Studium

Zwischen Vorlesung und Praxis: So flexibel ist dein Alltag im DEC-Studium

Studium

Zwischen Vorlesung und Praxis: So flexibel ist dein Alltag im DEC-Studium

Master, Werkstudium und abends noch Sport und Freund*innen treffen klingt überfordernd? Mit dem DEC-Master an der Hochschule Offenburg ist das möglich! Hier erfährst du, wie ich meinen Weg nach Offenburg fand, wie der Alltag zwischen Stundenplan, Projektarbeiten und Werkstudium aussieht und was es dabei mit Stressresilienz und einem Ausflug nach Hamburg auf sich hat.

So findest du den Master, der zu dir passt

Nach meinem Bachelor in „International Management“ an der Hochschule Karlsruhe war für mich schnell klar: Ich will noch nicht direkt ins Berufsleben starten. Nicht, weil ich unsicher war, sondern weil mir etwas gefehlt hat: Mein Bachelorstudium war spannend, aber fachlich nicht so tief, wie ich es mir für meine Zukunft im Marketing gewünscht hätte.

Also habe ich mich deutschlandweit auf Masterstudiengänge im Marketing-Bereich beworben. Neben einigen Absagen, waren auch richtig spannende Zusagen dabei. Und dann stand ich vor der eigentlichen Herausforderung: Woher weiß ich, welcher Masterstudiengang der richtige für mich ist?

Mein wichtigster Tipp und gleichzeitig der Grund, warum ich heute im DEC-Master an der Hochschule Offenburg bin: Sprich mit den Menschen, die den Studiengang bereits studieren.
Über LinkedIn habe ich gezielt Studierende und Alumni aus den infrage kommenden Studiengängen kontaktiert und so ehrliche Einblicke bekommen, die keine Website der Welt vermitteln kann. Über den DEC-Master habe ich zum Beispiel erfahren, dass er durch einige Praxisprojekte und fürs Berufsleben relevante Inhalte sehr praxisnah konzipiert ist. Genau dieses Netzwerken hat meine Entscheidung geprägt.

Als dann der DEC-Master in Offenburg für mich feststand, hieß es nur noch: Ziehe ich jetzt nach Offenburg oder pendle ich aus Karlsruhe? Doch auch hier halfen mir die Erfahrungen der Alumni, denn einer sagte mir, dass die Vorlesungen an zwei festen Wochentagen stattfinden und konnte mir aus seinem eigenen Pendler-Alltag aus Karlsruhe berichten. So entschied ich mich fürs Pendeln.

Mit ein bisschen Aufregung startete ich also im September 2025 in meinen ersten Tag an der Hochschule Offenburg und merkte sofort: die Entscheidung war gut, denn es fühlte sich richtig an.


Der DEC-Master auf einen Blick

Später mehr dazu, wieso der DEC-Master für mich so eine gute Entscheidung war. Kommen wir erst einmal zu den Keyfacts über den Studiengang.


Kurz gefragt: Wofür steht DEC?

DEC ist die Abkürzung für Dialogmarketing und E-Commerce, einen Masterstudiengang der Hochschule Offenburg.

Im Dialogmarketing geht es darum, wie Multi-Channel-Marketing funktioniert. Du lernst, Kund*innen optimiert anzusprechen und durch Customer-Relationship-Management zu binden.
Der Bereich E-Commerce behandelt die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle im globalen Handel. Dabei nimmst du zum Beispiel die User*innen Experience unter die Lupe und beschäftigst dich mit der Logistik hinter den Kanälen.


Dauer: Der DEC-Master dauert drei Semester.

Abschluss: Mit Abschluss des DEC-Masters erhältst du den Titel Master of Science (M. Sc.).

Start: Du kannst deinen Master sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester beginnen.

Weitere Infos, zum Beispiel zu Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen, findest du direkt auf der Seite des DEC-Studiengangs der Hochschule Offenburg.


DEC-Inhalte im Detail

Der DEC-Master ist stark praxisorientiert aufgebaut. Statt rein theoretischer Inhalte stehen reale Fragestellungen und Projekte im Fokus.

Hier eine Übersicht über die drei Semester und ihre Inhalte:

Du möchtest wissen, auf welche Skills es im DEC-Studium wirklich ankommt? Schau dir doch mal den spannenden Beitrag How to DEC an.


Du interessierst dich für die Fächer im Detail? Über einige findest du hier spannende Blogartikel und lernst die Professor*innen dabei auch schon kennen!

-> Dialogmarketing
-> Social Media Marketing
-> E-Commerce-Konzeption und -Testing und das Eye Tracking-Labor
-> Strategisches Marketing
-> Multi-Channel-Retailing
-> Data Mining

Und wer weiß: Vielleicht sitzt du nächstes Sommersemester im Fach Content Management und schreibst deinen eigenen Blogbeitrag für den Honey-Newsroom.


Dein Alltag im DEC-Studium

Starten wir jetzt in den Studienalltag. Was ich am DEC-Studium besonders schätze, ist die Kombination aus Struktur und Flexibilität.

