Studium

Mit K-Pop im Ohr und Koffer in der Hand: Valeria im Porträt

Vom stillen Fernstudium ins bunte Campusleben: Valeria hat den Neustart gewagt und bringt neben ihrer Kreativität auch eine faszinierende Mischung aus italienischem Temperament und südkoreanischer Popkultur an die Hochschule. Zwischen K-Pop-Songs, italienischem Essen und Reiseabenteuern verfolgt sie ihren Traum, im Marketing zu arbeiten, mit voller Leidenschaft. Ein Blick in Valerias Alltag zeigt, wie spannend kulturelle Vielfalt und persönliche Entwicklung sein können.

Wenn man Valeria kennenlernt, spürt man direkt ihre herzliche Offenheit, die sie aus ihrem familiären Umfeld mitbringt. Ihre Eltern stammen aus Italien, und für Valeria ist ihre Herkunft weit mehr als ein geografischer Ursprung: Es ist ein Gefühl von Verbundenheit, Tradition und Liebe zu gutem Essen. Ob selbstgemachte Lasagne oder Cannelloni mit Spinat – bei Valeria geht die Liebe eindeutig durch den Magen.

Doch Valerias Begeisterung für kulturelle Vielfalt endet nicht an den Grenzen Italiens. Sie liebt es, neue Länder und neue Kulturen zu erkunden. Diese Offenheit spiegelt sich auch in ihrem Privatleben wider: Ihr Freund stammt aus Lateinamerika und bringt so eine weitere Facette in ihren bunten Alltag. Neben der italienischen und lateinamerikanischen Kultur hat sie auch die südkoreanische Kultur für sich entdeckt und lieben gelernt.

Um Valeria noch besser kennenzulernen, habe ich ihr Entweder-Oder Fragen gestellt:

Sie liebt es, in der Stadt zu leben. Für sie ist alles jederzeit mit der Straßenbahn erreichbar. Trotzdem zieht es sie bei Reisen immer wieder ans Meer. Abends macht sie es sich gerne zu Hause mit einer Tasse Tee und Chips vor dem Fernseher gemütlich. Bei wichtigen Entscheidungen hört sie auf ihr Bauchgefühl und vertraut darauf, dass alles gut wird. Valeria ist weder ein Sommer- noch ein Wintermensch: Sie liebt den Frühling mit all seinen Farben.

Ein typischer Tag von Valeria

Während andere morgens noch die Schlummertaste drücken, startet Valeria früh in den Tag – und ist besonders vormittags am produktivsten. Sie ist ein absoluter Morgenmensch. Auch an freien Tagen versucht sie, früh aufzustehen, um ihren Rhythmus beizubehalten. Nach einem schnellen Frühstück setzt sie sich zum Lernen oder Arbeiten an ihren Schreibtisch. Gegen 12:30 Uhr macht sie ihre Mittagspause, oft zusammen mit ihrer Mutter. Die beiden schauen dann eine Serie und genießen die gemeinsame Zeit. Danach setzt sie sich erneut an die Arbeit. Gegen 18 Uhr kommt oft ihr Freund, und gemeinsam schauen sie „the Office“ oder „Ghibli-Filme“ und essen zu Abend. Ihren Tag beendet sie schließlich mit ihrer koreanischen Skincare-Routine.

Die koreanische Kultur spielt nicht nur in ihrem Abendprogramm eine bedeutende Rolle. Auch in ihrem Alltag fühlt sie sich dem Land und der Kultur sehr verbunden. Neben dem Essen und dem Lifestyle gefällt ihr insbesondere die Musik namens K-Pop.

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An der koranischen Kultur begeistert sie insbesondere das Zusammenspiel aus Tradition und Moderne. Südkorea schafft es an der Kultur festzuhalten und gleichzeitig neue Trends zu setzen. 



Mit Neugier im Gepäck

Ihr Traum ist es, eines Tages nach Südkorea zu reisen und die Kultur hautnah selbst mitzuerleben. Bis dahin lebt sie die Kultur mit ihren Routinen aus und holt sich ein kleines Stück Korea zu sich nach Hause.

Reisen zählt zu Valerias größten Hobbys. Das Interesse an neuen Ländern und Kulturen hat sie von ihrer Mutter, schmunzelt sie. Zu ihren liebsten bereits bereisten Ländern gehören Kroatien, Slowenien, Griechenland und Italien.

Wenn sie in neue Länder reist, faszinieren sie vor allem die Museen. Sie spricht sogar von einer „Museumsvorliebe“. In jedem neuen Land und jeder neuen Stadt muss sie die bekanntesten Museen besuchen. Vor ihren Reisen nimmt sie sich bewusst die Zeit für eine ausführliche Recherche. Insbesondere das Taschenmuseum in Slowenien ist ihr im Gedächtnis geblieben. Sie hat immer einen Plan, nur die Reihenfolge entscheidet sie spontan. Ihre Lieblingsbeschäftigung auf Reisen ist es, Bilder zu machen und etwas neues zu erleben. Ein einfacher Strandurlaub kommt dabei für sie nicht infrage. Für bisherige und noch anstehende Reisen verfolgt Valeria folgendes Motto:

Die besten Erinnerungen entstehen, wenn sie spontan sind.

Valeria Giglio

Ihre Traumhochzeit findet auch im Ausland statt. Genauer gesagt auf Sizilien. Insbesondere im Süden des Landes schwärmt sie von der Herzlichkeit und Offenheit der Menschen.

Vom Fernstudium auf den Campus

Ihrer Zukunft blickt sie offen entgegen. Sie wünscht sich, glücklich und gesund zu sein. Für ihre berufliche Zukunft war die Wahl des DEC-Masters (Dialogmarketing und E-Commerce) die richtige Entscheidung. Er vereint genau das, was sie sich für ihren späteren Beruf vorstellt. Sie lebt ihre Kreativität gerne aus, entwickelt neue Ideen und mag es auch, analytisch zu arbeiten. Welche genaue Richtung sie letztendlich einschlägt, weiß sie noch nicht genau. Durch ihr Praktikum beim GREENTECH Festival könnte sie sich sowohl Performance als auch Social Media Marketing vorstellen. Bis dahin konzentriert sie sich auf ihre Stärken mit viel Fantasie, Kreativität und Vorstellungskraft.

Valeria ist im März 2026 frisch in den DEC-Master gestartet. Zuvor hat sie an der Macromedia University im Fernstudium ihren Bachelor im Bereich „Medien- und Kommunikationsmanagement“ abgeschlossen. Der Sprung vom Fern- zum Präsenzstudium kam ganz bewusst. Valeria wollte mehr Austausch und Kontakt zu Mitstudierenden. Sie wollte das Studium nochmal abseits ihres Bildschirms erleben und stärker in die Praxis eintauchen. Dabei hat der DEC-Master genau das, zusammen mit ihrer gewünschten Vertiefung im Marketing vereint. Bereits in der kurzen Zeit sind ihr einige Unterschiede aufgefallen.

Durch das Präsenzstudium hat sie deutlich mehr und persönlicheren Kontakt zu ihren Kommiliton*innen und Dozent*innen. Gruppenarbeiten und Absprachen gestalten sich dadurch einfacher und unkomplizierter.

Das Studium an der Hochschule fühlt sich intensiver an, weil man stärker eingebunden ist. Gleichzeitig ist das Studium dadurch lebendiger und motivierender. Gerade durch den Austausch mit anderen erhält man andere Ideen und Inspirationen.

Während des Fernstudiums an der Macromedia konnte sie Vorlesungen flexibel anschauen und war an keinen festen Stundenplan gebunden. Dadurch war das Arbeiten neben dem Studium einfacher.

Ein Nachteil des Präsenzstudiums ist das Pendeln. Valeria wohnt in Freiburg und pendelt je nach Vorlesungsort nach Offenburg oder Gengenbach. Mit der Deutschen Bahn kann das sehr zeitintensiv werden. So nimmt der Campus-Alltag deutlich mehr Zeit in Anspruch.

Ihr bisheriges Fazit zum DEC-Master ist sehr positiv. Der Neustart an einer Präsenz-Hochschule hat sich jetzt schon gelohnt. Sie hat spannende Module und kann genau das Wissen vertiefen, welches in ihrem Bachelor zu kurz kam. Zudem mag sie die Gruppenarbeiten sowie den Austausch mit den anderen Studierenden. Sie ist sehr gespannt, was noch kommt.

