Studium

Wahlpflichtfach Advanced Business English – Level up!

Mit Kollegen über Verkaufs- oder Marketingmaßnahmen sprechen, einen Projektplan aufstellen oder E-Mails verfassen, dass alles könnte dich im internationalen Geschäftsleben erwarten. Fühlst du dich noch unsicher, all diese Aspekte auf Englisch zu besprechen und deinen Standpunkt klarzustellen? Dann wird dir dieser Kurs an der Hochschule Offenburg sicherlich dabei helfen, deine Englischkenntnisse auszubauen und zu festigen. Ich zeige dir, was dich im Kurs erwartet.

Die Veranstaltung „Advanced Business English“ ist eine Vorlesung, die den Sprachkenntnissaufbau auf Niveau B2 fördert. Damit kann man sich unter anderem für ein Auslandssemester und -praktikum sowie das Geschäftsleben im internationalen Bereich vorbereiten. Schaut man sich Stellenausschreibung an, wird immer häufiger fließendes Englisch in Wort und Schrift verlangt. Mit Hilfe des Kurses kannst du deinen Wortschatz erweitern, um in einem geschäftlichen Umfeld souverän kommunizieren zu können. Gleichzeitig werden aber auch sowohl das Erstellen einer guten Präsentation als auch die individuelle Auffassungsgabe gefördert und das Verständnis und Schreiben der englischen Sprachen geschult. Der Referent, Herr Kevin Parr, vermittelt unter anderem folgende wichtige Botschaft im Kurs:

“Language is much more than just words.”

Kevin Parr
Herr Kevin Parr
Herr Kevin Parr

Faktencheck

  • Wahlpflichtfach
  • Lehrbeauftragter: Herr Kevin Parr
  • Semesterwochenstunden: 2
  • ECTS: 3
  • Veranstaltungsform: Vorlesung
  • Prüfungsleistung: 60-minütige schriftliche Prüfung
  • Voraussetzung: Sprachniveau B1
  • Findet jedes Semester statt
  • Für die Studiengänge: BWM / WIM / DEC
  • Zeitaufwand: 30 Stunden Vorlesung – 15 Stunden Vorbereitung – 15 Stunden Nachbearbeitung

Die Vorlesung

Die Vorlesung findet einmal pro Woche statt und ist geprägt von verschiedenen Lehrmethoden. Neben Gruppenarbeiten und Gruppenpräsentationen, werden die Studierenden dazu ermutigt, in der Vorlesung mitzudiskutieren. Die Veranstaltung ist offen gehalten und bietet Raum für Inhalte, die die Studierenden von sich aus mit einbringen können. Die folgende Aussage veranschaulicht Herrn Parrs Einstellung zur Vorlesung.

“My idea, and that was also the structure of the course, was to let you go on your own direction, your own interest (…). So you could bring in your vocabulary.”

Kevin Parr

Die Vorlesung beinhaltet folgende Themengebiete:

  • marketing terms
  • financial English
  • intercultural awareness
  • business correspondence
  • current events
  • sales
  • presentation skills
  • business vocabulary
  • customer relations

Um dir ein Bild davon zu machen, welche weiteren Inhalte eventuell in der Vorlesung auftauchen könnten, findest du hier das in der Kursbeschreibung erwähnte Lehrbuch. Die Veranstaltung kann aber auch aus weiteren Materialien, wie Artikeln und Videos, bestehen.

Was macht den Kurs besonders?

Der Kurs ist anwendungsbezogen und lebt von der Interaktion der Teilnehmenden. Herr Parr fördert dies besonders durch seine offene und sympathische Art. Er ist in Neuseeland aufgewachsen und hat sich dort als Mathematiklehrer qualifiziert, wodurch er meines Erachtens nach, eine individuelle Note in die Vorlesung mit einbringt. Dabei vermittelt er auch, wie unterschiedlich die englische Sprache von Region zu Region gelebt wird.

Um dir einen Eindruck zu geben, was Herrn Parr im Kurs wichtig ist, habe ich ihn zu einem kurzen Interview eingeladen. Hier findest du die Fragen sowie Herr Parrs Antworten.

What motivated you to teach English courses at a Germany university?

“(…) Generally, I enjoy teaching young people. (…) they are self-motivated, they are there for a reason (…). The motivation really comes from the students. (…). So, why am I motivated to teach on a certain place? It’s the job opportunities come up. (…) I was at the point when I had finished one job and somebody said, (…) there is work available at the Hochschule.”

Why do you think is New Zealand English important to know?

“Maybe not specifically is the New Zealand English important to know. What is important to know, that there is a whole world of English language out there. And I try to get students more aware. There is not just the Netflix, Amazon English, what they see and hear on the internet which tend to be 99% American English. And you really have there a cultural, let’s say hominization of the language going on. (…).”

What do you think is more important: Grammar or vocabulary? And why?

Wie aus der Kanone geschossen antwortete Herr Parr: „Absolutely Vocabulary!“.

„When you think about it, you can know your present perfect, your past perfect, your conditional statements, but if you don’t have the words, there’re not much use. (…). The grammar is butting the polish on your language (…). But words are the most important thing. The more words you have in your head the better. (…).”

What are the five most important words to know for students/young professionals?

“(…) Hm, never did I thought about that before. It’s an interesting thing. I couldn’t give you an answer because every individual has their own, let’s say dictionary in their head, their own words. And what’s important for me is not important for you or is different for somebody else. (…) I never gave you vocabulary tests. I never said „This is vocabulary, important is to learn“. I always said „Everybody, here is a list of interesting words which I have picked up“ (…). My idea being, there are maybe some words in there which you find interesting, but I was not going to push on you learn this words. (…).”

What are your tips for students to prepare themselves for their start in the international business world?

“To have an open mind and not to have any great expectations. You know the expression (…) the best-laid plans of mice and men? (…) It means if you think about mice (…) and think about all the great plans that mice have. (…) They don’t have plans. (…) All the great plans that mice have and all the great plans that men have (…) they never work out. And this expression is used, when people have grand plans. It’s great to have goals and objectives, but if you become too focused, too obsessed on this, you miss other opportunities. And what you have to see with an open mind is, maybe in the end, you go in a completely different direction to what you expected and what you wanted. (…).”

Warum solltest du den Kurs besuchen?

Natürlich kannst du dir in diesem Kurs, abhängig von deinem Studiengang, die Prüfungsleistung anrechnen lassen und damit die benötigten Wahlpflichtfächer erfüllen. Gleichzeitig lohnt es sich den Kurs zu besuchen, um die Lerninhalte zu erfassen und mit anderen Studierenden zusammenzuarbeiten.

