Studentenleben

A Day in the Life of Marlene – mehr als nur Vorlesungen und Projekte

Wie fühlt sich der Master in Dialogmarketing und E-Commerce eigentlich an? Wir begleiten Marlene (23) in ihrem Alltag und bekommen einen Blick hinter die Kulissen. Entdecke Insider-Spots auf dem Campus, die Tools, die sie dir für deinen Studienalltag empfiehlt – und nebenbei kannst du noch herausfinden, ob ihr sogar ein Music-Match seid.

Es ist kurz nach acht, der Campus ist noch fast leer. Während sich viele noch zwischen der Snooze-Taste und dem Aufstehen entscheiden müssen, ist Marlene schon am Start. Nicht gestresst, nicht hektisch – einfach bewusst früh. „Ich bin ehrlich gesagt eher viel zu früh da als zu spät“, gesteht sie. Zu spät kommen ist für sie keine Option. In eine laufende Vorlesung reinzuplatzen? Noch weniger. „Ich hab immer im Kopf, dass irgendwas passieren könnte – Stau, Unfall…“ Ihre Einstellung: lieber vorbereitet sein, als hinterher hetzen.

Scrapbook-Steckbrief von DEC-Studentin Marlene mit Hobbys, Polaroid-Bildern und Lieblingszitat

Meet Marlene

Ihr Alltag besteht aber nicht nur aus Vorlesungen, Projekten und Deadlines. Musik läuft bei ihr eigentlich fast immer irgendwo nebenbei und neue Playlists entstehen ständig. Wenn gerade mal keine Abgabe ansteht, häkelt sie gerne – kleine Sachen für sich selbst, Freunde oder Familie. Und auch Backen gehört für sie einfach dazu. 🍰 Ob süß oder herzhaft, irgendwas Leckeres gibt es eigentlich immer.

What’s in her bag?

Was man bei Marlene schnell merkt: ohne ihr Survival-Kit geht sie nicht aus dem Haus.

Mit dabei: ein Notizblock, damit sie nichts vergisst, ihr favourite Drink (stilles Wasser) – und vor allem die Powerbank. „Pack dir immer eine ein“, sagt sie. Denn nichts ist schlimmer, als mitten in der Vorlesung mit 5 % Akku und ohne Steckdose dazustehen.

Dazu kommen kleinen Extras, die einfach nice to have sind: ein Müsliriegel, die kleine Haarbürste und natürlich ihr Glücks-Croissant.

Seid ihr ein Music-Match?

Wenn du eben genauer hingeschaut hast, ist dir vielleicht etwas aufgefallen: eine Sache darf bei ihren Essentials nicht fehlen. Auf dem Tablet läuft – wie fast immer – ihre Playlist. Musik ist bei ihr keine Nebensache und läuft auch nicht einfach so im Hintergrund, sie begleitet Marlene durch den ganzen Tag. Sie hört aktiv – wählt bewusst aus, was gerade passt: etwa zum Fokussieren, zum Abschalten, zum Autofahren oder an ihren Secret-Spots auf dem Campus, an die sie sich zurückzieht, wenn’s mal voller wird. Auch zuhause bleibt es nicht beim Nebenbei-Hören. Statt Serien laufen bei ihr auch oft einfach Konzertvideos oder Live Performances, die sie zum Ausgleich sehr gerne schaut.

Kopfhörer Symbol auf tranapsarentem Hintergrund

„Spotify ist immer offen…Musik ist meine Lebensessenz. Ich könnte wirklich nicht ohne leben.“

~ Marlene

Genau daraus ist Marlenes „Everyday“-Playlist entstanden – die Songs, die sie durch ihren Alltag begleiten, egal ob im Auto oder beim Lernen. Zwischen modernem Pop, R&B und ruhigeren Late-Night-Vibes ist eigentlich alles dabei. Vielleicht ist sie genau dein Vibe. Vielleicht auch komplett anders.

Klick dich rein in Marlenes Welt: Höre dir ihre Playlist direkt auf Spotify an! Vielleicht seid ihr ein Music-Match.

Find’s raus: 🎧

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Weitere Informationen

Die Secret Spots

Wenn Marlene nicht gerade in der Vorlesung sitzt bleibt sie meistens einfach gerne im Gebäude. Kurz was essen, bisschen doomscrolling. Nur: Wer hier studiert, kennt das Problem -> zu viele Leute, zu wenig Plätze. Und wenn auf dem Campus mal wieder die Hölle los ist und kein freier Tisch mehr in Sicht ist? „Da hab ich meine Go-To-Spots, da ist immer was frei“, sagt sie und lacht. Dort weiß sie, dass man in Ruhe arbeiten oder kurz abschalten kann, bevor die nächste Vorlesung startet. Orte, an die man nicht sofort denkt – meistens irgendwo im E- oder B-Gebäude, ein bisschen versteckt.

Diese kleinen Insider-Spots findet man mit der Zeit – oder man bekommt sie gezeigt. Wir haben Marlene an ein paar ihrer Go-To-Places begleitet. Vielleicht erkennst du den einen oder anderen Ort wieder – oder entdeckst genau den Spot, der dir beim nächsten Mal den Tag rettet. Hast du deinen Spot schon gefunden?

Jetzt mal real talk…

Warum ausgerechnet Dialogmarketing & E-Commerce in Offenburg? „Nach meinem Bachelor wollte ich einfach etwas Spezialisierteres machen“, erklärt sie. Also hat sie sich durch Modulhandbücher gearbeitet, verglichen, geschaut, was wirklich passt.

Und irgendwann war klar: DEC ist näher an dem, was sie sucht und zu ihr passt. Der Master bietet ihr nämlich genau das: Praxisnahe Projekte statt nur graue Theorie 👉🏼 Mehr dazu hier

Aktuell baut sie beispielsweise im Modul Marketingprojekte gemeinsam mit ihrer Gruppe an einer App, die Rezepte basierend auf aktuellen Supermarkt-Angeboten generiert. Dahinter steckt eine komplette Marketingstrategie – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Parallel dazu entwickelt sie in einer anderen Gruppenarbeit einen Prototypen für eine App, mit der man Immobilien entdecken und suchen kann. Diesmal mit stärkerem Fokus auf den E-Commerce-Bereich. Genau diese Mischung aus Strategie und Kreativität macht den Studienalltag im Master aus.

KI spielt dabei eine wichtige Rolle als Tools und wird nicht einfach nur „mitgedacht“, sondern bewusst und gezielt eingesetzt – genau so, wie es später auch erwartet wird.

Zwischen 100 Tabs

Ein kurzer Blick auf Marlenes Desktop reicht, um zu verstehen, wie ihr Alltag im Master wirklich aussieht. Gefühlt sind immer hunderte Tabs gleichzeitig offen. Nicht, weil sie unorganisiert ist – sondern weil einfach viel parallel läuft: Projekte, Recherche, Präsentationen, Gruppenarbeit – alles läuft gleichzeitig.

Wenn man sie mal fragt, welche Tabs eigentlich am häufigsten offen sind, muss sie nicht lange überlegen. Tools wie NotebookLM, ChatGPT und Canva gehören fast immer dazu, weil sie im Alltag einfach am meisten gebraucht werden. Je nachdem, was gerade ansteht, kommen auch andere dazu – mal zum fact-check, mal zum Bilder generieren. Aber diese drei sind so die Tabs, die eigentlich nie geschlossen werden.

Ihre drei Must-haves: 👇

NotebookLM Logo

NotebookLM

Hilft ihr, Vorlesungen wirklich zu verstehen.

Check it out 👉🏼
ChatGPT Logo

ChatGPT

Ihr Everyday-Helfer für schnelle Unterstützung und neue Ideen.

Check it out 👉🏼
Canva Logo

Canva

Für Präsentationen und kreative Inhalte.

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Und nach der Klausurenphase? Einmal kompletter Reset – Tabs zu, Desktop clean…dann läuft eigentlich nur noch Spotify und Youtube.

Kurz gesagt?

Marlenes Fazit nach zwei Semestern: Der Master ist weniger Theorie und mehr echtes Machen. Aber es gibt auch Dinge, die man als Ersti vielleicht unterschätzt: „Dass es soo viele Gruppenarbeiten gibt, hätte ich gerne gewusst“, sagt sie und lacht. Zeitmanagement ist hier das A und O.

Vielleicht kommt dir einiges bekannt vor – oder merkst du beim Lesen: Genau so könnte sich dein Studium anfühlen. Wenn Marlenes Alltag irgendwie so klingt, wie du dir deinen vorstellst, ist das vielleicht dein Zeichen auch an der HSO zu studieren! 🎓 Ob das auch was für dich wäre, findest du am besten selbst heraus.

Und wenn du wissen willst, wie sich das Studium an der HSO sonst anfühlt, lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungen anderer Studierender 👇

Studentenleben

Häkeln: Mein Geheimtipp gegen Uni-Stress

Wolle, eine Nadel und eine Freistunde. Mehr brauchst du nicht, um mit dem Häkeln zu starten. Was wie ein verstaubtes Oma-Hobby klingt, rettet mich heute durch den digitalen Uni-Stress. Erfahre hier, wie du für unter fünf Euro perfekt abschaltest und direkt deine erste eigene Figur zum Leben erweckst!

Vom Corona-Tief zum Häkel-Hype

Meine Finger kannten monatelang nur zwei Bewegungen: Scrollen und Tippen. Während der Pandemie bestand mein ganzer Tag aus Pixeln. Uni-Vorlesungen via Zoom, Hausarbeiten am Laptop und zur „Entspannung“ Netflix. Ich war gefangen in dieser digitalen Endlosschleife.

Eine gehäkelte graue Totoro Figur aus dem japanischen Anime-Film: Mein Nachbar Totoro.

Dann ploppte auf Instagram dieses gehäkelte Totoro-Figürchen auf. Mein erster Gedanke: „Das will ich auch können!“ Damit war ich nicht allein, denn in der Lockdown-Zeit entwickelte sich das Häkeln plötzlich zu einem riesigen Trend.

Zum Glück fand ich im Schrank noch eine alte, vergessene Häkelnadel meiner Oma. Ich legte direkt los mit meinem ersten „Amigurumi“. Falls du dich fragst, was das eigentlich genau ist:

Ein gelber Kasten, indem der Begriff Amigurumi erklärt wird. Die rechte Bildhälfte ist gefüllt mit einer bunten, gemischten Sammlung von zirka 20 kleinen, gehäkelten Amigurumi-Wesen, wie einem orangefarbenen Fuchs, einem Schwarz-Weiß-Panda, einer gelb-schwarzen Biene und einem Oktopus mit Tentakeln.