Titelbild: Private Aufnahmen von Valeria Giglio und Bearbeitung via Canva von Svenja Fischer

Abbildung 1: Grafik erstellt via Canva von Svenja Fischer

Abbildung 2: Private Aufnahmen von Valeria Giglio und Bearbeitung via Canva von Svenja Fischer

Abbildung 3: Erstellt via Canva

Abbildung 4: Grafik erstellt via Canva von Svenja Fischer

Abbildung 5-12: Private Aufnahmen von Valeria Giglio

Abbildung 13: Grafik erstellt via Canva von Svenja Fischer

Abbildung 14: Grafik erstellt via Canva von Svenja Fischer

Icons erstellt via Canva von Svenja Fischer

Studentenleben

Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Mit diesem Gefühl bin ich nicht allein. Viele Studierende fühlen sich durch die Kombination aus Studium, Arbeit und Privatleben dauerhaft gestresst und überfordert. Wenn auch du dich gerade in dieser Situation wiederfindest, dann ist dieser Blogbeitrag genau das Richtige für dich. Ich möchte dir zeigen, welche Strategien mir geholfen haben, wieder mehr Balance in meinen Alltag zu bringen.


Aber was bedeutet eigentlich eine gesunde Work-Life-Balance?

Für mich bedeutet sie, Studium, Arbeit und Freizeit so in Einklang zu bringen, dass man langfristig leistungsfähig bleiben kann, ohne dauerhaft unter Stress zu stehen. Dabei geht es nicht darum, jeden Bereich perfekt aufzuteilen oder immer alles im Griff zu haben. Viel wichtiger ist es, den eigenen Alltag bewusst so zu gestalten, dass neben Verpflichtungen auch genügend Raum für Erholung, soziale Kontakte und persönliche Interessen bleibt.

Eine gesunde Work-Life-Balance bedeutet also nicht, jeden Tag maximal produktiv zu sein. Sie bedeutet vielmehr, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und langfristig ein Gleichgewicht zu schaffen, das sowohl der mentalen Gesundheit als auch der eigenen Leistungsfähigkeit guttut.


Warum Balance mehr ist als nur Freizeit

Warum ist eine gesunde Work-Life-Balance eigentlich so wichtig? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Deine körperliche und mentale Gesundheit sollte immer Priorität haben. Denn eine schlechte Work-Life-Balance kann auf Dauer krank machen. Dass viele junge Erwachsene und Studierende damit zu kämpfen haben, zeigen beispielsweise Zahlen der Techniker Krankenkasse. Laut dem TK-Gesundheitsreport 2023 fühlen sich 68 % der Studierenden durch Stress erschöpft. Außerdem leiden 43 % unter Schlafproblemen und mehr als die Hälfte berichtet von Konzentrationsschwierigkeiten. Auch eine weitere Studie mit Befragungen aus den Jahren 2017 bis 2021 zeigt deutlich, dass eine fehlende Work-Life-Balance besonders bei jungen Erwachsenen die mentale Gesundheit stark belasten und sogar zu depressiven Symptomen führen kann.

Bist du hingegen ausgeglichen, wirkt sich das positiv auf deine Motivation und Produktivität aus. Aufgaben fallen leichter, machen mehr Spaß und du schaffst oft mehr, ohne dich dauerhaft gestresst zu fühlen.


Der erste Schritt zur Besserung: Reflexion

Bevor man etwas verändern kann, muss man sich erst einmal bewusst machen, was genau einen eigentlich belastet. Oft hat man nur das Gefühl, dauerhaft gestresst oder unzufrieden zu sein, ohne genau benennen zu können, woran es wirklich liegt. Deshalb war Reflexion für mich einer der wichtigsten Schritte.

Ich habe mich gefragt: Was fehlt mir aktuell eigentlich? Und was möchte ich langfristig verändern? Bei mir war schnell klar, dass durch Uni und Arbeit vor allem meine sportlichen Aktivitäten zu kurz gekommen sind. Dadurch habe ich mich immer unausgeglichener gefühlt. Gleichzeitig hat auch meine Ernährung unter meinem stressigen Alltag gelitten, weil ich oft nur irgendwo etwas gegessen habe.

Dabei haben genau diese beiden Dinge für mich eigentlich eine sehr hohe Priorität, weil sie mein Wohlbefinden stark beeinflussen. Mein größter Pain Point war also nicht die viele Arbeit an sich, sondern dass ich die Dinge, die mir guttun, nicht mehr richtig in meinen Alltag integrieren konnte.


Wie ich den Stress von morgen schon am Abend kille!

Die To-do-Liste für den nächsten Tag schreiben: Ich plane meinen nächsten Tag immer schon am Abend davor. Dabei sortiere ich meine Aufgaben nach Priorität und Deadlines. Dinge, die dringend abgegeben werden müssen oder besonders wichtig für Uni oder Arbeit sind, erledige ich zuerst. Falls die Zeit nicht für alles reicht, verschiebe ich bewusst einzelne Punkte auf den nächsten Tag, anstatt mich unnötig zu stressen. Diese Tools helfen dir: Notion und Todoist.

Den Tag im Kalender oder Planer organisieren: Ein kurzer Blick in den Kalender hilft enorm, um den Überblick zu behalten. So weiß ich genau, was am nächsten Tag ansteht und kann meinen Tag realistischer planen. Dieses Tool rettet dich: Google Kalender.

Tasche für den nächsten Tag vorbereiten: Damit morgens kein Stress entsteht, packe ich meine Tasche schon am Abend. Wenn ich nach der Uni oder Arbeit direkt zum Sport möchte, nehme ich meine Gymbag direkt mit.

Mealprep vorbereiten: Auch mein Essen bereite ich meistens schon am Abend vor – vor allem Frühstück und Essen für die Uni oder Arbeit. Das spart Zeit, Geld und verhindert, dass man unterwegs nur schnell irgendetwas Ungesundes isst. Funfact: Gefühlt bestehen 90 % meiner Mahlzeiten aus Rezepten der beiden Influencerinnen Laetitia und Ruqquyyac. Besonders wenn du nach einfachen und proteinreichen Rezepten suchst, wirst du dort definitiv fündig.

Rechtzeitig schlafen gehen: Genug Schlaf macht einen riesigen Unterschied. Schlafmangel zieht sich oft durch den ganzen nächsten Tag und sorgt dafür, dass man unkonzentriert und schneller gestresst ist. Mir ist es durch Schlafmangel sogar schon passiert, dass ich morgens fast eine Stunde panisch meinen Geldbeutel gesucht habe – nur um irgendwann zu merken, dass ich ihn die ganze Zeit in der Hand hatte.

A Day in My Life!

Eine feste Morgenroutine entwickeln: Eine Morgenroutine hilft mir enorm, entspannt in den Tag zu starten. Wenn man weiß, wie lange man morgens braucht, gerät man automatisch weniger in Stress. Ich weiß zum Beispiel genau: Wenn ich nicht spätestens um 6:30 Uhr im Bad stehe, wird der Morgen stressig. Also plane ich morgens bewusst etwas mehr Zeit ein, damit auch noch Raum für kleine Selfcare-Momente bleibt.

Sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen: Wenn ich mich wohlfühle – zum Beispiel mit einem Outfit, in dem ich mich selbstbewusst fühle – startet auch mein Tag direkt besser. Außerdem vergesse ich durch meine Routine seltener Dinge wie Frühstücken.

Bewegung in den Alltag integrieren: Ich versuche, nicht den ganzen Tag nur zu sitzen. Statt mit dem Auto zu fahren, laufe ich zum Beispiel lieber zum Bahnhof und sammle dadurch ganz nebenbei meine Schritte im Alltag.

Kein Multitasking: In der Uni oder auf der Arbeit versuche ich bewusst, kein Multitasking zu machen. Früher war ich oft in Versuchung, während einer Vorlesung noch schnell etwas für die Arbeit zu erledigen. Am Ende habe ich dadurch aber weder richtig gearbeitet noch wirklich in der Vorlesung aufgepasst und den Inhalt komplett verpasst. Heute konzentriere ich mich bewusst auf eine Aufgabe nach der anderen. Dadurch arbeite ich oft produktiver und deutlich entspannter.

Nach Uni oder Arbeit bewusst abschalten: Sobald mein Arbeitstag vorbei ist, versuche ich auch mental abzuschalten. Dauerhaft an die nächste Prüfung oder offene Aufgaben zu denken, sorgt nur für zusätzlichen Stress und macht es schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen.

Nach der Uni oder Arbeit aktiv bleiben: Direkt nach der Uni oder Arbeit auf die Couch zu gehen, macht mich meistens sofort müde. Deshalb versuche ich, direkt zum Sport oder nach draußen zu gehen, bevor ich in dieses „Ich-bleibe-jetzt-liegen“-Gefühl komme.


Tipps für dein Kalender

Plane Dinge, die dir guttun, wie Sport, Me-Time oder andere Hobbys, bewusst wie feste Termine in deinen Kalender ein. Dadurch werden sie automatisch Teil deines Alltags und geraten nicht ständig in den Hintergrund. Falls Deadlines oder Aufgaben wegen Uni oder Arbeit für dich unrealistisch werden, kommuniziere das offen. Oft haben andere mehr Verständnis, als man denkt, und gemeinsam findet sich meistens eine Lösung.