Planst du zum Beispiel ein Auslandssemester, solltest du ein gewisses Sprachlevel für das Studium im Ausland beherrschen. Die meisten Hochschulen verlangen B1- oder B2-Niveau. Was die jeweilige Niveaustufe bedeutet, kannst du im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachlesen. Hinweise zur sprachlichen Vorbereitung bietet dir auch die Hochschule Offenburg an.

Wusstest du, dass 44 Prozent der deutschen Arbeitnehmer*innen in ihrem Arbeitsalltag Fremdsprachen verwenden? Davon ist eindeutig Englisch die führende Fremdsprache mit circa 97 Prozent. Damit wird deutlich, wie wichtig es ist, sich auch im Arbeitsleben mit dieser Sprache auseinanderzusetzen. Also, warum nicht gleich im Studium damit beginnen?

Meine persönliche Erfahrung

Ich selbst habe den Kurs im Wintersemester 2020/21 während der Corona-Pandemie, leider nur virtuell, besuchen können. Dennoch hatte ich in den Videomeetings das Gefühl, eine interaktive und motivierte Stimmung erleben zu können. Über verschiedene Räume im Meeting wurden Gruppenaufgaben bearbeitet und präsentiert. Besonders interessant fand ich hierbei die Übungen zu meiner Fachrichtung Marketing, zum Beispiel die Analyse eines Slogans (siehe Abbildung) oder die PEST-Analyse.

Slogan Analyse

In der ersten Vorlesung hatte Herr Parr zusätzlich die Studierenden darum gebeten Themen zu nennen, die diese in der Vorlesung behandeln möchten. Eventuell lässt sich damit auch ein Thema, das dir in diesem Kontext sehr wichtig ist, in der Vorlesung ansprechen. Ich empfand es als sehr nützlich, dass Herr Parr den Studierenden Vokabeln notiert und zur Verfügung gestellt hat, welche während der Vorlesung genannt wurden und für jeden interessant sein könnten. Der Kurs war sehr bereichernd und ich empfehle diesen insbesondere für Studierende, die sich noch etwas unsicher mit ihrem Wirtschaftsenglisch fühlen.

Fazit

Der Kurs hat mir noch einmal mehr gezeigt, wie vielfältig die englische Sprache ist. Der Besuch der Vorlesung ist überaus lohnenswert, auch wenn vielleicht keine ECTS-Punkte angerechnet werden können. Es schadet mit Sicherheit niemanden, neue Wörter zu lernen. Außerdem ergibt sich im Studentenleben nicht immer die Möglichkeit, regelmäßig Englisch zu sprechen. Gerade dann lohnt es sich die vorhandenen Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Schau also gerne bei „Advanced Business English“ vorbei und macht dir selbst ein Bild.

Hier findest du weitere spannende Wahlpflichtfächer:

Bildquellen

Titelbild: Selbst bearbeitet, Foto von fauxels von Pexels

Herr Kevin Parr: Bild von Kevin Paar

Slogan Analyse: Selbst bearbeitet, Foto von NEOSiAM 2021 von Pexels

Studium

DEC-Alumna Luisa Tschopp – Eine Reise durch die Welt der Medien

Die Medien waren schon immer genau ihr Ding. Luisa Tschopps Reise in die Welt der Medien begann daher schon in der Schule, Jahre bevor sie sowohl ihren Bachelor als auch den Master an der Hochschule Offenburg (HSO) absolvieren würde. Wie genau es dazu kam, warum der Master Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) dich ideal auf die Arbeitswelt vorbereitet und weswegen du Schottland besuchen solltest? Das erfährst du in den nächsten Zeilen.

Ihre Reise beginnt in einem Gymnasium in Offenburg. Es wäre ein Tag wie jeder andere gewesen, hätte eine Studierende der HSO nicht den Studiengang „Medien und Informationswesen“ vorgestellt. Die Studierende berichtete über die verschiedenen Vorlesungsinhalte sowie ihr Praxissemester bei Pro7. An diesem Vormittag wurde Luisa klar, dass sie Teil der Medienwelt werden möchte. Es war eine Zeit, in der die Jugend beherrscht wurde von mittlerweile antiken Medien wie ICQ, SchülerVZ oder der klassischen SMS. Das hatte Luisa schon immer fasziniert und die Trends fand sie schon damals spannend. Doch die positiven Erfahrungen der Studierenden waren letztlich der Impuls, der Luisas Weg bestimmen würde.

Das ist Luisa

Name: Luisa Tschopp
Alter: 26
Herkunft: Elgersweier, Baden-Württemberg
Bachelor: Medien und Informationswesen an der HSO
Master: Dialogmarketing und E-Commerce an der HSO
Lieblingsspots in der Ortenau: Lothardenkmal, Café Kakadu, Burger Marie und Cuore di Puglia
Hobbys: Handball, Reisen, am See chillen
Lieblingsreiseziel: Portugal, Sardinien, Schottland
Zukünftige Reiseziele: New York, Neuseeland, Australien

Andere Menschen zog es nach dem Abitur nach Neuseeland, Australien oder die Vereinigten Staaten. Luisa jedoch zog es ins rund fünf Kilometer entfernte Offenburg. Dort begann sie 2014 ihnen Bachelor – natürlich in „Medien und Informationswesen“. Wo auch sonst? Die HSO bietet mit dem Studiengang die perfekte Mischung aus Medienbereichen Wirtschaft (Online Marketing), Gestaltung (Filmproduktionen), Technik (Ton, Licht, Druck) und Informatik (Website-Programmierung) und entsprach damit genau ihrem Anforderungsprofil.

Nichtsdestotrotz hatte Luisa das Ziel auch außerhalb ihrer Heimat Erfahrungen im Medienbereich zu sammeln. Ihr Praxissemester verbrachte sie demnach in der Marketingabteilung der Münchner Agentur BONAGO. Da sie aber auch das Ausland reizte, bewarb sie sich vor dem Start ihrer Bachelorthesis auf ein Stipendium in Schottland, welches ihr letztlich genehmigt wurde. So zog es sie letztlich an die Napier University in Edinburgh.

Ade Offenburg, feasgar math Dùn Èideann

Abb. 2 | Luisa mit der schottischen Flagge

Das bedeutet übrigens „guten Tag Edinburgh“, denn 2017 verbrachte Luisa ein halbes Jahr in der schottischen Metropole. Ein Aufenthalt, den sie nicht missen möchte. In ihrem dortigen Studiengang „Project management for information systems“ wurde sie gerade zu Beginn stark gefordert: „Ich saß da mit berufserfahrenen Informatikern zusammen, die sich auch in den Pausen über Linux und Firewalls austauschten. Zudem machte es die schottische Sprache nicht einfacher, aber glücklicherweise fand ich schnell Anschluss und gewöhnte mich an den Sprache. Vor allem die Pub Crawl Tour zu Beginn des schottischen Abenteuers war laut Luisa eine große Hilfe. 

