklung, auf die sie mit Stolz rückblicken kann.

Q&A: Echt und ungefiltert

Nachdem ihr jetzt schon einiges über Sophia erfahren habt und einen kleinen Einblick in ihr Leben bekommen konntet, folgt zum Abschluss noch ein persönlicher Teil – ein Q&A, in dem sie ein paar Fragen ganz spontan beantwortet hat.

Sophias Leben zeigt, dass Wege sich nicht immer sofort klar abzeichnen müssen. Vieles entwickelt sich erst mit der Zeit, manchmal anders als gedacht – und genau darin liegt oft das Spannende. Sie gestaltet ihr Leben vielseitig und probiert unterschiedliche Dinge aus, was ihren Alltag besonders abwechslungsreich macht.

Mit ihren Zukunftsvisionen und Plänen wird es Sophia dabei mit Sicherheit nicht langweilig werden. Vielmehr wirkt es so, als würde noch eine spannende Reise vor ihr liegen, die viele neue Erfahrungen und Möglichkeiten bereithält.

Titelbild: erstellt mit Canva

Abbildung 1 Steckbrief: erstellt mit Canva

Abbildung 2 Bildungsweg: erstellt mit Canva

Abbildung 3 Matcha – Abbildung 4 Gym: eigene Aufnahmen Sophia

Abbildung 5 Bücher: https://images.unsplash.com/photo-1603116904505-2027723dd532?ixlib=rb-4.1.0&q=85&fm=jpg&crop=entropy&cs=srgb&dl=y-m-TFgvTCKU6lA-unsplash.jpg

Abbildung 6 malen – Abbildung 7 Urlaub: eigene Aufnahmen Sophia

Abbildung 8 – Abbildung 13 Hunde: eigene Aufnahmen Sophia

Abbildung 14 Bananenbrot: erstellt mit Canva

Abbildung 15 Bucket List: erstellt mit ChatGPT & Canva

Abbildung 16 Q&A: erstellt mit Canva

Abbildung 17 Schild: erstellt mit ChatGPT

Video: eigene Aufnahmen Sophia

Studentenleben

Zwischen Florida und Budapest: Eleen im Portrait

Geboren in Florida, zuhause zwischen Deutschland und Amerika und bald für ein Semester in Budapest: Eleen liebt neue Erfahrungen. Selbst ein Kreuzbandriss konnte sie zuletzt nicht komplett ausbremsen. Zwischen Marketing, kreativen Projekten und Reiseplänen erzählt ihr Portrait von Neuanfängen, Fernweh und einem Leben, in das Stillstand nicht wirklich zu passen scheint.

Meet Eleen

Mit Matcha in der Hand und Fernweh im Herzen gibt es einiges über Eleen zu entdecken. Bevor wir tiefer in ihre Geschichte eintauchen, habe ich hier ein paar Facts über sie gesammelt.


Vom Nachhaltigkeitsbachelor in Hohenheim zum DEC-Master in Offenburg

Ihr Bachelorstudium hat Eleen an der Universität Hohenheim im Bereich Sustainability & Change gemacht. Ganz ehrlich: So richtig begeistert war sie von dem eher theoretischen und trockenen Aufbau des Studiums nicht. Vor allem das viele Lernen kurz vor den Prüfungen und das Gefühl, nicht wirklich viel mitgestalten zu können, haben sie auf Dauer eher gestört. Viele Vorlesungen erinnerten sie an ein klassisches BWL-Studium: viel Theorie, viele Skripte und wenig Raum für kreative Ideen.

Trotzdem gab es auch Inhalte, die ihr Spaß gemacht haben, besonders die Marketing-Module. Deshalb war für sie klar: Im Master soll es an eine Hochschule gehen, an der praxisnäher gearbeitet wird und Studierende aktiver eingebunden werden. Nach ihrer Auswahl zwischen der HdM Stuttgart und der Hochschule Offenburg entschied sie sich schließlich für den DEC-Master in Offenburg. Auf die Frage, ob sie es bisher bereut hat, antwortet Eleen mit einem klaren „Nein“. Besonders mag sie die vielen Gruppenprojekte, den kreativen Freiraum bei der Umsetzung und dass aktuelle Themen wie KI ganz selbstverständlich mit eingebunden werden. Dazu kommt, dass Dozierende selbst aus der Praxis kommen und ihre Erfahrungen aus der freien Wirtschaft in die Vorlesungen mitbringen – etwas, das Eleen im Vergleich zu ihrem Bachelor besonders schätzt.

Mit diesem Schritt zum Master begann für Eleen nicht nur ein neuer Studienabschnitt, sondern auch ein neuer Lebensabschnitt: Zum ersten Mal zog sie von zuhause aus und lebt seitdem in einer WG in Offenburg.

Neben dem Studium arbeitet Eleen als Werkstudentin im Bereich Marketing Technology bei einem IT- und Consulting-Unternehmen aus Stuttgart. Bereits seit ihrem Bachelor ist sie dort Teil des Teams und beschäftigt sich vor allem mit Marketing-Tools wie HubSpot.
Obwohl das Unternehmen in Stuttgart sitzt, arbeitet Eleen inzwischen remote aus Offenburg und kombiniert so Studium, Berufserfahrung und ihren neuen Alltag in der WG miteinander.


Eleens nächster Halt: Budapest

Fernweh begleitet Eleen schon länger. Bereits während ihres Bachelorstudiums engagierte sie sich bei der International Students Organisation Hohenheim e.V. und betreute internationale Studierende aus aller Welt. Gemeinsam organisierte die Gruppe Events, Ausflüge und Trips für die „Incomings“. Nun tauscht Eleen die Perspektive und geht selbst als „Outgoing“ für ein Semester ins Ausland.

Ab September geht es für sie für ein Semester an die Budapest University of Economics and Business. Obwohl Portugal wegen Sonne und Strand eigentlich ihre erste Wahl war, hatte Budapest schon länger einen besonderen Platz auf ihrer Liste. Nach ein paar sonnigen Tagen in der ungarischen Hauptstadt im Mai 2024 war sie endgültig überzeugt. Oder wie sie selbst sagt: „Wer würde schon Nein zu sechs Monaten Lángos und Baumstriezel sagen?“

Ganz spontan kam das Auslandssemester allerdings nicht zustande. Schon im Bachelor hatte sich Eleen beworben, damals aber wegen begrenzter Plätze keine Zusage bekommen. Erst im Master klappt es schließlich über Erasmus+. Seitdem laufen Wohnungssuche, Kurswahl und Reiseplanung parallel zum Uni-Alltag. Unterstützung dabei fand Eleen vor allem durch Infoveranstaltungen der Hochschule, Erfahrungsberichte auf Moodle und den Austausch mit anderen Studierenden.

  • ✔️ Frühzeitig informieren & Fristen im Blick behalten!
  • ✔️ Gerade Gespräche mit anderen Studierenden oder Angebote des International Office können bei der Planung extrem helfen.
  • ✔️ Früh mit der Wohnungssuche starten: besonders in beliebten Erasmus-Städten kann die Wohnungssuche schnell stressig werden – früh suchen spart später viel Zeit und Nerven.
  • ✔️ Auch wenn es nicht direkt beim ersten Versuch klappt, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Manchmal braucht es eben einen zweiten Anlauf, bis der Traum vom Auslandssemester Wirklichkeit wird.

Die Vorfreude auf Budapest ist groß. Ab September warten dort historische Gassen, Cafés, der Blick auf die Donau und unzählige Erfahrungen auf Eleen.

Für Eleen ist das Auslandssemester mehr als nur ein weiterer Studienabschnitt. Sie sieht die Zeit in Budapest auch als Chance zur Selbstfindung und dazu, herauszufinden, wo ihr Weg in Zukunft hinführen soll.

Dass Eleen heute so offen für neue Erfahrungen ist, kommt nicht von ungefähr. Schon ihre eigene Geschichte ist von verschiedenen Orten und Kulturen geprägt. Wer sie besser kennenlernen möchte, sollte einen Blick auf Eleens Hintergrund werfen…


Zuhause zwischen Deutschland und den USA

Während andere von einem Leben zwischen Deutschland und den USA nur träumen, gehört genau das für Eleen schon seit ihrer Kindheit ganz selbstverständlich dazu. Geboren wurde sie in Tampa, Florida. Ihre Mutter war ursprünglich für Work & Travel in die USA gegangen, lernte dort Eleens Vater kennen und blieb einige Zeit in Amerika. Mit zweieinhalb Jahren zog Eleen gemeinsam mit ihrer Mutter zurück nach Deutschland, während ihr Vater bis heute in Florida lebt.

Trotz der Entfernung ist Amerika deshalb nie einfach nur ein Urlaubsziel. Mindestens einmal im Jahr reist Eleen nach Florida zu ihrem Vater. Über die Jahre hat sie dabei viele verschiedene Orte in den USA gesehen: Las Vegas, Washington D.C., Aspen in Colorado, Orlando mit Disney World und den Universal Studios und sogar Puerto Rico. Gerade dort ist ihr eine Story passiert, über die sie heute selbst lachen kann.

Für die Reise hatte sie extra eine Internetflat für die USA gebucht. Was sie nicht wusste: Puerto Rico gehört zwar zu den Vereinigten Staaten, ist aber ein Außengebiet der USA und war deshalb nicht in ihrem Tarif enthalten. Zurück in Deutschland wartete dann erstmal eine Handyrechnung über 3000 Euro auf sie. Nach einigen Telefonaten ließ sich das Ganze zum Glück noch klären.
Ihr Rat seitdem: Lieber zweimal nachschauen, ob der Handytarif wirklich überall gilt.

Besonders begeistert hat sie an Puerto Rico aber die Atmosphäre: viel Sonne, frische Avocados und Mangos und überall Reggaeton im Radio. Genau ihr Vibe.