In den letzten sechs Jahren habe ich von Taschen bis hin zu Figuren wirklich alles gehäkelt. Hier siehst du einen Teil meiner Werke:


Masche für Masche zum inneren Reset

Vielleicht fragst du dich: Wie soll ein bisschen Wolle gegen massiven Uni-Stress helfen? Ganz ehrlich: Ich war skeptisch. Doch Häkeln wirkt wie Yoga für den Kopf. Studien belegen, dass die rhythmische Handarbeit den Parasympathikus aktiviert. Dieser „Ruhenerv“ senkt nachweislich den Blutdruck, lässt dein Herz ruhiger schlagen und lindert Ängste, während dein Gehirn Dopamin ausschüttet. Du nutzt beim Häkeln also einen echten biologischen Reset-Knopf für deinen Fokus. Und tatsächlich: Bereits bei meinem ersten Totoro habe ich den positiven Effekt gespürt!

Eine niedliche, rosafarbene Illustration eines Gehirns in Meditationshaltung. Das Gehirn hat geschlossene Augen, ein lächelndes Gesicht und rote Wangen. Anstelle einer Frisur trägt es drei gelbe Wollknäuel auf dem Kopf. Die Arme und Beine sind in einer entspannten Yoga-Pose (Lotussitz) dargestellt.

Dein Starter-Kit: Günstiger als eine Mensa-Mahlzeit

Das Beste am Häkeln? Du brauchst kein teures Equipment. Ein Einsteiger-Set kostet dich oft weniger als fünf Euro:

Illustrierte Häkelnadel mit gelbem Hintergrund

Häkelnadel: Wähle für den Start am besten eine Nadel mit drei bis vier Millimetern Stärke. Bei TEDI findest du diese für einen Euro.

Wollknäuel mit gelbem Hintergrund

Wolle: Für Amigurumis ist feste Baumwolle am besten (Knäuel ab circa zwei Euro).

Schere und Nadel mit gelbem Hintergrund

Schere & Nadel: Hast du wahrscheinlich schon zu Hause.

Maschenmarkierer mit gelbem Hintergrund

Maschenmarkierer: Diese kleinen Clips helfen dir enorm, wenn du die erste Masche deiner Runde suchst.

Was du zusätzlich brauchst, hängt ganz von deinem Projekt ab. Für Amigurumis sind Füllwatte und Sicherheitsaugen unverzichtbar, während du bei einer Tasche ohne sie auskommst. Schau dir also vorher kurz an, was deine Anleitung vorgibt.

Du fragst dich, wo du das passende Material findest? Wenn du lieber entspannt von zu Hause aus bestellst, schau online bei Hobbii.de vorbei. Die Community liebt den Shop für seine günstigen Baumwoll-Pakete und die riesige Auswahl an verschiedenen Wollarten.

Wenn du das Material lieber vor Ort fühlen möchtest: In Freiburg ist Wolle-Rödel ein tolles Fachgeschäft dafür. Aber auch Läden wie TEDI, Müller oder GALERIA haben eine gute Basis-Auswahl.

Eine Flat-Design-Illustration vor einem gelben Kreis. Links im Vordergrund steht ein hellblauer Laptop, auf dessen Bildschirm ein roter Einkaufswagen zu sehen ist. Rechts daneben und leicht versetzt im Hintergrund steht eine pinkfarbene Ladenfront mit Markise und Schaufenster. Diese Komposition symbolisiert die Verbindung von Online- und Offline-Shopping.
Psst! Mein Geheimtipp:

Verbinde deinen Woll-Einkauf mit einem Kurztrip nach Straßburg! Ich stöbere regelmäßig in meinem Lieblingsladen HAPPYWOOL.com (Bild rechts). Das Geschäft wirkt wie ein begehbarer Onlineshop, denn die Auswahl an Farben und Garnen ist einfach riesig. Was du sonst noch in der Stadt erleben kannst, findest du in diesem Straßburg-Beitrag.

Innenansicht eines Wollgeschäfts in Straßburg. Ein großes weißes Regal ist dicht bestückt mit nach Farben sortierten Wollknäueln. Ein Markenschild von Phildar ist angebracht.

Emotional Support Figures: Deine Mini-Begleiter

Ein riesiger Trend aktuell sind Amigurumis mit „Job“ – dem Emotional Support. Diese kleinen mentalen Stützen halten motivierende Botschaften bereit oder schenken dir in stressigen Momenten ein Lächeln. Als Mutmacher begleiten sie dich am Monitor oder in der Tasche durch den Uni-Alltag. Die Figuren erfreuen auch Freunde in der Prüfungsphase als Geschenk.

Ob Positive PotatoCaring Carrot oder Tiny Tomato: Das Netz bietet unzählige Anleitungen. Ideen findest du im Buch „Emotional Support Amigurumis – Kleine Mutmacher und Glücksbringer häkeln“ sowie auf Etsy. Du willst direkt loslegen? Dann scroll weiter, denn im nächsten Abschnitt findest du die kostenlose Anleitung für deinen ersten Begleiter!

gelb illustrierter Wollknäuel

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Deine erste Mission: Die „Positive Potato“

Du hattest noch nie eine Häkelnadel in der Hand? Kein Problem. Die Kartoffel eignet sich perfekt als Einstieg, da sie schnell Gestalt annimmt und kleine Fehler verzeiht. Bevor du startest, bereiten dich diese kurzen Einsteiger-Videos optimal vor:

Für das Projekt benötigst du folgende Materialien:

  • Häkelnadel (3 mm), braune Wolle, schwarzes Garn
  • Sicherheitsaugen (5mm), Nadel, Schere und etwas Füllwatte

Schnapp dir deine Nadel und häkle einfach mit! In meinem Video zeige ich dir jeden Schritt:

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Schriftliche Anleitung für Profis:

Körper:

  • R1: Magischer Ring mit 6 fM (6)
  • R2: Jede Masche verdoppeln (12)
  • R3: (2 fM, 1 Zunahme) wdh. bis Rundenende (16)
  • R4: (3 fM, 1 Zunahme) wdh. bis Rundenende (20)
  • R5: (4 fM, 1 Zunahme) wdh. bis Rundenende (24)
  • R6–9: 4 Reihen nur fM häkeln (24)
  • R10: (2 fM, 1 Zunahme) wdh. bis Rundenende (32)
  • R11: (3 fM, 1 Zunahme) wdh. bis Rundenende (40)
  • R12–14: 3 Reihen nur fM häkeln (40)
  • R15: Jede 9. und 10. Masche zusammenhäkeln (36)
  • R16: Jede 5. und 6. Masche zusammenhäkeln (30)
  • R17: Jede 4. und 5. Masche zusammenhäkeln (24)
  • R18: Jede 3. und 4. Masche zusammenhäkeln (18)
  • R19: Jede 2. und 3. Masche zusammenhäkeln (12)
  • R20: Immer 2 Maschen zusammenhäkeln (6)
  • Danach den Faden abschneiden, durchziehen und sauber vernähen.

Arme (2x):

  • 9 Luftmaschen anschlagen. Die 9. Masche überspringen, ab der 8. Masche zurück häkeln:
  • 1 Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen, 5 feste Maschen

Fertigstellung: Die Arme seitlich am Körper festnähen. Die Augen platzieren und fixieren. Zum Schluss mit schwarzem Garn den Mund aufsticken.

Extra-Goodie für dich: Damit dein Begleiter offiziell motivieren kann, habe ich dir ein PDF mit verschiedenen Schildern vorbereitet. Es enthält fertige Texte für verschiedene Figuren sowie leere Felder zum Selbstbeschriften. Einfach ausdrucken, ausschneiden und deiner Figur in die Hand drücken! Falls du keinen Drucker hast, nimm ein kleines Stück Papier oder nutze die Printer an der Hochschule.


Noch mehr Inspiration gefällig?

Wenn dich das Häkelfieber erst einmal gepackt hat, gibt es kein Halten mehr. Das Internet ist voll mit Ideen, die weit über die Kartoffel hinausgehen. Hier findest du mein tägliches Futter für neue Projekte:

Drei kreisrunde, hellgelbe Grafiken in einer horizontalen Reihe. Die erste Grafik zeigt ein Smartphone, auf dessen Bildschirm ein Video-Tutorial zum Häkeln läuft. Die mittlere Grafik zeigt eine quadratische Pinnwand mit angehefteten Häkel-Elementen (Blume, Herz und drei Vierecke). Die rechte Grafik zeigt einen aufgeklappten Laptop, der einen Online-Woll-Shop mit einem Wollknäuel und einem „Kaufen“-Button auf dem Display darstellt.

YouTube Shorts

Pinterest

Etsy & Ko-fi

Hier entdeckst du Trends wie die Temperatur-Decke. Dabei häkelst du jeden Tag eine Reihe in der Farbe, die zum aktuellen Wetter passt. Am Ende des Jahres hältst du dein ganz persönliches Wetter-Tagebuch als Decke in den Händen.

Die ultimative Inspirationsquelle. Such einfach nach „Crochet Patterns“, aber sei gewarnt: Die Suchtgefahr ist riesig!
Ich habe dir auf einer Pinnwand meine persönlichen Favoriten zusammengestellt:

Hier gibt es Anleitungen für jedes Level (gratis und kostenpflichtig).
Mein Tipp: Such zuerst auf Ko-fi! Dort sind die Vorlagen oft günstiger, da für die Creator*innen weniger Gebühren anfallen.

Schau dir hier direkt ein paar Beispiele an, die mich aktuell besonders begeistern:

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Die oben erwähnte Temperatur-Decke

„Everything I crocheted in …“ – Trend

Tasche aus T-Shirt-Garn: Super als Anfänger-Projekt!


Finde deinen persönlichen Ausgleich zum Uni-Stress

Meiner ist das Häkeln. Die Hochschule Offenburg bietet aber genug Wege, um den Kopf auch anderweitig frei zu kriegen:

  • Hochschulsport: Von Yoga bis zum intensiven Teamsport ist hier alles dabei. Schau in die Angebote auf Moodle und finde deinen Ausgleich zum Hörsaal.
  • Geocaching: Geh auf Schatzsuche! Frische Luft und eine kleine Rätsel-Tour sind der perfekte Reset nach einem langen Tag. Mehr dazu im Geocaching-Beitrag.
  • DIY-Palettenbeet: Tausch deinen Laptop gegen den Akkuschrauber und schaffe dir eine grüne Oase zum Entspannen. Hier geht’s zum Palettenbeet.
Eine horizontale Reihe von fünf Illustrationen im Flat-Design, von denen vier auf einem kreisrunden, hellgelben Hintergrund platziert sind. Von links nach rechts: eine Häkelnadel mit rotem Griff, eine zusammengerollte türkisgrüne Yogamatte mit Tragegurt, ein großes, freistehendes hellgelbes Fragezeichen, ein Smartphone, das eine Landkarte mit einem roten Standort-Pin zeigt, und ein pinkfarbener Akkuschrauber.

Jetzt bist du dran: Was hilft dir beim Abschalten? Ganz egal ob Häkeln oder Action, Hauptsache du hast Spaß dabei. Aber sei gewarnt: Wer einmal mit der Positive Potato anfängt, kommt so schnell nicht wieder davon los!