Möglich gemacht wurde ihr das Auslandssemester durch ein Stipendium für Informatiker*innen. Auch wenn ihr Informatik ganz gut lag, war das Studium im Ausland eine Herausforderung. Fächer wie Kryptografie oder IT-Sicherheit waren nicht ganz ohne. Nichtsdestotrotz hat sich der Auslandsaufenthalt für sie gelohnt. Sie sammelte in dem halben Jahr viele Erfahrungen, besserte ihr Englisch auf und nahm dank des Faches Projektmanagement für Informationssysteme wichtige Skills mit.

Luisas Highlights in Edinburgh

 • Pub Crawl Tour
 • Arthur’s Seat: ein sehr großer Berg am Rande der Stadt (251m hoch)
 • Royal Mile: typisch schottische Straße mit alten Gebäuden und kleinen Pubs
 • Princess Street: Shoppingmeile mit Läden wie Mango, Zara und Starbucks
 • Edinburgh Castle: Burg mit Aussicht über die ganze Stadt
 • German Christmas Market: Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen und Glühwein, der jedoch lange nicht so gut wie der aus Gengenbach ist

Abb. 3 | Sonnenstrahlen über Edinburgh

Der unstillbare Wissensdurst

Wieder in Deutschland angekommen schrieb Luisa erfolgreich ihre Bachelorarbeit über die User Experience Optimierung einer Softwareanwendung bei der MARKANT Services International GmbH. Im Anschluss daran hatte sie die Wahl: Arbeit oder Master? Sie entschied sich bewusst für letztere Option, da ihr Wissensdurst noch nicht gestillt war. Ihre Wahl fiel folglich im Jahre 2018 auf den Master DEC. Da der Master nur drei Semester dauert und in Deutschland ziemlich einmalig ist, entschied sie sich guten Gewissens dafür und ist bis heute froh, über ihre Entscheidung. Ihrer Meinung nach bereitet einen der Master ideal auf das Berufsleben vor.

Auch wenn sie während des Studiums einige Methoden und Fächer hinterfragte, ist sie heute dankbar dafür: „Während des Studiums dachte ich, dass beispielsweise das Business Model Canvas, die Customer Journey oder Personas in der Arbeitswelt nicht benötigt werden. Allein in meiner aktuellen Tätigkeit sind sie mir jedoch schon einige Male begegnet. Gleiches gilt für das Fach Online Recht. Hier bin ich sehr froh über mein erlerntes Know-how zu Lizenzen und sonstigen rechtlichen Themen, die mir im Arbeitsalltag begegnen.“

Abgesehen davon war für Luisa ein wichtiges Learning, dass es okay ist, wen man einige Dinge nicht auf Anhieb weiß und diese dann googlet. Ihre Masterthesis schrieb Luisa bei Hansgrohe im Global Digital Marketing. Dort analysierte sie eine internationale Werbekampagne – inklusive einer kulturellen Analyse.

Dank DEC zu Karl Knauer

Falls euch Karl Knauer genauso wenig sagt wie mir – oder Luisa vor rund einem Jahr – gibt es jetzt Abhilfe. Das in Biberach ansässige Unternehmen stellt Verpackungen her. Dabei agiert das Unternehmen mittlerweile zu 100% klimaneutral. Eines der Prunkstücke von Karl Knauer ist eine leuchtende Verpackung für den bekannten Bombay Saphire Gin. Genau diese Verpackung ist laut Luisa ein Exempel für hervorragendes Marketing. Die Veröffentlichung liegt zwar schon einige Jahre zurück, dennoch gibt es bis zum heutigen Tage Anfragen zur Verpackung.

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Dort ist Luisa als Marketing Managerin tätig. Die Stellenanzeige forderte Arbeitserfahrung, welche Luisa dank des hohen Praxisbezugs an der HSO vorweisen konnte. Mittlerweile ist sie dort seit über einem Jahr tätig und hat dort bereits große Verantwortung. Sie kümmert sich ganzheitlich um das Marketing des Unternehmens: von Print- und Onlinewerbung über Website, Newsletter und Personalmarketing mit Stellenanzeigen, Pressemeldungen sowie dem Social Media Ausbau bis hin zur Umsetzung digitaler und physischer Messen.

Luisas Tipps für Studierende

Da Luisa mittlerweile im Arbeitsleben angekommen ist und den Master sehr erfolgreich hinter sich gebracht hat, weiß sie, worauf es während des Studiums ankommt. Sie weiß, dass die Noten nur so lange wichtig sind, bis man einen Job nach dem Studium bekommt. Obwohl vermutlich jeder Student von einem Master mit einem 1,0er Abschluss träumt, sollte man sich nicht zu sehr darauf verkrampfen. Das Studium ist eine der interessantesten Phasen des Lebens. Eine Phase, die man genießen sollte. Und wenn die Note einer Klausur mal nicht wie gewünscht ausfällt, dann geht davon die Welt nicht unter.

Nutzt die Praxisphasen, um verschiedene Marketingbereiche und vor allem Unternehmen kennenzulernen

Luisa Tschopp

Ebenfalls ist es Ihrer Meinung nach sehr wichtig, sich mit den Kommiliton*innen auszutauschen – auch über die Dauer des Studiums hinaus. Luisa beispielsweise steht noch mit einigen ihrer ehemaligen Mitstudierenden in Kontakt. Auch wenn sich das aufgrund von Covid-19 eher schwierig darstellt sollte man miteinander in Kontakt treten.

Apropos (ehemalige) Mitstudierende – vielleicht ist einer der folgenden Artikel zu weiteren DEC-Alumnis für dich interessant:

Vom Master auf den englischen Rasen – DEC Alumna Laura Vetterlein: Wie man Profi-Fußball und ein Studium an der HSO unter einen Hut bekommt.

Die große weite Welt entdecken – Beatrice Weber im Portrait: Erfahre mehr darüber, welche Möglichkeiten du mit DEC bekommst.

Olli in Edinburgh: Erfahre in diesem spannenden Bericht mehr über die schottische Kultur sowie das Studieren in einem fremden Land.