Ein paar Eindrücke von Eleens Reisen durch die USA.

Trotzdem bleibt ihr Lieblingsort bis heute das Strandhaus ihres Vaters auf Treasure Island in Florida:

A Day in the Sunshine State: So sieht ein typischer Tag bei Eleen in Florida aus

Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnte, irgendwann in die USA auszuwandern, muss Eleen erstmal kurz schmunzeln. Ganz ausschließen würde sie es definitiv nicht. Dauerhaft? Da ist sie sich noch unsicher. Für ein paar Jahre könnte sie sich ein Leben dort aber durchaus vorstellen. Gleichzeitig merkt sie selbst, wie unterschiedlich das Leben in den USA im Vergleich zu Deutschland ist, sei es bei der Mentalität, der Politik oder einfach dem Alltag. Trotzdem fühlt sich Florida für sie bis heute wie ein zweites Zuhause an.

Doch nicht jede Erinnerung an die USA war nur positiv. Beim Skifahren in Aspen hat sie sich letztes Silvester einen Kreuzbandriss zugezogen. Trotzdem hat sie sich davon nicht wirklich ausbremsen lassen. Genau dieses „einfach weitermachen“ scheint ziemlich gut zu ihrer Persönlichkeit zu passen.


Eleens Ausgleich: Sport, Reisen und Kreativität

Stillsitzen ist eigentlich gar nicht Eleens Ding, auch wenn ihr Knie sie momentan manchmal dazu zwingt. Nach ihrem Skiunfall Ende Dezember folgte dann im März die OP in Stuttgart. Seitdem gehören Physio, Gym und der Weg zurück zur alten Routine fest zu ihrem Alltag.

Auch die Reha geht sie mit viel Ehrgeiz an. Neben Krankengymnastik und Ergometertraining arbeitet sie Schritt für Schritt daran, wieder zu ihrer gewohnten Beweglichkeit zurückzufinden. Ganz nach dem Motto #comebackstronger lässt sie sich von der Verletzung nicht unterkriegen.

Rückschläge gehören dazu. Entscheidend ist aber, wie man damit umgeht.
Für Eleen war nach der OP schnell klar: Aufgeben ist keine Option!

Ich bin eigentlich immer unterwegs – wenn mein Knie mir keinen Strich durch die Rechnung macht.

Auch abseits von Uni und Reisen braucht Eleen immer wieder neue Projekte und kreative Beschäftigungen in ihrem Alltag. Sie häkelt seit mittlerweile drei Jahren, liebt DIYs, bastelt gerne und startet ständig neue Projekte. Aktuell häkelt sie eine kurze Hose und hofft, dass sie bis zum Sommer fertig wird. Ob das klappt, wird sich zeigen: Eine Mütze, die eigentlich für den Winter gedacht war, wurde letztes Jahr nämlich erst im Sommer fertig.
Nicht jede Idee entwickelt sich dabei zum Dauerhobby. „Sauerteigbrot backen war zum Beispiel eher eine kurze Phase“, erzählt sie mir lachend. Dagegen gehört Matcha selbst zuzubereiten inzwischen fest zu ihren kleinen Alltagsritualen. Dass sie gerne neue Dinge ausprobiert, auch wenn nicht alles bis zum Ende durchgezogen wird, sieht sie selbst mit Humor.
Das Gefühl, ständig neue Projekte anzufangen, dürfte vielen Studierenden bekannt vorkommen. Vor allem dann, wenn man noch nicht genau weiß, wohin die Reise als Nächstes geht. Mit dieser Phase beschäftigt sich auch Suvi in ihrem Beitrag zur Quarterlife-Crisis.

Neben kreativen Dingen spielt auch Sport eine große Rolle in Eleens Alltag. Bis sie nach Offenburg gezogen ist, hat sie acht Jahre lang Taekwondo gemacht, Wettkämpfe bestritten und sogar den schwarzen Gürtel erreicht. Heute geht sie gerne ins Gym, joggen oder einfach spazieren. Genauso wichtig für sie: Zeit mit Freunden, gemeinsame Spieleabende oder neue Cafés und Spots ausprobieren.

Reisen gehört für Eleen sowieso irgendwie immer dazu. Ob Städtetrips nach London, Wien, Amsterdam, Granada oder spontan auch mal nach Straßburg oder Freiburg – Hauptsache unterwegs sein und neue Eindrücke sammeln. Vielleicht kommt ihre Reiselust auch ein Stück weit von ihren Eltern. Während andere Familienfotos am Kühlschrank hängen haben, sammeln ihre Eltern Reiseerinnerungen in Magnetform. Die stetig wachsende Sammlung ist für Eleen eine große Inspiration. Ihr Traum: irgendwann so viele Länder und Orte bereist zu haben, dass sie selbst einmal eine ähnliche Sammlung besitzen kann.

Und wenn man sie fragt, wir ihr Traumleben irgendwann aussieht? Dann muss sie nicht lange überlegen: ein sicherer Job, Sonne, Strand und natürlich ein eigener Hund.
Mit Hunden ist Eleen nämlich aufgewachsen. Ihr Vater arbeitet selbstständig im Hundesport und war sogar schon Weltmeister. Auch ihre Mutter gibt beruflich Hundetrainings in Stuttgart. Einen eigenen Hund wünscht sie sich auch irgendwann. Aktuell passen Studium, Pendeln und Auslandssemester dafür aber einfach noch nicht ganz zusammen.


This or That: Eleen Edition

Wer bis hierhin gelesen hat, weiß bereits einiges über Eleens Alltag, ihre Leidenschaften und ihre Zukunftspläne. Zum Abschluss gibt es deshalb noch eine kurze „This oder That“-Runde: kurz, spontan und auf den Punkt gebracht.

Die schnellen Entweder-oder-Fragen verraten abschließend nochmal viel über Eleens Persönlichkeit. Doch was bleibt nach all den Geschichten, Erlebnissen und Eindrücken, die sie uns verraten hat, eigentlich hängen?

Physio-Termine, Reisepläne und kreative Projekte halten Eleen immer in Bewegung. Vielleicht ist genau das der rote Faden ihrer Geschichte: offen bleiben für Neues, egal ob in Offenburg, Budapest oder irgendwann an einem warmen Ort im Ausland.

Eines steht dabei fest: Die Liste ihrer Pläne und Ideen ist noch lange nicht abgearbeitet.
Und vielleicht beschreibt ihr Lebensmotto am besten, wie sie ihren Weg geht: „Expect nothing, appreciate everything.“ Denn wer offen für Überraschungen bleibt, die das Leben manchmal bereithält, und die kleinen wie großen Momente wertschätzt, sammelt oft die schönsten Erinnerungen…

Studium

Schluckspecht statt Hörsaal: Wie der Shell Eco-Marathon mein Studium geprägt hat

Einen „Once in a Lifetime“-Moment erlebt man bekanntermaßen nur einmal im Leben. Dank des Team Schluckspecht wurden daraus für mich gleich zwei unvergessliche Erfahrungen. Zwischen Rennstrecken, Schlammwüsten und Chaos habe ich gelernt, dass die prägendsten Lektionen oft nicht im Hörsaal stattfinden. Warum dieses Projekt meine Studienzeit nachhaltig verändert hat und wie aus Herausforderungen unvergessliche Erfahrungen werden, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Das Publikum im Winfried-Lieber-Saal der Hochschule Offenburg blickt im Mai 2026 gespannt auf die Bühne, bis unter Applaus das Tuch heruntergezogen und der brandneue S8 enthüllt wird. Das hocheffiziente batterieelektrische Fahrzeug ist das neueste Ergebnis des Team Schluckspecht der Hochschule Offenburg. Seit 1998 konstruieren Studierende hier Hocheffizienzfahrzeuge, um damit am Shell Eco-Marathon gegen Studi-Teams aus der ganzen Welt anzutreten. Dabei geht es nicht um Höchstgeschwindigkeit, sondern um maximale Energieeffizienz. Sie alle entwickeln Fahrzeuge, die mit möglichst wenig Energie eine vorgegebene Strecke zurücklegen. Für die Zukunft der Mobilität ist genau das hochrelevant: Wie können Fahrzeuge effizienter, leichter und ressourcenschonender werden? Dass die Hochschule Offenburg hier zur absoluten Spitze gehört, zeigen mehr als ein Dutzend Top-Drei-Platzierungen, darunter sechs Siege und ein Weltrekord von 1631,5 Kilometern mit nur einer Batterieladung.

Obwohl ich nur als Zuschauerin im Publikum sitze, erinnert mich der Anblick des neuen Autos sofort zurück in meine eigene Schluckspecht-Zeit als Fahrerin und Rennleiterin in den vergangenen drei Jahren. Doch wer das perfekt inszenierte Fahrzeug auf der Bühne sieht, sieht nur das glanzvolle Ergebnis. Das wahre Projekt findet abseits des Rampenlichts statt, auf internationalen Rennstrecken bei Schlafmangel und einer Lernkurve, die in keinem Lehrbuch zu finden ist.

Aber worum geht es eigentlich?

Im Maschinenbau- und Elektrotechnikstudium analysiert man Modelle, berechnet Prozesse oder simuliert Abläufe. Beim Schluckspecht trifft diese Theorie auf Realität: begrenzte Ressourcen, Zeitdruck, unvorhersehbare Wetterbedingungen, technische Probleme und Entscheidungen, die direkt vor Ort getroffen werden müssen. Das Projekt verlangt eine Hands-on-Mentalität und selbstständiges Problemlösen. Genau hier zeigt sich, wie interdisziplinäre Teams wirklich funktionieren.

Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung. Im Hörsaal gibt es häufig klare Aufgabenstellungen. Auf der Rennstrecke dagegen muss man improvisieren, Prioritäten setzen und gemeinsam Lösungen finden. Wenn plötzlich Regen das Camp in eine Schlammwüste verwandelt, die Technik nicht so reagiert wie geplant oder die nächste Abnahme näher rückt, zeigt sich, wie gut ein Team wirklich funktioniert.