Wir sehen uns in der Woll-Abteilung! ;)

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Textquellen
Bildquellen
  • Titelbild: Eigenes Foto, bearbeitet mit Gemini und gestaltet in Canva
  • Totoro-Figur: Eigenes Bild
  • Amigurumi-Sammlung: Generiert mit Gemini
  • Meine eigenen Werke im Karussell: Eigene Bilder
  • Gehirn mit Wolle: Mit Canva erstellt
  • Starter-Kit-Grafiken: Mit Canva erstellt
  • Grafik mit Laptop und Geschäft: Mit Canva AI erstellt
  • Straßburg-Bild im Wollgeschäft: Eigenes Bild
  • Wollknäuel-Grafik: Mit Canva erstellt
  • Inspirations-Grafiken: Mit Canva AI erstellt
  • Finde deinen persönlicher Ausgleich-Grafik: Mit Canva erstellt
  • Positive Potato mit Schleife: Eigenes Bild mit Canva bearbeitet
Studium

Zwischen Vorlesung und Praxis: So flexibel ist dein Alltag im DEC-Studium

Master, Werkstudium und abends noch Sport und Freund*innen treffen klingt überfordernd? Mit dem DEC-Master an der Hochschule Offenburg ist das möglich! Hier erfährst du, wie ich meinen Weg nach Offenburg fand, wie der Alltag zwischen Stundenplan, Projektarbeiten und Werkstudium aussieht und was es dabei mit Stressresilienz und einem Ausflug nach Hamburg auf sich hat.

So findest du den Master, der zu dir passt

Nach meinem Bachelor in „International Management“ an der Hochschule Karlsruhe war für mich schnell klar: Ich will noch nicht direkt ins Berufsleben starten. Nicht, weil ich unsicher war, sondern weil mir etwas gefehlt hat: Mein Bachelorstudium war spannend, aber fachlich nicht so tief, wie ich es mir für meine Zukunft im Marketing gewünscht hätte.

Also habe ich mich deutschlandweit auf Masterstudiengänge im Marketing-Bereich beworben. Neben einigen Absagen, waren auch richtig spannende Zusagen dabei. Und dann stand ich vor der eigentlichen Herausforderung: Woher weiß ich, welcher Masterstudiengang der richtige für mich ist?

Mein wichtigster Tipp und gleichzeitig der Grund, warum ich heute im DEC-Master an der Hochschule Offenburg bin: Sprich mit den Menschen, die den Studiengang bereits studieren.
Über LinkedIn habe ich gezielt Studierende und Alumni aus den infrage kommenden Studiengängen kontaktiert und so ehrliche Einblicke bekommen, die keine Website der Welt vermitteln kann. Über den DEC-Master habe ich zum Beispiel erfahren, dass er durch einige Praxisprojekte und fürs Berufsleben relevante Inhalte sehr praxisnah konzipiert ist. Genau dieses Netzwerken hat meine Entscheidung geprägt.

Als dann der DEC-Master in Offenburg für mich feststand, hieß es nur noch: Ziehe ich jetzt nach Offenburg oder pendle ich aus Karlsruhe? Doch auch hier halfen mir die Erfahrungen der Alumni, denn einer sagte mir, dass die Vorlesungen an zwei festen Wochentagen stattfinden und konnte mir aus seinem eigenen Pendler-Alltag aus Karlsruhe berichten. So entschied ich mich fürs Pendeln.

Mit ein bisschen Aufregung startete ich also im September 2025 in meinen ersten Tag an der Hochschule Offenburg und merkte sofort: die Entscheidung war gut, denn es fühlte sich richtig an.


Der DEC-Master auf einen Blick

Später mehr dazu, wieso der DEC-Master für mich so eine gute Entscheidung war. Kommen wir erst einmal zu den Keyfacts über den Studiengang.


Kurz gefragt: Wofür steht DEC?

DEC ist die Abkürzung für Dialogmarketing und E-Commerce, einen Masterstudiengang der Hochschule Offenburg.

Im Dialogmarketing geht es darum, wie Multi-Channel-Marketing funktioniert. Du lernst, Kund*innen optimiert anzusprechen und durch Customer-Relationship-Management zu binden.
Der Bereich E-Commerce behandelt die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle im globalen Handel. Dabei nimmst du zum Beispiel die User*innen Experience unter die Lupe und beschäftigst dich mit der Logistik hinter den Kanälen.


Dauer: Der DEC-Master dauert drei Semester.

Abschluss: Mit Abschluss des DEC-Masters erhältst du den Titel Master of Science (M. Sc.).

Start: Du kannst deinen Master sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester beginnen.

Weitere Infos, zum Beispiel zu Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen, findest du direkt auf der Seite des DEC-Studiengangs der Hochschule Offenburg.


DEC-Inhalte im Detail

Der DEC-Master ist stark praxisorientiert aufgebaut. Statt rein theoretischer Inhalte stehen reale Fragestellungen und Projekte im Fokus.

Hier eine Übersicht über die drei Semester und ihre Inhalte:

Du möchtest wissen, auf welche Skills es im DEC-Studium wirklich ankommt? Schau dir doch mal den spannenden Beitrag How to DEC an.


Du interessierst dich für die Fächer im Detail? Über einige findest du hier spannende Blogartikel und lernst die Professor*innen dabei auch schon kennen!

-> Dialogmarketing
-> Social Media Marketing
-> E-Commerce-Konzeption und -Testing und das Eye Tracking-Labor
-> Strategisches Marketing
-> Multi-Channel-Retailing
-> Data Mining

Und wer weiß: Vielleicht sitzt du nächstes Sommersemester im Fach Content Management und schreibst deinen eigenen Blogbeitrag für den Honey-Newsroom.


Dein Alltag im DEC-Studium

Starten wir jetzt in den Studienalltag. Was ich am DEC-Studium besonders schätze, ist die Kombination aus Struktur und Flexibilität.

Typischerweise habe ich zwei feste Vorlesungstage pro Woche. Die restliche Zeit nutze ich für:

  • Projektarbeiten in Gruppen und Abstimmungen mit Kommiliton*innen
  • Nachbereitung der Vorlesungen
  • Vorbereitung von Präsentationen
  • meinen Werkstudentinnenjob

Vor allem die Projekte, an denen wir in Gruppen eigenständig arbeiten, machen für mich den Unterschied zu meinem Bachelor-Studium: Du lernst anhand echter Praxisbeispiele aus Unternehmen. Präsentationen und Abgaben finden unterm Semester statt, was die Klausurenphase stark entlastet. Meist hast du dann nur noch drei Prüfungen in der Prüfungszeit – im Bachelor waren das bei mir meist sechs.

Hier findest du meine typische Woche im DEC-Master:

Eine beispielhafte Woche in meinem DEC-Studium

Was viele überrascht: Es gibt kaum klassische „Leerlaufzeiten“ zwischen Vorlesungen. Die Tage sind kompakt geplant. Das macht den Alltag effizient, aber auch fordernd.

Neben den abgebildeten Terminen für Gruppenabsprachen (in orange) bereite ich diese und auch die Vorlesungen in der übrigen Zeit vor und nach.

Und ja, manchmal bedeutet das auch, dass ich am Wochenende noch an Projekten sitze. Vor allem weil im DEC-Master einige Kommiliton*innen parallel als Werkstudent*innen tätig sind, fällt eine Terminfindung für Gruppenarbeiten nicht selten aufs Wochenende. Beachte aber, dass das meine Herangehensweise ist und dein Kalender definitiv anders aussehen kann, da du dir die vorlesungsfreien Tage (hier alle außer Dienstag und Donnerstag) ganz flexibel planen kannst.

Wichtig ist die Organisation und Dokumentation. Eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe ist meist unsere Grundlage. Neben Zoom-Calls und Canva-Präsentationen ist Notion die Plattform, die wir nutzen, um Ergebnisse zu bündeln. Außerdem kann ich dir regelmäßige Austauschtermine mit deinen Gruppen wärmstens empfehlen. Am besten findet ihr einen festen wöchentlichen Termin, damit ihr nicht jede Woche aufs Neue auf Terminsuche gehen müsst.

Gleichzeitig bleibt genug Raum für Freizeit. Ausgleich finde ich zum Beispiel beim Feldhockey spielen. Ich jogge auch gern oder gehe spazieren.

Wenn ich nicht auf dem Hockeyplatz stehe, findest du mich häufig in der Natur, im Café, bei einem gemütlichen Abend mit Freund*innen oder versunken in einem guten Buch.

Wenn ich mehr Zeit habe, reise ich auch gern und lerne neue Kulturen und Sprachen kennen.


Deine Studienstandorte

Die Veranstaltungen finden an zwei Standorten statt. Einige Module werden in Offenburg gelehrt, andere in Gengenbach: am Kloster oder am Bildungscampus. Genau genommen bist du also an drei unterschiedlichen Orten.

Sowohl Offenburg als auch Gengenbach sind gut mit dem Zug erreichbar und die Wege vom Bahnhof zur Hochschule sind unkompliziert. Aber auch mit dem Auto erreichst du die Gebäude entspannt. Wichtig zu wissen ist, dass der Stundenplan so gedacht ist, dass du an einem Vorlesungstag nicht zwischen Offenburg und Gengenbach pendeln musst.

Campus Offenburg
Kloster Gengenbach
Bildungscampus Gengenbach

Für mehr Details findest du im Newsroom auch einen spannenden Campus-Guide.


Studieren und parallel arbeiten? Funktioniert!

Parallel zum Studium arbeite ich als Werkstudentin im Bereich Employer Branding bei dmTECH. Das ist die IT-Tochter von dm-drogerie markt.

Auf dem Bild siehst du das dm-dialogicum, den Sitz von dm und dmTECH in Karlsruhe. Mit 15 Stunden pro Woche unterstütze ich mein Team an zwei festen Wochentagen. Das ist im DEC-Master gut machbar. Die beiden Tage habe ich dabei selbst festgelegt und könnte meine Arbeitszeit auch anders, zum Beispiel auf mehr Tage, aufteilen.

Wie ich Gelerntes praktisch umsetzen kann …

  • Im Fach Mobile Commerce entwickelst du den Prototypen einer App. Aus der detaillierten Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich ein Verständnis für die Kolleg*innen in der Entwicklung der dm-App mitgenommen.
  • Auch mein theoretisches Wissen im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) konnte ich in meinem Werkstudium bereits praktisch einsetzen.

Was ich andersherum aus dem Werkstudium ins Studium mitnehmen konnte …

  • Zu meinen Aufgaben im Werkstudium zählen die Mitgestaltung und Optimierung der Karriereseite. Klick dich doch gerne mal durch. Diese Tätigkeit hat mir bei der Erstellung dieses Blogartikels geholfen, da ich mich im Bereich Content Management schon auskannte.
  • Auch mein Verständnis für den Aufbau einer Website konnte ich im Labor E-Commerce-Konzeption und -Testing einbringen.

Für mich persönlich ist der Mix ideal. Ich genieße die Abwechslung zwischen Studienalltag in Kombination mit Terminen und Tätigkeiten im Arbeitsleben.