Quellen

Interview mit Luisa Tschopp

Studiengang Medien und Informationswesen: https://mi.hs-offenburg.de/studium/bachelor-studiengaenge/medien-und-informationswesen/ (abgerufen am 27.06.2021, 18:52 Uhr)

Markant Services International GmbH: https://www.markant.com/de/ueber-uns/standorte (abgerufen am 27.06.2021, 18:53 Uhr)

Karl Knauer: https://www.karlknauer.de/de/ (abgerufen am 27.06.2021, 18:54 Uhr)

Bildquellen

Abb. 1: Bild von Luisa Tschopp zur Verfügung gestellt

Abb. 2: Bild von Luisa Tschopp zur Verfügung gestellt

Abb. 3: Bild von Luisa Tschopp zur Verfügung gestellt

Studium

Michael Hoffmann – vom Industriemechaniker zum Marketing-Master

Ein Masterstudium ist für viele Studierende die letzte Station vor dem Arbeitsleben, so auch bei Michael Hoffmann. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kommilitonen hat er aber kein Abitur gemacht. Wie er ohne Abitur seinen Weg zum Master Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) absolviert hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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  • Kommt aus Eichstetten am Kaiserstuhl
  • Vater von drei Kindern
  • Studierte DEC von Februar 2018 bis September 2019
  • Studierte ohne Abitur
  • Seit dem Bachelor selbstständig
  • Arbeitet mittlerweile mit der Hochschule Offenburg zusammen
  • Lieblingsfach: Online-Recht

Erste Station: Ausbildung ist was „gescheites“

Michael Hoffman hat sich schon immer für Informationstechnologien interessiert, deshalb wollte er auch nach seinem erfolgreichen Realschulabschluss eine Informatik Ausbildung machen. Seine Eltern waren damals einer anderen Meinung.

Bub, mit Computern kannst du kein Geld verdienen!

Michaels Eltern

So kam es, dass er schlussendlich eine Ausbildung zum Industriewerkmechaniker absolvierte und danach einen Meister in der Feinwerkmechanik machte. Durch seinen Meister eröffneten sich für Michael ganz neue Wege.



Zweite Station: Der Weg zum Bachelor

Was viele nicht wissen, ein Studium ist auch ohne Abitur möglich. Michael hat sich die Berechtigung zum Studieren mit seinem Meisterbrief „abgeholt“. Doch wie kam es dazu, dass er sich nach einem erfolgreichem Meister plötzlich zum Studieren entschied?

Er hat auf einen Schmierstoff allergisch reagiert, mit welchem er täglich arbeiten musste. Hier war schnell klar, dass er so nicht weiter arbeiten konnte. Die Berufsgenossenschaft erkannte an, dass er mit dieser Allergie, diesen Beruf nicht mehr ausüben dürfte.

Ich erinnere mich noch an den Tag, als mein Arzt mir sagte, Herr Hoffmann, dies war ihr letzter Arbeitstag in ihrem jetzigen Beruf.

Michael Hoffmann

Schnell stand für ihn fest, dass er etwas mit Informationstechnologien studieren wollte, um seinen früheren Traum zu verwirklichen. Somit entschloss er sich für die Hochschule Offenburg. Der relativ kurze Fahrweg spielte bei der Studienortsauswahl damals die entscheidende Rolle.

Dritte Station: Abschluss in der Tasche und nun?

Als Michael den Bachelor in der Tasche hatte, setzte er sich das Ziel noch den Master zu erlangen. Die Frage die er sich stellen musste: Welcher Master passt am besten?

Zu dieser Zeit gab es leider noch keinen Master im Bereich Wirtschaftsinformatik in Offenburg. Nach kurzer Überlegung und Abwägung, fiel seine Wahl auf den Masterstudiengang DEC in Gengenbach. Die Wahl war nicht schwer für ihn, da DEC aus seiner Sicht mit den Schwerpunkten E-Commerce und Dialogmarketing eine perfekte Ergänzung zum Wirtschaftsinformatik Bachelor darstellt. Dazu kommt, dass das Thema in Zukunft laut ihm immer wichtiger wird.

Vierte Station: Eindrücke aus dem DEC Master

So hat Michael in Projekten am meisten gelernt

Kaum im Master angelangt merkte Michael schnell, dass seine Kommilitonen aus den unterschiedlichsten Bereichen kamen und die verschiedenen Lehrveranstaltungen sehr viele Projekte mit realen Unternehmen beinhalteten. Sein Tipp an euch, wenn ihr eure Projektteams frei wählen könnt, dann versucht die Teams mit Leuten aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzusetzen. So kann jeder seine Stärken mit einbringen und ihr werdet definitiv mehr dazulernen.

Ich persönlich habe so am meisten mitgenommen und konnte vor allem neue Leute kennenlernen, mit denen man vielleicht thematisch davor nicht direkt zusammengearbeitet hätte.

Michael Hoffmann

Das Highlight seiner Studienzeit

Image

Als sein eigenes persönliches Highlight, während seiner Zeit in Offenburg hat Michael vor allem die Top-Week genannt. Dabei geht es insbesondere um Kernthemen im Bereich der Logistik. Hier konnte er viele neue Eindrücke gewinnen, auch wenn es nicht direkt eine DEC „Standard“ Exkursion war.

Er hat versucht an vielen verschiedenen Exkursionen teilzunehmen, um so viele Bereich wie möglich kennenzulernen. Laut ihm sollte jede*r, wenn er*sie die Chance erhält zu einer Exkursion gehen.

Paragraphen als Lieblingsfach?

Das Lieblingsfach während seines Masters war Online-Recht von Prof. Schäfer.

Er hat jedes Thema mit einem Beispiel aus seiner Praxis untermauert und war einfach ein cooler Typ.

Michael Hoffmann
Ein Beitrag über Prof. Schäfer findest du im Honey Newsroom

Auf seine Vorlesungen hat er sich immer am meisten gefreut und konnte auch vieles mitnehmen in die Praxis. Aus seiner Sicht bieten auch viele andere Lehrveranstaltungen einen guten Praxis-Einblick, den man ansonsten nur durch eigene Berufserfahrungen erlangen würde.

Nicht so schöne Ereignisse im Master

Wie bei vielen Studiengängen, gibt es gute wie auch schlechte Eigenschaften. Wie vermutlich schon jeder in seinem Bachelor mitbekommen hat, gibt es seltene Ausnahmen bei denen Professor*innen, ihre Folien nicht onlinestellen wollen. Das ist das Einzige, was Michael bemerkt hat.

Würde Michael DEC nochmal studieren?

Michael fällt es schwer meine Frage, ob er heute erneut DEC studieren würde, zu beantworten. Das liegt daran, dass es mittlerweile einen Masterstudiengang im Bereich Wirtschaftsinformatik gibt. Hier müsste er die einzelnen Module gegeneinander abwägen. Wenn die Inhalte des Wirtschaftsinformatik Masters geeigneter wären, würde er sich eventuell noch einmal umentscheiden, allerdings würde er auch DEC jederzeit wieder studieren.

Fünfte Station: Der Weg in die Selbstständigkeit

Wo arbeitet Michael?