Du fragst dich, wieso es Schluckspecht heißt?

Den Namen hat der Schluckspecht einem der Gründungsmitglieder zu verdanken. Bei der allerersten Shell Eco-Marathon-Teilnahme im Jahr 1998 schaffte der Schluckspecht es gar nicht über die Ziellinie, weil der Tank schon leer war. Wütend schrie er: „So ein Schluckspecht!“ heraus und der Name war geboren.

Wie kam ich ins Team?

Ich selbst durfte diese Dynamik in den vergangenen Jahren aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven erleben und das, obwohl ich als damalige Wirtschaftspsychologiestudentin nicht wirklich etwas von der Technik dahinter verstand. Mein Weg ins Team begann nämlich ganz spontan auf einer Hochschulfeier. Mitglieder des Schluckspechts sprachen mich an, weil sie händeringend eine neue Fahrerin suchten. Das entscheidende Kriterium war dabei rein anatomisch. Für das kleine Cockpit darf man nur um die 1,50 Meter groß sein. Entsprechend groß war die Begeisterung, als sich herausstellte, dass ich die richtige Größe für das Cockpit mitbrachte. So nahm das Abenteuer seinen Lauf.

Meine Zeit beim Schluckspecht

2024 im Cockpit

Als Fahrerin lag ich tief im engen Prototypen S6 auf dem Circuit Paul Armagnac in Südfrankreich. Klar, ich habe einen Führerschein, aber in einem solchen Fahrzeug zu fahren ist nochmal eine ganz andere Herausforderung. Die Luft steht, es ist heiß. Gekleidet in einem feuerfesten Rennanzug, feuerfesten Handschuhen und einem Helm mit Visier sieht man kaum etwas. Man ist physisch komplett isoliert und dennoch nie allein. Über den Funk steht man in permanentem Kontakt mit der Rennleitung und den Streckenposten.

Diese Stimmen im Ohr werden zu ständigen Begleitern. Sie lotsen präzise über die Ideallinie und lockern die Stimmung mit einem Witz auf und gaben mir damit Sicherheit. Ich bin sehr froh, dass wir als Fahrerinnen-Duo am Start waren. Getragen von einem vertrauensvollen und freundschaftlichen Verhältnis haben wir uns gegenseitig den Rücken freigehalten.

2025 in der Rennleitung

Ein Jahr später auf dem Silesia Ring in Polen folgte der Rollentausch und für mich eine weitere spannende Erfahrung mit dem Schluckspecht-Team. Gemeinsam mit meinem Rennleitungskollegen übernahm ich die Rennleitung für die S6-Fahrerinnen. Wir behielten die Rundenzeiten im Blick, überwachten den Rennverlauf und die Lage auf der Rennstrecke.

Dabei wurde meine Erfahrung aus dem Vorjahr zu meinem größten Vorteil. Weil ich die Hitze, die Enge, das eingeschränkte Sichtfeld und den Druck im Cockpit selbst erlebt habe, konnte ich mich in die Lage der Fahrerinnen versetzen. Am Ende schloss sich der Kreis. Ein Jahr zuvor war der Funk meine Rettung im Cockpit, jetzt durfte ich diese Sicherheit an meine Kolleginnen auf der Strecke zurückgeben.

Wenn Herausforderungen zusammenschweißen

Meine Eindrücke habe ich außerdem im Rahmen eines Wahlpflichtfachs in einer Seminararbeit zum Thema Teamkommunikation und Teamdynamik festgehalten. Im Hörsaal lässt sich Teamdynamik theoretisch gut beschreiben. Auf der Rennstrecke zeigt sie sich aber sehr direkt.

Die Kommunikation im Team unterscheidet sich dort stark vom Alltag. Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, Informationen müssen eindeutig sein und jede Person muss sich auf die anderen verlassen können. Gerade zwischen Fahrerinnen, Rennleitung und Technikteam ist klare Kommunikation entscheidend. Missverständnisse kosten Zeit, Konzentration und im schlimmsten Fall einen erfolgreichen Lauf.

Gleichzeitig entstehen durch diese intensive Zusammenarbeit Situationen, die zusammenschweißen. Unsere Realität bedeutete eine Woche Dauerregen und Schlammwüste auf dem Campingplatz in Frankreich. Im Folgejahr in Polen exakt dasselbe Spiel bis das Wetter in den letzten Tagen radikal auf extreme Hitze inklusive Gewittern umschlug. In solchen Momenten wächst man als Team zusammen. Ein riesiges Dankeschön gilt an dieser Stelle unserem Cateringteam, das unter den widrigsten Bedingungen die Moral der Truppe gerettet hat.

Was läuft neben der Rennstrecke?

Der Zusammenhalt hört nicht an den Grenzen des eigenen Paddocks auf. Das eigentliche Herzstück des Wettbewerbs ist die Gemeinschaft auf dem Zeltplatz. Beim Shell Eco-Marathon treffen über 1000 Studierende aus verschiedensten Ländern aufeinander und trotz der Konkurrenz gibt es keine Ellenbogenmentalität.

Das beste Beispiel dafür ist unsere langjährige Freundschaft zu den DTU Roadrunners der dänischen technischen Universität. Wir fahren jeweils mit dem Sticker des anderen Teams auf unseren Fahrzeugen und verbringen den ein oder anderen Abend gemeinsam. In diesem Jahr wollen wir einen Stein aus Offenburg und einen Stein aus Kopenhagen als gegenseitiges Mitbringsel tauschen. Im vergangenen Jahr haben sie uns nämlich ein dänisches Trinkspiel präsentiert, bei dem ein Stein im Mittelpunkt steht.

Du möchtest mehr vom Shell Eco-Marathon sehen?

Hier kannst du einen Einblick in das Event von 2024 erhalten:)

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Mehr Informationen

Schluckspecht – eine Gemeinschaft fürs Leben

Aus der intensiven Zusammenarbeit beim Event und über die Semester hinweg, entstehen Freundschaften und auch die ein oder andere Beziehung. Aus psychologischer Sicht schweißt nichts so sehr zu zusammen wie ein gemeinsam bezwungenes Chaos. Der komischste Moment ist meistens der Tag danach, wenn man nach der Achterbahnfahrt der Erlebnisse plötzlich wieder alleine im heimischen Bad Zähne putzt und es ungewohnt leise ist.

Ich selbst werde dieses Jahr zwar nicht mit an die Strecke reisen, bleibe dem Motorsport währenddessen aber treu. Für mich geht es als Zuschauerin zu einem Formel-1-Rennen. Die Daumen für mein Schluckspecht-Team sind aus der Ferne aber natürlich maximal gedrückt! Für das Team geht das Abenteuer Ende Juni wieder von vorne los, wenn sie mit dem neuen S8 und S5 für den Shell Eco-Marathon an den Silesia Ring reisen. Und die beste Nachricht ist: Wir suchen immer Verstärkung!

Mach mit beim Schluckspecht!

Du möchtest im Studium an einem echten Fahrzeugprojekt mitarbeiten? Beim Team Schluckspecht entwickelst du gemeinsam mit anderen Studierenden hocheffiziente Fahrzeuge und sammelst wertvolle Praxiserfahrung.

Ob Konstruktion, Leichtbau, Antrieb, Sensorik, autonomes Fahren, Datenlogging, Marketing, Social Media, Grafikdesign, Foto/Video, Projektmanagement oder Recruiting – bei uns gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen.

Auch Projektarbeiten, Seminararbeiten, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten sind im Team möglich. Eigene Themenvorschläge sind willkommen.

Für weitere Infos zur Teilnahme, kannst du in unserem Moodle-Kurs oder in C011 in Offenburg vorbeischauen!

Mein „Twice in a Lifetime“-Moment

Kurz gesagt: Die Zeit beim Schluckspecht war die beste Entscheidung meines Studiums. Meine Schluckspecht-Zeit hat mir nicht nur einen „Formel 1 in klein“-Moment beschert, sondern Erlebnisse, die ich nie wieder vergessen werde und Freundschaften, die ich nicht mehr missen möchte.

Also, worauf wartest du? Steig ein, pack mit an, hab Spaß und sammle Momente, die bleiben.

Du willst sehen, was im Labor passiert oder den nächsten Shell Eco-Marathon live miterleben? Dann folg uns auf Instagram und LinkedIn, bleib immer up to date und werde Teil unserer Community!