Typischerweise habe ich zwei feste Vorlesungstage pro Woche. Die restliche Zeit nutze ich für:

  • Projektarbeiten in Gruppen und Abstimmungen mit Kommiliton*innen
  • Nachbereitung der Vorlesungen
  • Vorbereitung von Präsentationen
  • meinen Werkstudentinnenjob

Vor allem die Projekte, an denen wir in Gruppen eigenständig arbeiten, machen für mich den Unterschied zu meinem Bachelor-Studium: Du lernst anhand echter Praxisbeispiele aus Unternehmen. Präsentationen und Abgaben finden unterm Semester statt, was die Klausurenphase stark entlastet. Meist hast du dann nur noch drei Prüfungen in der Prüfungszeit – im Bachelor waren das bei mir meist sechs.

Hier findest du meine typische Woche im DEC-Master:

Eine beispielhafte Woche in meinem DEC-Studium

Was viele überrascht: Es gibt kaum klassische „Leerlaufzeiten“ zwischen Vorlesungen. Die Tage sind kompakt geplant. Das macht den Alltag effizient, aber auch fordernd.

Neben den abgebildeten Terminen für Gruppenabsprachen (in orange) bereite ich diese und auch die Vorlesungen in der übrigen Zeit vor und nach.

Und ja, manchmal bedeutet das auch, dass ich am Wochenende noch an Projekten sitze. Vor allem weil im DEC-Master einige Kommiliton*innen parallel als Werkstudent*innen tätig sind, fällt eine Terminfindung für Gruppenarbeiten nicht selten aufs Wochenende. Beachte aber, dass das meine Herangehensweise ist und dein Kalender definitiv anders aussehen kann, da du dir die vorlesungsfreien Tage (hier alle außer Dienstag und Donnerstag) ganz flexibel planen kannst.

Wichtig ist die Organisation und Dokumentation. Eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe ist meist unsere Grundlage. Neben Zoom-Calls und Canva-Präsentationen ist Notion die Plattform, die wir nutzen, um Ergebnisse zu bündeln. Außerdem kann ich dir regelmäßige Austauschtermine mit deinen Gruppen wärmstens empfehlen. Am besten findet ihr einen festen wöchentlichen Termin, damit ihr nicht jede Woche aufs Neue auf Terminsuche gehen müsst.

Gleichzeitig bleibt genug Raum für Freizeit. Ausgleich finde ich zum Beispiel beim Feldhockey spielen. Ich jogge auch gern oder gehe spazieren.

Wenn ich nicht auf dem Hockeyplatz stehe, findest du mich häufig in der Natur, im Café, bei einem gemütlichen Abend mit Freund*innen oder versunken in einem guten Buch.

Wenn ich mehr Zeit habe, reise ich auch gern und lerne neue Kulturen und Sprachen kennen.


Deine Studienstandorte

Die Veranstaltungen finden an zwei Standorten statt. Einige Module werden in Offenburg gelehrt, andere in Gengenbach: am Kloster oder am Bildungscampus. Genau genommen bist du also an drei unterschiedlichen Orten.

Sowohl Offenburg als auch Gengenbach sind gut mit dem Zug erreichbar und die Wege vom Bahnhof zur Hochschule sind unkompliziert. Aber auch mit dem Auto erreichst du die Gebäude entspannt. Wichtig zu wissen ist, dass der Stundenplan so gedacht ist, dass du an einem Vorlesungstag nicht zwischen Offenburg und Gengenbach pendeln musst.

Campus Offenburg
Kloster Gengenbach
Bildungscampus Gengenbach

Für mehr Details findest du im Newsroom auch einen spannenden Campus-Guide.


Studieren und parallel arbeiten? Funktioniert!

Parallel zum Studium arbeite ich als Werkstudentin im Bereich Employer Branding bei dmTECH. Das ist die IT-Tochter von dm-drogerie markt.

Auf dem Bild siehst du das dm-dialogicum, den Sitz von dm und dmTECH in Karlsruhe. Mit 15 Stunden pro Woche unterstütze ich mein Team an zwei festen Wochentagen. Das ist im DEC-Master gut machbar. Die beiden Tage habe ich dabei selbst festgelegt und könnte meine Arbeitszeit auch anders, zum Beispiel auf mehr Tage, aufteilen.

Wie ich Gelerntes praktisch umsetzen kann …

  • Im Fach Mobile Commerce entwickelst du den Prototypen einer App. Aus der detaillierten Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich ein Verständnis für die Kolleg*innen in der Entwicklung der dm-App mitgenommen.
  • Auch mein theoretisches Wissen im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) konnte ich in meinem Werkstudium bereits praktisch einsetzen.

Was ich andersherum aus dem Werkstudium ins Studium mitnehmen konnte …

  • Zu meinen Aufgaben im Werkstudium zählen die Mitgestaltung und Optimierung der Karriereseite. Klick dich doch gerne mal durch. Diese Tätigkeit hat mir bei der Erstellung dieses Blogartikels geholfen, da ich mich im Bereich Content Management schon auskannte.
  • Auch mein Verständnis für den Aufbau einer Website konnte ich im Labor E-Commerce-Konzeption und -Testing einbringen.