Außerdem ist es wichtig zu lernen, auch mal Nein zu sagen. Gerade bei sozialen Aktivitäten fällt das oft schwer. Trotzdem solltest du deine eigenen Prioritäten kennen und einen gesunden Mittelweg finden. Ich plane zum Beispiel bewusst Me-Time in meinen Kalender ein, weil ich weiß, dass ich diese Zeit brauche, um mich zu erholen und neue Energie zu tanken.


Eine gesunde Work-Life-Balance entsteht nicht von heute auf morgen. Oft sind es schon kleine Veränderungen und bewusste Routinen, die langfristig einen großen Unterschied machen können. Wichtig ist vor allem, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die einem guttun.

Natürlich gibt es auch bei mir immer wieder Phasen, in denen nicht alles perfekt läuft und ich in alte Muster zurückfalle. Gerade in stressigen Zeiten klappt es nicht immer, jede Routine konsequent einzuhalten – und das gehört auch irgendwie dazu. Wichtig ist vor allem, immer wieder zurück zu einer gesunden Balance zu finden.

Denn am Ende bringt es nichts, dauerhaft nur zu funktionieren und dabei sich selbst zu vernachlässigen. Studium, Arbeit und Freizeit müssen nicht perfekt aufgeteilt sein, aber sie sollten so im Gleichgewicht stehen, dass du dich langfristig wohlfühlst, gesund bleibst und deinen Alltag auch wieder genießen kannst!

Melde dich gerne bei weiteren Fragen zum Thema Work-Life-Balance im DEC Master:


Studie: TK-Gesundheitsreport 2023: https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/tk-gesundheitsreport-2023-2149758?tkcm=ab

Studie: Der Zusammenhang zwischen Work-Life-Konflikten und mentaler Gesundheit: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39793020/

Studie: Wie häufig fühlst du dich in deinem Privatleben oder im Studium gestresst?: Student stress Germany 2015 and 2023| Statista

Lektüre: Work-Life-Balance: Definitionen, Ursachen und Auswirkungen: https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-030-05031-3_20-1

Lektüre: Workation, Work-Life-Balance, Workaholic – Wie die Gen Z und Unternehmen ein Match werden: https://doi.org/10.1007/978-3-658-46737-1

Ratgeberartikel: Work-Life-Balance: https://mlp-financify.de/lebenssituationen/freizeit/work-life-balance

Ratgeberartikel: Work-Life-Balance – 7 Tipps für mehr Wohlbefinden: https://www.amadeus-fire.de/blog/work-life-balance-7-tipps-fuer-mehr-wohlbefinden

  • Titelbild: Private Aufnahmen, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 1: Aber was bedeutet eigentlich eine gesunde Work-Life-Balance?, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 2: Der erste Schritt zur Besserung: Reflexion, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 3: Meine Routine für mehr Balance im Alltag, private Aufnahmen, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 4-14: Erstellt mit Chatgbt
  • Bild 15: Fazit, eigene Darstellung mit Canva, Mithilfe von Chatgbt

Studentenleben

Muskelaufbau für Anfänger: Meine besten Tipps, Übungen und Pläne für deinen Erfolg!

Du möchtest mehr Kraft, mehr Ausdauer und dich endlich wieder wohl in deinem eigenen Körper fühlen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Reise: vom absoluten Sportmuffel hin zur passionierten Fitness-Enthusiastin. Ehrlich, authentisch und transparent zeige ich dir, wie ich es mit einem selbst erstellten Fitnessplan geschafft habe, meine Ziele zu erreichen.

2022 war mein Wendepunkt. Damals fühlte ich mich unsportlich, unwohl und wog deutlich mehr als heute. Ich wusste: Es muss sich etwas ändern. Also fing ich mit dem Krafttraining an und blieb dran.

Heute ist Sport für mich weit mehr als ein Hobby neben Studium und Job. Es ist meine Therapie. Ich fühle mich körperlich und mental so fit wie nie zuvor. Hier teile ich die Übungen und Tipps, die wirklich funktionieren, damit auch ihr eure Ziele erreicht.


Warum ich mit dem Gym angefangen habe

Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, etwas zu verändern, begann ich regelmäßig im Fitnessstudio zu trainieren. Ein wesentlicher Grund war, dass es meiner Haut nach einer schnellen Gewichtsabnahme an Straffheit fehlte. Was anfangs Überwindung kostete, wurde mit der Zeit zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Durch die kontinuierlichen Workouts hat sich meine Form sichtbar verbessert. Heute fühle ich mich nicht nur körperlich stärker, sondern auch deutlich ausgeglichener und selbstbewusster.

Aller Anfang ist schwer – das habe auch ich gemerkt. Heute weiß ich, welche Tipps mir den Einstieg damals erleichtert hätten, und genau diese möchte ich nun an dich weitergeben.


Mit Gym-Buddy oder doch lieber alleine?

Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal alleine einen Fuß ins Fitnessstudio gesetzt habe: Ich war komplett überfordert.

Ehrlich gesagt habe ich mich am Anfang gar nicht richtig reingetraut. Überall standen diese komplizierten Geräte und um mich herum waren Menschen, die genau zu wissen schienen, was sie da tun. Und ich? Ich hatte absolut keinen Plan, wo ich überhaupt anfangen sollte. Da ich früher echt unsportlich war und davor eigentlich nie Sport gemacht hatte, fühlte sich schon der Gedanke an ein regelmäßiges Training wie ein riesiger Berg an.

Ich kenne dieses Gefühl also nur zu gut, wie einschüchternd die ersten Wochen sein können. Aber wisst ihr, was für mich damals alles verändert hat? Ich bin nicht alleine gegangen.

Warum ein Gym-Buddy der ultimative Gamechanger ist

Die Vorteile eines festen Gym Buddys auf einen Blick:

  • Selbst wenn man mal absolut keine Lust hat, zieht man das Training gemeinsam eher durch, weil man den anderen nicht hängen lassen will.
  • Man fühlt sich im Fitnessstudio automatisch wohler und nicht mehr so verloren und beobachtet.
  • Man wird gemeinsam deutlich schneller selbstbewusster im Umgang mit den Geräten.
  • Mit einem festen Gym-Buddy macht der Einstieg nicht nur Sinn, sondern auch viel mehr Spaß.

Du bist lieber Solo unterwegs?

Nicht jeder möchte im Team trainieren. Manche brauchen die Zeit im Gym einfach für sich, um den Kopf auszuschalten. Oder was ist, wenn der Gym-Buddy mal krank ist? Damit du auch alleine die Motivation nicht verlierst und den Fokus behältst, habe ich dir hier meine persönlichen Go-To-Playlists zusammengestellt. Das sind die Tracks, die mich pushen, wenn ich auf mich allein gestellt bin:

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Mein Weg zum richtigen Training

Über die Jahre habe ich unzählige Übungen ausprobiert – wirklich alles, was mir empfohlen wurde. Dabei habe ich schnell gelernt, dass jeder Körper anders reagiert und ein Trainingsplan nicht für jeden gleich gut funktioniert. Mit der Zeit wurde mir klar, dass nicht die Menge an Übungen entscheidend ist, sondern die für mich passenden. Heute trainiere ich seit Jahren mit denselben Übungen, weil sie für meinen Körper am effektivsten sind und mir die besten Ergebnisse bringen.

Dein Fokus-Trainingsplan

Ich habe diese Pläne so gestaltet, dass du nicht dein ganzes Leben im Gym verbringen musst. Für mich sind 3 bis 4 Tage Training pro Woche absolut ausreichend, um massive Fortschritte zu machen und dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen.

Hier unten findest du meine persönliche Auswahl für den Ober- und Unterkörper. Mein Tipp an dich: Wenn du auf eine bestimmte Muskelgruppe besonders viel Wert legst, dann setz dort deinen Prioritäts-Fokus und trainiere diesen speziellen Plan einfach 2x pro Woche.

Technik-Check: Video-Anleitungen für deine Übungen

Die verlinkten Videos zeigen dir jede Übung aus deinem Trainingsplan in sauberer Ausführung, damit du jederzeit die richtige Technik nachschauen kannst. Das ist besonders wichtig, um von Anfang an Fehlbelastungen zu vermeiden und die Muskulatur effektiv anzusprechen.

Zu Beginn passieren oft typische Anfängerfehler, wie eine zu schnelle, schwungvolle Ausführung oder eine falsche Körperhaltung – etwa ein Rundrücken bei Kraftübungen. Eine saubere Technik schützt nicht nur deine Gelenke vor Verletzungen, sondern sorgt auch dafür, dass du deine Ziele schneller und nachhaltiger erreichst. Nimm dir also die Zeit, die Bewegungsabläufe genau zu verinnerlichen.


Ohne Food kein Erfolg: Die 70/30-Regel

Ich habe selbst erst gemerkt, wie entscheidend die Ernährung ist, als ich anfing, auf meinen Proteinbedarf zu achten. Für mich bedeutet das heute ganz klar: Etwa 70 % des Erfolgs werden durch die Ernährung bestimmt und nur 30 % durch das Training. Erst mit der passenden Ernährung kamen bei mir die wirklich sichtbaren Fortschritte, da Proteine essenziell für den Muskelaufbau und die Regeneration sind.