Textquellen

Team Schluckspecht: „Das Projekt Schluckspecht“. Offizielle Projektseite der Hochschule Offenburg. Online verfügbar unter: https://www.hs-offenburg.de/studium/studierendenprojekte/schluckspecht

Hochschule Offenburg: „Studiengang Wirtschaftspsychologie (B.Sc.)“. Informationen zum Bachelorstudiengang. Online verfügbar unter: https://www.hs-offenburg.de/studium/bachelor/wirtschaftspsychologie

Circuit Paul Armagnac: „Circuit de Nogaro“. Informationen zur Rennstrecke in Frankreich. Online verfügbar unter: https://www.circuit-nogaro.com/

Silesia Ring: „Silesia Ring – Tor wyścigowy“. Informationen zur Rennstrecke in Polen. Online verfügbar unter: https://silesiaring.pl/

Shell Eco-Marathon: „Shell Eco-marathon Global“. Offizielle Webseite des globalen Wettbewerbs. Online verfügbar unter: https://www.shellecomarathon.com/

Instagram: „DTU Roadrunners“. Social-Media-Profil des dänischen Partnerteams. Online verfügbar unter: https://www.instagram.com/dturoadrunners/

Moodle-Kurs Schluckspecht: Für Studierende der Hochschule. Online verfügbar unter: https://elearning.hs-offenburg.de/moodle/course/view.php?id=6057

Netflix: „Formula 1: Drive to Survive“. Dokumentationsserie über den Motorsport. Online verfügbar unter: https://www.netflix.com/title/80204890

Instagram: „Team Schluckspecht (@schluckspecht.hso)“. Offizieller Social-Media-Kanal des Teams. Online verfügbar unter: https://www.instagram.com/schluckspecht.hso/

LinkedIn: „Team Schluckspecht der Hochschule Offenburg“. Offizielles Business-Profil des Teams. Online verfügbar unter: https://www.linkedin.com/company/schluckspecht-hso/posts/?feedView=all

Bild- und Videoquellen

Titelbild: Schluckspecht Medienteam

Bild 1: Grafik erstellt mit Canva von Xenia Kraus, Foto von Schluckspecht Medienteam

Bild 2: Collage erstellt mit Canva von Xenia Kraus, Foto oben von Franz Springl (Schluckspecht), Foto unten von Shell Medienteam

Bild 3: Bildbearbeitung mit Canva von Xenia Kraus, Foto Xenia Kraus

Bild 4: Collage erstellt mit Canva von Xenia Kraus, Foto von Schluckspecht Medienteam

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Bild 5: Dirk Schöning (Schluckspecht)
Bild 6: Schluckspecht Medienteam
Bild 7: Schluckspecht Medienteam
Bild 8: Schluckspecht Medienteam
Bild 9: Xenia Kraus
Bild 10: Xenia Kraus
Bild 11: Shell Medienteam
Bild 12: Schluckspecht Medienteam
Bild 13: Schluckspecht Medienteam
Bild 14: Gregoire Bernardi (Shell Medienteam)

Video 1: Shell Eco-Marathon: „On-track Europe and Africa 2024 – Event Highlights“. Offizielles Highlight-Video zum Wettbewerb. Online verfügbar unter: https://youtu.be/RnjzvdRuQVg?si=FREX-EECK8ngXUAt

Video 2: Schluckspecht Medienteam

Bild 15: Collage erstellt mit Canva von Xenia Kraus, Foto oben von Schluckspecht Medienteam, Foto unten von Leonie Beck (Schluckspecht)

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Studentenleben

Zwischen Vorlesung und Weinbergen: Die besten Partys & Events für Studis in Offenburg!

Studieren in Offenburg oder Gengenbach? Dann hörst du wahrscheinlich ziemlich häufig den Satz: Da geht ja absolut gar nichts.“ Zugegeben, auf den ersten Blick wirken beide Städte eher wie typische gemütliche Kleinstädte als pulsierende Studenten-Hochburgen. Aber genau hier liegt der Fehler: Wer nur oberflächlich schaut, verpasst die besten Spots, Events und Partys. Ich gebe dir hier einen Überblick über die besten 9 Events in Offenburg, Gengenbach und Umgebung.

Offenburg & Gengenbach als Studienort: Klein, aber fein

Ja, Offenburg und Gengenbach sind keine Großstädte wie Freiburg oder Karlsruhe. Dafür haben sie etwas, das viele größere Städte nicht bieten: Kurze Wege, entspannte Atmosphäre und richtig schöne Natur direkt vor der Haustür. Zwischen Weinbergen und Schwarzwald gelegen, bieten beide Standorte ideale Möglichkeiten für den perfekten Ausgleich zum Studium. Im Sommer locken Badeseen wie der Gifizsee in Offenburg oder der Baggersee in Niederschopfheim, spontane Grillabende oder kleine Wanderausflüge in die Natur der Ortenau.

Genau deshalb lohnt es sich, die richtigen Insider-Tipps zu kennen. Denn zwischen Vorlesungen, Prüfungsstress und Gruppenarbeiten gibt es rund um die Hochschule Offenburg überraschend viele Möglichkeiten, das Studentenleben richtig auszukosten. Von entspannten Cocktailabenden über legendäre Weinfeste bis hin zu Pub Quizzes und Outdoor-Partys. Hier kommen meine besten Insider-Tipps für deine Zeit in Offenburg und Gengenbach.

9 Insider-Tipps, die du in Offenburg & Umgebung nicht verpassen solltest

Als ich mein Studium in Offenburg begonnen habe, war mein Ziel klar: Möglichst viel erleben, spannende Events mitnehmen und neue Leute kennenlernen. Wahrscheinlich geht es vielen Erstis und Studierenden in der Region ähnlich.

Über die Jahre habe ich zahlreiche Veranstaltungen ausprobiert: Von legendären Partys über Festivals bis hin zu besonderen Freizeit-Events. Die Highlights daraus habe ich hier für dich gesammelt. Wenn du das Beste aus deiner Studienzeit herausholen willst, sind diese Veranstaltungen definitiv einen Besuch wert.

Karte mit den Events in Offenburg und Umgebung

1. Sir Gustav: Open Bar Session

Freitagabend, Cocktails, gute Musik und entspannte Stimmung: Mein absoluter Favorit der Events, die ich hier für dich gesammelt habe. Die Open Bar Session im Sir Gustav gehört für mich und viele andere Studierende mittlerweile fest zum Wochenendprogramm.

Jeden Freitag verwandelt sich das Sir Gustav in einen der beliebtesten Treffpunkte der Offenburger Studiszene.

Hier treffen gemütliche Lounge-Vibes auf gute Drinks und DJ-Sounds, die perfekt zum Start ins Wochenende passen. Besonders im Sommer lohnt sich der Besuch: Die beleuchtete Terrasse sorgt für eine richtig gemütliche Atmosphäre, die man so kein zweites mal in Offenburg findet.

  • Vibes: Entspannt, stylisch, gesellig
  • Preisklasse: Für jeden Geldbeutel geeignet
  • Must Try: Unbedingt den Espresso Martini probieren. Ich würde sagen, dass es hier den besten in der Stadt gibt.

📍 Hauptstraße 29, 77652 Offenburg

2. Die AStA-Kneipentour

Einer der besten Wege, um neue Leute kennenzulernen (besonders für Erstis oder internationale Studierende) ist die Kneipentour des AStA der Hochschule Offenburg.

Ein- bis zweimal pro Semester organisiert der AStA eine Tour durch verschiedene Bars der Offenburger Innenstadt. Das Prinzip ist simpel: Ihr bildet kleine Gruppen, zieht gemeinsam von Bar zu Bar und profitiert oft von speziellen Studentenangeboten gegen Vorlage des Studierendenausweises.

Perfekt, um Leute aus anderen Studiengängen kennenzulernen und natürlich gleichzeitig die Barszene in Offenburg zu entdecken. Dabei sind meistens Bars wie das Schoellmanns, die Gecko Bar, das Sir Gustav, Diyar’s Laufsteg und viele weitere coole Locations.

  • Vibes: Gesellig, spontan, typisch Studenten-Leben
  • Preisklasse: Individuell


📍 Offenburger Innenstadt

3. Gecko Bar: Pub Quiz Night

Dienstagabend, und keine Lust auf Netflix? Dann ab zum Pub Quiz in die Gecko Bar. Jede Woche kannst du hier ab 19 Uhr gemeinsam mit Freunden als Team antreten und dein Wissen unter Beweis stellen.

Von Popkultur über Allgemeinwissen bis hin zu komplett random Fragen ist alles dabei. Ihr müsst euch dazu nicht vorher anmelden, sondern einfach vorbeikommen und mitmachen.

Das Beste: Es gibt coole Preise zu gewinnen und die Stimmung ist locker, witzig und ideal für einen entspannten Abend unter der Woche.

  • Vibes: Lustig, gesellig, kompetitiv (aber nicht zu ernst)
  • Preisklasse: Studentenfreundlich

📍 Lange Straße 27, 77652 Offenburg

4. Offenburger Weinfest

Wenn man in Offenburg studiert, kommt man am Offenburger Weinfest eigentlich nicht vorbei.

Jedes Jahr im September verwandelt sich der Marktplatz in einen Treffpunkt für Weinliebhaber, Studierende und Feierfreudige. Tagsüber eher entspannt, entwickelt sich spätestens am Abend echte Festivalstimmung. Und wer danach noch nicht nach Hause möchte, startet einfach in die Verlängerung: Die After-Partys in der Etage 1 oder im Freiraum sind bei vielen Studierenden Pflichtprogramm.

  • Vibes: Gemütliches Day-Drinking trifft Party
  • Preisklasse: für jedes Budget geeignet

📍 Marktplatz, 77652 Offenburg

5. Spieleabend im Sir Gustav

Donnerstagabend noch nichts vor? Dann könnte der Spieleabend im Sir Gustav dein neuer Lieblings-Hotspot werden.

Hier gilt: Einfach dazusetzen. Viele bringen eigene Spiele mit, andere kommen allein vorbei und schließen sich spontan Gruppen an. Gerade für neue Studierende ist das eine super Gelegenheit, unkompliziert Leute kennenzulernen.

Dazu gibt’s Cocktails, richtig gutes Essen (Meiner Meinung nach die beste neapolitanische Pizza der Stadt!) und entspannte Stimmung.

  • Vibes: Locker, offen, gesellig
  • Must Try: Die Antipasti-Platten sind perfekt zum Teilen mit Freunden.

📍 Hauptstraße 29, 77652 Offenburg

6. Weinfest im Weingut Wild

Und wenn du dachtest, nur Offenburg hat viel zu bieten: Falsch gedacht! Auch Gengenbach kann feiern, besonders Ende Juni.

Das Weinfest des Weinguts Wild verbindet entspannte Day-Drinking-Vibes mit ausgelassener Abendstimmung. Tagsüber ist die Atmosphäre eher gemütlich, abends sorgen DJs für Party-Stimmung.

Bekannt ist das Weingut nicht nur für seine Weine, sondern auch für Gin und Edelbrände. Ideal also für alle, die gerne Neues ausprobieren.