Darauf solltest du achten:
-> Ein Unternehmen finden, das Verständnis für dein Studium hat.
-> Klare Absprachen treffen: zum Beispiel weniger Stunden in der Klausurenphase arbeiten und dafür vorher Überstunden aufbauen.
-> Deneigenen Workload realistisch einschätzen und frühzeitig kommunizieren, wenn du mal länger für eine Aufgabe brauchst.

Du möchtest mehr über das Werkstudium erfahren? Dieser Blogartikel zum Arbeiten neben dem Studium gibt dir weitere Einblicke und praktische Tipps zur Selbstorganisation.


Wie ich im DEC-Master auf das Thema Stressresilienz und nach Hamburg kam: Meine Wahlpflichtfächer

Nicht nur der Mix aus Vorlesung und praxisnahen Projekten hat es mir angetan. Insbesondere die Vielfalt der Wahlpflichtfächer ist ein Faktor, weshalb ich mich erneut für den Studiengang entscheiden würde.

Insgesamt wählst du Wahlpflichtfächer (WPF) im Rahmen von 9 ECTS. Das sind in der Regel drei WPF. Das Angebot ist vielfältig und teilweise musst du dich auf die begrenzten Plätze bewerben.

Meine Wahlpflichtfächer sind Hike and Learn, Karriereplanung Plus und Sensorische Produktforschung.

Was diese drei so besonders macht:

Hike and Learn ist eine dreitägige Exkursion in den Schwarzwald. Hier setzt du dich in der Idylle des Ortes Schenkenzell mit Stressresilienz auseinander. Du wirst sehen, wie schnell ihr als Gruppe zusammenwachsen könnt.

Karriereplanung Plus findet im Rahmen des Angebots Mentoring Future statt, einem Programm, das sich mit Frauen in Führungspositionen beschäftigt. Daher ist das WPF ausschließlich für Masterstudentinnen möglich. Hier baust du dein persönliches Netzwerk weiter aus und erstellst deinen eigenen Karriereplan.

Zuletzt tauchst du im WPF Sensorische Produktforschung in die spannende Welt der Sinnesforschung ein – und zwar in Hamburg. Der Kurs besteht nämlich aus einer dreitägigen Exkursion in die Hansestadt. Vor Ort stellst du dein vorbereitetes Referat vor und besuchst unter anderem ein Produktforschungsinstitut.


Deine Fragen kurz beantwortet


Wo finde ich einen Werkstudent*innenjob?

Viele Unternehmen teilen ihre Stellen auf LinkedIn. Schau dort regelmäßig vorbei. Im Job-Tracker kannst du dir Stellen ganz leicht abspeichern. Außerdem gibt es an der Hochschule Offenburg einen Moodle-Kurs, in dem Jobs gepostet werden. Einige Professor*innen teilen auch Stellenausschreibungen in ihren Vorlesungen oder Kommilitonen*innen in den Semestergruppen.


Wie bleibe ich während des Studiums auf dem Laufenden?

Regelmäßig Mails lesen, Moodle (Lernplattform der Hochschule Offenburg) checken und auch Aushänge beachten. Mentoring Future habe ich genau so entdeckt – und schau, was für ein cooles WPF sich daraus ergeben hat.


Wie geht es nach dem DEC-Studium weiter?

Mit dem DEC-Master in der Tasche hast du zahlreiche Möglichkeiten: du kannst zum Beispiel ins Berufsleben starten oder promovieren.

Dank der vielfältigen Module kannst du in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen in verschiedenen Branchen durchstarten.


Mein Fazit

Der DEC-Master ist genau das, was ich gesucht habe: praxisnah, fordernd und gleichzeitig flexibel genug, um eigene Schwerpunkte zu setzen und parallel arbeiten zu können. Wenn du dir dein eigenes Netzwerk aufbaust und offen und selbstbewusst auf andere zugehst, kommst du auch an einer neuen Hochschule schnell an.

Oder anders gesagt: Ein Studium, für das ich mich jederzeit wieder entscheiden würde – und von dem ich weiß, dass es mich fachlich und persönlich weiterbringt.

Wann entscheidest du dich für den DEC-Master?

Du hast noch Fragen zum DEC-Master oder an mich persönlich?

  • Titelbild: eigene Aufnahme überarbeitet mit Perplexity
  • Bewerbungsphase: generiert mit Perplexity
  • Überblick über den DEC-Master: Icons mit Canva erstellt
  • Übersicht über die drei Semester und ihre Inhalte: generiert mit ChatGPT, überarbeitet mit Perplexity
  • Hike and Learn: eigene Aufnahme, überarbeitet mit Perplexity
  • Karriereplanung: generiert mit ChatGPT
  • Sensorische Produktforschung: generiert mit Perplexity
  • alle anderen Bilder stammen aus meiner eigenen Galerie

Studentenleben

Keine Angst vor großen Fischen: Sophia Nowakowsky im Porträt

Von Australien über Hamburg zum DEC-Master im Schwarzwald: Sophia Nowakowskys Weg wird von Neugier getrieben. In Offenburg schärft sie aktuell ihr Profil für den Karrierestart in der Welt der Konsumgüter und großen Marken. Dabei wird schnell klar: Sophia hat keine Angst vor großen Fischen – weder im Ozean noch in der Business-Welt. Ein Porträt über eine Studentin, die mit analytischem Blick und viel Energie nach vorne schaut.

Wenn Sophia die Augen schließt und an den perfekten Tag denkt, dann ist das kein ruhiger Nachmittag auf der Couch. Es ist ein warmer Sommertag, der mit einer kleinen Wanderung beginnt und bei einem versteckten Wasserfall endet. Die Anstrengung gehört dazu, die Belohnung ist das Ziel. Eine Cabriofahrt und ein Aperol Spritz zum Ausklang? Gerne. Aber der wahre Puls ihres Lebens ist die Geschwindigkeit. Ob beim Skydiving über Mission Beach oder beim Surfen an der Gold Coast – Sophia sucht den Moment, in dem das Herz bis zum Hals schlägt.

Zweimal Down Under

Sophia gehört nicht zu denen, die nach dem Abi direkt in den Hörsaal gestürmt sind. Für sie stand fest: Erst die Welt sehen, dann das Studium. Mit gerade einmal 18 Jahren zog es sie als Au-pair für Work and Travel das erste Mal nach Down Under – allerdings nicht ganz ohne weiche Knie. „Ich hatte mir vorher die Doku „72 Dangerous Animals: Australia“ angeschaut“, lacht sie heute. Mit dem Kopf voller Bilder von riesengroßen Spinnen und hochgiftigen Schlangen trat sie die Reise an. Doch die Realität sah (zum Glück) anders aus: Statt täglich um ihr Leben zu kämpfen, fand sie in Canberra etwas viel Wertvolleres als nur Abenteuer: das Gefühl, nicht nur Gast, sondern ein fester Teil einer neuen Welt zu sein.

„Man wusste nicht genau, was auf einen zukommt, aber ich bin dem Ganzen sehr offen entgegengetreten“, erinnert sie sich. Die gefürchteten Achtbeiner und Reptilien ließen sich übrigens so gut wie nie blicken. 😀

Sechs Monate lang war sie als Au-Pair nicht einfach nur eine Angestellte, sondern wurde Teil einer neuen Welt. „Die Gastfamilie war wie meine eigene Familie. Ich war für die Kinder wie eine große Schwester und die Gasteltern waren wie echte Eltern für mich.“ Dieses soziale Netz war ihr Anker, der verhinderte, dass sie nach ihrer Ankunft im fremden Land überfordert war.

Interesse an einer Au-pair-Zeit?

Ein Aufenthalt ist auch ideal als Gap-Year zwischen Bachelor und Master geeignet.
Weitere spannende Einblicke findest du in den Erfahrungsberichten von AIFS oder auf au-pair-in-australien.de.

Und für den Fall, dass Australien nicht ganz das richtige für dich ist, spricht dich vielleicht ein Au-pair-Aufenthalt in Kalifornien an…

„Die Schattenseite meiner Zeit in Australien? Man baut sich ein komplettes Leben am anderen Ende der Welt auf – nur um zu wissen, dass man es am Ende wieder verlassen muss.“

Sophia Nowakowsky

Doch auf Geborgenheit folgte die pure Abenteuerlust: Nach einem halben Jahr in der Gastfamilie tauschte sie das Haus gegen die Freiheit der Straße. Gemeinsam mit Freunden ging es für Sophia drei Monate lang auf einen Roadtrip mit dem Greyhound Bus entlang der Westküste Australiens.
Das Leben unterwegs, der Verzicht auf einen geregelten Alltag und das Gefühl, jeden Morgen ohne festen Plan aufzuwachen waren der ultimative Test für ihre Spontanität.

Heimweh? Das war für Sophia eigentlich kein Thema. Wenn man ständig neue Leute trifft und jeden Tag etwas anderes erlebt, hat man gar keine Zeit, die Heimat zu vermissen. Jeder Tag war eine Überraschung. Rückblickend weiß sie, was für ein krasses Privileg das war. Für sie war es einfach die aufregendste Zeit ihres Lebens!

Zurück in Deutschland tauschte Sophia das Reisen gegen den Hörsaal und startete ihren Bachelor in International Business. Doch das Fernweh blieb. Als es um die Wahl für das Auslandssemester ging, stand sofort fest: Es soll wieder Australien sein. Dieses Mal zog es sie an die Gold Coast an die Bond University.

Lust auf dein eigenes Auslandssemester?

Wie Sophia ihr zweites Abenteuer Down Under plante und wie sie es schaffte, sich durch ein Stipendium den Traum vom Auslandssemester zu finanzieren, verrät sie in ihrem persönlichen Guide Straya Calling!

Auf Honey findest du außerdem viele Berichte zu anderen Ländern sowie weiterführende Tipps und Tricks rund um die Planung und Finanzierung:

An der Bond University erlebte sie den Uni-Alltag von einer ganz neuen Seite. Dort herrschte eine extrem herzliche Kultur inklusive „Kindness Weeks“, in denen die Uni sogar Streichelzoos auf den Campus holte. Abseits des Hörsaals nutzte Sophia die Zeit für ihre eigenen Abenteuer: Sie flog für Surfcamps nach Bali, reiste auf die Fidschi-Inseln oder besuchte Freunde in Sydney, die sie bei ihrem ersten Australien-Aufenthalt kennengelernt hatte. Es war dieser Mix aus dem internationalen Business-Studium und dem privaten Lifestyle, der ihr zeigte: Marketing und echte Erlebnisse gehören untrennbar zusammen.