Da ich morgens meistens nicht frühstücke, helfen mir Proteinshakes im Alltag sehr. So kann ich bereits am Morgen einen großen Teil meines Proteinbedarfs decken, ohne extra kochen oder viel essen zu müssen. Besonders für Anfänger finde ich das eine einfache Möglichkeit, mehr auf die eigene Ernährung zu achten.

Damals wusste ich nicht genau, wie viel Protein ich eigentlich zu mir nehmen muss. Ich dachte immer: „Okay, heute habe ich etwas Quark gegessen, das müsste passen.“ Aber um wirklich eine Wirkung zu sehen, muss man oft mehr Protein zu sich nehmen. Hier habe ich für dich eine einfache Formel, mit der du deinen individuellen Proteinbedarf berechnen kannst.

Der tägliche Proteinbedarf wird meist anhand des Körpergewichts berechnet: Ein durchschnittlicher Erwachsener benötigt etwa 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Beispiel: Eine Person mit 70 kg sollte ungefähr 56 g Protein täglich zu sich nehmen. Wer regelmäßig Sport macht, Muskeln aufbauen möchte oder sich in einer Diät befindet, hat oft einen höheren Bedarf – häufig zwischen 1,2 und 2,0 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich.

Solltest du morgens lieber frühstücken, habe ich dir hier meine drei liebsten proteinreichen Frühstücksrezepte verlinkt:

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https://youtube.com/shorts/jXtJC3fizQA?si=VDxBWW_LlLfYcvlZ

Dein Startschuss 🎯🏃‍♂️:

Ich hoffe, diese Tipps nehmen dir die erste Unsicherheit. Am Ende ist es das Zusammenspiel aus dem richtigen Training, einer ausgewogenen Ernährung und der nötigen Portion Geduld, das dich an dein Ziel bringen wird. Es geht nicht um Perfektion von Tag eins an, sondern um das Dranbleiben. Dabei zählt nicht, ob jemand zuschaut oder was andere über dich denken könnten – wichtig ist nur, dass du für dich selbst den ersten Schritt durch die Studiotür machst.

Viel Erfolg bei deinem Start!“

  • Eigene Darstellung (Sophia Kraus)

Studium

2016 Reset: Nostalgie als dein Zukunfts-Kompass

Schallplatten statt Spotify, Secondhand statt Fast Fashion – 2016 lebt wieder auf und weckt alte Gefühle. Aber warum ist unsere Generation so besessen von der Vergangenheit? Während unser Studi-Alltag im digitalen Chaos versinkt, schwelgen wir abseits der Vorlesungen gerne in Erinnerungen oder holen sogar die Digitalkamera unserer Eltern wieder hervor. Keine Sorge, das wird kein sentimentaler Rückblick zu den guten alten Zeiten, sondern ein Guide, wie der Blick zurück dein neuer Kompass für die Zukunft und deinen Studi-Alltag wird.

Die Vergangenheit ist zurück

Jedenfalls wenn man auf Social Media schaut. Influencer im Boho Kleid mit verspielter Spitze, ein Post mit Bildern aus 2016 und Werbung für die Serie Love Story, welche im Jahre 1990 spielt. Nostalgie ist aktuell überall. Nostalgie ist die neue Gegenwart. Besonders unsere Generation, die Generation Z, ist anfällig für dieses Gefühl und lässt sich vollkommen darauf ein. Obwohl wir diese Zeit teilweise gar nicht miterlebt haben.


Früher war alles besser

Das hört man jedenfalls überall. Doch, stimmt das? Die aktuelle Zeit ist geprägt von negativen Nachrichten. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schlagzeilen. Von neuen Technologien, über Klimakatastrophen bis hin zu politischen Ausnahmesituationen. Unsere tägliche Informationsflut ist gewaltig.

Das Leben von vielen ist geprägt durch Unsicherheit, Zukunftsangst und Einsamkeit. Genau hier greift die Nostalgie und der Satz „Früher war alles besser“.  Doch das ist meistens mehr Einbildung als Realität. Unsere Erinnerung spielt uns ein Streich. Grund dafür ist das Rosy Retrospection Phänomen.

Es war also nicht alles besser, nur anders. Möglicherweise denken wir in ein paar Jahren genau so über 2026.

Der aktuelle Nostalgie-Trend kommt somit nicht von ungefähr: Gerade in unsicheren Zeiten suchen wir Halt in Erinnerungen an Momente, in denen sich alles leichter angefühlt hat. Der Blick zurück kann uns daran erinnern, dass schwierige Phasen vorbeigehen – und genau das kann beruhigen, Hoffnung geben und sogar Stress abbauen.

Nostalgie im Alltag

Unsere Social Media Feeds sind voll mit Throwbacks, doch Nostalgie begegnet uns auch abseits der digitalen Welt. Durch die ständige Präsenz gestaltet sie unseren Alltag.

Nichts bringt uns der Vergangenheit so nahe wie gute alte Musik. Einzelne Töne und Lyrics können ganze Sommernächte wieder auferleben lassen. Das sieht man auch an den Charts. Justin Bieber, Michael Jackson und auch das Lied „Mr. Brightside“ von The Killers halten sich weiter in den Top 100. Aber auch der Umsatz von Schallplatten hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht. Musik ist ein entscheidender Verstärker der Nostalgie.

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Trends kommen und gehen, doch meistens kommen sie schneller zurück als gedacht. Nicht selten findet man sogar echte Goldstücke in den Kleiderschränken seiner Eltern. Napoleonjacken, Bleistiftröcke und Ballerinas sieht man aktuell wieder überall und sie zeigen: Die 90er waren nie wirklich weg.

In den sozialen Netzwerken trenden Videos mit Erinnerungen an 2016. Creator posten Beiträge, in denen sie auf das Jahr 2016 zurückschauen. Die Ästhetik von früher ist ein Bruch im „modernen“ Instagram Feed und fällt direkt auf.

Die Serie „Love Story“ zeigt die Liebesgeschichte von John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette in den 90ern. Die Serie wird von der Generation Z geliebt und gefeiert. Doch der Hype um die Serie ist keine Ausnahme. Von der Serie „Friends“ bis hin zur Fortsetzung des Klassikers „der Teufel trägt Prada“, die Gen Z liebt die verfilmte Nostalgie.

Es klingt paradox, doch ausgerechnet die Digital Natives sehnen sich nach einer Welt vor der Digitalisierung. Flipperautomaten, iPods und Einwegkameras boomen und bringen sogar neue Start-ups auf den Weg. Es geht sogar soweit, dass Instagram einen Retro-Filter für Stories rausbringt. Handyschnappschüsse sehen aus wie von einer alten Digitalkamera.

2016 im Fokus

Ein Jahr steht im besonderen Fokus: 2016. Diese Zeit hatte einen ganz eigenen Charakter und hob sich deutlich von den Jahren davor und danach ab. Die damalige Ästhetik besitzt einen großen Wiedererkennungswert und versprüht einen ganz besonderen Charme.

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Erinnerst du dich noch an das Gefühl von 2016? Das Video fängt genau diesen Vibe ein. Das Jahr war bunt, chaotisch und auf eine gewisse Art auch einfach.

Laue Sommernächte, Snapchatfilter, Unbeschwertheit und One Dance von Drake auf den Ohren.


Bevor es darum geht, was Nostalgie mit deinem Studium zutun hat: Wie genau erinnerst du dich noch an das Jahr 2016?


Donald Trump

Pokémon Go

Mannequin Challenge

Instagram


In der Politik war 2016 einiges los: Donald Trump wurde zum ersten Mal zum US-Präsidenten gewählt, Großbritannien stimmte mit einer Mehrheit für den Brexit und das Pariser Klimaabkommen wurde verabschiedet. 2016 war kein perfektes oder einfaches Jahr, aber es hatte Charakter und Einzigartigkeit.

Die Haare konnten nicht bunt genug und die Augenbrauen nicht dick genug sein. Fransen an Taschen, Jacken und Schuhen waren das „It-Piece“ und eine Hose war nur cool, wenn sie bereits Löcher hatte (auch im Winter). Durch buntes Make-up und ausgefallene Frisuren drückten wir uns aus und zeigten, wer wir sind. Wenn wir eine Idee hatten, bei der wir schon wussten, dass sie schief gehen würde, oder etwas nicht so gelaufen ist, wie wir es wollten, sagten wir „YOLO“ (You Only Live Once) – und alles war wieder gut. Unsere Zustimmung drückten wir ausschließlich mit „Isso“ aus.

You just had to be there.

Kylie Jenner

2016 war ein verrücktes Jahr. Die Kleidung, die Politik und sogar die Sprache veränderten sich im Vergleich zu den Jahren davor. Alles wirkt chaotisch und doch so stimmig und einfach, dass wir uns gerne daran zurückerinnern. Man muss es selbst erlebt haben, um es zu verstehen.