  • Vibes: entspannt am Tag, Party am Abend
  • Preisklasse: ca. 20 € Ticket inklusive 15 € Verzehr

📍 Streuobstgarten 1, 77723 Gengenbach

7. Martini Markt & Party im Hexenkeller Gengenbach

Jedes Jahr im November wird es in Gengenbach besonders gemütlich. Der Martini Markt ist quasi die kleine Schwester eines Weihnachtsmarkts, nur weniger touristisch und irgendwie persönlicher.

Zwischen Essensständen, Glühwein und gemütlicher Stimmung trifft man hier früher oder später fast immer bekannte Gesichter aus der Hochschule.

Sobald es später wird, zieht es viele Studierende weiter in den Hexenkeller: Eine feste Adresse für lange Nächte in Gengenbach.

  • Vibes: Gemütlich, ausgelassen
  • Preisklasse: Studentenfreundlich, Eintritt im Hexenkeller frei

📍 Victor-Kretz-Straße 6, 77723 Gengenbach

8. Weißweinparty im Weingut Weber

Weiter geht es mit meinem Party-Favoriten etwas außerhalb von Offenburg. Wenn du es so wie ich etwas stilvoller magst, dann solltest du die Weißweinparty im Weingut Weber unbedingt auf deine Event-Liste setzen. Die Party findet immer dreimal im Jahr statt. Meist im April, Juni und August und zählt zu den größten Outdoor-Weinpartys in der Region.

Statt Clubgefühl erwarten dich entspannte House-Beats, richtig guter Wein, Foodtrucks und wahrscheinlich einer der schönsten Sonnenuntergänge im Umkreis.
Die Stimmung? Lässig-chic. Perfekt für alle, die Lust auf einen etwas besonderen Abend haben.

  • Vibes: Sommerfeeling, House Music, Wein & Sunset
  • Preisklasse: ca. 15 € Eintritt, Getränke zwischen 3–10 €
  • Wichtig: Einlass erst ab 21 Jahren

📍 Im Offental 1, 77955 Ettenheim

9. Straßburg: Fête de la Musique

Zum Schluss folgt noch ein kleiner Geheimtipp außerhalb von Offenburg: Im Sommer lohnt sich ein Ausflug nach Straßburg zur Fête de la Musique.

Die französische Stadt verwandelt sich jedes Jahr im Juni an diesem Tag komplett in eine riesige Open-Air-Bühne. Überall in der Innenstadt spielen Bands, DJs und Straßenmusiker. Kostenlos und mitten auf den Straßen. Durch die Nähe zu Offenburg bist du super schnell dort und bekommst ein Event, das sich fast wie ein kleines Festival anfühlt.

In Straßburg gibt es zwar eine ganze Reihe an tollen Events, die definitiv sehenswert sind, jedoch ist mein persönliches Highlight immer wieder das Fête de la Musique. Die Atmosphäre hier ist einfach etwas ganz besonderes und ich habe noch nirgendwo sonst etwas Vergleichbares erlebt.

Vibes: Festivalfeeling, international, Sommer pur
📍 Straßburg, Frankreich

Fazit: Studentenleben in Offenburg ist, was du daraus machst

Offenburg und Gengenbach wirken vielleicht zuerst ruhig, aber genau darin steckt der Charme. Wer offen ist, Leute kennenlernt und die richtigen Spots kennt, merkt schnell: Hier gibt es deutlich mehr als nur Vorlesungen, die Bibliothek und ein paar Wanderwege.

Ob entspannte Cocktailabende, Kneipentouren, Weinpartys oder spontane Sommerausflüge: Deine Studienzeit wird am Ende vor allem von den Erinnerungen geprägt, die zwischen den Vorlesungen entstehen. Also: raus aus der WG, Handy weg und rein ins Offenburger Studentenleben.

  • Titelbild: Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT
  • Map: Eigene Darstellung, erstellt mit ChatGPT
  • Fotos: Eigene Aufnahmen
  • Collage Sir Gustav, Spieleabend: Erstellt von Adriano Passante (Sir Gustav Offenburg)

Studentenleben

Matcha-Time mit Svenja

Auf den ersten Blick wirkt Svenjas Welt herrlich cozy: lange Serienabende, kleine Routinen und endlose Sommermomente, in denen man sich komplett verlieren kann. Doch hinter der Wohlfühlatmosphäre stecken jede Menge kreative Neugier und Leidenschaften mit denen garantiert niemand rechnen würde.

Bevor wir tiefer in Svenjas Welt eintauchen, hier erstmal ein kleiner Crashkurs und die wichtigsten Facts, die man über sie wissen sollte:

Svenja in a nutshell

Während draußen langsam die Sonne scheint und im Hintergrund leise Musik läuft, sitzt Svenja mit einem Matcha in ihrem Lieblingscafé. Genau dort beginnt auch unser Gespräch. Schnell wird klar, dass Matcha für sie längst mehr ist als nur ein Getränk. Zwischen langen Serienabenden, Pinterest und spontanen Sommermomenten gehört er inzwischen genauso zu ihren Routinen wie kleine Auszeiten zwischendurch.

Wer Svenja kennenlernt, merkt schnell: Sie ist eine kreative Allrounderin, die sich für vieles gleichzeitig begeistern kann. Zwischen tiefen Gesprächen und spontanen Gedankenblitzen über die Zukunft wirkt bei ihr selten etwas starr durchgeplant. Stattdessen bleibt eher der Eindruck, dass sie offen für alles ist, was noch kommt. Ein Eindruck, der sich auch in unserem Interview bestätigt. 

 

Neugierig, Offen und Herzlich.

Diese Eigenschaften ziehen sich durch Svenjas gesamten Alltag. Sie liebt es neue Dinge auszuprobieren, sich für kleine Details begeistern oder sich komplett in Serien, Bücher oder neue Ideen verlieren. Gleichzeitig verfolgt sie ehrgeizige Ziele im Studium und Beruf. 

Genau diese Mischung macht sie so spannend. Ruhig, aber gleichzeitig im Kopf voller Gedanken. Organisiert, aber trotzdem immer leicht im Last-Minute-Modus. Ihr geheimes Talent? Sich viel zu spät fertig machen, viel zu knapp das Haus verlassen und am Ende trotzdem irgendwie immer pünktlich sein.

Svenjas Feel-good-Rezept

Wenn Svenja nachhause kommt, dauert es meistens nicht lange, bis eine Serie läuft. Solche Abende sind für sie die perfekte Me-Time: einfach abschalten, in fremden Welten eintauchen und für ein paar Stunden alles um sich herum vergessen.

Geschichten, Charaktere haben sie schon immer fasziniert. Vermutlich auch deshalb, weil sie früher lieber eigene Geschichten geschrieben hat, anstatt sie nur zu lesen. Aber dazu später mehr.

 

Und obwohl ihr Alltag auf den ersten Blick eher cozy wirkt, landen bei ihr am Ende trotzdem meistens Thriller auf dem Nachttisch. Bücher, bei denen man eigentlich nur kurz weiterlesen wollte und plötzlich merkt, dass es längst mitten in der Nacht ist. Zu ihren Favoriten zählen insbesondere  Der Heimweg von Sebastian Fitzek, der voller Spannung und unerwarteter Wendungen ist, sowie die Devil’s Night-Reihe von Penelope Douglas. Insbesondere die beiden Teile  Corrupt und Kill Switch fallen ihr dabei auf zumal aufgrund der eindringlichen Figuren und der Entwicklung innerhalb der Erzählungen.

 

Reisen die hängen bleiben

Vielleicht passt Reisen deshalb so gut zu ihr. Vieles von dem was sie an Pinterest fasziniert, findet sich später in den Orten wieder, die ihr im Kopf bleiben. Bestimmte Stimmungen, kleine Details und dieses Gefühl, komplett in eine andere Welt einzutauchen.

Beim Reisen sucht Svenja weniger nach Sehenswürdigkeiten, sondern mehr nach diesen Momenten, die man für immer mit einem Ort verbindet. Barcelona, Gardersee, Korsika oder Mallorca verbindet sie mit warmen Sommerabenden, Meeresluft, engen Gassen und Tagen, die sich einfach leicht anfühlen.


Am Ende sind es gar nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die am meisten in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen Momente dazwischen: die Tankstellen Stopps auf dem Weg zum Gardasee mit ihrer Familie, die Musik im Auto, das gemeinsame aussuchen der Snacks und dieses unbeschreibliche Gefühl, dass die schönsten Tage gerade erst anfangen.

Obwohl schon viele Orte auf ihrer Liste stehen, gibt es ein Reiseziel, das besonders heraussticht: Tokio. Svenja reizt dabei nicht nur die Stadt selbst, sondern das gesamte Abenteuer: die völlig neuen Eindrücke, eine komplett andere Atmosphäre und die Chance, noch einmal in eine ganz neue Welt einzutauen. 

Pilates, Routinen und komplette NHL-Obsessionen

Auf den ersten Blick würde wahrscheinlich niemand erwarten, dass zwischen Pinterest und Pilates plötzlich auch die Deutsche Eishockey Liga (DEL)-Spiele und Stadionlichter auftauchen. Gerade dieser komplette Gegensatz macht die Kombination irgendwie so lustig.

Und das übrigens schon lange bevor Heated Rivalry, eine bekannte Eishockey-Serie, plötzlich überall auf TikTok oder BookTok auftauchte. Während viele erst dadurch Berührungspunkte mit Eishockey hatten, gehörte komplettes Mitfiebern bei DEL-Spielen bei Svenja schon vorher fest dazu.