Gemeinsames Weihnachten am Strand

Mottowoche an der Bond University

Vom Sunshine-State zum Dauerregen

Nach dem Abschluss folgte der Sprung in die Arbeitswelt: Hamburg. Eineinhalb Jahre arbeitete Sophia im Marketing bei einem großen Immobilien-Investmentunternehmen.
„Der Job war mega“, erinnert sie sich. Doch obwohl sie zurück in Deutschland war, fühlte es sich oft so weit weg an wie Australien. Die Distanz zur Heimat im Süden bedeutete trotzdem, bei Geburtstagen oder spontanen Treffen mit der Familie und alten Freunden nicht dabei zu sein. „Man ist zwar im selben Land, aber irgendwie eben doch nicht richtig da.“

Dazu kam ein Faktor, den sie völlig unterschätzt hatte: das norddeutsche Wetter. Nach der ewigen Sonne an der Gold Coast war der Kontrast zum grauen Hamburger Dauerregen ein echter Reality-Check. „Ich hätte nie gedacht, was für einen krassen Einfluss das Wetter wirklich auf meine Energie und die allgemeine Stimmung hat“, gibt sie zu. Während Hamburg grau und regnerisch blieb, wuchs in ihr der Wunsch, wieder näher an die Heimat in Süddeutschland zu rücken und in eine Branche zu wechseln, die mehr Geschwindigkeit und Emotionen bietet als die statische Immobilienwelt.

Ein Ort zum Bleiben

Sophia ist fasziniert von der FMCG-Branche (Fast Moving Consumer Goods), die von Geschwindigkeit und Trends lebt. Hinter dem Kürzel FMCG stehen die „Schnelldreher“ unseres Alltags – Produkte wie Lebensmittel oder Kosmetik, die im Supermarktregal nur wenige Sekunden Zeit haben, um uns zu überzeugen. Genau hier setzt Sophias Mission an: Sie will nicht mehr nur vermuten, was eine Zielgruppe bewegt, sondern es durch datengetriebenes Marketing präzise verstehen und steuern können. Warum es ausgerechnet die FMCG sein muss, beschreibt sie außerdem hier.

Bei der Jobsuche fand sie keine Stelle, die alle ihre Kriterien erfüllte. Anstatt sich mit einem Kompromiss zufrieden zu geben, entschied sie sich für den Master in Offenburg. Im Studiengang Dialogmarketing & E-Commerce lernt sie nun, ihre Intuition für Trends mit harten Fakten zu untermauern. Es ist das letzte Puzzleteil, um ihre Leidenschaft für Schnelligkeit endlich auf das nächste professionelle Level zu heben.

Passt der DEC-Master auch zu dir?

Du überlegst, den DEC-Master zu starten? Auf diese Skills kommt es an:

Neugier & Flexibilität: Sei bereit, dich ständig in neue Tools und Themen (von BWL bis Design) einzuarbeiten.

Teamplayer-Mentalität: Fast alles im DEC läuft über Gruppenprojekte – Kommunikationsstärke ist hier der
Schlüssel zum Erfolg.

Eigeninitiative: Warte nicht auf Anweisungen, sondern bring deine eigenen Ideen aktiv in die Projekte ein.

Lust auf mehr Details? Ein Blick in den Guide von Kommilitonin Nina lohnt sich: How to DEC – Auf diese Skills kommt es
wirklich an
.

Was hat die FMCG-Branche mit Goldfischen zu tun?

Hast du schon mal vom Goldfisch-Effekt gehört?
Man sagt, die Aufmerksamkeitsspanne beim Online-Shopping liege bei nur acht Sekunden und damit unter der eines Goldfisches.

Die Realität: Wissenschaftlich ist der Vergleich zwar ein Mythos, doch für das Marketing ist die Botschaft klar: In einer Welt voller Reizüberflutung fungiert unser Gehirn als extrem strenger Türsteher. Besonders bei FMCG-Produkten entscheiden oft Bruchteile von Sekunden über den Klick oder den Kauf.

Der kritische Punkt: Es mangelt uns nicht an Konzentration, sondern an Geduld für irrelevante Inhalte. Für Brands bedeutet das, wer in den ersten Sekunden keine perfekte User Experience oder echte Datenrelevanz bietet, verliert das Interesse der Kunden sofort. Ob Mensch oder Goldfisch – Geschwindigkeit ist in dieser Branche alles.

Den Fokus, den Sophia für die Marketing-Metriken braucht, findet sie als Ausgleich beim Sport. Ob im Gym oder beim Hip-Hop: Bewegung hilft ihr, den Kopf für neue Ziele frei zu bekommen.

Obwohl sie schon so viel von der Welt gesehen hat, ist eine große Frage noch offen. Sophia lacht: „Ich suche noch immer nach dem Ort, an dem ich langfristig bleiben will.“ Bis sie diesen „Place to be“ gefunden hat, genießt sie die Zeit an der Hochschule und den ein oder anderen Aperol Spritz in der Sonne. Welcher große Fisch kommt wohl als nächstes? Sophia ist bereit! 😀

Möchtest du wissen, wie Sophias Reise weitergeht? Begleite sie auf ihrem Weg!

Quellen

AIFS: Erfahrungsberichte zum Programm Au-Pair in Australien. Online verfügbar unter: https://www.aifs.de/erfahrungen/au-pair/australien

Au-pair-in-Australien.de: Sammlung von Erfahrungsberichten über den Aufenthalt als Au-Pair. Online verfügbar unter: https://www.au-pair-in-australien.de/erfahrungsberichte/

Bond University: Informationen zum Studienstandort und Campus. Online verfügbar unter: https://bond.edu.au

Greyhound Australia: Informationen zu Reiserouten und Transport. Online verfügbar unter: https://www.greyhound.com.au

Hochschule Heilbronn: Studiengangsinformationen B.A. International Business. Online verfügbar unter: https://www.hs-heilbronn.de/en/international-business

Hochschule Offenburg: Studiengangsinformationen M.Sc. Dialogmarketing und E-Commerce. Online verfügbar unter: https://www.hs-offenburg.de/studium/master/dialogmarketing-und-e-commerce

HS Offenburg (Newsroom): „Straya Calling! Tipps für Dein Semester an der Bond University“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/straya-calling!-tipps-für-dein-semester-an-der-bond-university/

HS Offenburg (Newsroom): „Adrenalin im Blut, Marketing im Kopf – Mein Weg zum DEC-Master“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/adrenalin-im-blut-marketing-im-kopf-mein-weg-zum-dec-master/

HS Offenburg (Newsroom): „Von Au-Pair in Kalifornien zum Medienstudium in Offenburg“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/von-au-pair-in-kalifornien-zum-medienstudium-in-offenburg/

HS Offenburg (Newsroom): „Vom Traum zur Wirklichkeit: Dein Guide für ein stressfreies und unvergessliches Auslandssemester“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/vom-traum-zur-wirklichkeit-dein-guide-fuer-ein-stressfreies-und-unvergessliches-auslandssemester/

HS Offenburg (Newsroom): „Auslandssemester: Wie du Kosten & Finanzierung meisterst“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/auslandssemester-wie-du-kosten-finanzierung-meisterst/

HS Offenburg (Newsroom): „Als Freemoverin ins Auslandssemester nach Australien“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/als-freemoverin-ins-auslandssemester-nach-australien/

HS Offenburg (Newsroom): „Willkommen im Paradies: Auslandssemester in Malaysia“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/willkommen-im-paradies-auslandssemester-in-malaysia/

HS Offenburg (Newsroom): „How to DEC: Auf diese Skills kommt es wirklich an“. Online verfügbar unter: https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/how-to-dec-auf-diese-skills-kommt-es-wirklich-an/

OnlineMarketing.de: „Aufmerksamkeitsspanne: Warum der Goldfisch-Mythos nicht stimmt“. Hintergrundbericht zu Nutzerverhalten und Unternehmensrichtlinien. Online verfügbar unter: https://onlinemarketing.de/unternehmensrichtlinien/aufmerksamkeit-goldfisch-mythos

Prime Video: Dokumentationsreihe „72 Dangerous Animals: Australia“. Online verfügbar unter: https://www.primevideo.com/detail/72-Dangerous-Animals-Australia/0OBSIJ0L32GDEBR71R3DIWIR14

Statista: Branchendaten und Statistiken zum Thema Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Online verfügbar unter: https://de.statista.com/themen/574/fmcg/

Bildquellen

Titelbild: Privataufnahme von Sophia Nowakowsky; Bildbearbeitung: Xenia Kraus.
Abbildung 1: Privataufnahme von Sophia Nowakowsky; Bildbearbeitung: Xenia Kraus.
Abbildung 2: Grafik erstellt via Canva von Xenia Kraus.
Abbildungen 3–9: Privataufnahmen von Sophia Nowakowsky.
Abbildung 10: Collage bestehend aus einer Privataufnahme von Xenia Kraus (Hamburg, KI-gestützt bearbeitet) und einer Privataufnahme von Sophia Nowakowsky (Australien).
Abbildung 11: Grafik erstellt via Canva von Xenia Kraus.
Abbildung 12: KI-generiertes Bild; finale grafische Bearbeitung durch Xenia Kraus.

Studentenleben

Irland – Traumziel oder Touristenfalle?

Irland steht bei vielen Urlaubern ganz oben auf der Reiseziel-Liste – bei mir war es nicht anders. Nach meiner Rundreise im August 2025 konnte ich die typischen Instagram-Motive gegen eigene Bilder eintauschen. Bucket-List-Highlight oder einfach nur ein schöner Traum? In meinem Blog verrate ich dir, ob und warum sich der Weg in den Süden Irlands wirklich lohnt.

  • Reisedauer: sieben Tage (09.-15. August)
  • Rundreise mit Mietauto und Übernachtung in AirBnBs
  • Ankunft und Abreise: Flughafen Dublin
  • Budget: 780 Euro pro Person zuzüglich Tankkosten
  • Verpflegung: Meist in Unterkünften mit Küchenzugang
  • Anzahl der Stopps/Übernachtungen: sechs (Galway, Limerick, Kenmare, Cork, Wexford, Dublin)

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Mehr Informationen

Bevor ich dir von den einzelnen Tagen auf der Insel berichte, möchte ich meine Reisebegleitung und mich kurz vorstellen.



Tag 1: Der Start in Dublin

Unsere Reise begann frühmorgens mit dem Flug von Frankfurt nach Dublin. Die Flüge haben wir ca. fünf Monate zuvor gebucht und haben insgesamt 412 Euro für Hin- und Rückflug gezahlt. Direkt am Flughafen nahmen wir unser Mietauto in Empfang. Da wir zum Zeitpunkt unserer Reise beide jünger als 25 waren, hätte uns die Automiete pro eingetragene Fahrerin einiges extra gekostet. Deshalb nahm nur Conny die Tücken des Linksverkehrs auf sich, während ich navigierte. Nach anfänglicher Eingewöhnung hatte sie den Dreh schnell raus und wir traten unsere erste längere Fahrt nach Galway an. Wir planten, zuerst die Westküste zu erkunden und die Rundreise über den Süden zurück nach Dublin fortzusetzen.

Auf dem Weg nach Galway machten wir einen kleinen Umweg zu einer Klosterruine nördlich von Galway. Die Ross Errilly Friary, umringt von grünen Schaf- und Kuhweiden, ist über einen Feldweg kostenlos zugänglich. Plane für den Besuch circa vierzig Minuten ein. Für mich war sie die perfekte erste Sehenswürdigkeit in Irland. Die Ruine ist nicht stark besucht und dadurch konnten wir ohne viel Trubel in Irland ankommen.