Nostalgie als dein Kompass

Für uns Studis fühlt sich die Zukunft oft ungewiss und unsicher an. Der wechselnde Arbeitsmarkt, Künstliche Intelligenz und steigende Erwartungen setzen uns unter Druck. Nostalgie scheint hier im ersten Moment wie eine Flucht vor der Realität und den Herausforderungen zu sein – dabei ist sie unser Kompass.

Dein früheres Ich als Mentor

Nostalgie ist mehr als pures Schwelgen in der Vergangenheit. In stressigen Zeiten hilft der Rückblick auf eine einfachere Zeit. Durch Selbstreflexion und Fragen wie „In welchen Momenten war ich stolz auf mich?“ oder „Welche Hobbys und Aktivitäten haben mich früher begeistert?“ schenken dir Klarheit. Du fühlst in dich hinein und vertraust auf dein positives Gefühl.

Nostalgie als Booster bei Prüfungsstress

Die Klausurenphase kann schwer und anstrengend sein – das kennt bestimmt jeder von uns. Durch Erinnerungen an früher können wir das allerdings ausgleichen. Erinnerungen mit Familie und Freunden geben uns ein gutes und warmes Gefühl, auch wenn wir gerade alleine in der Bib sitzen und das 500. Skript auswendig lernen.

Ebenso können wir uns an bereits gemeisterte Herausforderungen erinnern, sei es die Statistikklausur vom letzten Semester oder der Marathon im letzten Jahr. Diese Erinnerungen geben uns Selbstbewusstsein und Kraft durchzuhalten.

Nostalgie um zur Ruhe zu kommen

Wir kennen bestimmt alle die Leere und Antriebslosigkeit nach einer stressigen Klausurenphase. Um diesem Gefühl zu entkommen, empfehle ich alte Filme oder Musik, mit der man etwas verbindet. Durch die Verbindung zu früheren Erlebnissen und Gefühlen erlebt man diese regelrecht wieder. Der Lieblingsfilm aus der Kindheit von Disney oder das Lieblingsalbum aus 2016 von Rihanna – alles, was Gefühle weckt und uns zur Ruhe bringt, ist erwünscht!





Zurück ins Jahr 2026

2016 liegt zwar nur ein Jahrzehnt zurück, doch es hat sich viel verändert. Forbes beschreibt den Unterschied zwischen den beiden Jahre anhand des Handyspiels Pokemon GO. Das Spiel wurde 2016 veröffentlicht und motivierte seine Spieler nach draußen zu gehen, sich zu bewegen und sich mit anderen Spielern zu connecten. 2024 wurde bekannt, dass Pokemon GO die Daten der Spieler sammelte, um KI-Modelle zu trainieren. Was vor einigen Jahren noch für Empörung und Entsetzen gesorgt hätte, scheint heute normal. Im Jahr 2026 kommt uns diese Geschichte nicht mehr unvorstellbar vor. Wir akzeptieren sie.

Doch im Jahr 2026 ist nicht alles unbedingt schlechter. Wir haben eine andere Sichtweise auf die Ereignisse der Realität und einen etwas anderen daraus resultierenden Humor. Möglicherweise ist satirischer Content über eine neue Pandemie oder die steigende Inflation genau unser Weg mit Krisen umzugehen. Und falls das mal nicht funktionieren sollte, schwelgen wir eben in der Vergangenheit.


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Titelbild: KI-generiertes Bild; finale grafische Bearbeitung via Canva durch Svenja Fischer

Abbildung 1: KI-generiertes Bild via Gemini

Abbildung 2: KI-generiertes Bild; finale grafische Bearbeitung via Canva durch Svenja Fischer

Abbildung 3: Eigene Aufnahme, Bearbeitung via Instagram

Abbildung 4-10: KI-generierte Bilder via Gemini

Abbildung 11: Grafik erstellt via Canva

YouTube Short: Mentally i’m still in 2016 https://youtube.com/shorts/nmuE1B8C2Cg?si=vAClrPETkEmH7PKj

TechTalk

Master-Abschluss vs. KI: Ist Studieren nur noch Zeitverschwendung?

Zwischen trockenen Skripten und schweißtreibenden Zweitversuchen war mir klar, dass ich für meinen Master etwas anderes will: mehr Praxis, mehr Hands-on, statt Pauken bis zum Abwinken. In diesem Blogbeitrag führe ich dich durch meine Entscheidungsfindung zum Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) an der Hochschule Offenburg und zeige dir welche Rolle KI dabei spielt. Am Ende verrate ich dir, wohin mein Auslandssemester geht. Also bleib dran!

Machst du wirklich noch einen Master?
Wird das nicht alles bald von KI ersetzt?

Diese Fragen habe ich in den letzten Monaten oft gehört. Und ehrlich gesagt: Sie sind berechtigt. Künstliche Intelligenz verändert, wie wir lernen, arbeiten und Entscheidungen treffen. Sie ist auch der Grund, warum Berufsbilder verschwimmen und Stellenprofile sich wandeln.

Aber genau deshalb bin ich überzeugt: Ein Master bietet heute mehr Mehrwert denn je, wenn man ihn strategisch wählt.

Mein Weg: Von Nachhaltigkeit zu Marketing-Technology

Manche wundern sich: Wie landet man vom Nachhaltigkeitsmanagement beim Marketing? Vom ESG-Reporting zur Web-Analytics?

Der holprige Start

An der Universität Hohenheim habe ich Sustainability & Change (B.Sc.) studiert. Ich quälte mich durch Mikroökonomie und die interne Unternehmensrechnung. Mehr als einmal saß ich schweißgebadet in Zweitversuchen.

Funfact am Rande: Auch durch die erste Marketing-Prüfung bin ich durchgefallen… upsi.

Der Wendepunkt kam mit einem Gastvortrag von @Christoph Vogt: Seine Einblicke haben mich so inspiriert und meine Neugier geweckt. Zusammen mit dem theoretischen Fundament aus zwei Marketing-Modulen im Bachelor (klassisches und nachhaltiges Marketing) war das der Funke, der in der Praxis zu einem echten Feuer entfachte:

Ich habe Content-Vorlagen für Instagram erstellt, Interviews geführt und Videos geschnitten.

Dabei ist unter anderem dieses Reel entstanden. 🙂

Ich kümmere mich Querbeet um alles was mit „Marketing-Technology“ zu tun hat.

Meine Aufgaben: die Systempflege von Marketing-Tools wie HubSpot und FirstSpirit.

Ich hatte genug von monotonen Vorlesungen und elend langen Skripten. Nach dem Bachelor stand für mich fest: Ich will an eine Hochschule! Ich suchte kleinere Gruppen, ein persönlicheres Umfeld und Themen, die am Puls der Zeit sind. Der nächste Schritt war glasklar: einen Master an der Hochschule Offenburg zu machen.

Customer Journey – Mein Weg zu DEC

KI ersetzt das Studium nicht, sie setzt neue Maßstäbe

Klar ist: KI-Tools können heute Texte schreiben, Daten analysieren und Strategien entwerfen. Wer sich nur oberflächlich auskennt, wird schnell ersetzbar. „Irgendwas mit Medien“ zu studieren, reicht nicht mehr.

Ich habe die KI selbst gefragt, auf welche Kernkompetenzen es jetzt wirklich ankommt:

  • Datenverständnis: Zahlen lesen, interpretieren und sinnvoll einsetzen
  • Recherchetiefe: Quellen bewerten und Inhalte einordnen
  • Projektarbeit: Komplexe Aufgaben im Team lösen
  • Digitale Kompetenz: Tools nicht nur nutzen, sondern verstehen
  • Spezialisierung: Ein klares fachliches Profil entwickeln

Warum DEC? Die perfekte Schnittstelle

DEC ist kein klassisches Marketing-Studium. Es ist ein Hybrid aus Kommunikation, Technologie, Psychologie und Wirtschaft. Diese und weitere Kompetenzen lernt man im Studiengang DEC:

Multi-Channel-Denken: Kunden dort erreichen, wo sie wirklich sind

E-Commerce Dialog: Es geht nicht nur ums Verkaufen, sondern um echte Kundenbeziehungen

Personalisierung: Weg von der Masse, hin zur individuellen Customer Journey

KI im Studium: Werkzeug statt Buzzword

Im DEC-Studium ist KI kein abstraktes Thema, sondern unser tägliches Werkzeug. Wir arbeiten nicht gegen die KI, sondern mit ihr.

Meine KI-Highlights aus der Praxis:

Data Modeling, Mining & Analytics

Wir haben die grundlegenden Ansätze und Algorithmen der Datenanalyse / des Data Minings bzw. des maschinellen Lernens gelernt. Einige davon haben wir im Labor in KNIME angewendet.

Social Media Marketing

Mithilfe von Gemini haben wir eine Sentiment-Analyse der Kommentare unter einem Instagram-Beitrag der Deutschen Bahn durchgeführt.