Michael hat sich schon während des Bachelorstudiums selbstständig gemacht und seit Anfang 2021 sogar seinen ersten Angestellten. Sein Unternehmen heißt Mimann.net und ist auf die Betreuung von IT und EDV bei kleinen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert. Außerdem beschäftigt er sich mit der Softwareprogrammierung und mit dem Bau von Homepages und Webdesigns.

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Weiterhin arbeitet er mit der Hochschule Offenburg in verschiedenen Bereichen, wie Unternehmensschulungen und Lehraufträgen sowie einem geplanten ZIM-Projekt (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) zusammen.

Das hilft Michael bei seiner täglichen Arbeit

Im Arbeitsalltag benötigt Michael vor allem das Wissen aus der Vorlesung Online-Recht, da er auch in seinen täglichen Aufgaben viel mit Markennamen, Logos und der Erstellung von rechtskonformen Impressen zu tun hat. Neben der Vorlesung von Prof. Schäfer spielen aber auch Teilgebiete aus anderen Lehrveranstaltungen immer wieder eine Rolle in seiner Arbeit.

Michaels Fazit

Man lernt im DEC-Master vor allem viele Bereiche des E-Commerce kennen und kann am Ende überall mitsprechen.

Hier finden bestimmt viele ihre zukünftige Passion und so den Weg der am besten zu ihnen passt.

Michael Hoffmann

Du möchtest noch mehr Eindrücke?

Hier findest du weitere spannende Interviews mit ehemaligen DEC Studierenden.







Studium

Vorlesung Social Media Marketing – Mach ich Foto, tu ich Facebook

Für viele Menschen sind die sozialen Medien aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Gerade jüngere Generationen verbringen dort mitunter nicht wenig Zeit. Kein Wunder, dass auch Unternehmen ihre Zielgruppen über soziale Medien erreichen möchten. Ein paar Bildchen hochladen, kann ja nicht so schwer sein? Nicht ganz, es steckt einiges hinter einem guten Social Media Auftritt eines Unternehmens. Was genau, lernst du in der Lehrveranstaltung Social Media Marketing.

In Deutschland nutzt fast die Hälfte der Bevölkerung aktiv Social Media. Wie du in der Grafik unten sehen kannst, nutzt insbesondere die jüngere Altersgruppe gerne und häufig Social Media, Tendenz steigend. Mittlerweile haben sich verschiedene Plattformen etabliert – von Facebook über Instagram bis TikTok. Dabei kann die Entwicklung der sozialen Netzwerke bis zum heutigen Stand in verschiedene Phasen eingeteilt werden, denn von der Entstehung des Internets in den 70er bis 90er Jahren bis heute war es ein langer Weg. ICQ, MySpace, LinkedIn und Xing sind nur ein paar der frühen Plattformen, die das Bedürfnis der Menschen nach Vernetzung und Kommunikation bedient haben. Seit etwa 2012 sind wir in der Phase, in der Social Media Plattformen verstärkt als Geschäftsmodell ausgebaut und kommerzialisiert werden. Unternehmen können sich hier präsentieren und gezielt Werbung schalten.

Grafische Darstellung der täglichen Social Media Nutzung 2020
Die tägliche Nutzung von Social Media auf verschiedenen Plattformen

In einem Unternehmen müssen bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden, damit der eigene Social Media Kanal auch erfolgreich betrieben wird. Verschiedene Herausforderungen bestehen dabei: Welche Plattform passt zu den Unternehmenszielen? Wer ist für die Umsetzung und die Inhalte verantwortlich? Woher nimmt man die Inhalte? Wie geht man mit Kritik oder einem Shitstorm um? Wie wirtschaftlich ist das überhaupt? Diese Fragen und noch einige mehr müssen geklärt werden. Dazu ist eine strukturierte Vorgehensweise nötig. Die Lehrveranstaltung Social Media Marketing thematisiert genau dies. Hier lernst du alle Grundlagen, um die Herausforderungen zu bewältigen und um im unternehmerischen Social Media Marketing zu brillieren.

Was ist Social Media Marketing?

Du nimmst die Werbung auf Plakaten, im TV oder Internetbanner gar nicht wahr oder bist einfach nur genervt davon? Und was ist, wenn dir auf Instagram ein Influencer ein Produkt empfiehlt? Bei Letzterem kann es sich um eine Maßnahme des Social Media Marketing handeln, sofern der Influencer von einem Unternehmen beauftragt wurde.

Social Media Marketing umfasst alle Marketingmaßnahmen von Unternehmen, die in den sozialen Medien stattfinden und zur Erreichung eigener Unternehmens- bzw. Marketing-Ziele beitragen sollen. Unternehmen können dabei unterschiedliche Strategien verfolgen und entweder Endkunden, andere Unternehmen oder sonstige Stakeholder ansprechen. Auch die Ziele können sehr unterschiedlich sein. Laut einer weltweiten Befragung durch Social Media Examiner wollen Unternehmen in den sozialen Medien in erster Linie Aufmerksamkeit erhöhen, gefolgt von mehr Traffic generieren, Leads generieren, Verkäufe steigern und noch einiges mehr.

Warum Social Media? Im Marketing geht es nicht mehr um das, was Sie herstellen, sondern um die Geschichten, die Sie erzählen.

Seth Godin, Online Marketing Experte

Wichtig für Unternehmen ist dabei, die sozialen Medien nicht als weiteren reinen Werbekanal zu sehen, wo die eigenen Produkte oder Dienstleistungen promoted werden. Vielmehr eröffnen die verschiedenen Plattformen die Möglichkeit interessante Stories zu erzählen, Beziehungen aufzubauen und mit den Nutzenden bzw. (potenziellen) Kund*innen zu interagieren. Die Kommunikation sollte dabei authentisch, transparent und auf Augenhöhe stattfinden.

Faktencheck zum Fach

Für alle Masterstudierende des Studiengangs Dialogmarketing & E-Commerce (DEC)
Pflichtfach im Modul Social Media
Dozent: Herr Prof. Dr. Zerres
Unterrichtsform: Seminar
Prüfungsleistung: Gruppenpräsentation (25 Minuten)
Zwei Semesterwochenstunden  
Drei ECTS
Wird immer im Wintersemester angeboten

Welche Inhalte werden in der Lehrveranstaltung vermittelt?

In der Lehrveranstaltung werden dir alle wichtigen Grundlagen des Social Media Marketing vermittelt. Du lernst, wie und wo du Social Media im unternehmerischen Umfeld einsetzen kannst, welche Herausforderungen dabei bestehen und wie du diese bewältigst. Dabei erhältst du Einblick in Themen von der Geschichte und Entstehung von sozialen Medien, über Eskalationspläne bis hin zur Darlegung des Planungsprozesses.