Latin Quarter Galway
Im Latin Quarter
Sonnenuntergang am Long Walk

Tag 2: Wild Atlantic Way

Am zweiten Tag begrüßte uns das typisch irische Wetter: Nebel und leichter Nieselregen. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, einen Teil des Wild Atlantic Way zu befahren. Diese 2.500 km lange Küstenstraße erstreckt sich über die gesamte Westküste Irlands. Da wir für die Gegend nur einen Tag eingeplant hatten, konzentrierten wir uns auf den Teil zwischen Galway und Kylemore Abbey. Dabei machten wir eine interessante Entdeckung: Schafe mit mehreren bunten Punkten auf dem Rücken. Im Laufe der Reise haben wir dann herausgefunden, dass die Besitzer so ihre Schafe zählen.

An diesem Tag hatten wir das Motto, wo es uns gefällt, halten wir an. Der erste Stopp führte uns zum Dogs Bay Beach. Das Wetter war immer noch regnerisch und kalt, weshalb wir nicht ins Wasser konnten. Das hat andere Besucher (darunter ein Hund) nicht abgehalten. Wir spazierten trotzdem eine Weile am Strand und bewunderten die angespülten Quallen.

Unser Fazit: Man benötigt nicht immer gutes Wetter, um ein gute Zeit an einem Strand verbringen zu können.

Nach einem schnellen Mittagessen aus dem Supermarkt steuerten wir Clifden Castle an. Ein zwölfminütiger Fußmarsch von einem kostenlosen Parkplatz führt zur Schlossruine. Der Regen hatte netterweise kurz aufgehört und der Nebel machte das Bild von weißen Pferden auf einer dunkelgrünen Wiese, zu einem meiner Lieblingsmotive in diesem Urlaub. Alle Pferde-Fans hätten sich mit mir gefreut, als dann auch noch eins von ihnen zu mir an den Zaun kam.

Clifden Castle
Mein Lieblingsmotiv

Eine ähnliche Stimmung herrschte auf der Sky Road. Die Sky Road ist eine atemberaubende Panorama-Rundstrecke in der Nähe von Clifden, die spektakuläre Ausblicke auf die zerklüftete Atlantikküste von Connemara und die vorgelagerten Inseln bietet.

Da wir über den Tag die Zeit aus den Augen verloren hatten, konnten wir den letzten Stopp, Kylemore Abbey, nur von außen bewundern. Denn der letzte Einlass in das Herrenhaus war um 16 Uhr. Für uns war nicht viel verloren, da wir den Tag auf dem Wild Atlantic Way wirklich genossen hatten.

Blick von der Sky Road
Kylmore Abbey

Tag 3: Von Klippen und Pferden

Nachdem wir uns von dem Guide, den Pferden und den Hunden verabschiedet hatten, fuhren wir weiter zu den Cliffs of Moher.

Nach dem Mittagessen auf den Wiesen der Klippen folgten wir, wie die anderen Besucher, einem schmalen Weg. Von diesem kannst du schöne Fotos vom Meer machen. Wenn du Glück hast und nicht von vorbeilaufenden Touristen angerempelt wirst, sind sie vielleicht auch nicht verwackelt. Um den Touristenmassen ausweichen zu können, empfiehlt es sich, auf jeden Fall den stark besuchten Aussichtsturm auszulassen. Ohne diesen kannst du die Cliffs of Moher, inklusive einer Mittagspause, in gut eineinhalb Stunden besichtigen.

Cliffs of Moher
Cliffs of Moher – Aussichtsturm

Im Gegensatz zu unseren anderen AirBnB-Unterkünften, war die Unterkunft in Limerick ein Hotel in der Nähe des Flusses. Nach dem sehr anstrengenden und warmen Tag gönnten wir uns ein Abendessen im hotelinternen Restaurant und verbrachten den Rest des Abends am Ufer des Flusses. Dort beobachteten wir Schwäne beim Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang in Limerick
Brücke über den Fluss Shannon in Limerick

Tag 4: Ruinen und Zeitreisen

Muckross Abbey
Muckross Abbey innen
Eibe in der Muckross Abbey

Wieder wechselten wir die Unterkunft und fuhren bei sehr warmem Wetter Richtung Kenmare. Zuerst besuchten wir Muckross Abbey. Die Klosterruine mit angrenzendem Friedhof war von einem kostenlosen Parkplatz über einen geteerten Weg in fünf Minuten erreichbar. Besonders der quadratische Kreuzgang mit der riesigen Eibe in der Mitte beeindruckte uns. Aber ich muss gestehen, dass mir die kleinere Ross Errilly Friary vom ersten Tag in ihrer abgelegenen Lage in den grünen Wiesen besser gefallen hat.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, kamen wir durch das kleines Örtchen Killoglin, in dem ein Straßenfest stattfand. Das nutzen wir für eine Mittagspause und stöberten durch die Stände des Festes. Wir wurden sogar fündig und konnten uns jeweils Schmuck als Souvenir kaufen.

Das Wetter wurde immer wärmer – zu diesem Zeitpunkt hatten wir die 30 Grad geknackt. Unser nächstes Ziel, das Ballingskelligs Castle, hätten wir uns theoretisch sparen können. Die Ruine des Schlosses liegt an einem Strand, an dem aufgrund des Wetters sehr viel los war. Schon von der Ferne hat es uns nicht überzeugt und deshalb haben wir uns dort nicht länger aufgehalten.

Dafür genossen wir den Ausblick auf die Landschaft am Ladies View länger. Solche Aussichtspunkte auf der Route sind immer eine gute Gelegenheit für eine Pause und Fotos von der irischen Landschaft zu machen.

Ballingskelligs Castle
Straße vor Ladys View
Ladys View

Nachdem wir in Kenmare in unserer zentral gelegenen Unterkunft eingecheckt waren, besuchten wir unseren ersten Steinkreis in Irland. Den Eintritt (2,50 €) bezahlt man am Eingang über eine „Kasse des Vertrauens“.

Als Fans der Serie Outlander hofften wir natürlich auf eine kleine Zeitreise – doch leider mussten wir akzeptieren, dass das einzig magische der Ort selbst war.

Eingang zum Steinkreis
Stone Circle Kenmare
Wunschzettel im Hawthorn Fairy Tree

Die Magie kam auch von den zwei Hawthorn Fairy Trees. Die Bäume sind in der keltischen Mythologie dafür bekannt, dass sie Liebe und Schutz bieten. Die Besucher des Kenmare Steinkreises können ihre Wünsche auf einen Zettel schreiben und an einen der beiden Bäume hängen. Die Zettel kann man an dem Kassenhäuschen am Eingang mitnehmen.


Tag 5: Der dunkelgrüne Süden

An diesem Tag schien wieder keine Sonne, aber wir freuten uns sogar ein wenig darüber. Der erste Grund war die Erholung für unsere Haut und der zweite die passende Stimmung für die dunkelgrüne Landschaft auf und um den Beara Way.

Ein must-see auf diesem Way ist der Healy Pass. Eine kurvige Straße über einen kleinen „Berg“ (wenn man bei einer von Höhe 300 m von einem Berg sprechen möchte). Kleiner Berg hin oder her, der Pass an sich ist auf jeden Fall die kurvigen Straßen wert. Denn von der höchsten Stelle hat man einen sehr guten Blick auf die kurvigen Straßen. Wenn du dann dieses Bild an deine Familie oder Freunde schickst, werden sie direkt wissen, dass du in Irland unterwegs bist. Neben den Straßen hast du wahrscheinlich Glück und bekommst auch eines der markierten Schafe vor die Linse.

Beara Way
Schaf an der Straße
Healy Pass

Das Bantry House war unser nächstes Ziel. Hier besichtigten wir nur die wunderschöne Gartenanlage und sparten uns aus Zeitgründen den Eintritt in die Räume. Die Anlage alleine war der Besuch auf jeden Fall wert. Die Zeit, die wir hier gespart hatten, wollten wir bei unserem nächsten und leider auch schon letzten Steinkreis verbringen.

Bantry House
Bantry House
Drombeg Stone Circle

Der Drombeg Stone Circle liegt inmitten von Feldern und Wiesen. Von einem kostenlosen Parkplatz über einen kurzen Weg konnten wir den Steinkreis erreichen. Dort angekommen, haben wir erstmal unsere Mittagspause gemacht und gehofft, dass die zahlreichen Besucher weniger werden würden. Leider kamen für die, die gingen immer mindestens genauso viele nach. Nach einigen Minuten und drei Reisegruppen später hatten wir es dann geschafft ein Foto ohne Touristen zu machen. 🙂

Den Abend ließen wir in unserer Unterkunft in Cork mit asiatischem Essen ausklingen.


Tag 6: Cork und Rock Cashel

Zur Abwechslung zu den anderen Tagen haben wir den Vormittag mal nicht in der Natur verbracht, sondern die Stadt Cork erkundet. Ohne festen Plan ließen wir uns durch die Gässchen und in Läden treiben. Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit, die wir uns anschauen wollten, war die gotische Saint Fin Barre’s Cathedral. Neben der Kathedrale konnten wir auch den Friedhof zusammen mit seinen alten Grabsteinen bewundern. Auch auf dem Rückweg zum Auto haben wir uns einfach treiben lassen.

Auf der Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft in Wexford hielten wir noch beim Rock of Cashel. Die imposante Ruine eines Clansitzes thront auf einem Hügel und ist von einem gebührenpflichtigen Parkplatz über einen steilen Weg erreichbar. Dank unserer Online-Tickets gelangten wir schnell auf das weitläufige Gelände. Die Ruine war sehr imposant und es gab viele Räume, die man besichtigen konnte – echt einen Besuch wert. Obwohl viele Besucher da waren, verliefen sich die Touristen-Mengen. Nur muss ich wieder gestehen, wie imposant Cashel auch ist, dass es mir so kleine Ruinen wie die Ross Errilly Friary von Tag eins in diesem Urlaub mehr angetan haben.

Rock of Cashel
Rock of Cashel innen
Curracloe Beach

In der Unterkunft in Wexford angekommen, verbrachten wir den Abend am Meer. Wir nutzen die Nähe zur Küste und entspannten uns nach den sechs Tagen volles Programm. Das beruhigende Rauschen des Wassers und Sammeln von Muscheln war ein toller Abschluss des vorletzten Abends in Irland.


Tag 7: Zurück nach Dublin

An unserem letzten Tag besuchten wir Glendalough. Die Klosteranlage mit ihrem markanten Turm und den mystischen Ruinen liegt in einem ruhigen Tal. Es war der perfekte Abschluss unserer Ruinen-Tour. An der Anlage war der Friedhof vermutlich das spannendste. Manche Grabsteine waren sehr alt und schon von Moos überwuchert. Obwohl wir ja schon einige Ruinen und Kloster besucht hatten, gab es bei jeder von diesen immer etwas einzigartiges für uns zu entdecken. So hat sich jede Besichtigung gelohnt.