Marketing Projekte

Für die Entwicklung der Marketingstrategie eines fiktiven Start-ups haben wir ChatGPT, Perplexity, Exploding Topics, RapidMiner, DelveAI, Xtensio, Canva AI, Lovable, Midjourney und Nano Banana verwendet.

Mobile Commerce / -Business

Wir haben eine eigene App mithilfe von Lovable entwickelt. Um die Daten im Hintergrund sauber fließen zu lassen, haben wir uns tief in SFTP und n8n eingearbeitet.


In allen Gruppenprojekten haben wir verschiedene KI-Tools getestet, verglichen und kritisch bewertet. Wir sind dabei auf Grenzen wie Halluzinationen, die Black Box und Bias gestoßen.

Menschliche Intelligenz trifft internationale Perspektive

Ein persönliches Highlight steht mir noch bevor:

Mein Auslandssemester an der Budapest University of Economics and Business. Auch hierzu habe ich oft negativen Gegenwind erfahren, wie:

Bist du sicher, dass du ein Auslandssemester machen willst? Das ist doch nur Zeitverschwendung.

Meine Antwort darauf: „Ja, das bin ich!“ Ich freue mich darauf, internationale Perspektiven auf den E-Commerce kennenzulernen und mein Netzwerk zu erweitern. Ich möchte gezielt internationale KI-Module belegen, um zu verstehen, wie andere Märkte technologische Innovationen adaptieren. Dass ich dafür ein Semester mehr studiere? Na und! Für mich heißt das: mehr Erfahrungswerte, Sprachkenntnisse und Soft Skills, die kein Prompt der Welt simulieren kann.

Hier verschmelzen das akademische Fachwissen, das persönliche Wachstum und die beruflichen Chancen zu meinem persönlichen USP, der mich vor der KI unersetzbar macht.

Vom Betreuer zum Entdecker

Meine Leidenschaft für den interkulturellen Austausch habe ich nicht erst seit gestern. Schon im Bachelorstudium war ich als Vorstand der International Students Organisation e.V. aktiv. Damals habe ich „Incomings“ aus aller Welt betreut und erlebt, wie bereichernd die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Nationalitäten sein kann. Jetzt wechsle ich die Perspektive und werde selbst zum „Outgoing“.

Warum Budapest?

Im Mai 2024 war ich für ein paar sonnige Tage in der ungarischen Hauptstadt und habe mich sofort in die Stadt verliebt. Wer würde schon „Nein“ zu sechs Monaten Lángos und Baumstriezel sagen?!

Fazit: Der Master als Statement

Ein Master zwingt zur Positionierung. DEC bedeutet für mich: Spezialisierung statt Oberflächlichkeit. Mein Motto lautet nicht „Studieren trotz KI“, sondern „Studieren wegen KI“.

Dass ich dieses fachliche Upgrade mit einem Auslandssemester in Budapest krönen kann, ist für mich die Kirsche auf der Sahnetorte. Es macht mein Profil komplett und bereitet mich auf einen globalen Markt vor.

Habe ich dich überzeugt, dass sich ein Master mit KI lohnt? Dann check die Studiengänge der Hochschule Offenburg aus und zögere nicht mit der Bewerbung!

Blogbeiträge zu deinen Fragen:

Um was geht es bei DEC eigentlich?
Welche Skills brauche ich für DEC?
Ich bin Mitte 20 und weiß nicht, ob der DEC die richtige Wahl ist.
Welcher Job passt zu mir?

Vogt, Christoph. (o. D.). LinkedIn-Profil. LinkedIn. https://www.linkedin.com/in/christophvogt777/ (Abgerufen am 16. Mai 2026).

HiWi Job Video – the.food.scientists. 06.05.2026 🎓 Biotechnologie oder Lebensmittelwissenschaften? 🌱 Traditionelle Lebensmittel oder innovative Technologien? 💡 Mainstream oder Gamechanger? Unsere Studierenden haben eine Meinung… [Video]. Instagram. https://www.instagram.com/p/DX9Grw1jOAS/?igsh=b3F6eWJyYWxuZjZs (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Bott, S. (27. Mai 2024). Von Grammatik-Guide bis Ideengeber: KI-Tools, die deine Textarbeit verbessern. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/von-grammatik-guide-bis-ideengeber-ki-tools-die-deine-textarbeit-verbessern/ (Abgerufen am 10.05.2026).

Feld, J. (15. Dezember 2025). Irgendwas mit Medien – Laien erklären was wir studieren. Honet Magazin. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/irgendwas-mit-medien-laien-erklaeren-was-wir-studieren/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Google. (2026). Gemini.  https://gemini.google.com/ (Version vom 16. Mai 2026).

Budapest University of Economics and Business. (o. D.). Admissionhttps://uni-bge.hu/en/admission (Abgerufen am 09. Mai 2026).

International Students Organisation Hohenheim e.V. (26. Februar 2026). ISO Hohenheim https://iso.uni-hohenheim.de/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Bott, S. (10. Juni 2024). Vom Traum zur Wirklichkeit: Dein Guide für ein stressfreies und unvergessliches Auslandssemester. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/vom-traum-zur-wirklichkeit-dein-guide-fuer-ein-stressfreies-und-unvergessliches-auslandssemester/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Riegel, J. (10. Mai 2021). Auslandssemester – wie du Kosten & Finanzierung meisterst. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/auslandssemester-wie-du-kosten-finanzierung-meisterst/(Abgerufen am 10. Mai 2026).

Schwabe, J. (18. Juni 2021). Als Freemover*in ins Auslandssemester nach Australien. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/als-freemoverin-ins-auslandssemester-nach-australien/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Zoller, A. (23. April 2021). Budabroad – Mein Auslandssemester in Budapest. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/budabroad-mein-auslandssemester-in-budapest/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Rizqallah, G. (23. April 2021). Willkommen im Paradies! – Auslandssemester in Malaysia. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/willkommen-im-paradies-auslandssemester-in-malaysia/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Waßmer, M. (07. Mai 2021). Hej Sverige – Dein Auslandssemester in Schweden https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/hej-sverige-dein-auslandssemester-in-schweden/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Hochschule Offenburg. (o. D.). Studienangebothttps://www.hs-offenburg.de/studium/studienangebot (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Hochschule Offenburg. (o. D.). Hochschule Offenburghttps://www.hs-offenburg.de/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

König, A.-K. (14. Dezember 2025). Medien & Kommunikation: für mich das ideale Allrounder-Studium. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/medien-kommunikation-fuer-mich-das-ideale-allrounder-studium/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Busam, N.-S. (03. Mai 2026). How to DEC: Auf diese Skills kommt es wirklich an! https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/how-to-dec-auf-diese-skills-kommt-es-wirklich-an/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Salahschur, S. (26. April 2026). Master statt Quarterlife-Crisis: Offenburg > Fließband https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/master-statt-quarterlife-crisis-offenburg-fliessband/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Honey. (08. Dezember 2025). Der andere Weg zum Traumberuf. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/der-andere-weg-zum-traumberuf/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Titelbild – Eigene Aufnahme mit Gemini bearbeitet

Icons (Feuer und Torte) – aus Canva

Customer Journey – mit Canva erstellt:

Hochschule Offenburg – Eigene Aufnahmen

Meine KI-Highlights:

  • Data Modelling, Mining & Analytics – Schmidt, C., & Sänger, V. (o. D.). Artificial Intelligence – MI-Learning. Hochschule Offenburg. Abgerufen am 22. Mai 2024 von https://mi-learning.mi.hs-offenburg.de/AI/
  • Sentimentanalyse – Kommentare der Deutschen Bahn mithilfe von Gemini analysiert. Abbildung mit Canva erstellt
  • Marketing Projekte – Bild mit Perplexity generiert
  • Mobile Commerce / -Business – Screenshots aus Lovable mit Canva erstellt

Budapest – Eigene Aufnahmen

Erasmus: mein USP – mit Canva erstellt

Studium

ELICIT: Literaturrecherche leicht gemacht, dank KI

Die gesamte Welt der Forschung – nur einen Mausklick entfernt

Die Idee, die wissenschaftliche Recherche mithilfe von KI effizienter und schneller zu gestalten, stammt von Jungwon Byun und Andreas Stuhlmüller. Mit einem Abschluss der Yale Universität und einem Ph.D. in Cognitive Sciences vom MIT, nutzen die Gründer ihre vereinten Kräfte um Elicit zu erschaffen. Das Tool soll Zeit bei der Literaturrecherche sparen, präzise passende Publikationen finden und somit die Forschung weltweit unterstützen. Das Ganze funktioniert wie folgt:
Durch die Anbindung an die Semantic Scholar Datenbank, hat Elicit Zugriff auf mehr als 125 Millionen akademische Publikationen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, und jede Woche kommen weitere hinzu. Anders als bei herkömmlichen Bibliotheken sucht man bei Elicit nicht nach Stichworten und hofft auf einen passenden Treffer, sondern gibt seine formulierte Frage direkt ein, vergleichbar mit einer Suchmaschine. Sogenannte Crawler scannen dann die Literatur in der Datenbank inhaltlich und filtern sie nach Relevanz in Bezug auf die Forschungsfrage. Darüber hinaus verfügt das Tool über weitere nützliche Funktionen, die das Leben mit wissenschaftlichen Texten erheblich vereinfachen.