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Dieses Video war unser humorvoller Einstieg in die 1. Vorlesung

Social Media Marketing im Unternehmen besteht nicht nur aus dem Posten von schönen Bildern und das war es dann. Dahinter steckt viel Arbeit und Planung, so gehört beispielsweise auch Controlling zu erfolgreicher Social Media Arbeit. Das klingt für Viele wohl erstmal trocken und wenig aufregend.

Die Vorlesung hält einiges bereit, was man vorher bezüglich Social Media Marketing vielleicht nicht auf dem Schirm hatte. Die Lehrveranstaltung ist zudem sehr anschaulich gestaltet und mit vielen Realbeispielen gespickt. Das obige Video der BVG, welches in unserem Semester der Einstieg in die erste Vorlesung war, ist ein Beispiel hierfür. Die Veranschaulichung hilft die Inhalte besser zu verstehen und zu verinnerlichen.
Des Weiteren muss man die humorvolle Art von Herrn Prof. Zerres hervorheben, welche die Vorlesung auflockert und sehr kurzweilig macht.

Herr Prof. Zerres
Herr Prof. Zerres

Welche Themengebiete dich in der Lehrveranstaltung erwarten, kannst du in der folgenden Wortwolke sehen. Sie decken alles ab, was nötig ist, um Social Media in einem Unternehmen erfolgreich zu betreiben.

Themen Social Media Marketing in Form eines Like Daumens
Daumen hoch für die Themen, die dich in der Vorlesung erwarten

Worin besteht die Prüfungsleistung?

Dich interessiert bestimmt auch, wie die Prüfungsleistung aussieht. Diese leistet du in einer praktischen Arbeit in Form einer Gruppenpräsentation ab. In einer Gruppe von drei bis fünf Studierenden präsentiert ihr ca. 25 Minuten ein vorher zugeteiltes Thema. Themen können beispielsweise sein: Auswahl und Erfolgskontrolle im Influencer Marketing, Erfolgsfaktoren des Kundenservice in Social Media oder auch TikTok der New Player. Abschließend folgen Rückfragen bzw. eine kleine Diskussion. Achte darauf das Thema möglichst umfassend darzustellen und auch mit Beispielen zu veranschaulichen. Zögere bei Fragen während der Ausarbeitung nicht auf Herrn Zerres zuzugehen. Er wird immer ein offenes Ohr haben und weiterhelfen können.

Mythbuster Social Media

Rund um Social Media existieren einige Mythen und Vorurteile, die sich auch in Führungsetagen von Unternehmen hartnäckig halten. Damit du deiner (künftigen) Führungskraft hierbei gleich den Wind aus den Segeln nehmen kannst, kommt hier der Mythbuster für gängige Social Media Mythen:

„Social Media kostet nichts.“
Social Media in Unternehmen verursacht sowohl interne als auch externe Kosten. So müssen zum Beispiel Inhalte recherchiert, geplant und erstellt sowie Personal geschult werden. Aber auch durch externen Bildeinkauf, Schalten von Werbung oder Nutzungsgebühren können Kosten anfallen.

„Social Media bringt schnellen Erfolg.“
Eine Social Media Strategie zu entwickeln und zu implementieren kann sich über Jahre hinziehen. Fatalerweise wird der Erfolg der Aktivitäten in Social Media von weniger als Zweidrittel der Unternehmen kontrolliert bzw. analysiert. Dabei ist dies nicht allzu schwer und hilft eine Aussage zu treffen, ob gesetzte Ziele erreicht werden.

„Social Media ersetzt die klassische Werbung.“
Was du unter anderem in der DEC-Veranstaltung Dialogmarketing Workshop lernst: Interessent*innen und Kund*innen durchlaufen in ihrer Customer Journey eine Vielzahl von Kanälen. Erinnerst du dich noch an das Projekt Red Bull Stratos, als Felix Baumgartner einen Fallschirmsprung aus der Stratosphäre gewagt hat? Hier wurden verschiedene Medien in einer cross-medialen Kampagne genutzt und erst dadurch ein großer Marketing-Erfolg erzielt.

„Social Media ist ganz einfach.“
Nur ein paar Beiträge schreiben und schon läuft der Account – so einfach ist es nicht. Wichtig ist es, dauerhaft aktiv zu sein und vor allem einen Mehrwert für (potenzielle) Follower zu liefern. Darüber hinaus ist bei Social Media die Interaktion mit den Followern von großer Bedeutung. Der zielgerichtete Aufbau einer Community benötigt gute Planung und Durchhaltevermögen.

„Social Media kann man nebenbei betreuen.“
„Social Media – das kann doch auch der Praktikant nebenher machen.“ Hier ist Vorsicht geboten. In sozialen Netzwerken erwarten Nutzer*innen schnelle Reaktionen von Unternehmen. Keine oder falsche Reaktionen können schnell eine Eigendynamik entwickeln. Mögliche Auswirkungen dürfen daher nicht unterschätzt werden. Entsprechend sollte dem Social Media Account Bedeutung beigemessen und dafür nötige Ressourcen eingeplant werden.

Meine Erfahrungen mit der Lehrveranstaltung

Ich persönlich habe die Vorlesung im Wintersemester 20/21 besucht. Da in dieser Zeit ausschließlich Online-Vorlesungen abgehalten wurden, unterscheiden sich meine Erfahrungen vermutlich etwas von denen bei Präsenzveranstaltungen. Herr Zerres hatte die Vorlesungen im Vorfeld aufgezeichnet und uns online zur Verfügung gestellt. Dies war praktisch in der Hinsicht, dass man größtmögliche Flexibilität hatte und im Video natürlich auch stoppen und zurückspulen konnte. Nichtsdestotrotz hatten wir bei Fragen im Rahmen unserer Gruppenarbeit auch die Möglichkeit Zoom-Meetings mit Herrn Zerres zu vereinbaren. Dies war für die Vorbereitung der Präsentation sehr hilfreich.

Für mich persönlich waren und sind die Inhalte der Vorlesung sehr interessant und auch praxisrelevant. Diese konnte ich direkt in meiner Werkstudententätigkeit im Online-Marketing anwenden so wie auch in Projekten anderer Vorlesungen.

Noch ein paar Empfehlungen gefällig?

In der Vorlesung werden verschiedene Themengebiete angesprochen. Dabei werden viele Beispiele von Unternehmen und Marken mit ihren Auftritten in den sozialen Medien vorgestellt. Ich kann nur empfehlen diese und weitere Kanäle in Social Media selbst zu abonnieren, wenn dies noch nicht der Fall ist. So bleibst du immer up to date, was gerade angesagt ist. Die sozialen Netzwerke sind sehr schnellebig. Es herrscht ein stetiger Wandel bei Trends, Inhalten und den Funktionen der Netzwerke. Da heißt es, am Ball bleiben!