Sport war bei Svenja eigentlich schon immer ein fester Teil ihres Alltags. Schon früher stand sie bis zur fünften Klasse regelmäßig im Ballettsaal, später kamen Tennis, Gym und schließlich Pilates dazu. Gerade Pilates gehört mittlerweile fest zu ihren Routinen — entweder zusammen mit einer Freundin oder einfach alleine als kleiner Ausgleich zwischendurch. Kopfhörer rein, kurz abschalten und einfach den Kopf freibekommen.

Trotz dieser eher ruhigen Routinen gehören für Svenja aber genauso auch DEL-Spiele und komplette Eishockey-Obsessionen dazu. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie mit Eishockey groß geworden ist. Ihr Dad hatte schon früh enge Kontakte zu einigen Spielern der Eishockeymannschaft durch gemeinsames Fußballspielen und bis heute gehört es irgendwie einfach dazu, Spiele zusammen anzuschauen. Dadurch wurde Eishockey nie einfach nur irgendein Sport, sondern eher etwas, womit viele Erinnerungen verbunden sind und das bis heute eine ihrer liebsten Beschäftigungen mit ihrem Dad geblieben ist.

Diese Mischung aus Atmosphäre, Energie und Spannung macht für sie den Reiz aus. Stadionlichter, komplette Eskalation bei spannenden Spielen und dieses Mitfiebern, bei dem plötzlich alles andere egal wird.

Ein kompletter Gegensatz, der Eishockey für sie so besonders macht. Während Pilates eher Ruhe und Ausgleich bringt, wird bei DEL-Spielen plötzlich jede kleine Situation emotional mitgenommen. Zwei komplett unterschiedliche Welten und trotzdem gehören beide mittlerweile ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag dazu.

Aktuelle DEL-Obsession

Von eigenen Geschichten zum Marketing

Schon in der Grundschule wollte Svenja lieber ihre eigenen Geschichten schreiben, anstatt nur zu lesen. Während andere Kinder Bücher ausliehen haben, entstanden bei ihr direkt ganze Welten mit eigenen Charakteren. Vielleicht kommt genau daher auch ihr Interesse an allem Kreativem und Ästhetischem , die Stimmung erzeugen und eine besondere Erinnerungen hinterlassen.

In der Mittelstufe entdeckte sie dann im Wirtschaftsunterricht zum ersten Mal die Welt des Marketings. Während viele andere Schulfächer sie nie wirklich begeistern konnten, blieb genau dieser kreative Teil hängen: Kommunikation, Ideen entwickeln und die Frage, wie Marken oder Menschen eigentlich Wirkung erzeugen. Ein Lehrer erkannte früh, wie sehr Svenja für diesen Bereich brennt, und bestärkte sie darin, diesen Weg weiterzuverfolgen. Rückblickend ein zentraler Schlüsselmoment, der ihren weiteren Weg entscheidend geprägt hat.

Nach ihrem Bachelor (B.Sc.) an der Hochschule Pforzheim in Marketingkommunikation und Werbung führte ihr Weg schließlich weiter nach Offenburg in den DEC-Master der Hochschule Offenburg. Vor allem ihre Neugier motivierte sie dabei, noch tiefer in die Welt des Marketings einzutauchen und herauszufinden, welche Möglichkeiten ihr später offen stehen. Svenja zeigt nicht nur in ihrem Alltag, sondern auch in ihrem Studium und Berufsleben großes Interesse daran, Neues zu lernen, sich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was noch in der Zukunft alles möglich ist.

Und was kommt als Nächstes?

Wenn Svenja ihrem jüngeren Ich heute begegnen würde, wäre der wichtigste Satz wahrscheinlich ganz einfach:

Es fügt sich alles

Svenja

Nicht alles sofort zu overthinken, sondern darauf zu vertrauen, dass Dinge ihren Platz finden und dass vieles am Ende doch genau so kommt, wie es kommen soll. Genau diese Einstellung zeichnet ihre Persönlichkeit aus.

Denn obwohl sie schon viele Erinnerungen gesammelt hat, wirkt es gleichzeitig so, als würde für sie gerade erst anfangen. Neue Orte, neue Erfahrungen, neue Möglichkeiten vielleicht genau deshalb, weil sie das Gefühl hat, dass noch so vieles offen steht.

Das möchte dir Svenja unbedingt mitgeben: neugierig bleiben, offen sein für alles, was noch kommt, und nie das Gefühl verlieren, dass noch ganz viel auf einen wartet.

Falls du dabei Hilfe brauchst oder dich mit ihr austauschen möchtest, schreib ihr einfach gerne auf LinkedIn 🙂

Text: Interview mit Svenja Fischer

„Corrupt – Dunkle Versuchung“ online kaufen. (o. D.). https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1069948191

„Der Heimweg“ online kaufen. (o. D.). https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060525300

Dialogmarketing & E-Commerce studieren | Hochschule Offenburg. (2026, 12. Mai). https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce

Hau, J. (2026, 15. Januar). Wölfe – EHC Freiburg E.V. EHCF. https://ehcf.de/

„Kill Switch – Gefährliche Leidenschaft“ online kaufen. (o. D.). https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071507009

Sport-Informations-Dienst. (2026, 8. Mai). DEL: Zuschauerrekord im TV und der Arena. Kicker. Abgerufen am 27. Mai 2026, von https://www.kicker.de/del-zuschauerrekorde-im-tv-und-der-arena-1217444/artikel

Wikipedia-Autoren. (2013, 21. November). Brooklyn Nine-Ninehttps://de.wikipedia.org/wiki/Brooklyn_Nine-Nine

Wikipedia-Autoren. (2007, 11. November). Gossip Girlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Gossip_Girl

Wikipedia contributors. (2026, 31. Mai). Heated rivalry. Wikipedia. https://en.wikipedia.org/wiki/Heated_Rivalry

Alle Original Aufnahmen sind von Svenja Fischer und von Valeria Giglio auf Canva bearbeitet worden.


Studentenleben

Bube, Dame, König, Ass – Warum Kartenspiele mehr als ein einfacher Zeitvertreib sind

Ob James Bond im Casino oder Tony Soprano im Hotelzimmer, abends in der Kneipe oder bei Sonnenschein am Badesee, mit den Freunden vorm Feiern gehen oder mit Oma bei Kaffee und Kuchen – fast jeder hatte schonmal Spielkarten in der Hand. Welche positiven Auswirkungen das Kartenspielen auf deinen Körper und dein Sozialleben haben kann und warum ich immer ein Deck Karten dabei habe, wenn ich mich mit Freunden treffe, erfährst du in diesem Beitrag.

Kartenspiele sind seit Jahrhunderten in unserer Kultur verankert und verbinden auch heute noch Generationen und Kulturen. Als geselliger Zeitvertreib, spannender Wettkampf oder in Film und Fernsehen, überall sind sie anzutreffen. Sie sind der ideale Begleiter, um auf Reisen neue Kontakte zu knüpfen oder die Wartezeit am Bahnhof zu überbrücken.
Am weitesten verbreitet ist das sogenannte „Französische Blatt“ oder „Standard Blatt“ mit insgesamt 52 oder 36 Spielkarten und den vier Kartenfarben Kreuz, Pik, Herz und Karo. Die unzähligen Möglichkeiten und Spiele, die sich daraus ergeben, sorgen dafür, dass es auch für erfahrene Spieler:innen immer wieder neue Spiele zu entdecken gibt. Das Standard Blatt ist so populär und vielseitig, dass es weltweit unzählige individuelle Designs von Marken, Franchises oder sogar Städten zu kaufen gibt.

Die Geschichte des Französischen Blatts

Wie kam es dazu, dass sich diese eine Variante eines Kartenspiels so durchgesetzt hat, dass sie heute fast überall auf der Welt zu finden ist?
Erste Nachweise von verzierten Karten oder Plättchen, mit denen gespielt wurde, stammen aus China und lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen.
Die ersten Aufzeichnungen im europäischen Raum gab es rund 200 Jahre später. Neu war, dass auf den Karten adlige Personen wie Könige oder Grafen abgebildet wurden. Die Franzosen waren die ersten, die mit der Dame auch eine weibliche Person auf ihre Spielkarten brachten.
Auch die Kartenfarben waren damals noch sehr unterschiedlich. Im deutschen Raum gab es zum Beispiel die Farben Herz, Schelle, Laub und Eichel, die heute nur noch vereinzelt zu finden sind.
Mit der Kolonialisierung und den Handelsbeziehungen der europäischen Mächte, verbreitete sich das französische Kartenspiel im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts.
Ein weiterer Treiber war die Drucktechnik, die es in Europa ermöglichte, Spielkarten schnell und preiswert zu produzieren und damit für die breite Masse zugänglich zu machen.
Im Laufe der Zeit gab es immer wieder kleinere Anpassungen, aber im Großen und Ganzen ist das Französische Blatt bis heute unverändert geblieben.

Positive Soziale Effekte vom Kartenspielen

Positive und stressmindernde Atmosphäre

Durch die entspannte und gesellige Umgebung, die beim Spielen entsteht, wird eine positive Stimmung erzeugt, die nachweislich Stress abbauen kann. Spielen bietet eine Ablenkung zum Alltagsstress und hilft, den Kopf frei zu bekommen.
Perfekt also, um in der Prüfungsphase zwischendurch abzuschalten.

Interaktion und Kommunikation

Gemeinsam spielen bedeutet auch miteinander zu interagieren. Kartenspielen bringt Menschen zusammengebracht und regt Gespräche an. Gerade für introvertierte Menschen ist es oft schwierig mit anderen ins Gespräch zu kommen. Kartenspielen kann helfen, Fremde besser kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Generationenübergreifende Verbindung

Kartenspiele sind eine tolle Beschäftigung für Menschen jeden Alters. Sie bieten eine Möglichkeit für verschiedene Generationen zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen. Viele Kartenspiele werden von Generation zu Generation weitergegeben. Dadurch haben einige Menschen auch eine emotionale Verbindung zu den Spielen.
P.S.: Deine Familie freut sich bestimmt auch, wenn du mal wieder zum Kartenspielen vorbeikommst.