Die Funktionen im Überblick

Suchen

Elicit beantwortet die gestellten Fragen mit Hilfe relevanter Literatur zum jeweiligen Thema. Neben den wichtigsten Informationen zu den Publikationen und wo sie zu finden sind, verweist das Tool auch auf Literatur, die das Originalwerk zitiert oder sich dazu äußert. Das erleichtert dir, Werke schnell einordnen zu können. Mit der Option „List of Concepts“ kann neben spezifischen Fragen auch nach ganzen Forschungsbereichen gesucht werden.

Zusammenfassen

Darüber hinaus bietet Elicit die Möglichkeit, Abstracts und Forschungsergebnisse aus Texten zu extrahieren und in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Dies ist sowohl mit über Elicit recherchierten Inhalten als auch mit selbst hochgeladener Literatur möglich. So kannst du deine anderweitig recherchierte Literatur schnell und einfach überprüfen.

Chatten

Sollten die bis dahin gesammelten Informationen nicht ausreichen, bietet Elicit an, mit den Texten zu chatten. Dazu öffnet sich ein Dialogfeld, ähnlich wie bei einem Chatbot. Mit Hilfe dieser Funktion können spezifische Fragen zum Inhalt, direkt aus Sicht des Textes beantwortet werden. Das kann viel Zeit und Nerven sparen, wenn ihr nicht ewig nach bestimmten Informationen suchen müsst.

Organisieren

Das neuste Feature names „Notebook“ erinnert an klassische Literaturverwaltungsprogramme. Hier könnt ihr mehrere Suchergebnisse und gespeicherte Texte sammeln und kategorisieren. In Kombination mit selbst hochgeladener Literatur behältst du so auch bei größeren Projekten immer den Überblick.

Das Wichtigste auf einen Blick

Auf der Startseite von Elicit.com stehen dir die wichtigsten Funktionen direkt zur Verfügung

Wie kann ich Elicit nutzen?

Alle der oben genannten Funktionen stehen dir auf Elicit.com zur Verfügung. Das Tool ist derzeit jedoch nur in einem begrenztem Rahmen kostenlos nutzbar.
Als neuer User erhältst du nach dem Anlegen eines Accounts 5000 sogenannte Credits. Diese sind notwendig, um die einzelnen Funktionen nutzen zu können. Für eine einfache Suche werden in der Regel zwischen ein- und zweihundert Credits verbraucht. Ist dieses Startguthaben aufgebraucht, besteht die Möglichkeit das Tool über ein Abo-Modell mit erweiterten Funktionen weiterhin zu nutzen:

Tipps für die Nutzung

Auf Englisch suchen – Zum einen ist Elicit ein amerikanisches Tool, zum anderen ist Englisch die Sprache der Wissenschaft. Die besten Ergebnisse erhältst du daher, wenn du deine Suchanfragen auf Englisch stellst.

Offene Fragen stellen – Je spezifischer die Suchanfrage gestellt wird, desto weniger Literatur wird tendenziell gefunden. Suche zum Beispiel eher nach „What are the latest developments in Long-Covid research?“ anstelle von „What effects does Long-Covid have on the lung capacity of patients?“

Ergänzende Quellen – Nutze neben Elicit weitere Bibliotheken um Literatur zu finden. Die Semantic Scholar Datenbank ist umfangreich aber nicht allumfassend. Da die Funktionen auch mit Fremdliteratur funktionieren, kannst du auch nach der Recherche noch von Elicit profitieren.


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Mehr Informationen

Startschwierigkeiten? Auf dem YouTube Kanal von Elicit werden regelmäßig Tutorials veröffentlicht und neue Features vorgestellt.

Limitierungen

Obwohl Elicit mit vielen sehr nützlichen Funktionen glänzen kann, stößt du irgendwann an die Grenzen des Tools. Wie oben erwähnt, ist die kostenlose Nutzung durch die frei verfügbaren Credits limitiert und anschließend nur noch nach Bezahlung verfügbar.
Zudem scheint die Datenbank, auf die Elicit zugreift, endlos zu sein, ist aber kleiner als beispielsweise die von Google Scholar. Es kann also sein, dass dir wertvolle Informationen entgehen.
Natürlich kann man mit Elicit auch fremdsprachige Publikationen finden, aber das Tool funktioniert am besten, wenn du es ausschließlich in englischer Sprache verwendest, da die Sprachmodelle, die hinter der KI stecken, englische Texte inhaltlich einfacher bewerten und einordnen können.
Schließlich ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass die Informationen der KI auf Algorithmen basieren. Das hat zur Folge, dass die Angaben zu den Artikeln irreführend sein können oder zum Teil nicht der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Grund solltest du Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen immer anhand des Quelltextes überprüfen, bevor du dich in deiner eigenen Arbeit auf diese Informationen stützt.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Elicit ein super nützliches Tool ist, um dir die Recherchearbeit während des Studiums enorm zu erleichtern. Die Möglichkeit, Fremdliteratur zu importieren und damit zu arbeiten, macht Elicit zu einem super Assistenten vor und während der Erstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Die kostenlose Testversion reicht zunächst aus, um sich mit dem Tool vertraut zu machen und es für ein paar kleinere Projekte zu nutzen. Schade ist, dass es keine Möglichkeit gibt, die Credits z.B. gegen eine Einmalzahlung wieder aufzuladen und man somit gezwungen ist, ein Abo abzuschließen. Dennoch kann ich das Tool fürs Studium wärmstens empfehlen und würde jeder und jedem Studi raten, Elicit bei seinem nächsten Projekt auszuprobieren.

Studentenleben

Stimmen im Einklang – Warum auch DU im Chor singen solltest!

Hast du schon einmal bemerkt, wie sich deine Stimmung hebt, wenn du deine Lieblingsmusik hörst? Das Gefühl, wenn du eine Melodie mitsummst oder sogar laut mitsingst während du alleine im Auto sitzt? Singen hat eine transformative Kraft, die weit über bloße Töne und Worte hinausgeht.
Trotzdem ist Singen für viele Menschen eine intime und oft zurückgezogene Tätigkeit. Was aber, wenn es einen Ort gäbe, an dem du nicht nur angstbefreit singen kannst, sondern sogar dazu ermutigt wirst? Ein Ort, an dem nicht Perfektion das Ziel ist, sondern die Freude am Singen und der gemeinsame Einklang im Vordergrund stehen. Willkommen in der Welt des Chorgesangs!

Wann spricht man eigentlich von einem Chor?

Wenn du an Gesang denkst, fallen dir sicher zuerst bekannte Sängerinnen und Sänger wie Adele oder Freddy Mercury ein. Außergewöhnliche Stimmen, die Emotionen wecken, oft unverwechselbar und einzigartig. Sie sind die Stars der Musikwelt und heben sich deutlich von der Masse ab.

Im Chor dagegen kommt es nicht auf den Klang einzelner Stimmen an, ganz im Gegenteil.

„Das Entscheidende bei einem Chorklang ist,
dass mehrere Stimmen sich zu einem Gesamtklang mischen.“
André Kellinghaus, Chordirektor des Sächsischen Staatsopernchores Dresden

Ziel ist, dass alle Stimmen zu einem runden Gesamtklang verschmelzen, ohne dass Einzelne herauszuhören sind.
Bei mehrstimmigem Gesang muss also jede Stimme von mindestens zwei Personen gleichzeitig gesungen werden, damit man von einem Chor sprechen kann. Es muss chorisch besetzt sein.

Ich habe gerade von der Stimmbesetzung im Chor und auch von der Mehrstimmigkeit, bzw. Polyphonie gesprochen. Damit du nicht den Überblick verlierst, erkläre ich dir diese Begriffe kurz.

Mehrstimmigkeit:

Viele Chorwerke sind mehrstimmig komponiert. Das bedeutet, dass jede Stimme ihre eigene Rolle mit ihrer eigenen Aufgabe und Melodie spielt, was am Ende zu einem schönen harmonischen Gesamtklang führt. Das hat etwas mit Harmonielehre zu tun. 

In der Regel klingen 3 Töne zusammen (Dreiklang): Der Grundton, die Terz (in Dur 4 Halbtöne höher, in Moll 3 Halbtöne höher) und die Quinte (7 Halbtöne höher). Ein c‘-Dur-Akkord besteht beispielsweise aus dem Grundton c‘, dem Ton e‘ als Terz und dem Ton g‘ als Quinte.