Auch die verschiedenen bekannteren Plattformen solltest du kennen und wissen, worin diese sich unterscheiden. Hier kannst du sehen, wie in der Praxis z. B. mit unangenehmen Kommentaren umgegangen wird oder wie aktuelle Trends von Unternehmen aufgegriffen werden.

Aber nicht nur bei den Aktivitäten von Unternehmen solltest du dich auf dem Laufenden halten. Verfolge auch die Neuigkeiten auf branchenspezifischen Newsseiten wie omr.com, onlinemarketing.com oder futurebiz.de. So läufst du Trends nicht hinterher, sondern glänzt als Vorreiter.

Fazit

Social Media wird immer mehr Teil unseres Alltags. Auch Unternehmen kommen über kurz oder lang nicht daran vorbei, haben dabei aber auch einige Herausforderungen zu bewältigen. Das dafür nötige Know-How wird dir in der Lehrveranstaltung Social Media Marketing auf kurzweilige Art vermittelt. So wirst du optimal auf die Praxis vorbereitet und legst die Grundlage für deine Social Media Expertise.

Möchtest du noch mehr über die Lehrveranstaltungen im Studiengang Dialogmarketing & E-Commerce erfahren? Dann klicke am besten gleich in die folgenden Artikel rein:

Video- & Bildquellen

Titelbild Adobe Stock Abo
Grafik Social Media Nutzung – Eigene Darstellung in Anlehnung an ARD/ZDF Onlinestudie
Video BVG „Alles Absicht“
Bild Herr Prof. Zerres
Wortwolke – Erstellt auf Wordart.com

Studium

DEC Alumna Selina Anke: Ihr Weg ins Online Marketing

In ihrer Schulzeit war ein klassischer Bürojob für Selina Anke undenkbar. Wie es der Zufall will, sitzt sie heute als Digital Marketing Specialist genau dort. In diesem Artikel erfährst du, wie Selina dazu kam Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) zu studieren und welche persönlichen Learnings sie aus ihrem bisherigen Berufsleben mitnimmt.

Nach der Realschule besuchte sie das Berufskolleg mit kaufmännischer Ausrichtung und absolvierte die Fachhochschulreife. In dieser Zeit entdeckte sie ihr Interesse für betriebswirtschaftliche Themen und entschloss sich, Betriebswirtschaft an der Hochschule Offenburg zu studieren.

Steckbrief Selina Anke

Name: Selina Anke
Hobbies: reisen, wandern, lesen
Bachelor: B.A. Betriebswirtschaftslehre
Master: M.Sc. Dialogmarketing und E-Commerce
aktueller Beruf: Digital Marketing Specialist

Soziales Engagement in Afrika

Bevor sie zu studieren begann, verbrachte Selina ein halbes Jahr in Südafrika. Über die Organisation „Auszeit-weltweit“ nahm sie an einem sozialen Freiwilligendienst teil. Dort lebte sie in einem Kinderheim und unterstützte die Mitarbeiter*innen tatkräftig bei der Kinderbetreuung und deren Alltag. Dazu gehörten Aufgaben wie mit den Kindern zu malen und zu spielen, mit ihnen zusammen Mittag zu essen oder ihnen auch grundlegende PC-Kenntnisse zu vermitteln. In dieser Zeit lernte sie das zu schätzen, was sie hat. Heute ist sie der Meinung: Zufriedenheit ist häufig eine bewusste Entscheidung.

Freiwilligendienst Südafrika Selina Anke Kinderbetreuung Kinderheim Kinder
Kinder, die Selina im Freiwilligendienst betreute

Studium in der schönen Ortenau

Wieder zurück in Deutschland begann Selina zum Sommersemester 2014 Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Offenburg zu studieren. Wer in Offenburg Betriebswirtschaftslehre studiert, muss sich hier zum Ende des zweiten Semesters für eine der Vertiefungen „Marketing und Vertrieb“ oder „Controlling“ entscheiden. Doch diese Entscheidung fiel Selina schwer, da sie noch keinen konkreten beruflichen Plan hatte. Nach reichlicher Überlegung hörte sie am Ende auf ihr Bauchgefühl und entschied sich für „Marketing und Vertrieb“, da ihr die Vorlesungen zu Marketing am meisten Spaß machten. Rückblickend war es genau die richtige Entscheidung für sie.

Erste Büroerfahrungen im Praxissemester

Um einen praktischen Einblick in die Arbeit einer Marketingabteilung zu erhalten, absolvierte Selina ihr Praxissemester bei der Robert Bosch GmbH im „Brandmanagement“. Sie unterstützte ihre damalige Betreuerin im Bereich „Point of Sales Lösungen“ für die Elektro Werkzeuge „Bosch Power Tools“. Zu ihren Aufgaben gehörten:

  • Organisation von neuen Berater*innen
  • Kommunikation zwischen Unternehmen und Agentur
  • Befragungen durchführen und auswerten

Das Praktikum war für sie eine wertvolle Erfahrung, um den Büroalltag kennenzulernen. Aus diesem halben Jahr zieht sie vor allem einen persönlichen Mehrwert. Sie lernte viel über Teamarbeit, Selbstorganisation von Aufgaben und die Kommunikation mit Kolleg*innen sowie externen Partner*innen.


Nach dem Bachelorstudium war Selina klar, sie möchte auf jeden Fall ein Masterstudium machen und nebenbei als Werkstudentin arbeiten, um mehr Praxiserfahrung zu bekommen. Bereits im Bachelor fand sie die Projektarbeiten und Vorlesungen zu E-Commerce spannend. Durch ihre Vertiefung fiel die Entscheidung schnell auf den DEC Master und sie begann zum Wintersemester 2017 das Masterstudium. Nun fehlte nur noch die Werkstudentenstelle. Diese fand sie bei dem Unternehmen Ensinger GmbH im strategischen Marketing.