Interkulturelles Bewusstsein

Kartenspiele haben oft eine lange Tradition in verschiedenen Kulturen. Das Spielen verschiedener Spiele kann das kulturelle Bewusstsein und das Verständnis für Traditionen und Bräuche fördern. Wenn du gerne reist, kannst du beim Spielen mit Einheimischen oder anderen Reisenden viel über deren Kultur lernen. So kannst du vielleicht sogar dein nächstes Lieblingsspiel entdecken.

Geduld und Respekt

Ein rücksichtsvoller Umgang miteinander ist essenziell beim Kartenspielen. Beim Spielen lernst du, dich an Regeln zu halten, abzuwarten und die Entscheidungen deiner Mitspieler:innen zu akzeptieren. Werte, die auch im Alltag sehr wichtig sind.


Fun Fact:
Das Ass war lange Zeit die niedrigste Karte im Deck, mit einem Kartenwert von einem Punkt. Erst durch die französichen Revolution und dem Aufstand gegen das Königshaus wurde der König auch im Kartenspiel „vom Thron gestoßen“. Das Ass wurde in vielen Spielen als neue höchste Karte mit einem Kartenwert von elf Punkten eingesetzt.
Beim Black Jack kann das Ass flexibel als eins oder elf gespielt werden, je nachdem, was die Spielenden in dem Moment eher benötigen.

Auswirkungen auf den Körper

Kartenspielen hat nicht nur einen positiven Einfluss auf unser soziales Bewusstsein, sondern auch auf unsere Gesundheit.

Gedächtnistraining: Bekanntermaßen nimmt die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Laufe unseres Lebens ab. Das ist auch nicht erst im hohen Alter so, sondern betrifft auch junge Leute. Immer mehr von Ihnen klagen über eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und ein schlechteres Erinnerungsvermögen. Mit Kartenspielen kannst du dem engegenwirken und etwas Gutes für dein Gedächtnis tun. Wenn du dir die Spielregeln einprägst, dich an vergangene Spielzüge erinnerst oder Karten zählst, kannst du dein Gedächtnis erheblich trainieren. Bereits einfache Spiele in regelmäßiger Frequenz können positive Ergebnisse zeigen. Es ist also nie zu früh, und auch nie zu spät, um mit dem Kartenspielen zu beginnen und so dein Gehirn auf Trab zu halten.

Mental Health: In Zeiten von Krisen und bedrückenden Nachrichten ist es umso wichtiger, sich Ablenkungen für unser Gehirn zu schaffen, um unter der Last dieser negativen Einflüsse nicht zu zerbrechen. Kartenspiele sind eine gute Ablenkung, um sich von den Stressoren des Alltags zu distanzieren und Ruhe zu finden. Außerdem sorgt Spielen zu Dopamin-Ausschüttungen in deinem Körper, die für einen gesunden Körper unverzichtbar sind.

Mediale Präsenz

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Mehr Informationen

Der popkulturelle Einfluss des Kartenspielens erstreckt sich schon lange weit über die Wohnzimmer- und Kneipentische hinaus. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Darstellung von Poker in Filmen. Das Glücksspiel wird gerne als Stilmittel genutzt, um eine spannende Stimmung zu erzeugen und Konflikte zwischen Figuren zu visualisieren. Ikonisch ist die Szene aus James Bond 007: Casino Royale, in welcher der Protagonist seinem Gegenspieler Le Chiffre am Pokertisch entgegentritt. Aber auch andere Spiele finden immer wieder den Weg auf die Bildschirme, mal als zentraler Handlungspunkt, mal eher dezent und nebenbei.

Meine Spieleempfehlungen

Nachdem du nun weißt, was das Kartenspielen so besonders macht und warum es so wohltuend sein kann, möchte ich dir gerne eine kleine Auswahl meiner Lieblingsspiele vorstellen. Damit bist du bestens für deine nächste Mittagspause oder die Wartezeit am Flughafen gerüstet.

Durak – Jeder gegen Jeden

„Durak“ ist russisch für „Narr“ und bezeichnet die Person, die bei diesem Spiel als Letzte noch Karten auf der Hand hält. Das Spiel wird mit 36 Karten gespielt und basiert auf einem Trumpfsystem. Die Spielenden müssen versuchen, Angriffe mit höherwertigen Karten oder Trümpfen abzuwehren. Gelingt das nicht, müssen alle gespielten Karten aufgenommen werden.
Durak ist ein einfaches und unterhaltsames Spiel mit kurzen Runden, das auch in größeren Gruppen gespielt werden kann. Ein perfektes Spiel für zwischendurch. Sei kein Narr und schau dir die Spielregeln nochmal genau an, bevor du mit deinen Freunden spielst.

Cambio – Welche Karte lag hier nochmal?

Bei diesem Spiel aus Südamerika sind ein gutes Gedächtnis und schnelle Reaktionszeit gefragt. Hier werden die Karten nämlich nicht auf der Hand gehalten, sondern jeweils vier Karten liegen verdeckt vor den Spielenden, von denen zwei zu Beginn einer Runde angeschaut werden dürfen. „Cambio“ heißt soviel wie „Ändern“ oder „Tauschen“ und darum geht es hier auch. Ziel ist es, durch Ziehen neuer Karten von einem Stapel, Tauschen mit Mitspielenden und Abwerfen der eigenen Karten, möglichst wenige Punkte vor sich liegen zu haben. Ob du clever getauscht hast, oder getäuscht wurdest, stellt sich am Ende einer Runde heraus, wenn alle Karten aufgedeckt werden. Lies dir die Spielregeln durch um bestens vorbereitet zu sein.

Schwimmen, Schnauz, 31 – Bloß nicht untergehen!

Schwimmen, auch als „Schnauz“ oder „31“ bekannt, ist ein einfaches Kartenspiel, bei dem es darum geht, eine Kartenkombination mit einem Gesamtwert von 31 zu erreichen, oder möglichst nahe daran heranzukommen. Die Spielenden erhalten drei Karten und können während ihres Zuges entweder ihre Handkarten mit den Karten aus der Mitte tauschen oder passen. Am Ende jeder Runde verliert die Person mit dem niedrigsten Blatt ein Leben. Wer viermal verliert, geht unter und scheidet somit aus. Gewonnen hat, wer sich am längsten „über Wasser hält“. Das Spiel erfordert sowohl Glück als auch taktisches Geschick, um die bestmögliche Hand zu erreichen und nicht zu „ertrinken“. Schau dir am besten zuerst die Spielregeln an, damit du in deiner ersten Runde nicht untergehst.

Jass – Teamwork und Taktik

Das traditionelle Schweizer Kartenspiel wird üblicherweise zu viert in zwei Zweierteams gespielt, die gegeneinander antreten. Es gibt aber auch eine Variante für zwei Spieler:innen. Das Spiel wird mit 36 Karten gespielt. Das Ziel ist es, durch das Ansagen von Trümpfen und Gewinnen von Stichen möglichst viele Punkte zu erzielen. Hierbei ist es wichtig, sich wortlos mit seinem Teampartner abzustimmen und den Überblick über die gespielten Karten zu behalten. Eine Runde Jass erfordert hohe Konzentration und dauert 45-60 Minuten. Da das Punktesystem recht komplex ist, lohnt sich ein Blick in die Spielregeln, bevor es mit dem Jassen losgehen kann.

Schlusswort

Kartenspielen ist natürlich nicht jedermanns Sache, und das ist völlig in Ordnung. Jeder findet in unterschiedlichen Hobbys seinen Ausgleich. Vielleicht siehst du das Kartenspielen jetzt nicht mehr nur als einfachen Zeitvertreib und lässt dich mal zu einer Runde überreden. Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Welt des Kartenspiels geben und eventuell denkst du ja beim nächsten Treffen mit deinen Freunden daran, ein Kartendeck einzupacken.


Studium

Texten mit KI: Das solltest du rechtlich beachten

In einer Welt, in der Zeitmanagement und Effizienz im Studium eine elementare Rolle spielen, hat Künstliche Intelligenz (KI) längst Einzug in unseren Uni-Alltag gehalten. Doch welche rechtlichen Herausforderungen gibt es? Kann ein von KI generierter Text rechtlich gesehen komplett risikofrei verwendet werden? In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du dich insbesondere beim Texten mit KI bestmöglich absichern kannst.

Mittlerweile gibt es unzählige KI-Tools für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, darunter beispielsweise ChatGPT zum Texten, Midjourney zur Bildgenerierung und Sora zur Videoerstellung. KI revolutioniert das tägliche Arbeiten und entwickelt sich rasant weiter. Im Studienalltag nutzen wir KI regelmäßig als Werkzeug, um komplexe Aufgaben schneller zu erledigen, Ideen zu sammeln oder Texte zu strukturieren. Doch bei allen Vorteilen, die KI bietet, solltest du dir der rechtlichen Aspekte bei der Verwendung von ChatGPT & Co. bewusst sein.

Die rechtlichen Herausforderungen

Bislang gibt es weder ein allgemeingültiges Gesetz noch einen konkreten Leitfaden der Hochschule Offenburg, die den Umgang mit KI in der Lehre regeln. Die Verwendung von KI im Studium, insbesondere beim wissenschaftlichen Arbeiten, wirft jedoch einige rechtliche Fragen auf. Besonders die folgenden Aspekte gilt es aus rechtlicher Sicht zu vermeiden, wenn Texte mit KI generiert werden.

eins

Plagiat / Urheberrechtsverletzung

Eine der größten Herausforderungen bei der Nutzung von KI ist es, Plagiate zu vermeiden. Plagiat zu begehen bedeutet in diesem Zusammenhang, fremde Werke als die eigenen auszugeben, also nicht (korrekt) zu zitieren bzw. nicht die (korrekte) Quelle anzugeben.