Glendalough
Glendalough Friedhof

Nachdem wir das Auto erfolgreich und ohne Schäden am Dubliner Flughafen wieder abgegeben haben, konnten wir unsere Unterkunft am Rande von Dublin in 45 Minuten per Bus erreichen.

Unseren letzten Abend in Irland verbrachten wir in den Gassen von Dublin. Selbstverständlich schauten wir uns die berühmte Temple Bar – nur von außen – an und ließen uns durch die stark besuchten Straßen schieben. Die Besichtigungstour an diesem Abend beendeten wir recht früh, packten und bereiteten uns auf den frühen Rückflug am nächsten Morgen vor.

Temple Bar
Gasse in Dublin

Fazit

Wie du vielleicht schon aus den Erzählungen herauslesen konntest, hat mich Irland verzaubert. Eine Rundreise lohnt sich definitiv, erfordert aber eine gute Planung.

Du hast bestimmt gemerkt, dass wir keinen Weg zur nächsten Unterkunft gemacht haben, ohne etwas auf dem Weg anzuschauen. Dafür musst du dir vorher überlegen, was und wie lange du etwas besichtigen möchtest. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar sehenswerte Ziele vorstellen.

Für die Planung haben wir MyMaps genutzt und erstmal alle Ziele eingetragen, die wir in unserer Recherche gefunden hatten. Aus diesen ergibt sich dann die Reiseroute meist von selbst. Die AirBnBs, in denen wir übernachtet haben (Links bei den jeweiligen Tagen), kann ich aufgrund ihrer Lage, Sauberkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Gastgeber*innen alle empfehlen.

Durch eine Rundreise kann man viele Teile eines Landes im eigenen Tempo entdecken. Aber wir werden auf jeden Fall warten bis wir älter als 25 Jahre sind, damit wir uns das Fahren aufteilen können.

Abschließend kann ich nur sagen, dass Irland auf jeden Fall eine Reise wert ist.

Pferde am Dogs Bay Beach
Aussicht am Dogs Bay Beach
Wild Atlantic Way

Alle Bilder sind aus meiner eigenen Galerie. 🙂

Studium

LanguageTool: Dein Weg zum fehlerfreien Schreiben

Jeder kennt es: Man muss wieder einmal eine Hausarbeit für die Hochschule schreiben und selbst nach mehrmaligem Korrekturlesen finden sich immer noch lästige Rechtschreibfehler. Ob im Studium, später im Beruf oder im Privatleben – ein guter Schreibstil kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden! Auch erfahrene Schreibende brauchen hin und wieder Hilfe – sei es bei der Rechtschreibung, der Grammatik oder dem Stil. Hier kommt LanguageTool ins Spiel: ein leistungsstarkes Werkzeug zur Verbesserung deiner Schreibkompetenz!

Was ist LanguageTool?

Einfach ausgedrückt, prüft LanguageTool Texte auf Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler. Dank fortschrittlicher Spracherkennungstechnologie erkennt es nahezu alle Fehler in verschiedenen Sprachen und schlägt Korrekturen vor. Die künstliche Intelligenz ist nämlich in der Lage ist, den Kontext zu verstehen und so auch komplexere Fehler zu erkennen, die mit einfachen Regeln nicht erfasst werden können.

Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und leicht zu bedienen. Texte können direkt auf der Website eingegeben oder in eine Vielzahl von Textverarbeitungsprogrammen und Browser-Erweiterungen integriert werden. Auch Unternehmen wie die BMW Group, die Deutsche Presseagentur oder der Spiegel nutzen die KI-basierte Stil- und Rechtschreibprüfung.

Die Vorteile:

Rechtschreib- und Grammatikprüfung

LanguageTool überprüft deine Texte auf Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler, damit du sicher sein kannst, dass dein Text fehlerfrei ist. Das Programm erkennt beispielsweise Kommafehler, aber auch falsch gesetzte Apostrophe. Die Rechtschreib- und Grammatikprüfung ist besonders für Personen nützlich, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben oder einfach nur schnell übersehene Fehler korrigieren möchten.

Du kannst sogar ganze Word-Dokumente in LanguageTool hochladen, die dann auf Fehler überprüft werden.

Texte umformulieren

Neben der reinen Fehlererkennung bietet LanguageTool auch Vorschläge zum Verbessern deines Schreibstils. Es erkennt Passivkonstruktionen, unnötige Füllwörter, übermäßige Wortwiederholungen und andere stilistische Ungenauigkeiten, die deinen Text verbessern können. Außerdem achtet das Programm auf eine einheitliche Formatierung und Schreibweise innerhalb des eingegebenen Textes. 

Mehrsprachige Unterstützung

Die Rechtschreibprüfung ist für mehr als 30 Sprachen und Dialekte verfügbar. Die wichtigsten Sprachen sind Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Niederländisch und Portugiesisch. In der deutschen Version kannst du sogar zwischen den Standardsprachen von Deutschland, Österreich und der Schweiz wählen. Ebenso erkennt das Programm, in welcher Sprache du schreibst und passt die Korrektursprache automatisch an. 

Dein persönliches Wörterbuch

Hier kannst du Wörter hinzufügen, die LanguageTool nicht als Rechtschreibfehler markieren soll. Diese Funktion ist besonders nützlich für gängige Fachbegriffe und Eigennamen. 

Noch mehr coole Funktionen:

  1. Verbessere deinen Text mithilfe der Teststatistiken: Mit der Statistikfunktion kannst du deine Produktivität und die Verbesserung deiner Schreibfertigkeiten verfolgen. Du erhältst einen Überblick über die verwendeten Sprachen, die gefundenen Fehler und die Vorschläge, die du schließlich in deinen Text übernommen hast.
  2. Dark Mode: Standardmäßig passt sich der Editor an die Einstellungen deines Systems an. Du kannst aber auch dauerhaft den Modus wählen, der dir am besten gefällt, also entweder hell oder dunkel. 
  3. Tipps zum Schreiben: LanguageTool bietet auf seiner Webseite oder in deinen Einstellungen einen Blog namens „Schreibtipps“ mit Informationen über Produktneuerungen und eine Vielzahl von Artikeln mit Regeln für besseres Schreiben.

Wie man LanguageTool verwendet

Die Nutzung des Schreibassistenten ist denkbar einfach. Besuche einfach die LanguageTool-Website und gib deinen Text in das dafür vorgesehene Feld ein. LanguageTool überprüft deinen Text sofort auf Fehler und gibt Verbesserungsvorschläge. Du kannst die vorgeschlagenen Änderungen annehmen oder ablehnen und deine Texte so anpassen, wie es dir am besten passt.

Wie bereits erwähnt, kannst du deine Texte nicht nur auf Rechtschreibfehler überprüfen, sondern sie auch umformulieren lassen. Du musst nur den Reiter ‚korrigieren‘ auf ‚umformulieren‘ wechseln. Anschließend kannst du die Sätze auswählen, die LanguageTool für dich ändern soll.

Akribischer Modus

Um deine Texte noch weiter zu perfektionieren, kannst du zusätzlich den ‚akribischen Modus‘ aktivieren. Dieser bietet dir weitere Stil- und Formulierungsvorschläge, denn er erkennt lange oder komplexe Sätze sowie Umgangssprachen und Redundanzen. Ebenso schlägt er Synonyme vor, um Wortwiederholungen zu vermeiden. Den Modus kannst du entweder über den Riegel aktivieren oder in den Einstellungen standardmäßig an- oder ausschalten. 

Farbschema

Das Tool überprüft den Text und hebt Fehler in drei verschiedenen Farben hervor. Eine rote Unterstreichung kennzeichnet Rechtschreibfehler, die gelbe wiederum kennzeichnet Grammatikfehler. Blaue Unterstreichungen kennzeichnen Stilfehler.

Deine Premium-Vorteile

Wie fast jede Software bietet auch LanguageTool eine kostenpflichtige Premium-Variante an. Der kostenlose Funktionsumfang ist entsprechend eingeschränkt. In der Basisversion können Texte nur dreimal pro Tag umformuliert werden und die Rechtschreib- und Grammatikprüfung ist auf 10.000 Zeichen beschränkt.

Die Premiumversion bietet eine erweiterte Prüfung von Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung mit bis zu 150.000 Zeichen pro Textfeld und die Möglichkeit, unbegrenzt viele Sätze umschreiben zu lassen. In der Premiumversion erkennt das Tool auch zu lange Sätze und kürzt sie. Es markiert außerdem Wortwiederholungen und schlägt Synonyme vor. Im Prinzip werden alle Fehler angezeigt und du kannst das Beste aus deinem Text herausholen.

Die Kosten auf einen Blick:

  • Jährlich: 4,99 € pro Monat (meistgekauft)
  • Zwei Jahre: 4,16 € pro Monat
  • Quartalsweise: 13,30 € pro Monat
  • Monatlich: 19,90 € pro Monat

Die komplette Übersicht der Premiumversion findest du unter folgendem Link auf der LanguageTool-Website

Beispiele, wie ich LanguageTool gerne nutze

LanguageTool kann auch als Browser-Add-on oder als Erweiterung (Plug-in) für alle Browser und Webseiten installiert werden. Diese Funktion finde ich besonders praktisch.

Vor allem möchte ich aber noch ansprechen, dass das Tool zwar eine gute Hilfe ist, aber leider nicht perfekt. Das heißt, es ist wichtig, die Verbesserungsvorschläge noch einmal genau zu überprüfen.

Für mein E-Mail-Programm

So kann ich meine Texte in Apple Mail korrigieren und meine Dozierenden und Mitstudierenden mit perfekter Grammatik und tadellosem Stil beeindrucken – ganz ohne peinliche Rechtschreibfehler! Das funktioniert auch mit Gmail oder Mozilla Thunderbird.

Für meine gängigen Textprogramme

LanguageTool sorgt für perfekte Rechtschreibung und einen einheitlichen Stil in allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word, OpenOffice, LibreOffice oder Google Docs. Wenn du also deine Hausarbeit schreibst, wirst du direkt in Word auf deine Fehler aufmerksam gemacht. Praktisch, nicht wahr?

Vorteile der App und des Plug-ins

Die Desktop-Anwendung hat den Vorteil, dass du nicht mehr umständlich kopieren und einfügen musst, sondern die Korrektur dort angezeigt wird, wo du gerade schreibst. So musst du deinen Arbeitsfluss und deine Konzentration nicht unterbrechen, sondern kannst die vielfältigen Funktionen von LanguageTool ganz nebenbei nutzen.

Als Plug-in kannst du zudem ganz einfach deine Einstellungen anpassen oder die Korrektur sogar pausieren. Außerdem ist die KI in der Lage, offline zu arbeiten und benötigt keine dauerhafte Internetverbindung. Perfekt also, wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat.

Interesse geweckt? Unter folgenden Links kannst du dir LanguageTool für Windows und LanguageTool für MacOS herunterladen. 

Doch noch nicht ganz überzeugt? Im Google Chrome Webstore oder auf der Website von Capterra findest du Bewertungen über das Tool.