Grundton c‘
Terz e‘
Quinte g‘
c‘-Dur-Dreiklang

Wie das in der fertigen Chorpartitur aussehen kann, zeigen das folgende Bild aus Wolfgang Amadeus Mozarts vierstimmig notiertem Lacrimosa (aus dem Requiem KV 626) und der beigefügte Ausschnitt aus unserem Konzert mit dem Maulbronner Kammerchor, das wir im vergangenen Sommer im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn aufgeführt haben.

Wenn du noch mehr über die Geschichte des Chorgesangs erfahren möchtest, empfehle ich dir diese spannende Episode aus dem Podcast von Terra X History!

Stimmbesetzung:

Da wir alle unterschiedlich hohe oder tiefe Stimmen haben, wirst du, wenn du neu in den Chor kommst, in der Regel von der Chorleitung in die Stimmgruppe eingeteilt, die am besten zu dir passt, damit du in der für dich angenehmsten Stimmlage singen kannst. Die Stimmgruppen im Chor sind in 4 Untergruppen aufgeteilt:

  • Der Sopran ist die höchste Stimmlage und wird meist von Frauen gesungen. Er singt oft die Melodie
  • Der Alt liegt etwas tiefer und wird ebenfalls oft von Frauen gesungen. Er ergänzt den Sopran und verleiht dem Gesamtklang Wärme und Fülle
  • Der Tenor ist die hohe Männerstimme und übernimmt oft die Melodieführung
  • Der Bass ist die tiefe Männerstimme und bildet das Fundament des Chorklangs, indem er die tiefsten Töne liefert und dem Stück Stabilität und Fülle verleiht

Darüber hinaus gibt es die Stimmlage Mezzo-Sopran, die die weibliche Stimmlage beschreibt, die nicht so hoch wie der Sopran und nicht so tief wie der Alt liegt. Ebenso gibt es bei den männlichen Stimmlagen noch den Bariton, der zwischen Tenor und Bass liegt. Wenn du ein Mezzo-Sopran oder ein Bariton bist, wirst du im Chor in eine der vier oben genannten Stimmgruppen eingeteilt, je nachdem, wo du dich am wohlsten fühlst.

Möchtest du deine Stimmlage selbst bestimmen? Dann folge einfach der Video-Anleitung von Martin Selle! Das Video gibt es einmal für weibliche Stimmen und einmal für männliche Stimmen.

Und warum auch DU im Chor singen solltest erfährst du jetzt!

Positive Aspekte des Chorsingens

eins

Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl:
Singen im Chor bedeutet, Teil einer eng verbundenen Gemeinschaft zu sein, in der man Freundschaften schließt und sich gegenseitig unterstützt. Man teilt den Stress vor Auftritten, man baut sich gegenseitig auf und hilft sich gegenseitig, sich zu motivieren und besser zu werden. Ein Chor ist ein echtes Team!

Stressabbau und emotionales Wohlbefinden:
Singen im Chor kann Stress abbauen, die Stimmung heben und ein Gefühl des Wohlbefindens fördern, da Endorphine freigesetzt werden. Dazu führt regelmäßiges Singen im Chor zu einer kontrollierten Atmung und einer besseren Körperhaltung, was sich positiv auf deine Gesundheit auswirken kann.

zwei
drei

Auftrittsmöglichkeiten und Bühnenerfahrung:
Das Singen im Chor ermöglicht Auftritte und wertvolle Bühnenerfahrung, die das Selbstvertrauen stärken und die persönliche Entwicklung fördern. Letztes Jahr durfte ich zum Beispiel als Solist die zweite Tenorpartie im Mittelteil von Monteverdis „Beatus Vir“ singen, was ich mir früher definitiv nicht zugetraut hätte.

Mittlerer Teil von Monteverdis „Beatus vir, SV 268“ (1641 n. Chr)

Networking und interkulturelle Kommunikation:
Singen ist eine universelle Sprache, die Emotionen ausdrückt und verbindet. Die Muttersprache spielt dabei keine Rolle. Man singt einfach gemeinsam und hat Spaß dabei. Oft wird im Chor auch fremdsprachiges Repertoire gesungen. Bei geistlichen Stücken wie Oratorien sind die Texte oft in Latein, aber es wird auch in vielen anderen Sprachen gesungen. Allein in den letzten sechs Jahren habe ich im Chor Stücke auf Deutsch, Latein, Italienisch, Englisch, Russisch, Lettisch, Schwedisch, Isländisch, Ungarisch sowie Estnisch gesungen und viele neue Kontakte geknüpft.

vier

Chorsingen ist lebendige Geschichte!
Gerade im Bereich des geistlichen Repertoires können wir anhand der Partitur und der historisch dokumentierten Urtexte die Kompositionen so aufführen und erleben, wie sie vor vielen hundert Jahren aufgeführt wurden, zum Teil sogar am selben Ort. Näher kann man heute lebendige Geschichte nicht mehr erleben!

Stimmliche Entwicklung und Technik:
Das Singen im Chor bietet die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener Chorleiter die stimmlichen Fähigkeiten zu verbessern, sowie die Intonation und die Atemtechnik zu verfeinern. Das ist nicht nur für den Chor relevant. Gerade bei Vorträgen oder langen Videokonferenzen ist eine gesunde Stimmtechnik wichtig, um Überanstrengung und Heiserkeit vorzubeugen.

Kulturelle Bereicherung und Bildung:
Durch das Repertoire des Chores kannst du neue kulturelle und musikalische Traditionen kennen und schätzen lernen. Dies führt auch zu einer breiteren Bildung und einem tieferen Verständnis der Welt um uns herum.

Verbesserung der Musikalität und des Gehörs:
Regelmäßiges Singen im Chor fördert die Entwicklung des musikalischen Gehörs und deine Fähigkeit, Musik zu interpretieren und zu verstehen. Durch das gemeinsame Musizieren und die intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Musikstücken werden Rhythmusgefühl, Tonhöhen- und Harmonieempfinden sowie das musikalische Gedächtnis geschult.

Keine Vorkenntnisse notwendig:
Auch wenn du absolut keine Erfahrung im Singen hast, keine Ahnung von Noten hast und noch nie in deinem Leben eine Partitur gelesen hast, brauchst du keine Angst zu haben! Du kannst trotzdem in einem Chor mitsingen. Viele Chöre erwarten keine Vorkenntnisse und es ist nicht notwendig, eine bestimmte Gesangstechnik zu beherrschen. Auch wenn du (gegebenenfalls) vorsingen musst, geht es in erster Linie darum, deine stimmlichen Fähigkeiten zu beurteilen und deine Stimme einzuordnen. Auch wenn du keinen einzigen Ton triffst, wirst du in der Regel angenommen! Wichtig ist deine Motivation.

Wie findest du DEINEN Chor?

Vielleicht hat dich mein Artikel bis hierher ja schon neugierig gemacht, das Singen in einem Chor auszuprobieren? Dann fragst du dich jetzt bestimmt, wie du den richtigen Chor für dich findest? Hier kann ich dir ein paar Tipps geben.

  1. Als erstes möchte ich dir die „Bundesweite Chorlandkarte“ des Deutschen Chorverbandes empfehlen, auf der aktuell 6029 Chöre (Stand 17.05.2024) mit direktem Link zu deren jeweiliger Webseite hinterlegt sind. Hier wirst du sicher fündig.
  1. Wenn du speziell nach studentischen Chören suchst und selbst an einer Universität oder Hochschule bist, hängen vor allem zu Semesterbeginn fast überall Flyer mit allen relevanten Informationen aus.

Flyer des WS 2023/24 und SoSe 2024 der jungen Kantorei Freiburg

  1. Ansonsten schau einfach mal auf der Homepage deiner Hochschule nach. Oft ist dort zumindest der interne Chor ausgeschrieben, wie z.B. auf der Webseite der HS-Offenburg.
  1. Nicht zuletzt lohnt sich auch ein Blick auf die Webseiten der Städte. Die Stadt Freiburg zum Beispiel listet auf ihrer Homepage 23 Chöre auf, die jeweils mit Bild und einem kleinen Artikel vorgestellt werden.

Bei all diesen Optionen findest du sicher einen Chor der zu dir passen könnte!

Meine eigenen Chorerfahrungen

Ich singe seit 2019 wieder im Chor, und kann sagen, dass es sich seitdem in vielen Aspekten sehr positiv auf mein Leben ausgewirkt hat. Vor allem im ersten Jahr hat sich meine Musikalität enorm verbessert, so dass ich gerade in polyphoner Musik viele Dinge hören und genießen konnte, die ich vorher gar nicht wahrgenommen hätte. Dazu haben sich auch meine stimmlichen Fähigkeiten verbessert, mein Selbstvertrauen gestärkt und ich habe durch meine Zeit im Chor, viele prägende Erfahrungen machen und wertvolle Freundschaften knüpfen können. Ich kann es dir nur empfehlen das Chorsingen für dich selbst einmal auszuprobieren, und hoffe dass mein Artikel dein Interesse in diese Richtung wecken konnte.

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