Tools wie ChatGPT generieren Texte basierend auf öffentlich zugänglichen Daten aus dem Internet, aus denen die Modelle lernen, Muster in Daten zu erkennen und neue Texte zu generieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass viele der Trainingsdaten urheberrechtlich geschützt sind, und nicht immer gibt die KI die Quellen korrekt an. Werden Texte ohne weitere Prüfung übernommen, entsteht das Risiko eines Plagiats bzw. einer Urheberrechtsverletzung. Eine Urheberrechtsverletzung kann Schadensersatzansprüche und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Du bist für die von dir verwendeten Texte verantwortlich.

zwei

Datenschutzverletzung

Um mit ChatGPT und Co. zu arbeiten, werden häufig Texte in das Tool eingegeben. Dabei kann es sich auch um personenbezogene, sensible Daten handeln, die nach der Eingabe durch die KI weiter verarbeitet werden und aus denen die KI lernt. Die Verarbeitung personenbezogener ist laut DSGVO grundsätzlich verboten und darf nur mit Zustimmung der betreffenden Person erfolgen.

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht klar, wie ChatGPT hinsichtlich Datenverarbeitung vorgeht. Es ist aktuell fraglich, ob personenbezogene Daten rechtmäßig durch ChatGPT verarbeitet werden.

Ist es also ratsam, beispielsweise ChatGPT für das Generieren von Texten im Studium einzusetzen? ChatGPT selbst beantwortet es wie folgt:

Hier wird deutlich, dass ChatGPT selbst davon abrät, die durch die KI generierten Texte ohne Weiteres zu übernehmen. Stattdessen versteht sich ChatGPT selbst eher als Ideenlieferant, Strukturierungs-Hilfe und Unterstützung bei der Erstellung erster Entwürfe. Doch worauf solltest du noch achten, um KI möglichst rechtssicher für die Textgenerierung zu verwenden?

Was du aus rechtlicher Sicht beachten solltest

Hinterfrage kritisch

Du solltest KI-generierte Texte nie ohne Weiteres in deine Arbeit übernehmen.

KI generierte Texte klingen häufig sprachlich gut und wirken dadurch professionell und glaubhaft. Dass der Text qualitativ hochwertig wirkt, bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass du ihn ohne Weiteres in deine Arbeit übernehmen kannst. KI kann Falschinformationen aufgrund von fehlerhaften Trainingsdaten widergeben oder Fragen aufgrund eines anderen Kontextes missverstehen. Hinterfrage die Antworten der KI daher immer kritisch. Frage dich beispielsweise Folgendes:

  • Welche zentralen Aussagen trifft die KI und was meint sie damit?
  • In welchem Kontext wurden die Aussagen getroffen?
  • Lassen sich die getroffenen Aussagen durch andere Quellen verifizieren?
  • Existieren die von der KI angegebenen Quellen tatsächlich? Handelt es sich dabei um wissenschaftliche Quellen?
Nutze Literaturverwaltungsprogramme und Plagiatschecker

Plagiatschecker wie Copyleaks oder turnitin können dir dabei helfen, das Plagiatsrisiko zu mindern. Außerdem können dich Literaturverwaltungsprogramme wie Elicit oder wisio.app dabei unterstützen, wissenschaftlich aussagekräftige Quellen zu finden.

Schon gewusst? | Hier findet ihr einen weiterführenden Artikel, in dem das Tool Elicit genauer vorgestellt wird.

Gib den Einsatz von KI in deiner Arbeit an

Wenn du KI für deine Arbeit verwendest, solltest du das entsprechend angeben. Aktuell hat die Hochschule Offenburg noch keine Leitlinie/Handreichung zur Regelung von KI in der Lehre veröffentlicht. Es gibt jedoch eine (nicht verpflichtende) Erweiterung der Eigenständigkeitserklärung, mit der du in deiner Arbeit angeben kannst, dass du KI verwendet hast. Du kannst auch deinen eigenen Text verfassen, um auf den Einsatz von KI hinzuweisen. Dabei gilt: Je ausführlicher und genauer du beschreibst, wie und für welche Leistung du KI eingesetzt hast, desto besser. Folgende Angaben solltest du machen:

  1. Welche KI-basierten Tools du verwendet hast,
  2. Wofür genau du diese Tools verwendet hast,
  3. Wie du die Aussagen der KI verifiziert hast,
  4. Ggf. für welche Phase der Arbeit du KI verwendet hast (zum Beispiel ausschließlich zur Recherche oder ähnliches).

Wichtig: Sprich in jedem Fall mit der Betreuung deiner Arbeit und ggf. auch mit dem Unternehmen, in dem du deine Arbeit schreibst, inwiefern du KI verwenden darfst und welche Angabe zur Nutzung du in deiner Arbeit vornehmen solltest.

Erstelle klare Quellenangaben

Achte darauf, dass du alle verwendeten Quellen korrekt angibst und deren Richtigkeit überprüfst, wenn sie von einer KI stammen (Copilot beispielsweise, eine von Microsoft generierte KI zur Textgenerierung, gibt auf Anfrage die im Text verwendeten Quellen an). Das Risiko kann aktuell nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die KI Quellen falsch angibt. Gibst du ChatGPT als Quelle an, solltest du dir der Konsequenzen bewusst sein: Sollte die Aussage von ChatGPT falsch sein, trägst du die Verantwortung dafür.

Frage die Expert/innen

Wenn du dir unsicher bist, ob und wie du KI-Textgeneratoren beim Verfassen deiner Arbeit einsetzen darfst: Hol dir Rat von Expert/innen, zum Beispiel von deinen Dozent/innen. Sie können dir helfen, rechtliche Fragen zu klären und sicherzustellen, dass du keine Urheberrechtsverletzungen begehst.

Informiere dich regelmäßig

Da sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI ständig ändern können, solltest du dich regelmäßig über neue Entwicklungen informieren und deine Vorgehensweise entsprechend anpassen. Bleib auf dem Laufenden über Gesetzesänderungen und die aktuelle Rechtsprechung im Bereich KI und Urheberrecht.

Schon gewusst? | Das Schreibbüro der Hochschule Offenburg bietet aktuell einen Kurs zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten mit ChatGPT & Co. an. Hier kannst du alle deine Fragen rund um den Einsatz von KI beim wissenschaftlichen Arbeiten loswerden. Schau gerne mal beim Webinar vorbei, es ist keine Voranmeldung nötig.

Ausblick: KI im Berufsleben

Im Studium bist du aktuell vielleicht nur auf deine Abschlussarbeit fokussiert – allerdings wirst du danach zwangsläufig auch in deinem beruflichen Alltag viel mit KI zu tun haben. Vielleicht bist du aber auch jetzt schon durch deinen Werkstudierenden-Job damit konfrontiert. Daher gebe ich dir einen kleinen Ausblick, welcher weiteren Risiken du dir beim Einsatz von KI im Unternehmenskontext bewusst sein solltest.

  • Unternehmensgeheimnisse: Fließen sensible oder vertrauliche Unternehmensdaten in KI-basierte Tools ein, können diese nach außen gelangen, zum Beispiel an Wettbewerber. Das kann zu einem Wettbewerbsnachteil und weiteren rechtlichen Konsequenzen führen.
  • Datenschutzverletzung: Der Einsatz von KI kann dazu führen, dass private Informationen von Mitarbeitenden nach außen gelangen.
  • Reputations- und Haftungsrisiken: Wenn KI im Unternehmen falsch eingesetzt wird und zu Problemen führt, kann das dem Ruf des Unternehmens nachhaltig schaden und auch rechtliche Konsequenzen haben. Das könnte Kund/innen verärgern und dazu führen, dass das Unternehmen sich vor Gericht verantworten muss.
  • Automatisierung von Entscheidungen: Wenn KI falsch für automatisierte Entscheidungen eingesetzt wird, vor allem bei wichtigen Dingen wie bei der Auswahl von neuen Mitarbeitern, kann das zu ungerechten oder diskriminierenden Entscheidungen führen.

Dieser Risiken solltest du dir bewusst sein. Verstoßen Arbeitnehmende gegen die Vorschriften des Arbeitgebers, die die oben genannten Risiken verhindern sollen, kann es zu Schadensersatzansprüchen, Abmahnung oder Kündigung kommen.

Fazit | Zu Beginn hatte ich die Frage aufgeworfen, ob ein durch KI erstellter Text überhaupt rechtlich komplett risikofrei verwendet werden kann. Die Antwort auf die Frage lautet: Jein. Das Risiko, dass Textpassagen zumindest teilweise einer Urheberschaft durch Dritte unterliegen, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Du kannst jedoch die oben genannten Tipps befolgen, um das Risiko bestmöglich zu verringern. Aktuell gibt es noch keine rechtliche Regelung zum Einsatz von KI, jedoch liegt bereits ein Gesetzesentwurf (EU Artificial Intelligence Act) vor, der insbesondere Unternehmen und Anbieter von KI regulieren soll. Der KI-Markt ist hoch dynamisch und steht noch ganz am Anfang. In den kommenden Jahren wird es immer mehr KI-Tools und Anwendungsmöglichkeiten geben. Daher ist eine Kompetenz im Umgang mit KI von zentraler Bedeutung, um KI zukünftig sowohl im Studium als auch im beruflichen Umfeld zielführend und reflektiert einsetzen zu können. Die in diesem Artikel genannten Tipps stellen nur eine Momentaufnahme dar – es bedarf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anwendungskompetenz von KI.

Bildquellen
  • Titelbild: Eigens durch die Autorin mit Canva Pro erstellte Kollage
  • Bild Chat-Ausschnitt ChatGPT: Eigens durch die Autorin angefertigter Screenshot
  • Icons frei verfügbar auf Canva Pro

  • Stand der Quellen: 19.05.2024

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