Selina Anke Masterkolloquium, Landesgartenschau Lahr Portrait Selina Anke
Selina nach dem Masterkolloquium auf der Landesgartenschau

Erst Werkstudentin, Praktikantin, dann Masterandin

Die Ensinger GmbH ist ein Hersteller von Hochleistungskunststoffen für unterschiedliche Branchen wie zum Beispiel der Luft- und Raumfahrt und dem Maschinenbau. In der Abteilung lagen ihre Aufgaben schwerpunktmäßig im Online-Marketing. Zusammen mit ihrer Kollegin arbeitete sie am weltweiten Release der neuen Website mit neuem Design und Inhalten. Das Projekt umfasste die Aufgaben:

  • Suchmaschinenoptimierung
  • Pflege und Betreuung der Website
  • Content Erstellung für die Website
  • Kommunikation mit Tochtergesellschaften

Insgesamt war Selina ein Jahr als Werkstudentin tätig. Danach hängte sie ein halbjähriges Praktikum, ebenfalls bei Ensinger, an. Ihr Bachelorstudium umfasste 180 ECTS und sie musste noch die fehlenden 30 ECTS nachholen. Zu diesem Zeitpunkt stand ein neues Projekt bei Ensinger an. Das Unternehmen plante einen Online Shop aufzubauen. Selina begleitete das Projekt von der Auswahl des Shopsystems, über das Design bis zum finalen Shop. Dabei arbeitete sie mit den Kolleg*innen aus den unterschiedlichen Abteilungen (Marketing, Vertrieb, Logistik, IT) zusammen. Zudem lernte sie bei diesem Projekt viel über Teamarbeit. Wie gehe ich mit den Meinungen von meinen Teammitgliedern um und wie finden wir bei Meinungsverschiedenheiten dennoch eine gemeinsame Lösung. Das Projekt verband sie mit ihrer Masterarbeit, in welcher sie sich mit der Entwicklung und der Evaluation des Shops beschäftigte.

Selina Anke Master Urkunde Masterabschluss Dialogmarketing und E-Commerce
Selina mit ihrer Masterurkunde

Während ihrer Zeit bei Ensinger fand sie heraus, was sie nach dem Masterstudium arbeiten möchte. Sie wünscht sich eine Stelle im Online Marketing und strebt einen Mix aus operativen und strategischen Aufgaben, verbunden mit organisatorischen Tätigkeiten an. Rückblickend ist sie sehr froh über all diese praktischen Erfahrungen. Viele Aufgabenbereiche malt man sich sehr spannend und interessant aus, aber die Praxis unterscheidet sich häufig von der Theorie. Deshalb empfiehlt sie, die Dinge vorher auszuprobieren. Durch die Erfahrung erkennst du, welche Bereiche dir gefallen und wo deine eigenen Stärken liegen.

Das schätzte Selina am DEC Master

•hoher Praxisbezug durch Projektarbeiten auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen
•Professor*innen sind offen für Feedback und Anregungen zum Studium
•überschaubare Anzahl an Masterstudierenden, dadurch persönliche Verbindung zu Mitstudierenden und auch Professor*innen

Zwischenhalt als SEO-Managerin

Den Masterabschluss hatte sie nun in der Tasche und machte sich auf die Suche nach einer Stelle im Online Marketing. Schnell bekam sie einen Job als SEO Managerin bei der Ziegler Metallbearbeitung GmbH. Wobei sich ihre Aufgaben allgemein im Online Marketing bewegten. Sie kümmerte sich um:

  • das Redesign der Website
  • die Betreuung der Website
  • Betreuung der Social Media Kanäle

Selina hatte Angst den Berufseinstieg nicht zu schaffen. Umso glücklicher war sie über die Stelle als SEO Managerin. Sie findet, dass man sich selbst häufig viel zu sehr unter Druck setzt. Eine Absage sollte dich nicht an deinen eigenen Fähigkeiten zweifeln lassen. Als Berufseinsteiger*in musst du Unternehmen mehr fachlich und persönlich von dir überzeugen. Wenn du dir eine Auszeit nach dem Studium nehmen möchtest, ist das ebenfalls vollkommen in Ordnung. Du solltest akzeptieren, dass jede*r seinen*ihren eigenen Weg hat.

Man muss auch akzeptieren, dass jede*r seinen*ihren eigenen Weg hat.

Selina Anke

Durchstarten im Homeoffice

Selina ist ein gutes Beispiel dafür, dass man über das berufliche Netzwerk eine Stelle bekommen kann. Nach ihrer Beschäftigung bei Ensinger hielt sie weiterhin den Kontakt zu ihren ehemaligen Kolleg*innen. Ende 2020 kontaktierte sie ihr ehemaliger Vorgesetzter und bot ihr die Stelle als Digital Marketing Specialist an. Dieses Angebot nahm sie gerne an. Seit Februar 2021 arbeitet sie im zentralen Marketing und ist die Ansprechpartnerin für die Website. Ihre Aufgaben drehen sich rund um die Website. Dazu gehören die Pflege, Weiterentwicklung und Suchmaschinenoptimierung. Ihren Job führt sie aufgrund der Pandemie zu 100 Prozent im Homeoffice aus. Die Einarbeitung funktionierte trotz der Distanz sehr gut und sie hat mittlerweile einen guten Weg gefunden, berufliches und privates zu trennen. Aktuell ist Selina sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und fühlt sich im Team gut aufgenommen.

Selina Anke Homeoffice Arbeitsplatz
Selina’s Homeoffice Arbeitsplatz

Selina’s Zukunftspläne

Und wie stellt sich Selina ihre berufliche Zukunft vor? Sie möchte sich zu einer Expertin in ihrem Fachgebiet entwickeln. Obwohl sie seit 1,5 Jahren im Beruf steht, sieht sie sich selbst als Berufsanfängerin. Sie möchte ihrem eigenen Leistungsanspruch gerecht werden und in der Zukunft als Expertin im Kollegium gesehen werden.

Mein Ziel ist es: Eine Person zu sein, die sich in ihrem Fachbereich rundum auskennt.

Selina Anke

Selina’s Tipp an Studierende

Durchatmen nicht vergessen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass man vor allem bei Projekten für Unternehmen sein Bestes zeigen und geben möchte und die perfekte Arbeit abliefern will. Dies hat sie sehr unter Stress gesetzt. Erledigt eure Projekte mit vollem Engagement, verliert euch aber nicht im Perfektionismus.

Lust noch weiter im Newsroom zu stöbern?

DEC Alumna Melanie Krauße Portrait Dialogmarketing und E-Commerce Hochschule Offenburg
Karriere im Online Marketing Perspektiven Digital Marketing
DEC Alumnus Simon Neininger Portrait Dialogmarketing und E-Commerce Hochschule Offenburg
Bildquellen

Studentenleben

Wenn Stress krank macht – Psychosomatik

Wirkt sich Stress auf die körperliche Gesundheit aus spricht man von einer psychosomatischen Reaktion. Der Begriff setzt sich aus den altgriechischen Wörtern „psyché“ (Seele) und „soma“ (Körper) zusammen und beschreibt die Wechselwirkungen von Körper und Geist. Die Geschichte der Psychosomatik reicht bis zu den Anfängen der Medizin im alten Griechenland zurück, jedoch ist sie erst seit einigen Jahren durch den Anstieg von stressbedingten Erkrankungen wieder in den Fokus der Allgemeinmedizin gerutscht.

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