LanguageTool ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die ihre schriftliche Kommunikation verbessern wollen. Ob du an deiner Bachelor- oder Masterarbeit schreibst oder einfach nur eine E-Mail verfassen willst, das KI-Tool gibt dir wertvolle Tipps und Tricks zu Rechtschreibung, Stil und Grammatik. Trotzdem sollte man sich nicht blind auf KI-Tools verlassen, denn es schadet nie, die Texte noch einmal selbst zu überprüfen. Dennoch ist LanguageTool eine praktische Korrekturhilfe für alltägliche Texte, die dich auf Fehler aufmerksam macht, die dir sonst vielleicht entgangen wären. Registriere dich jetzt auf der LanguageTool-Website und entdecke die vielen Möglichkeiten, um deine Texte zu perfektionieren!

Ach übrigens: Wenn du noch mehr über ähnliche Tools erfahren möchtest, dann ließ dir unbedingt den Beitrag „Duden-Mentor: Deine digitale Wegbegleitung zur sprachlichen Perfektion“ durch. Weitere Alternativen, die ich ebenfalls gerne nutze, sind unter anderem DeepL Write oder Grammarly.

Studentenleben

Mehr Mut statt Selbstzweifel: So stärkst du dein Selbstvertrauen

Hörst du oft deine innere Stimme, die flüstert: „Ich kann das nicht, ich schaffe das nicht?“ Doch was wäre, wenn diese Stimme nicht deine Realität bestimmt? In diesem Beitrag erfährst du, wie du den Mut findest, dich deinen Zweifeln zu stellen und über sie hinauszuwachsen. Bist du bereit für den Sprung ins Unbekannte?

Selbstzweifel: Was steckt dahinter?

Selbstzweifel werden in der Psychologie als ein Misstrauen gegenüber der eigenen Person beschrieben. Oft entstehen diese negativen Gedanken aus einem Mangel an Selbstvertrauen, der dazu führt, dass du deine Fähigkeiten und Potenziale in verschiedenen Lebensbereichen infrage stellst – sei es im Beruf, in sozialen Situationen oder in persönlichen Beziehungen. Wenn Selbstzweifel zu viel Raum in deinen Gedanken einnehmen, können sie deinen Alltag erheblich erschweren und dabei zu einem Teufelskreis aus Angst und Unsicherheit führen.

Wie machen sich Selbstzweifel bemerkbar?

Egal, ob du vor einer wichtigen Entscheidung stehst oder dich in einer bestimmten Situation behaupten musst – Selbstzweifel können sich auf viele Arten bemerkbar machen. Hier sind einige der häufigsten Anzeichen:

Ständiger Vergleich mit anderen 👥 

Du vergleichst dich ständig mit anderen, insbesondere mit Personen, die du als erfolgreicher betrachtest. Dabei fallen dir vor allem ihre Stärken ins Auge, während du dich selbst nur auf deine vermeintlichen Schwächen reduzierst. Deine Kommiliton*innen haben zum Beispiel immer bessere Noten oder posten regelmäßig von spannenden Reisen, während du das Gefühl hast, nur zu Hause festzustecken. Diese ständigen Vergleiche führen möglicherweise dazu, dass du dich permanent unter Druck setzt und deine eigenen Leistungen nicht entsprechend anerkennst.

Zurückhaltung bei der Kommunikation 🗣 

Selbstzweifel zeigen sich oft durch Zurückhaltung in der Kommunikation. Aus Angst vor Ablehnung oder Kritik behältst du deine Gedanken für dich und zögerst, deine Ideen und Meinungen auszusprechen. In Vorlesungen traust du dich vielleicht nicht, Fragen zu stellen, weil du befürchtest, dass die anderen dich für unwissend halten könnten. Dadurch unterdrückst du deine Persönlichkeit und Individualität.

Kampf mit dem Selbstwertgefühl🥊 

Du kämpfst ständig mit deinem Selbstwertgefühl, das von Zweifeln an deiner eigenen Person geprägt ist. Diese inneren Unsicherheiten führen oft zu einer ständigen Selbstkritik, bei der du dir selbst gegenüber sehr hart sein kannst. Es fällt dir schwer, deine eigenen Stärken und positiven Eigenschaften zu schätzen, da du dich oft als nicht wertvoll genug empfindest.

Endlose Überlegungen bei Entscheidungen 💭 

Bei Entscheidungen grübelst du endlos. Jede Option wird gründlich überdacht und selbst die vermeintlich einfachsten Entschlüsse stellen eine Herausforderung dar. Zweifel an der Richtigkeit dominieren deine Gedanken, begleitet von einer lähmenden Angst vor Fehlern oder Versagen. Vielleicht kennst du das: Du überlegst stundenlang, welches Wahlpflichtfach du belegen sollst, aus Sorge, dass eine falsche Entscheidung deine Karrierechancen mindern könnte. Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass du Entscheidungen aufschiebst oder ganz vermeidest.

Negative Gedankenspiralen 🌀 

Deine Gedanken sind häufig von negativen Vorstellungen über deine Fähigkeiten beherrscht. Immer wieder zweifelst du an deiner Kompetenz und Leistungsfähigkeit, während Fragen wie „Bin ich gut genug?“, „Wirke ich kompetent auf andere?“ oder „Warum mache ich nie etwas richtig?“ in deinem Kopf kreisen. Diese Gedankenspiralen schwächen dein Selbstvertrauen und lösen ein Gefühl der Hilflosigkeit aus, was deine Unsicherheit noch weiter verstärkt.

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen für Selbstzweifel haben oft tief verwurzelte Gründe. Um sie besser zu verstehen und zu bewältigen, ist es hilfreich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Im Folgenden findest du mögliche Auslöser:

Das Hochstapler-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom, auch bekannt als Impostor-Syndrom, ist ein verbreitetes Phänomen, das viele betrifft. Menschen, die unter diesem Syndrom leiden, haben trotz offensichtlicher Erfolge das anhaltende Gefühl, dass sie Betrüger*innen sind und ihre Leistungen nicht verdienen. Sie fürchten, dass sie jederzeit entlarvt werden könnten und dass ihr Erfolg auf Glück oder Zufall zurückzuführen ist, anstatt auf ihre Fähigkeiten oder harte Arbeit.

Die Schatten der Kindheit

Unsere Kindheit ist eine entscheidende Phase, in der unser Selbstbild und unser Selbstwertgefühl geformt werden. Wenn Eltern hohe Erwartungen haben oder zu streng sind, kann dies das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Das hat zur Folge, dass wir mit dem Gefühl aufwachsen, nie gut genug zu sein, immer perfektionistisch sein zu müssen oder ständig Angst davor zu haben, zu versagen. Diese negativen Überzeugungen können sich festsetzen und uns oft noch im Erwachsenenalter begleiten.

Durch Trauma geprägt

Auch traumatische Erlebnisse können tiefgreifende Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wenn wir etwas erleben, das uns erschüttert oder verletzt, wie z.B. Mobbing, Missbrauch, Verlust oder einen schweren Unfall, kann dies unser Selbstbild nachhaltig beeinflussen. Solche Erlebnisse verankern sich tief in unserem Unterbewusstsein und lassen uns an unserem eigenen Wert zweifeln. Wir beginnen, uns selbst die Schuld zu geben oder uns als schwach und unzulänglich zu betrachten.

Meine Tipps zur Selbststärkung

Es gibt Tage, an denen die Selbstzweifel so laut sind, dass sie fast erdrückend erscheinen. Tage, an denen jede Entscheidung hinterfragt wird und jeder Fehler wie eine große Herausforderung erscheint. Aber weißt du was? Du bist nicht allein.

Auch ich kenne diese Tage nur allzu gut. Doch ich habe gelernt, dass der Weg zur Selbststärkung nicht darin besteht, diese Zweifel zu ignorieren, sondern ihnen mutig entgegenzutreten. Hier sind meine persönlichen Tipps für dich:

Selbstreflexion und positive Affirmationen: Versuche dich nicht auf das zu konzentrieren, was du nicht kannst, sondern mache dir stattdessen bewusst, was du bisher alles erreicht hast. Indem du dich selbst besser kennenlernst und positive Affirmationen in dein Leben integrierst, wirst du feststellen, wie sehr sich dein Selbstbild verändert und deine innere Stärke wächst.

Selbstmitgefühl entwickeln: Stell dir vor, dein bester Freund oder deine beste Freundin würde mit den gleichen Zweifeln kämpfen wie du. Würdest du sie dann so behandeln, wie du dich manchmal selbst behandelst? Ich denke nicht. Sei also nett zu dir selbst, sei geduldig und vor allem, sei mit dir selbst genauso verständnisvoll, wie du es mit deinen Liebsten bist.

Erfolge feiern: Jeder Schritt, den wir machen, jeder Fortschritt, den wir erzielen, verdient es gefeiert zu werden. Egal wie groß oder klein dieser Erfolg auch sein mag, er gehört dir. Feiere ihn, gönne dir etwas Schönes und erinnere dich immer daran, dass du ganz allein für diesen Erfolg verantwortlich bist.

Fehler als Chancen sehen: Und ja, Fehler passieren. Sie sind Teil des Lebens, Teil unseres Lernprozesses. Sieh diese Fehler nicht als das Ende, sondern als Anfang und nutze die Chance, daran zu wachsen und daraus zu lernen. Denn letztendlich sind es nicht unsere Fehler, die uns definieren, sondern wie wir mit ihnen umgehen.

Wenn du nach weiteren wertvollen Ratschlägen suchst oder etwas Aufbauendes hören möchtest, kann ich dir dieses inspirierende Video von Motivationscoach Biyon sehr empfehlen:

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Mehr Informationen

Für noch mehr Inspiration, wirf auch gerne einen Blick auf seinen YouTube– oder Instagram-Kanal, wo er verschiedene Themen wie Angstbewältigung, Persönlichkeitsentwicklung und positive Lebensführung behandelt.

Abschließende Worte

Schlussendlich möchte ich dich ermutigen, dich deinen Selbstzweifeln gegenüber offen zu zeigen. Es ist völlig menschlich, Momente der Unsicherheit zu erleben und es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Gib dir selbst die Erlaubnis, Fehler zu machen und sieh sie als Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln. Teile deine Gedanken und Gefühle mit anderen, denn du bist nicht allein auf diesem Weg. Richte deinen Fokus nicht zu sehr auf deine Zweifel, sondern führe dir immer vor Augen, wer du sein möchtest und welche Ziele du erreichen willst. Ich bin mir sicher, dass du mit Selbstliebe, Akzeptanz und Entschlossenheit dein volles Potenzial ausschöpfen kannst und deinen eigenen Weg gehen wirst, egal wie steinig er manchmal sein mag.

Du brauchst jemanden zum Zuhören? 🤝

Wenn du das Bedürfnis hast, dich mit jemandem auszutauschen, kannst du dir Unterstützung und professionelle Beratung holen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr online und telefonisch unter 0800 – 111 0 111 erreichbar.

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