Für mich persönlich ist der Mix ideal. Ich genieße die Abwechslung zwischen Studienalltag in Kombination mit Terminen und Tätigkeiten im Arbeitsleben.

Darauf solltest du achten:
-> Ein Unternehmen finden, das Verständnis für dein Studium hat.
-> Klare Absprachen treffen: zum Beispiel weniger Stunden in der Klausurenphase arbeiten und dafür vorher Überstunden aufbauen.
-> Deneigenen Workload realistisch einschätzen und frühzeitig kommunizieren, wenn du mal länger für eine Aufgabe brauchst.

Du möchtest mehr über das Werkstudium erfahren? Dieser Blogartikel zum Arbeiten neben dem Studium gibt dir weitere Einblicke und praktische Tipps zur Selbstorganisation.


Wie ich im DEC-Master auf das Thema Stressresilienz und nach Hamburg kam: Meine Wahlpflichtfächer

Nicht nur der Mix aus Vorlesung und praxisnahen Projekten hat es mir angetan. Insbesondere die Vielfalt der Wahlpflichtfächer ist ein Faktor, weshalb ich mich erneut für den Studiengang entscheiden würde.

Insgesamt wählst du Wahlpflichtfächer (WPF) im Rahmen von 9 ECTS. Das sind in der Regel drei WPF. Das Angebot ist vielfältig und teilweise musst du dich auf die begrenzten Plätze bewerben.

Meine Wahlpflichtfächer sind Hike and Learn, Karriereplanung Plus und Sensorische Produktforschung.

Was diese drei so besonders macht:

Hike and Learn ist eine dreitägige Exkursion in den Schwarzwald. Hier setzt du dich in der Idylle des Ortes Schenkenzell mit Stressresilienz auseinander. Du wirst sehen, wie schnell ihr als Gruppe zusammenwachsen könnt.

Karriereplanung Plus findet im Rahmen des Angebots Mentoring Future statt, einem Programm, das sich mit Frauen in Führungspositionen beschäftigt. Daher ist das WPF ausschließlich für Masterstudentinnen möglich. Hier baust du dein persönliches Netzwerk weiter aus und erstellst deinen eigenen Karriereplan.

Zuletzt tauchst du im WPF Sensorische Produktforschung in die spannende Welt der Sinnesforschung ein – und zwar in Hamburg. Der Kurs besteht nämlich aus einer dreitägigen Exkursion in die Hansestadt. Vor Ort stellst du dein vorbereitetes Referat vor und besuchst unter anderem ein Produktforschungsinstitut.


Deine Fragen kurz beantwortet


Wo finde ich einen Werkstudent*innenjob?

Viele Unternehmen teilen ihre Stellen auf LinkedIn. Schau dort regelmäßig vorbei. Im Job-Tracker kannst du dir Stellen ganz leicht abspeichern. Außerdem gibt es an der Hochschule Offenburg einen Moodle-Kurs, in dem Jobs gepostet werden. Einige Professor*innen teilen auch Stellenausschreibungen in ihren Vorlesungen oder Kommilitonen*innen in den Semestergruppen.


Wie bleibe ich während des Studiums auf dem Laufenden?

Regelmäßig Mails lesen, Moodle (Lernplattform der Hochschule Offenburg) checken und auch Aushänge beachten. Mentoring Future habe ich genau so entdeckt – und schau, was für ein cooles WPF sich daraus ergeben hat.


Wie geht es nach dem DEC-Studium weiter?

Mit dem DEC-Master in der Tasche hast du zahlreiche Möglichkeiten: du kannst zum Beispiel ins Berufsleben starten oder promovieren.

Dank der vielfältigen Module kannst du in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen in verschiedenen Branchen durchstarten.


Mein Fazit

Der DEC-Master ist genau das, was ich gesucht habe: praxisnah, fordernd und gleichzeitig flexibel genug, um eigene Schwerpunkte zu setzen und parallel arbeiten zu können. Wenn du dir dein eigenes Netzwerk aufbaust und offen und selbstbewusst auf andere zugehst, kommst du auch an einer neuen Hochschule schnell an.

Oder anders gesagt: Ein Studium, für das ich mich jederzeit wieder entscheiden würde – und von dem ich weiß, dass es mich fachlich und persönlich weiterbringt.

Wann entscheidest du dich für den DEC-Master?

Du hast noch Fragen zum DEC-Master oder an mich persönlich?

  • Titelbild: eigene Aufnahme überarbeitet mit Perplexity
  • Bewerbungsphase: generiert mit Perplexity
  • Überblick über den DEC-Master: Icons mit Canva erstellt
  • Übersicht über die drei Semester und ihre Inhalte: generiert mit ChatGPT, überarbeitet mit Perplexity
  • Hike and Learn: eigene Aufnahme, überarbeitet mit Perplexity
  • Karriereplanung: generiert mit ChatGPT
  • Sensorische Produktforschung: generiert mit Perplexity
  • alle anderen Bilder stammen aus meiner eigenen Galerie